Chakratherapie
Chakra Therapie - Wesen und Bedeutung der
Chakrentherapie
In unterschiedlichsten Kulturen ist die Lehre von den sieben Energiezentren, den Chakren (von skr. Chakra = Rad
oder auch Kraftwirbel) seit tausenden von Jahren belegt; ihr ältester Ursprung wird Indien, Nepal und Tibet
zugeordnet.
Bei den Chakren handelt es sich um feinstoffliche, idealerweise in harmonischer Drehbewegung befindliche
Kraftzentren, die elementare Körperfunktionen lenken und das freie Fließen der Lebensenergie und damit ein Mehr an
Lebensqualität und Vitalität ermöglichen.
Im Einzelnen spricht man folgenden Chakren:
- Wurzel-Chakra, mit Sitz an Damm, im Darm und in den Knochen und Wirkung auf Wirbelsäule, Zentrales
Nervensystem sowie Geschlechtsorgane,
- Sakral-Chakra, beheimatet in Schambeinbereich und Nieren, verantwortlich für Blutdruck,
Fortpflanzung und Verdauung,
- Solar-Plexus-Chakra, oberhalb der Nabelgegend mit Wirkung auf die Verdauung und das vegetative
Nervensystem
- Herz-Chakra, in Herzregion und Brustmitte, verantwortlich für Herz-, Kreislauf- sowie
Lymphsystem,
- Kehlkopf-Chakra unterhalb des Kehlkopfes, mit Einfluss auf Atmung, Schilddrüse und
Stimmbänder,
- Stirn-Chakra, das sich zwischen den Augenbrauen befindet und seinen Einfluss auf den
Hormonhaushalt sowie Augen, Nase und Ohren geltend macht, und schließlich dem
- Kronen-Chakra in der Mitte der Schädeldecke, zuständig für Großhirn und Schädel.
Jedem Chakra werden bestimmte Heilfarbtöne, Heilsteine, Aromen, Vokale und Naturbilder zugeordnet.
Disharmonie oder Verlangsamung der "Wirbelbewegung" der jeweiligen Chakren bewirkt Blockaden dieses
Energieflusses und beschleunigt den Alterungsprozess des Körpers.
Allgemeine Befindlichkeitsstörung können hier erste Hinweise auf negative Veränderungen sein.
Eine pessimistische Lebenseinstellung und eine ungesunde Lebensweise, die keine Rücksicht auf die wahren
Bedürfnisse von Körper und Seele nimmt, schwächen körpereigene Energien und damit die gesamte Aura.
Wird dieser Prozess nicht aufgehalten, d. h. das betroffene Chakra dann nicht neu stimuliert, bahnt sich die
gestaute Energie einen Weg, indem sie sich in Form eines Krankheitsbildes manifestiert.
Die Chakrenlehre geht davon aus, dass sich jede Energieblockade als Krankheit ausformt bzw. ausnahmslos alle
Krankheiten spezifische Blockaden als Ursache haben. Eine Chakrentherapie ist zur Behandlung vieler chronischer
Erkrankungen und als ergänzende Anwendung bei Befindlichkeitsstörungen angezeigt. Dabei ermittelt der
Chakra-Therapeut zunächst die blockierten Chakren.
Chakren lassen sich auf vielerlei Weise über Yoga und Meditation und die bereits angesprochenen,
chakrenbezogenen Heilsteine, Klänge, Mantras, Heilfarben und -düfte stimulieren. Zu den am häufigsten erfolgreich
eingesetzten Übungen gehören die so genannten Fünf-Tibeter zur allgemeinen Grundharmonisierung der sieben
Chakren.
Im Anschluss daran konzentriert sich die Therapie bei der so genannten etwa zwanzigminütigen Bestrahlung auf das
jeweils beeinträchtigte Chakra: Soll beispielsweise das Solar-Plexus-Chakra gestärkt werden, wählt man Gelb als
Heilfarbe und schafft ein aromatisches Umfeld, - in diesem Fall mittels Lavendel -, in dem der Heilfarbton quasi in
das Chakra hineingeatmet wird, arbeitet mit den Heilsteinen Bernstein und Tigerauge oder visualisiert Naturbilder
von Sonnenblumen und reifen Kornfeldern. Auch die Arbeit mit Heilschalen oder Reiki, eine
Art Handauflegen durch den Chakra-Therapeuten verspricht stärkende Effekte auf das allgemeine Befinden.
Der Patient ruht in entspannter Rückenlage und atmet tief, während er das Chakra als eine Art Trichter
imaginiert und darauf mit jedem Einatmen diesen Trichter mit der Lichtfarbe des Chakras bis zum Rand füllt. Die
konzentrierte Visualisierung der Naturbilder wird durch ein tiefes Summen des jeweiligen chakrenbezogenen Vokals
begleitet.
Die Chakrentherapie wird bevorzugt bei Schlafstörungen, Stresserscheinungen, Nervosität,
Konzentrationsstörungen, Migräne, Angina, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Verdauungsproblemen, Rheuma
sowie unterschiedlichsten Allergien mit Erfolg eingesetzt.
|