Chakra Therapie - Wesen und Bedeutung der Chakrentherapie

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

In unterschiedlichsten Kulturen ist die Lehre von den sieben Energiezentren, den Chakren (von skr. Chakra = Rad oder auch Kraftwirbel) seit tausenden von Jahren belegt; ihr ältester Ursprung wird Indien, Nepal und Tibet zugeordnet.

Bei den Chakren handelt es sich um feinstoffliche, idealerweise in harmonischer Drehbewegung befindliche Kraftzentren, die elementare Körperfunktionen lenken und das freie Fließen der Lebensenergie und damit ein Mehr an Lebensqualität und Vitalität ermöglichen.

Im Einzelnen spricht man folgenden Chakren:

  • Wurzel-Chakra, mit Sitz an Damm, im Darm und in den Knochen und Wirkung auf Wirbelsäule, Zentrales Nervensystem sowie Geschlechtsorgane,
  • Sakral-Chakra, beheimatet in Schambeinbereich und Nieren, verantwortlich für Blutdruck, Fortpflanzung und Verdauung,
  • Solar-Plexus-Chakra, oberhalb der Nabelgegend mit Wirkung auf die Verdauung und das vegetative Nervensystem
  • Herz-Chakra, in Herzregion und Brustmitte, verantwortlich für Herz-, Kreislauf- sowie Lymphsystem,
  • Kehlkopf-Chakra unterhalb des Kehlkopfes, mit Einfluss auf Atmung, Schilddrüse und Stimmbänder,
  • Stirn-Chakra, das sich zwischen den Augenbrauen befindet und seinen Einfluss auf den Hormonhaushalt sowie Augen, Nase und Ohren geltend macht, und schließlich dem
  • Kronen-Chakra in der Mitte der Schädeldecke, zuständig für Großhirn und Schädel.

Jedem Chakra werden bestimmte Heilfarbtöne, Heilsteine, Aromen, Vokale und Naturbilder zugeordnet.

Disharmonie oder Verlangsamung der "Wirbelbewegung" der jeweiligen Chakren bewirkt Blockaden dieses Energieflusses und beschleunigt den Alterungsprozess des Körpers.

Allgemeine Befindlichkeitsstörung können hier erste Hinweise auf negative Veränderungen sein.

Eine pessimistische Lebenseinstellung und eine ungesunde Lebensweise, die keine Rücksicht auf die wahren Bedürfnisse von Körper und Seele nimmt, schwächen körpereigene Energien und damit die gesamte Aura.

Wird dieser Prozess nicht aufgehalten, d. h. das betroffene Chakra dann nicht neu stimuliert, bahnt sich die gestaute Energie einen Weg, indem sie sich in Form eines Krankheitsbildes manifestiert.

Die Chakrenlehre geht davon aus, dass sich jede Energieblockade als Krankheit ausformt bzw. ausnahmslos alle Krankheiten spezifische Blockaden als Ursache haben. Eine Chakrentherapie ist zur Behandlung vieler chronischer Erkrankungen und als ergänzende Anwendung bei Befindlichkeitsstörungen angezeigt. Dabei ermittelt der Chakra-Therapeut zunächst die blockierten Chakren.

Chakren lassen sich auf vielerlei Weise über Yoga und Meditation und die bereits angesprochenen, chakrenbezogenen Heilsteine, Klänge, Mantras, Heilfarben und -düfte stimulieren. Zu den am häufigsten erfolgreich eingesetzten Übungen gehören die so genannten Fünf-Tibeter zur allgemeinen Grundharmonisierung der sieben Chakren.

Im Anschluss daran konzentriert sich die Therapie bei der so genannten etwa zwanzigminütigen Bestrahlung auf das jeweils beeinträchtigte Chakra: Soll beispielsweise das Solar-Plexus-Chakra gestärkt werden, wählt man Gelb als Heilfarbe und schafft ein aromatisches Umfeld, - in diesem Fall mittels Lavendel -, in dem der Heilfarbton quasi in das Chakra hineingeatmet wird, arbeitet mit den Heilsteinen Bernstein und Tigerauge oder visualisiert Naturbilder von Sonnenblumen und reifen Kornfeldern. Auch die Arbeit mit Heilschalen oder Reiki, eine Art Handauflegen durch den Chakra-Therapeuten verspricht stärkende Effekte auf das allgemeine Befinden.

Der Patient ruht in entspannter Rückenlage und atmet tief, während er das Chakra als eine Art Trichter imaginiert und darauf mit jedem Einatmen diesen Trichter mit der Lichtfarbe des Chakras bis zum Rand füllt. Die konzentrierte Visualisierung der Naturbilder wird durch ein tiefes Summen des jeweiligen chakrenbezogenen Vokals begleitet.

Die Chakrentherapie wird bevorzugt bei Schlafstörungen, Stresserscheinungen, Nervosität, Konzentrationsstörungen, Migräne, Angina, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Verdauungsproblemen, Rheuma sowie unterschiedlichsten Allergien mit Erfolg eingesetzt.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 24.07.2012 aktualisiert