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Darmsanierung

Darmsanierung - Warum die Sanierung des Darms wichtig ist

Oft beschäftigt man sich mit den Funktionen des Darms und dessen entscheidender Bedeutung für das Immunsystem erst dann, wenn sich akute und schließlich chronische Gesundheitsprobleme wie Durchfall, Pilzbefall und Krämpfe oder auch Kopfschmerzen und rheumatische Erkrankungen zeigen.

Störungen der regulären Relation von Organismus und Bakterienflora über endogene, d. h. dem Körper selbst immanente oder exogene (von außen stammende) Ursachen werden als Dysbiose bezeichnet. Doch es gibt Möglichkeiten, einen über lange Zeit vernachlässigten Darm wieder zu regenerieren. Das Zauberwort heißt: Darmsanierung.

Das moderne Alltagsleben ist einer geregelten Verdauung und einer gesunden Darmkultur selten förderlich: Industriell hergestellte Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an Farbstoffen, Konservierungsmitteln, pilzfördernden Zuckerstoffen und Geschmacksverstärkern sowie Bewegungsmangel verlangsamen Stoffwechsel und Nährstoffaufnahme im Dünndarm und beeinträchtigen die Immunabwehr der Darmschleimhaut, welche üblicherweise verhindert, dass diverse Krankheitskeime in den Darm gelangen. Darmsanierung bedeutet nun Symbioselenkung.

Was ist darunter zu verstehen?

Hinsichtlich des Darm bedeutet der Begriff der Symbiose eine friedliche Koexistenz von lebensnotwendigen Bakterien und Körperorgan, die von wechselseitiger Abhängigkeit profitieren, - eine gesunde Darmflora gilt als Idealzustand. Symbioselenkung nimmt positiven Einfluss auf das Wirken der Darmbakterien. Eine intensive Darmreinigung, die für die Entgiftung und Entschlackung des Darms sorgt, ist hier zwingend: Durch jahrzehntelange falsche Ernährungsweise angestaute und in den Blut- und Lymphbahnen zirkulierende Schadstoffe dürfen den Organismus nicht länger belasten.

Doch damit nicht genug: Nach jahrelanger Fehl- und Mangelernährung muss sich der Patient konsequent um eine gesündere Lebensweise bemühen und wird durch eine spürbare und weitreichende Steigerung seiner Lebensqualität belohnt.

Und: Nicht erst chronische bzw. ernsthafte Erkrankungen sollten die Entscheidung für eine Sanierung und Reinigung des Darms förmlich erzwingen. Viele Alltagsprobleme und Beschwerden, mit denen nahezu jeder von uns mehr oder weniger ausgeprägt und in unterschiedlichen Ausformungen kämpft, lassen eine Darmsanierung ratsam erscheinen. Übergewicht? Unreine Haut? Ständige Kopfschmerzen und innere Unruhe? Auch können Darmreinigungen entscheidende Verbesserungen des Befindens bis zum Verschwinden der Beschwerden bewirken. Und ein intakter Darm benötigt nur noch selten Abführmittel, die selten viel mehr tun, als wichtige Bakterienstämme dauerhaft abzutöten.

Eine Möglichkeit der Darmreinigung besteht in der Anwendung der Colon-Hydro-Therapie: Im Rahmen von etwa 15 Darmspülungen werden acht bis zehn Liter sauerstoffangereichertes, warmes Wasser durch den Darm geleitet, um eine dysfunktionale Darmflora abtragen, die für unliebsame, krankmachende Fäulnis- und Gärungsprozesse verantwortlich ist. Anschließend gibt man Präparate, beispielsweise auf Laktosebasis, die das normale Bakterienmilieu intakt setzen, Entzündungen angehen, Organe entgiften sowie den Organismus auf die anschließende Vermehrung der körpereigenen physiologischen Bakterien präpariert. In manchen Fällen erreicht man eine intakte Zusammensetzung der Darmflora und eine normal funktionierende Verdauung nur über die zusätzliche Zufuhr von Bakterien-Stämmen.

Eine Obstdiät kann die Therapie ergänzend begleiten. Auch über eine Bärlauch-Bitterkur kann der Darm mittels basischer Ernährung schonend saniert werden. Vor jedem Essen wird ein unterstützendes Bitterpflanzengranulat eingenommen, das die Darmbakterien in ihrer Funktion anregt.

Keine Lust auf Einlauf und Fastenkur? Dann könnte eine Gray-Kur das Richtige für Sie sein, die aus einer Kombination von Reinigungstabletten, Massebildnern und einer so genannten Lakto-Bakteriennahrung besteht. Die Gray-Kur sorgt für Entschlackung und anschließende Neubesiedlung des Darms mit intakten Bakterien.

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Rene Graeber

Chefredaktion: R. Gräber, Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge (SKA)

Mitglied im Fachverband Deutscher Heilpraktiker


"Wer nicht jeden Tag etwas für seine Gesundheit aufbringt, muß eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern." Sebastian Kneipp 


"Nichts beschleunigt die Genesung so sehr wie regelmäßige Arztrechnungen..." Alec Guiness 


 

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