Heilpflanzen und Heilkräuter bei Arthritis und Rheuma

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Rheuma ist ein komplexes Krankheitsbild und hat viele verschiedene Ursachen. Rheuma ist eine Sammelbezeichnung für fast 400 verschiedene Einzelerkrankungen.

Wenn allgemein über Rheuma gesprochen wird, so ist meist von der Polyarthritis die Rede: eine Gelenkentzündung, die die Gelenke deformiert, vor allem die Fingergelenke.

Es gibt viele Gründe für die Gelenkschmerzen, Krämpfe und Muskelschmerzen, die zum "rheumatischen Formenkreis" gezählt werden.

Es ist wichtig, einen qualifizierten Kräuterheilkundigen aufzusuchen, weil die Probleme, wenn diese frühzeitig behandelt werden, gut in den Griff zu bekommen sind.

Teufelskralle (Harpagophytum procumbens)
Als Mineralstoffzusatz wirkt Teufelskralle gut.
Achtung: Man kann davon Verdauungsstörungen bekommen.

Selleriesamen (Apium graveolens)
Diese Samen wirken antirheumatisch und entwässernd. Sie können entweder einen Aufguss oder einen Absud machen. Nehmen Sie für Sellerietee
25 g Samen auf 1 Liter Wasser, lassen Sie es 20 Min. köcheln und trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse. Ein wenig Sellerieaufguß (5.164) kann auch Suppen oder Fleischeintöpfen zugefügt werden (obwohl Arthritiker nicht zuviel Fleisch essen sollten). Auch Stangensellerie ist gut.

Sumpfklee (Menyanthes trifoliata)
Dieses Arthritismittel wirkt auch entwässernd. Machen Sie einen Aufguss von den Blättern und trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse.

Wilder Thymian (Thymus serpyllum)
Diese Pflanze wirkt stark antibakteriell, verdauungsfördernd, heilend und beruhigend. Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse Aufguss.