Heilpflanzen und Heilkräuter bei Arthritis und
Rheuma
Rheuma ist ein komplexes Krankheitsbild und
hat viele verschiedene Ursachen. Rheuma ist eine
Sammelbezeichnung für fast 400 verschiedene
Einzelerkrankungen.
Wenn allgemein über Rheuma gesprochen wird, so ist meist von
der Polyarthritis die Rede: eine Gelenkentzündung, die die
Gelenke deformiert, vor allem die Fingergelenke.
Es gibt viele Gründe für die Gelenkschmerzen, Krämpfe und
Muskelschmerzen, die zum "rheumatischen Formenkreis" gezählt
werden.
Es ist wichtig, einen qualifizierten
Kräuterheilkundigen aufzusuchen, weil die Probleme,
wenn diese frühzeitig behandelt werden, gut in den Griff
zu bekommen sind.
Teufelskralle
(Harpagophytum procumbens)
Als Mineralstoffzusatz wirkt Teufelskralle gut.
Achtung: Man kann davon Verdauungsstörungen bekommen.
Selleriesamen
(Apium graveolens)
Diese Samen wirken antirheumatisch und entwässernd. Sie können
entweder einen Aufguss oder einen Absud machen. Nehmen Sie für
Sellerietee
25 g Samen auf 1 Liter Wasser, lassen Sie es 20 Min. köcheln
und trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse. Ein wenig
Sellerieaufguß (5.164) kann auch Suppen oder Fleischeintöpfen
zugefügt werden (obwohl Arthritiker nicht zuviel Fleisch essen
sollten). Auch Stangensellerie ist gut.
Sumpfklee
(Menyanthes trifoliata)
Dieses Arthritismittel wirkt auch entwässernd. Machen Sie einen
Aufguss von den Blättern und trinken Sie 3mal täglich 1 kleine
Tasse.
Wilder
Thymian (Thymus serpyllum)
Diese Pflanze wirkt stark antibakteriell, verdauungsfördernd,
heilend und beruhigend. Trinken Sie 3mal täglich 1 kleine Tasse
Aufguss.
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