Hautprobleme und Ekzeme - Helfen Heilpflanzen und Heilkräuter?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Es gibt viele Kräuterheilmittel, um Hautprobleme und kleinere Wunden zu heilen.

Sie verhindern Infektionen, lindern Schmerzen und können die Narbenbildung verringern.

Binden Sie entweder Kompressen auf die verletzte Stelle (Gazestücke, mit dem Aufguss des Mittels getränkt) oder nehmen Sie eine Salbe, falls erhältlich.

Es ist ratsam, die Salbe auf der gesunden Haut auszuprobieren (bevor ein Notfall eintritt), um sicherzugehen, dass es zu keiner unerwünschten Hautreaktion kommt.

Ringelblume (Calendula officinalis)

Eine Kompresse, getränkt mit dem Aufguss aus Blüten oder Blütenblättern, ist eines der besten Heilmittel bei Hautproblemen wie Ekzemen, leichteren Verbrennungen und Verletzungen. Es bekämpft die Infektion und wirkt abschwellend.

Vogelmiere (Stellaria media)
Eine Kompresse, getränkt mit Aufguss, oder eine Salbe heilt ausgezeichnet und macht die Haut weich. Vogelmiere hilft bei Abschürfungen, Ekzemen, juckenden Hautausschlägen, Abszessen und Furunkeln. Das frische Kraut ist besonders wirksam.

Zaubernuß (Hamamelis virginiana)
Bei Schnittwunden, Verletzungen und Verstauchungen gibt es kein besseres Heilkraut als die Zaubernuß, die wir von den nordamerikanischen Indianern kennen. Neben einer stark antiseptischen hat sie auch abschwellende Wirkung und vermindert die Narbenbildung. Sie können sie unverdünnt auf die Wunde auftragen oder, bei offenen Wunden, verdünnt (es brennt anfangs etwas). Hamameliswasser und Salbe gibt es in jeder Apotheke.

Bei Ekzemen lindern Ringelblume und Vogelmiere den Juckreiz und desinfizieren. Probleme könnten auch Allergien sein.