Homöopathie zur Leistungssteigerung bzw. Leistungsverbesserung

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Grundsätzlich wünschen sich alle aktiven Menschen eine körperliche und psychische Fitness, um gegen die alltäglichen Belastungen gewappnet zu sein. Auch der sportlich Aktive sucht seine Best- und Höchstform für einen Wettkampf.

Mit Mitteln der Homöopathie lassen sich die Körperfunktionen optimieren, ungenutzte Kräfte freimachen und aktivieren - es wird also eine Leistungssteigerung bzw. Leistungsverbesserung des Körpers erreicht.

Ebenso kann eine "schwächliche Konstitution" gestärkt werden.

Dies ist zwar zunächst nur schwer vorstellbar, kann aber in der Praxis durchaus beobachtet werden.

Körperlicher Leistungsabfall ist eng verbunden mit psychischen-vegetativen Störungen, ausgelöst durch Stress, Ärger, Sorgen, Angste usw. Bei der Harmonisierung des körperlich seelischen Gleichgewichtes hat die Homöopathie, wie kaum eine andere Heilmethode, tiefregulierende - und dazu nebenwirkungsfreie - Möglichkeiten:

Fühlt man sich am Ende seiner Kräfte, breiten sich tiefe Verzweiflung und Ängste (besonders nachts) und beim Alleinsein aus, so ist Arsenicum album D12 ein tiefgreifendes Heilmittel.

Ein großes Kräftigungsmittel, z.B. nach auszehrenden Erkrankungen, Fieber, Operationen mit Blutverlust, ebenso zur Appetitanregung, oder als Tonikum usw., ist China D12. Daran sollte man nach schweren Erkrankungen immer denken.

Bei Erschöpfung, Nervosität, Schwindel, Zittern, Schlafmangel oder bei Reisekrankheit, wird die Leistung mit Cocculus D6 wieder hergestellt.
Zunehmende lähmungsartige Schwäche von Körper und Geist, fortschreitende Abwehrschwäche, Schwindel beim Kopfdrehen, wird durch Conium D12 aufgehalten. Dieses Mittel hilft auch bei Infektanfälligkeit mit Drüsen- und Lymphknotenverhärtungen.

Ein allgemeines Tonikum zur Leistungsverbesserung bei körperlicher Anstrengung ist Arnica D12.

Versagensangst, Erregung und Lampenfieber können zu einer Art lähmenden, nervösen Schwäche (Blackout) mit innerem Zittern und Verspannung führen. Dagegen ist Gelsemium D30 ein ausgezeichnetes Heilmittel, z.B. bei Prüfungen oder Wettkämpfen usw.

Eine "grundsätzliche Schwäche", vor allem eine Nervenschwäche mit äußerlichem Zittern und Unruhegefühl in den Beinen, spricht gut auf Zincum metallicum D12 an.

Um die Leistung nach einem Schreck oder Schock wieder herzustellen und vorhandene Schwäche und Angst aufzuheben, nimmt man Aconitum D12.

Sind Reizbarkeit, Launenhaftigkeit, Zorn, Überempfindlichkeit die Ursache für eine Leistungsschwäche, so kann dieser Zustand durch Chamomilla D30 wieder in Harmonie und Entspannung gewandelt werden.

Leistungssteigerung bei schwächlicher körperlicher Veranlagung kann auch mit homöopathischen Mitteln durch Entwicklung der Konstitution deutlich gefördert werden.

So benötigt der hochgewachsene zarte, feinfühlige Mensch mit einer temperamentvollen Übersensibilität gegen Berührung, Lärm, Gerüche, Dunkelheit, aber auch wegen Empfindlichkeit gegenüber dem Wetter (z.B. Gewitter), oft Phosphorus D12.

Dagegen eignet sich Silicea D12 für ebenfalls feingliedrige grazile, aber bindegewebsschwache, wirbelsäulenschwache Menschen, denen es an ausreichendem Selbstvertrauen und psychischer Dynamik fehlt.

Für den chaotisch veranlagten, schlampigen, an Körper und Kleidung schmuddeligen Menschen, dem jede Leistung gleichgültig ist, passt in der Regel Sulfur D12.

Menschen, die eine rasche Ermüdbarkeit bei körperlicher und geistiger Arbeit zeigen, die in ihrer Veranlagung dicklich, pastös und aufgedunsen sind, zum Schwitzen und zu Erkältungen neigen, können ihre allgemeine Basis zur Leistungssteigerung mit Calcium carbonicum D12 verbessern.

Siehe auch Homöopathie-Kapitel: Kreislaufschwäche - Allgemeine Schwäche



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Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge der Sebastian Kneipp Akademie

 

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