Materia Medica
Der Begriff der Materia Medica in der Homöopathie
Materia Medica ist ein historischer Ausdruck für die Arzneimittellehre - ein Buch, welches die Lehre von den Arzneimitteln
beinhaltet. Der Begriff Materia Medica wird heute eigentlich nur noch in der Homöopathie verwendet.
Der Begriff leitet sich von den lateinischen Wörtern "materia" und "medicus" ab und bedeutet sinngemäß so
viel wie "heilender Stoff".
Materia Medica ist sowohl ein allgemeiner Begriff, wird aber auch als spezifische Bezeichnung von bestimmten
Werken benutzt.
In Form von Büchern sind die Materia Medica meist ähnlich aufgebaut. Man findet eine lexikalische Aufzählung der
Heilmittel.
Die nähere Beschreibung, d.h. die Wirkung und die Veränderung der Symptome bei Einnahme eines Mittels, erfolgt
in bestimmten Schemen, z.B. dem Kopf-zu-Fuß-Schema. Hier werden anfangs allgemeine, dann psychische und schließlich
physische Symptome vom Kopf bis abwärts zu den Füßen erläutert. In der Fachsprache redet man auch häufig von
sogenannten Bildern der Arzneien oder sog. Arzneimittelbildern.
Es lassen sich zusätzlich verschiedene Typen der homöopathischen Arzneimittellehre unterscheiden. Sie zeichnen
sich durch starke Schwankungen in Umfang und Alltagstauglichkeit aus.
Eine Homöopathische Arzneimittellehre mit der ich sehr gerne arbeite ist die "Homöopathie
Arzneimittelbilder 2.0"


|