Calcium phosphoricum: Das homöopathische Arzneimittelbild

Mittelherkunft und arzneiliche Wirkung von Calcium phosphoricum

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Calciumhydrogenphosphat ist phosphorsaurer Kalk, der in dieser Art nicht in der Natur vorkommt. Er wird durch Zugabe von Phosphorsäure in Kalkwasser chemisch hergestellt. Calciumverbindungen sind zentrale Bausteine von Knochen und Zähnen. Calcium-Präparate werden zum Beispiel bei Osteoporose verordnet, um die Festigkeit der Knochen zu erhöhen.

Die Lebensmittelherstellung verwendet Calciumhydrogenphosphat, um Säure zu regulieren und um die Konsistenz oder die Haltbarkeit bestimmter Lebensmittel zu verbessern. Außerdem findet es Anwendung als Futtermittelzusatz, als Düngemittel und in der Schädlingsbekämpfung.

Kern des Mittels in der Homöopathie

Calcium phosphoricum ist ein Mittel für unzufriedene, schreckhafte und ängstliche Menschen, die schnell körperlich und geistig erschöpft sind. Bei Kindern ist es vor allem bei Schulkopfschmerz angezeigt. Auch Störungen des Bewegungssystems und der Knochen sprechen für Calcium phosophoricum, besonders wenn es sich um Probleme durch zu schnelles oder zu langsames Wachstum handelt. Viele Calc-p-Patienten vertragen keine Milch.

Körperliche Symptome

Die körperlichen Symptome betreffen verschiedene Funktionskreise:

Kopf und Gesicht

Zähne

  • schwierige und/oder verzögerte Zahnung
  • Karies

Verdauung

Bewegungssystem

Psychische Symptome

Calc-p-Patienten sind oft unzufrieden und unmotiviert, ohne genau bestimmen zu können, was sie unzufrieden macht. Sie haben einen großen Bewegungsdrang und sehnen sich nach Reisen und Veränderungen. Sie sind ungeduldig und leicht reizbar. Bei Stress erleben sie einen plötzlichen Energiezuwachs. Sie sind allgemein furchtsam und schreckhaft. Besonders groß ist die Angst vor schlechten Nachrichten, Kummer oder Gewitter.

Sie stecken voller Ideen, haben aber besonders bei geistiger Arbeit kein großes Durchhaltevermögen. Die intellektuellen Fähigkeiten verlieren sich schnell durch die rasche Erschöpfung. Das Selbstwertgefühl der Patienten ist gering. Das sexuelle Verlangen ist hoch, aber auch der Geschlechtsverkehr führt zu Erschöpfung.

Allgemeine Symptome

Schnelle Erschöpfbarkeit prägt den Calc-p-Patienten. Kinder wachsen schnell, sind aber in ihrer Entwicklung verzögert. Abmagerung und Appetitlosigkeit sind häufig, ebenso die Unverträglichkeit von Milch, teils sogar Muttermilch.

Symptomatiken verschlimmern sich...

  • bei feuchtkaltem Wetter, Zugluft und Wetterwechsel
  • von 15.00 bis 21.00 Uhr
  • durch körperliche und geistige Anstrengung
  • vor und zu Beginn der Menstruation
  • durch Sorgen und Kummer

Besserung gelingt durch...

  • warmes, trockenes Wetter
  • Hinlegen, Liegen
  • Essen
  • Reisen

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 14.02.2013 aktualisiert

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