Natrium Sulfuricum: Das homöopathische Arzneimittelbild

Mittelherkunft und arzneiliche Wirkung von Natrium Sulfuricum

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Natrium Sulfuricum wird aus schwefelsaurem Natrium hergestellt. Bekannt ist es vor allem unter dem Namen Glaubersalz. Glaubersalz bewirkt in größeren Gaben wässrigen Durchfall. Kleinere Gaben verbessern Ausscheidungs- und Resorptionsvorgänge und aktivieren die Peristaltik von Gallengängen und Dünndarm.

Kern des Mittels in der Homöopathie

Asthma, Husten und Durchfall sind die Hauptanwendungsgebiete von Natrium sulfuricum. Typisch sind periodisch auftretende Beschwerden, vor allem im Frühjahr.

Allgemeine Symptome

Natrium-Patienten sind sehr empfindlich und zurückhaltend. Sie zeigen nur selten Emotionen und möchten am liebsten nichts Persönliches von sich preisgeben. Sie haben ein großes Verlangen oder auch eine starke Abneigung gegen Milchprodukte. Diese verursachen heftige Blähungen. Außerdem haben die Patienten Verlangen nach salzigen Speisen, Bier und kalten Getränken. Brot lehnen sie dagegen ab.

Körperliche Symptome

Psychische Symptome

Diese Patienten neigen zu starker Melancholie. Häufig sind sie depressiv und haben sogar Selbstmordgedanken. Selbst in besseren Phasen sind sie oft misslaunig. Die Patienten sind penibel und verantwortungsbewusst und lehnen Normabweichungen ab. Die Erfüllung von Pflichten ist für sie von hoher Bedeutung. Spontaneität und Gefühlsregungen haben in ihrem Leben keinen Platz.

Symptomatiken verschlimmern sich...

  • durch feuchtes Wetter
  • durch Nebel
  • durch die Nähe von Wasser
  • durch Musik

Besserung gelingt...

  • bei trockenem Wetter
  • nach dem Stuhlgang
  • durch Druck

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 30.04.2013 aktualisiert

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