Nux Moschata: Das homöopathische Arzneimittelbild

Mittelherkunft und arzneiliche Wirkung von Natrium Moschata

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Nux moschata wird aus der Muskatnuss gewonnen. Verwendet werden, ebenso wie zum Kochen, die getrockneten Samenkerne.

Muskatnuss kann auch als Rauschmittel eingesetzt werden. Die Anwender fühlen sich dann glücklich und wie im Traum. Vieles wirkt lächerlich und unwichtig. Gleichzeitig ist aber das Gedächtnis gestört, die Personen sind verwirrt. Auch depressive Verstimmung kommt vor. Auffallend ist eine ausgeprägte Schlafsucht. Die Rauschzustände können mehrerer Tage anhalten.

Kern des Mittels in der Homöopathie

Nux moschata ist bei einem stark gestörten sensorischen Nervensystem angezeigt. Die Patienten sind sehr verträumt und ausgesprochen schläfrig. Auch Frieren, trockene Schleimhäute und ein aufgeblähtes Abdomen gehören zum Mittelkern.

Allgemeine Symptome

Sämtliche Oberflächen, vor allem die Schleimhäute, sind auffällig trocken. Nux-moschata-Patienten frieren leicht und sind häufig müde und schläfrig. Der Schlaf ist sehr tief, aber nicht erholsam. Die Patienten fühlen sich auch im Wachzustand wie in einem Traum. Einerseits haben sie Heißhunger, andererseits ekeln sie sich, wenn sie ans Essen denken.

Körperliche Symptome

Kopf und Gesicht

  • Kopfschmerzen
  • Gefühl, als wäre der Kopf zu groß
  • pulsierende Kopfgefäße
  • trockene Augen
  • trockene Nasenschleimhäute
  • starke Geruchsempfindlichkeit
  • Schnupfen
  • trockener Mund, trockene Zunge
  • lahme, schwere Zunge
  • Zahnschmerzen
  • trockener Hals-Rachen-Raum

Atmung

Kreislauf

  • Ohnmachtsneigung

Verdauung

Harnorgane

  • schmerzhaftes Urinieren
  • brennender, scharfer Urin
  • Veilchengeruch im Urin

weibliche Geschlechtsorgane und Schwangerschaft

Bewegungssystem

Haut, Haare, Nägel

  • Trockenheit aller Oberflächen
  • Unfähigkeit zu schwitzen

Psychische Symptome

Nux moschata Patienten gelten (aus homöopathischer Sicht) als einerseits hysterisch übererregt, andererseits benommen, verwirrt und schläfrig. Auffällig ist ihre Launenhaftigkeit. Innerhalb weniger Augenblicke kann ihre Stimmung völlig umschlagen.

Die Patienten neigen zur Tagträumerei. Ihr Gedächtnis ist schwach. Sie sind sehr vergesslich, denken langsam und können sich nicht gut konzentrieren. Ihre Benommenheit kann bis zur Verwirrung reichen. Es kommen auch Halluzinationen vor. Die Umgebung scheint verändert oder der Patient glaubt, zwei Köpfe oder zwei Persönlichkeiten zu haben.

Symptomatiken verschlimmern sich...

- nach dem Essen und Trinken
- prä- und perimenstruell
- in der Dunkelheit
- im Freien
- durch kaltes, nasses Wetter
- durch kalte Füße
- beim Autofahren
- durch geistige Anstrengung
- durch emotionale Belastungen

Besserung gelingt durch...

- Wärme
- Tageslicht
- Bewegung

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 20.03.2013 aktualisiert

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