China-Restaurant-Syndrom
Das China-Restaurant-Syndrom wird so genannt,
weil Allergie-Symptome die nach dem Genuss in einem China
Restaurant auftreten mit bestimmten Stoffen im Essen in
Verbindung gebracht werden.
Bei der Zubereitung von Gerichten in der chinesischen Küche
werden häufig Nahrungsmittelzusätze als Geschmacksverstärker
oder zum Färben von Speisen verwendet (wie z.B. Tartrazin =
E102), die für das China-Restaurant-Syndom verantwortlich
gemacht werden. Auch das Natrium Glutamat, dass in
größeren Mengen in der chinesischen Küche Verwendung
findet, wird für das China-Restaurant-Syndrom
verantwortlich gemacht. Deswegen spricht man in diesem
Zusammenhang auch von einer Natrium-Glutamat-Allergie.
Wissenschaftler wehren sich allerdings gegen den Begriff
"China-Restaurant-Syndrom", weil diese Zusatzstoffe auch
in Fertiggerichten oder Kantinenessen auftreten und somit die
Symptome auch dann auftreten können.
Symptome beim
China-Restaurant-Syndrom
Die Symptome zeigen sich relativ rasch bereits nach 30
Minuten aber auch erst nach 2-3 Stunden. Es können
vor allem Übelkeit, Schwitzen, allgemeine Schwächegefühle,
Kopfschmerzen, Herzrasen und auch ein
gewisses Taubheitsgefühl im Bereich von Nacken und Armen
auftreten.
Diese ganze Symptomatik hält für ungefähr 2 Stunden
an.
Wenn eine Pseudoallergie
hinzukommt, kann es auch noch zu Hautausschlägen
mit Juckreiz oder ohne Juckreiz, einem allergischen Schnupfen,
leichtem bis äßigem Durchfall und auch einem Blutdruckabfall
kommen, der sich als Benommenheit äußert.
Ashtmatiker aufgepasst:
Bei Asthmatikern kann es nach etwa 1 bis 12 Stunden zur
Auslösung eines Asthmaanfalls kommen.
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