China-Restaurant-Syndrom


von: René Gräber - Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Das China-Restaurant-Syndrom wird so genannt, weil Allergie-Symptome die nach dem Genuss in einem China Restaurant auftreten mit bestimmten Stoffen im Essen in Verbindung gebracht werden.

Bei der Zubereitung von Gerichten in der chinesischen Küche werden häufig Nahrungsmittelzusätze als Geschmacksverstärker oder zum Färben von Speisen verwendet (wie z.B. Tartrazin = E102), die für das China-Restaurant-Syndom verantwortlich gemacht werden. Auch das Natrium Glutamat, dass in größeren Mengen in der chinesischen Küche Verwendung findet, wird für das China-Restaurant-Syndrom verantwortlich gemacht.  Deswegen spricht man in diesem Zusammenhang auch von einer Natrium-Glutamat-Allergie.

Wissenschaftler wehren sich allerdings gegen den Begriff "China-Restaurant-Syndrom", weil diese Zusatzstoffe auch in Fertiggerichten oder Kantinenessen auftreten und somit die Symptome auch dann auftreten können.

Symptome beim China-Restaurant-Syndrom

Die Symptome zeigen sich relativ rasch bereits nach 30 Minuten aber auch erst nach 2-3 Stunden. Es können vor allem Übelkeit, Schwitzen, allgemeine Schwächegefühle, Kopfschmerzen, Herzrasen und auch ein gewisses Taubheitsgefühl im Bereich von Nacken und Armen auftreten.

Diese ganze Symptomatik hält für ungefähr 2 Stunden an.

Wenn eine Pseudoallergie hinzukommt, kann es auch noch zu Hautausschlägen mit Juckreiz oder ohne Juckreiz, einem allergischen Schnupfen, leichtem bis äßigem Durchfall und auch einem Blutdruckabfall kommen, der sich als Benommenheit äußert.

Ashtmatiker aufgepasst:

Bei Asthmatikern kann es nach etwa 1 bis 12 Stunden zur Auslösung eines Asthmaanfalls kommen.

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 18.10.2011 bearbeitet.

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