Hyposensibilisierung - Allergie
Desensibilisierung
Wann eine Hyposensibilisierung sinnvoll
ist...
Gleich vorweg: Die besten Heilungstendenzen bestehen,
wenn Ihre Allergie nicht länger als seit zwei Jahren
besteht.
Die Allergie-Desensibilisierung (auch
spezifische Immuntherapie (SIT) oder auch Hyposensibilisierung
genannt), ist bisher das einzige Verfahren der
Schulmedizin, welches daran ansetzt, die Allergie
(nämlich die Überempfindlichkeit des Immunsystems),
direkt zu beseitigen.
Das Ziel der Hyposensibilisierung besteht darin,
das "iritierte" Immunsystem Schritt für Schritt an seinen
„persönlichen Gegner” zu "gewöhnen", so dass das
Immunsystem nicht mehr mit einer
Allergie reagiert.
Bei der Desensibilisierung werden stark verdünnte Lösungen
des betreffenden Allergens in einer genau
festgelegten Reihenfolge unter die Haut injiziert
oder (zum Beispiel bei Kindern), als Tropfen unter die
Zunge getropft.
Misserfolge der
Allergie-Desensibilisierung
Als die Desensibilisierung in den 90er Jahren populär wurde,
glaubten viele das Ende der Allergien sei so gut wie sicher; es
wurde fast gegen alles desensibilisiert...
Aus meiner Erfahrung erscheint die
Allergie-Desensibilisierung nur hilfreich, wenn man nicht gegen
zu viele Stoffe allergisch ist.
Beispiel: Wenn Sie nur gegen Birkenpollen und Haselnuss
allergisch sind, sind die Erfolgsaussichten relativ gut. Wenn
Sie jedoch gegen mehrere Stoffe allergisch sind, z.B. mehrere
Gräser, Bäume, Katzen und Hausstaub, so rate ich allen immer
von der Hyposensibilisierung ab, weil die Erfolgsaussichten
relativ niedrig sind.
Und auch immer mehr Allergologen haben dies erkannt und
empfehlen soweit wie möglich auf die Allergenvermeidung zu
setzen und ansonsten Medikamente anzuwenden.
Hier eine Aufzählung von Problemen,
bei denen Misserfolge der Desensibilisierung zu erwarten
sind:
• Allergie gegen Tierhaare
• Milben-Allergie
• Schimmelpilz-Allergie
• Nahrungsmittel-Allergie • langes
Bestehen der Allergie
• Kreuzallergie • schwere
Lungenerkrankungen
• chronische Darmerkrankungen
Nach meiner Erfahrung hat die Naturheilkunde und
Alternativmedizin, nebenwirkungsärmere und wirkungsvollere
Therapien anzubieten.
Diese sind (für mich) so überzeugend, dass diese die
Standardtherapie sein sollten...
Zum Beispiel kann ausgerechnet bei einem lange
bestehenden Heuschnupfen die
Hyposensibilisierung zu einem "Etagenwechsel" in die Bronchien
führen - also genau das, was die Desensibilisierung
ja eigentlich nicht will.
Solche "Nebenwirkungen" sind jedoch im Einzelfall nicht
vorherzusehen. Ich empfehle daher immer die biologische
Therapie....
Wann ist eine Desensibilisierung
sinnvoll?
Je nachdem wen Sie fragen, erhalten Sie
verschiedene Antworten. Ein Arzt, der die Alternativen gar
nicht kennt oder sowieso ablehnt, kann ihnen da ebensowenig
weiterhelfen, wie ein Heilpraktiker, der Cortison & Co.
auch nur verteufelt.
Neutrale Information ist also gefragt. Und die versuche ich
Ihnen ja hier auf meiner Webseite zu liefern. Natürlich bin ich
etwas voreingenommen zugunsten der Naturheilkunde...
Also: Wann ist die Allergie
Desensibilisierung sinnvoll?
• Das Allergen wird zweifelsfrei durch Blut- und evtl.
Provokationstests unter Notfallbereitschaft nachgewiesen.
• Bei einer Insektengift-Allergie findet
die erste Behandlung immer in der Klinik statt.
• Injektionen und Tropfen werden immer vom Arzt
gegeben und nicht von einer Helferin, damit bei Reaktionen
SOFORT reagiert werden kann.
• Nach der Injektion bzw. Tropfeneinnahme bleiben Sie
mindestens noch eine halbe Stunde zur Beobachtung in
der Praxis oder Klinik.
• Während der Beobachtungszeit ist der Arzt immer
erreichbar und / oder erkundigt sich zwischendurch
nach Ihrem Befinden.
• Nach Beendigung der Therapie erfolgt neben der
Bestimmung des IgE-Spiegels (Bluttest) ein gezielter
Provokationstest, z. B. ein Wespenstich.
Nur unter diesen Voraussetzungen ist eine
Allergie-Desensibilisierung sicher und auch vertretbar.
Die zum Teil erheblichen Kosten für Behandlung werden
leider nicht von allen Krankenkassen übernommen. Klären
Sie also vorher die Kostenübernahme mit Ihrer
Krankenkasse.
Und damit wären wir wieder bei den Alternativen: diese sind
in der Regel meist wesentlich günstiger.
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