Vorsicht: Ein Allergie-Provokationstest weist die meisten Fehler auf!

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Nur für besondere Einzelfälle ist ein Allergie-Provokationstest zu empfehlen, bei dem das mutmaßliche Allergen inhaliert (Inhalationstest) oder auf die Bindehaut der Augen (Konjunktivaltest) bzw. die Nasenschleimhaut geträufelt (Intranasaltest) wird.

Diese Allergie-Diagnose bietet aber das höchste Komplikationsrisiko und müssen stets unter Notfallbereitschaft, am besten in einer Klinik, durchgeführt werden.

Als beweisend für eine Allergie gilt der Test, wenn ihre Symptome nach Inhalation des mutmaßlichen Allergens zugenommen haben.

Fazit: Lassen Sie einen Provokationstest nur dann durchführen, wenn während des Tests für Ihre "Sicherheit" gesorgt ist - zum Beispiel die ständige Anwesenheit eines Arztes und das Ergebnis des Tests tatsächlich eine Bedeutung für Ihre zukünftige Therapie hat und / oder einen Berufswechsel (Frisör, Bäcker, Chemiker) begründen soll.

Die Alternativmedizin verzichtet darauf, den Patienten direkt mit möglichen Allergenen in Kontakt zu bringen. Dazu stehen verschiedene alternative Testverfahren bei einer Allergie zur Verfügung.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 06.06.2012 aktualisiert