Für Knieprobleme oder eine Knieverletzung gibt es mehrere Gründe...

Für die Bestimmung ob eine Knieverletzung vorliegt ist die Diagnose entscheidend.

Die meisten Patienten und Ärzte verlassen sich am ehesten auf die "bildgebenden" Verfahren wie Röntgen, CT oder MRT.

von: René Gräber - Heilpraktiker und Gesundheitspädagoge

Dabei stelle ich in Praxis sehr sehr häufig fest, dass die Patienten weder richtig befragt, noch ordentlich untersucht werden... aber ein Röntgen, CT etc. lässt sich ja auch besser abrechnen - und Deutschland ist Weltmeister im Röntgen.

Ich erinnere mich dabei immer an die Aussage eines Uniprofessors der medizinischen Fakultät in Kiel: seine Meinung war, dass man über 80% der Diagnosen stellen, wenn man:

a) den Patienten genau zuhört und diese befragt, sowie

b) die Patienten mit "Auge" und Händen untersucht. 

Zu einer genauen Befragung des Patienten gehören:

Seit WANN GENAU bestehen die Knieschmerzen?

Gibt es eine Ursache für die Knieprobleme oder Knieverletzung?

Wodurch wird es besser?

Wodurch wird es schlechter?

Was hat der Patient selbst gegen die Knieprobleme oder Knieverletzung unternommen?

Wie ist es nachts?

Beim Treppensteigen?

Treppabgehen?

Wie stellt sich das Knieproblem morgens nach dem aufstehen dar?

Welche Medikamente werden genommen und seit wann?

Urlaub oder Zeckenbisse?

Erkältungen vor kurzem?

etc. etc.

Ich stelle immer wieder fest, dass selbst die elementarsten Fragen den Patienten nicht gestellt werden. Und eine Röntgenaufnahme, CT etc. führt auch nicht immer zur richtigen Diagnose - hierzu können Sie auch mal das Beispiel der Kniegelenksblockierung lesen.

verwandte Themen: Frakturen - Knieaufbau - Operationen am Knie - Luxation des Kniegelenks - Kniescheibenbruch

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Dieser Beitrag wurde letztmalig am 19.07.2012 aktualisiert

René Gräber