Morbus Osgood Schlatter
Das Morbus Schlatter Knie...
von: René Gräber - Heilpraktiker und
Gesundheitspädagoge
Morbus Schlatter (eigentlich Morbus-Osgood-Schlatter), ist eine avaskuläre Nekrose der
Apophyse der Tuberositas Tibiae.
Ursache hierfür ist eine Überbelastung im Jugendalter ( z .b . durch Leistungssport bei Kindern ).
Die Erkrankung tritt häufig in Phasen verstärkten Wachstums auf, besonders kurz vor der Pubertät. Typisch
für diese Erkrankung ist ein belastungsabhängiger Schmerz an der Tuberositas Tibiae, der besonders bei starker
Kontraktion des M. Quadriceps (z.b. beim hochkommen aus der Hocke) auftritt.
Außerdem wird langes sitzen mit stark angewinkelten Kniegelenken als sehr unangenehm empfunden.
Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu einer Athrophie des M. Quadriceps.
Die schulmedizinische Therapie besteht aus einer Entlastung des betroffenen Beines bis zur
Schmerzfreiheit durch Verbot von Sport, Gipstutor und Benutzung von Unterarmgehstützen. Operiert wird es erst nach
Abschluss des Wachstums.
Bei der Physiotherapie wird während der Entlastungsphase die Kraft und Beweglichkeit des betroffenen Beines
erhalten.
Außerdem wird, für das Gehen an den Unterarmgehstützen , die Stützmuskulatur der Arme gekräftigt. Hinzu kommt
die Gangschule an Unterarmgehstützen evtl. schon mit Sohlenkontakt (je nach ärtzlicher Verordnung).
Am Ende der Entlastungsphase werden entlastende Bewegungsabläufe des Alltags beübt. Nach der Ausheilung wird
die Muskelkraft und Koordination des Beines verbessert.

|