Fasten gegen Arthrose

Es gibt Hoffnung für viele Arthrose-Patienten: Derzeit wird das Fasten als schmerztherapeutisches Behandlungskonzept untersucht. Seit Jahrhunderten bedient sich die naturheilkundliche Tradition unterschiedlichster Formen des Heilfastens als einer Möglichkeit der Regeneration und Revitalisierung. Fastenkuren wie Otto Buchingers Saftkur können sowohl ambulant und in Eigenregie als auch unter ärztlicher Begleitung stationär erfolgen. Auch ein Fasten gegen Krebs wird erforscht.

Für wen Fastentherapien geeignet sind

Indikationen sind:

• das metabolische Syndrom (auch: tödliches Quartett oder Reavan-Syndrom), der Haupt-Risikofaktor koronarer Herzerkrankungen, einhergehend mit Stoffwechselstörungen wie Insulinresistenz), Blutdruckproblemen und Fettleibigkeit,
• entzündliche rheumatische Erkrankungen wie Arthritis,
• Arthrosen,
Migräne und Spannungskopfschmerzen,
allergische Erkrankungen (nicht im akuten Schub).
Bei Magersucht, dekompensierter, d. h. nicht mehr ausgleichbarer Schilddrüsenüberfunktion und Einschränkungen der Hirndurchblutung (etwa bei Demenz) sind Fastenkuren kontraproduktiv. Auch Menschen, die unter fortgeschrittenen Funktionsstörungen von Leber, Nieren oder Herz leiden, sollten besser auf eine Fastenkur verzichten. Für Schwangere und Stillende ist Fasten ebenfalls tabu: Ungeborene, Babys und Kleinkinder ein ausgewogenes Angebot an Nährstoffen, um sich gesund zu entwickeln.
Heilfastenpläne haben diverse therapeutische Zielsetzungen im Auge: Schmerzen sollen bekämpft, Entzündungsherde eingedämmt werden. Mit erfolgreicher Gewichtsabnahme sinkt ein gefährlich überhöhter Blutdruck, so dass Medikamente nahezu überflüssig werden.
Heilfasten entfaltet positive Effekte bei Übertrainingssymptomen wie (zum einen) Sympathikoton mit erhöhter Herzfrequenz, Schlafproblemen, Stimmungsschwankungen, gesteigerter Erregbarkeit und Schwitzen bei geringer Anstrengung. Diese Störungen der Befindlichkeit sind selbst nach längeren Regenerationsphasen noch nachzuweisen.

Parasympathikoton auf der anderen Seite zeigt sich antriebslos bis depressiv; Gewichtsabnahme sowie Magen-Darm-Probleme und eine beeinträchtigte Koordination sind hier typisch.
Trophotrope Reaktionen auf kleinste Reize mit entspannender Wirkung auf Psyche und Körper treten vermehrt auf (und können u. a. auch durch einfach-strukturierte meditative Klänge unterstützt werden).

Wer besonders profitiert …

Heilfastenkuren versprechen besonders bei Arthrosepatienten gute Erfolge. Das Fachgebiet der Schmerztherapie (Algesiologie) formuliert hierzu die folgenden Hypothesen.
• Mangel an Arachidonsäure
Ohne Arachindonsäure kann sich das Gehirn nicht entwickeln. Schon leichte Mangelsituationen sorgen bei Neugeborenen für ein extrem niedriges Geburtsgewicht und geringen Kopfumfang.
• Leptin-Mangel
Ein Mangel an Leptin verändert die T-Zellen. Leptin ist ein im Fettgewebe gebildetes Hormon, gekoppelt an einen Rezeptor des Hypothalamus. Es meldet: „Ich bin satt“. Bei Übergewichtigen ist dieser Meldemechanismus gekappt. Sie essen ungehemmt weiter.
• Die neuroendokrine (das Nervensystem betreffende) Aktivierung
Bei chronischer Herzinsuffizienz (CHF) kommt es zur neuroendokrinen Aktivierung bzw. der Ausschüttung von Noradrenalin, Adrenalin, Serotonin sowie Endorphinen.
• Allgemeine psychothrophe Wirkung
Hierbei handelt es sich um die Wirkung natürlicher pflanzlicher, tierischer oder mineralischer Grundstoffe.
• Verbesserung des kapillar-zellulären Stoffaustausches
Eiweißspeicher werden abgebaut, die Diffusionsstrecke für den notwendigen Austausch vermindert sowie lokale
Stoffwechselbedingungen verbessert.
• Statische Entlastung von Gelenken und Wirbelsäule

Quod erat demonstrandum – Die Studie

Eine aktuelle Studie, an der 22 weibliche und acht männliche Patienten teilnahmen, konnte eindrucksvoll belegen, wie positiv sich Heilfasten auf den Gesundheitszustand von Arthosepatienten unterschiedlichen Typs auswirkt.
Dabei: Zehn Polyarthrose-Patienten, die mit einer mehrere Gelenke gleichzeitig betreffenden, schmerzhaften Arthrose kämpften sowie zwölf Gonarthrose-Patienten (an Kniearthrose leidende) und acht Hüftgelenkspatienten (mit Coxarthrose). Die Einschätzung orientierte sich an den Kellgren-Stadien I-III, einem vier Stadien umfassenden Klassifikationsmodell nach Kellgren und Lawrence, mit einem Patientenalter von 60 Jahren und einer sechsjährigen Krankheitsdauer.

Die Patientensituation wurde zwei Wochen vor Fastenbeginn des 15-tägigen Heilfastens nach Otto Buchinger, einem Tee-Saft-Fasten, eingeschätzt. Die Patienten erlebten drei Entlastungstage, acht Fastentage mit 300 kcal sowie vier Aufbautage (mit 850 bis 1600 kcal).
Ein bis drei Monate nach Ende des Fastens fand die Nachuntersuchung statt.

Bewertungskriterien waren:
• die allgemeine Schmerzintensität sowie spezifische Anlauf-, Belastungs- und Ruheschmerzen und die Druckschmerzschwelle,
• der Verbrauch an Analgetika, schmerzstillenden oder schmerzlindernden Medikamenten,
• die allgemeine Befindlichkeit mittels WOMAC, eines US-amerikanischen, standardisierten Fragebogens zur Beurteilung des Gesundheitszustandes von Arthrose- und Arthritispatienten (Arthroseindex). “Wie ist es um Funktion, Schmerzempfinden und Steifigkeit bestellt?”
• die Funktion selbst: Die Gelenkbeweglichkeit wurde mit der Neutral-0-Durchgangsmethode gemessen.
Auch im Blick: Die Konstitution mit BMI (Body Mass Index), einem Maß für Quantität an Körperfett (äußerlich ablesbar am Bauchumfang) und zum Verhältnis von Körpergröße zu Gewicht: Menschen mit einem BMI von über 25 gelten als übergewichtig, mit einem BMI von mehr als 30 als adipös.

Zu den Laborparametern zählten Elektrolyte, Glukose, Leber-, Nieren- und Fettstoffwechsel, aber auch Entzündungsparameter. Bei der Urinuntersuchung wurde besonders auf die Konzentration der Ketone geachtet: Je konzentrierter, desto größer die verbrannte Fettmenge (dieser Test lässt sich auch zu Hause mit Hilfe eines Ketonstreifens durchführen). Ein Protokoll dokumentierte die Ernährungsgewohnheiten.

Ebenfalls interessant: Wie verhielten sich Blutdruck (RR) und Puls?
Letztendlich spielten auch Arzt- wie Patientenurteil eine wichtige Rolle, eine orthopädisch und radiologisch gesicherte Diagnose der entsprechenden Arthrose-Typen vorausgesetzt, orientiert an den Kriterien des American College of Rheumatology (ACR): Schmerzen seit mindestens sechs Monaten, Morgensteifigkeit und Krepitationen (hör- und fühlbare Knistergeräusche, die entstehen, wenn Knochen aneinander reiben). Der Schmerzscore auf der Visuellen Analogskala (VAS), bestimmt durch den Patienten, musste mindestens den Wert 3 betragen.
Die Ergebnisse des ambulanten Fastens

Die Gewichtsreduktion, besonders bei männlichen, aber auch bei den weiblichen Patienten (bis über zehn Kilogramm) mit Senkung des BMI und signifikanter Reduzierung des Bauchumfangs bei den teilnehmenden Herren, konnte sich sehen lassen.
Auch die Schmerzintensität sank bei allen, vor allem im 15 Tage dauernden Fastenzeitraum. Belastungs-, Anlauf- wie Ruheschmerz wurden positiv beeinflusst; vor allem die Polyarthrose-Patienten (mit den intensivsten Schmerzen) erfuhren spürbare Erleichterung.

Mit Blick auf den WOMAC-Arthrose-Index, der Aussagen über Steifigkeit, Funktion und Schmerz macht, zeigte sich ebenfalls eine immense Verbesserung, die auch drei Monate nach Ende der Fastenkur noch erkennbar blieb.

Das Tee-Saft-Fasten bewirkte bei allen Diagnose-Gruppen eine erstaunliche Bewegungszunahme. Patienten mit Hüftproblemen profitierten hier an vorderster Front, u. a. sichtbar an der verbesserten so genannten Innenrotation der betroffenen Körperteile von 20,3° auf 28,6°.
Kaum von der Hand zu weisen: Ambulantes Heilfasten nach Buchinger hat sich ohne Zweifel als ein ausgezeichnetes schmerztherapeutisches Instrument für chronisch leidende, in ihrer Bewegung merklich eingeschränkte Arthrosepatienten erwiesen.

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Sanamander – Das Wundermittel des Professor Augustinus Bader

Im Gegensatz zur westlichen Medizin betrachtet die traditionelle ostasiatische Medizin das Prinzip der Selbstheilungskräfte von Mensch und Natur als eine bedeutsame Voraussetzung. Diese Form der Medizin versteht sich bewusst als holistische Medizin, da sie versucht, die Wechselwirkungen aller beteiligten Faktoren in Organismus und Umwelt in ihrem Diagnose- und Behandlungskonzept zu berücksichtigen.

Die westliche Medizin dagegen ist eine segmentielle Medizin, d.h. sie „zerteilt“ den Organismus in Teilgebiete und therapiert den betroffenen Teilbereich unter weitestgehender Auslassung des großen Rests des Organismus. Oder in anderen Worten: Wenn man glaubt, etwas am Herzen zu haben, dann geht man zum Kardiologen, für die Niere gibt es den Nephrologen, für die Nerven den Neurologen, für Leber, Galle, Magen den Gastroenterologen usw. Diese Segmentierung stößt oft auf Grenzen, da sie natürliche Potentiale unberücksichtigt lässt.
Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass es ein Zellforscher ist, Professor Augustinus Bader von der Universität Leipzig, der in seinen Forschungen an Zellen und Geweben deren natürlichen Selbstheilungskräfte entdeckt und zur Anwendung bringt.

In einem Fall, wo ein kleines Mädchen Verbrennungen dritten Grades an Beinen und Füßen durch kochendes Wasser erlitten hatte, trug er ein Gel auf die verletzten Bereiche auf, welches eine Mixtur aus Wachstumsfaktoren, körpereigenen Stammzellen, Zytokinen und anderen immunologischen Botenstoffen enthielt. Dieses Hydrogel, wie er es nennt, soll zudem durch einen künstlich provozierten Sauerstoffmangel im Gewebe dessen Regenerationspotential hochfahren. Die Füße und Beine des Mädchens wurden durch diese Anwendung so gut wie vollständig wiederhergestellt, bis auf wenige Rötungen an Stellen, wo die Verbrennung besonders tief ins Gewebe vorgedrungen war.

Ohne diese Hydrogel Anwendung hätte das Mädchen sich der Tortur einer Operation unterziehen müssen, bei der das nach ca. einer Woche abgestorbene Gewebe entfernt und durch Hautlappen von anderen Körperstellen ersetzt worden wäre. In einem anderen Fall litt ein ca. 40-jähriger Kraftsportler an einer Hüftkopfnekrose. Diese Erkrankung zeichnet sich durch ein Nekrotisieren des Kopfteils des Oberschenkelknochens aus. Die sich daraus entwickelnde Asymmetrie des Kopfs lässt ein reibungsloses Gleiten in der Hüftpfanne nicht mehr zu. Dies führt zu Schmerzen und weiterem Verschleiß des gesamten Gelenks. Unter „normalen“ Umständen könnte nur ein Hüftimplantat die Schmerzen und Degeneration des Gelenks beseitigen.

Prof. Bader behandelte diesen Mann, indem er sein „Wundermittel“ injizierte und damit die körpereigenen Heilungskräfte stimulierte. Nach nur kurzer Zeit war der Knochen in der Lage, sich zu regenerieren und den degenerativen Prozess zu stoppen. Heute kann der Patient ohne jegliche Beschwerden wieder seinem Hobby, dem Kraftsport, nachgehen. Zugleich blieb ihm eine aufwendige, nicht ungefährliche Operation erspart.

In einem weiteren Fall wurde mit Prof. Baders Hydrogel eine Speiseröhrenverätzung neutralisiert und auch bei diesem Unfallopfer, einem kleinen Kind, musste keine Operation ausgeführt werden, die ggf. lebensbedrohlich gewesen wäre.

Es ist für viele „Experten“ unerklärlich, warum dieses Präparat bei einer Reihe von vollkommen unterschiedlichen Indikationen wirksam ist. Prof. Bader nennt diesen Effekt das „bionische Prinzip“. Dieses Prinzip lässt sich leichter verstehen, wenn man daran denkt, dass die verschiedenen Körperzellen, bei allen Unterschieden, wichtige gemeinsame Strukturen und Funktionen besitzen. So ist das bionische Prinzip das Prinzip des Überlebens, und dieses Prinzip haben alle Zellen gemeinsam. Prof. Bader hat die bionischen Selbstheilungskräfte dadurch initiiert, indem er durch die Anwendung des Hydrogels den Zellen in ausreichender Menge das gab, was sie benötigten, um den erlittenen Schaden ungehindert zu reparieren.

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Gesponsorte Falschmeldungen

Der Mensch scheint die Neigung zu haben, auf Verschwörungstheorien besonders intensiv zu reagieren. Immer wieder wird behauptet, dass bahnbrechende wissenschaftliche Entdeckungen erfunden sind und nicht der Wahrheit entsprechen.

So ist die Relativitätstheorie von Einstein angeblich falsch und dasselbe wird auch über die Evolutionstheorie behauptet.

Diese und ähnliche Meldungen stellen Manipulationen der Leser dar, die lebensgefährliche Auswirkungen haben können.

Oft genug wird dabei genau das geschrieben, was ein zahlender Kunde/Sponsor von dem Autor bzw. Wissenschaftler verlangt.

Gegen diese immer häufig werdende Vorgehensweise mussten einschlägige Fachzeitschriften vorgehen.

Seit 2001 müssen Autoren der britischen Zeitschrift “Nature” vor Veröffentlichung ihres Textes angeben, durch wen ihre Veröffentlichtung finanziell gesponsert wird.

Andere Zeitschriften, darunter auch das “New England Journal of Medicine”, “The Lancet” und “Annals of Internal Medicine”, fordern von ihren Autoren wissenschaftliche Unabhängigkeit, um von pharmazeutischen Firmen gesponserte Falschmeldungen vermeiden zu können. der Grund: In den letzten Jahren werden Wissenschafter immer öfter von großen Konzernen gesponsert. Auf diese Weise soll für mehr Transparenz für den Leser gesorgt werden.

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Fußball-WM: Vuvuzela-Tröten schädigen Gehör

Wer sich in diesen Tagen die Spiele der Fußball-WM im Fernsehen anschaut, hört während der 90 Minuten ein durchgängiges, lautes Summen, das an einen Bienenstock erinnert.

Verursacht wird es durch Plastik-Tröten, die die Südafrikaner zu Tausenden mit in die Stadien nehmen. Diese Tröten, die so genannten Vuvuzelas, stören nicht nur die Konzentration vieler Spieler und unterbinden die Kommunikation untereinander, wie die Teams der ersten Spiele einstimmig berichteten – sie gefährden auch die Gesundheit der Spieler.

Was viele Fernsehzuschauer als nervig empfinden, wird für die Stadionbesucher der Fußball-WM zum Gesundheitsrisiko. Wie eine Studie der Firma Phonak, Hersteller von Hörgeräten, herausfand, erreicht der Lärm einer einzigen Vuvuzela eine Lautstärke von bis zu 127 Dezibel. Die Plastik-Tröten sind damit lauter als Kettensägen. Das Gefährliche für die Stadionbesucher ist dabei die lange Zeit, die der Lärm anhält. Bereits nach etwa 15 Minuten Dauerlärm mit 100 Dezibel können die Hörnerven geschädigt werden, so dass eine kurzzeitige oder dauerhafte Gehörschwäche bzw. Tinnitus entstehen kann. Selbst Ohrstöpsel vermögen den Krach der Vuvuzelas nicht ausreichend zu vermindern.

Die Proteste der Spieler, Funktionäre und Stadionbesucher verhallten dennoch bisher ungehört bei FIFA-Präsident Joseph Blatter. Die WM-Verantwortlichen rechtfertigen die Vuvuzelas als Mittel zum Ausdruck afrikanischer Kultur, setzen sie gleich mit “Gesang, Tanz und Trommeln”.

Neue Hoffnung auf ein Ende des Vuvuzela-Lärms schöpfen Leidgeplagte jetzt aus den immer massiver werdenden Kritiken der Fernsehzuschauer und –sender, über deren Millionenzahlungen das Spektakel Fußball-WM zum Großteil finanziert wird.

Meine Meinung: im Stadion Ohrstöpsel verwenden. Da die argentinische Mannschaft aber anscheinend von den Tröten genervt ist und die deutsche Mannschaft damit zurecht kommt, könnte man doch sagen: Leute TRÖÖÖTET was das Zeug hält 😉

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Schimmel in der Wohnung – Gesundheitsgefährdung durch moderne Bauweise?

Atemwegsprobleme bis hin zum Asthma sowie Hautkrankheiten wie z.B. Ekzeme oder sogar eine Schwächung des gesamten Immunsystems – dies sind nur einige der gesundheitlichen Folgen, die durch Schimmelbefall der Wohnung hervorgerufen werden können.

Schimmelpilze können sich in der Wohnung dann ausbreiten und ihre gefährlichen Sporen in der Luft verteilen, wenn die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist. Sylvia Schneider weist in dem Online-Magazin „Naturmedizin aktuell“ vom 12.05.2010 darauf hin, dass unsere moderne Bauweise die Schimmelentstehung oft begünstigt.

Zunehmende Versiegelung (Wärmedämmung, Doppel- oder gar Dreifachverglasung der Fenster) spart zwar Heizkosten, hindert aber die Feuchtigkeit, die durch Kochen, Duschen, Wäschetrocken oder einfach nur durch normale Körperausdünstungen entsteht, daran, nach außen zu entweichen. Sie schlägt sich dann vorzugsweise an kalten Außenwänden und in schlecht belüfteten Nischen nieder, wo sich dann Schimmel bilden kann.

Die beste Vorbeugung gegen Schimmelentstehung ist richtiges Lüften. Bei kaltem Wetter sollte mehrmals täglich kurz und stoßweise gelüftet werden. Schneiders Faustregel lautet hier: „Kurz – oft – intensiv“. So geht auch wenig Heizenergie verloren. Da kalte Luft nicht viel Feuchtigkeit aufnehmen kann, hätte ein Auskühlen der Wohnung durch zu langes Lüften erst recht zur Folge, dass sich die Feuchtigkeit niederschlägt. Warme Luft dagegen kann Feuchtigkeit gut aufnehmen, deswegen sollte an warmen Sommertagen solange wie möglich gelüftet werden.

Große Möbel wie z.B. hohe Schränke sollten immer mit einigen Zentimetern Abstand zu Wänden, insbesondere Außenwänden, aufgestellt werden, damit dort ein besserer Luftaustausch möglich wird.

Was aber tun, wenn es einen Schimmelbefall bereits gibt? Dann hilft es wenig, die befallenen Stellen einfach mit Anti-Schimmelmittel zu behandeln. Wichtig ist, Ursachen wie Feuchtigkeitsquellen und bauliche Mängel zu beseitigen, um wieder gefahrlos durchatmen zu können. Wie eine Therapie gegen Schimmelpilze beim Menschen aussehen kann, habe ich im Beitrag: Die biologische Therapie der Schimmelpilze beschrieben.

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Eltern als Fehlerquelle in der medikamentösen Behandlung ihrer Kinder

Chronisch kranke Kinder benötigen in der Regel eine langfristige Medikation, die dann zu Hause in erster Linie von den Eltern kontrolliert wird. Eine Untersuchung der pädiatrischen Abteilung der Universität von Massachusetts kam zu dem Ergebnis, dass die Eltern bei der medikamentösen Versorgung ihrer Kinder häufig Fehler machen, und das quer durch alle Bildungsschichten.

Es wurden 83 Kinder in einem Alter zwischen 6 Monaten und 20 Jahren in deren häuslicher Umgebung untersucht. Bei den Erkrankungen handelte es sich um Krebs, Epilepsie und Sichelzellanämie. Es wurden 166 Medikamente und deren 544 mal erfolgte Anwendungen untersucht. Zu 79 Prozent waren es die Mütter, die ihr Kind versorgten, zu 14 Prozent andere Betreuer und zu 7 Prozent die Väter. Fast die Hälfte der Eltern waren Akademiker.

Trotz ausgezeichnetem Bildungsstand machten die Eltern oft Fehler bei der Behandlung ihrer Kinder. Dosierhilfen wurden nicht oder falsch eingesetzt, was zu Unterdosierung von Medikamenten führte. Von 128 registrierten Fällen falscher Medikamenten-Anwendung waren 73 potentiell gefährlich für die Kinder. In 10 Fällen verursachten die Fehler eine Erkrankung. Hauptfehler waren Missachtung der Dosierungsanleitung, wobei es zu einer Überdosierung von z.B. Zytostatika kam, die statt 7 Tabletten pro Woche, 6 mal pro Tag dosiert wurden.

Eine Ursache für fehlerhaftes Verhalten seitens der Eltern sind meist ein unregelmäßiges Einnahmeregime bei den Krankheiten der Kinder. Laut Aussage der Forscher sind davon auch Eltern mit einem guten Ausbildungsstand betroffen. Von daher ist es wichtig, den Eltern deutlich zu verstehen zu geben, dass bei Zweifeln und Fragen jederzeit der behandelnde Arzt konsultiert werden sollte.

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Beim Kauf von Eiscreme auf genaue Bezeichnung achten

Mit dem Sommer kommt auch die „Eiszeit“, bei Kindern wie auch bei Erwachsenen. Mehr als acht Liter Speiseeis schleckt jeder Deutsche pro Jahr. Wer Kinder hat, kennt die Frage „Kann ich ein Eis haben?“ Viele Eltern können nicht nein sagen. Guten Gewissens verabreichen sie den lieben Kleinen eine Extraportion Milch, so glauben sie. Doch in vielen Eissorten findet sich gar keine Milch mehr.

Speiseeis ohne Milchbestandteile mag ein Segen für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit sein. Der Großteil der Verbraucher erwartet jedoch von Eiscreme, dass es Milch enthält. Tatsächlich aber wird das Milchfett bzw. Butterreinfett immer häufiger durch pflanzliche Öle und Fette ersetzt. Die Hersteller begründen das mit gestiegenem Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher, die “leichtere” Eissorten bevorzugen.

Verbraucherschützer wie Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern werten dies als Mogelpackung, die vertuschen soll, dass Pflanzenfett billiger ist als Butterreinfett, Sahne oder Joghurt. Umweltorganisationen kritisieren die immense Verwendung von Palmöl als Rohstoff für Lebensmittel, Kosmetika und „Biosprit“, da für Palmplantagen intakte Regenwälder in Indonesien und Südamerika abgeholzt werden.

Wer Eissorten mit Palmfett meiden möchte, muss nicht einmal die kleingedruckten Zutatenlisten studieren. Er sollte nur diejenigen Packungen in der Kühltheke lassen, auf denen lediglich EIS steht. Diese Produkte fallen nicht in die Kategorien der Deutschen Lebensmittelverordnung für Speiseeis.

Es gibt klare Regelungen was in Deutschland in der Eispackung drin sein darf

Wer also sicher gehen will, Eiscreme zu kaufen, greift zu Sorten, wo das auch draufsteht. Denn nur Eis mit mindestens 10 % Milchfett darf den gesetzlich geschützten Namen Eiscreme oder Eiskrem tragen. Noch gehaltvoller ist Cremeeis oder Eierkremeis, denn das muss 50% Milch und pro Liter 270 Gramm Vollei bzw. 90 Gramm Eigelb enthalten. Milcheis besteht bis zu 70 % aus Milch. Bei Rahm- oder Sahneeis muss das Milchfett aus echter Sahne stammen und einen Anteil von wenigstens 18 % ausmachen.

Wer auf Milch verzichten muss oder möchte, greift zu Fruchtsorbet, das keine Milchbestandteile enthält, jedoch mindestens 25 % Fruchtanteil haben muss. Fruchteis besteht zu 20 % aus Früchten. Für Fruchteiscreme ist der Milchfettanteil mit 8 % vorgeschrieben. Die Vorgabe zur Fruchtmenge bleibt mit einem „deutlich wahrnehmbaren Fruchtgeschmack“ vage. Als Wassereis werden Sorten bezeichnet, die weder Milcheis, Fruchteis noch Sorbet sind und weniger als 3 % Fett enthalten. Definiert ist die Trockenmasse mit einem Mindestanteil von 12 % aus geschmacksgebenden Zutaten und/oder Süßungsmitteln (Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuches für Speiseeis und Speiseeishalberzeugnisse“).

Im Zweifelsfall: Lieber selbst machen

Da die Definition von Wassereis auf eine Reihe von Zusatzstoffen schließen lässt, empfiehlt sich Selbermachen. Das ist denkbar einfach und der Renner bei jedem Kindergeburtstag. Man füllt dafür Fruchtsaft in Eiswürfelbehälter, gibt in jedes Fach eine Erdbeere, Kirsche oder Himbeere, steckt ein Stäbchen hinein und stellt das Ganze einige Stunden ins Gefrierfach. Eiscreme hingegen ist etwas schwieriger selbst herzustellen. Wer sich die Mühe sparen will, geht in die nächste Eisdiele. Denn die meisten “Gelatieri” zaubern ihre kühlen Köstlichkeiten traditionell aus Milch oder Sahne.

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Keine Hoffnung auf eine baldige Impfung gegen das Dengue-Fieber

Schon lange versuchen Forscher, einen Impfstoff gegen das gefährliche Dengue-Fieber zu entwickeln. Bisher war bereits klar, dass der menschliche Körper bei einer Infektion mit dem Dengue-Virus Abwehrstoffe (Antikörper) bildet, die sich gegen einen bestimmten Eiweißstoff des Virus richten, gegen das Protein prM.

Oft schafft der Körper es, das Virus mit diesen Antikörpern in Schach zu halten und übersteht eine erste Infektion recht gut. Es wurden starke Hoffnungen in die Entwicklung solcher Impfstoffe gegen das Virus gesetzt, die eine körpereigene Produktion dieser Antikörper anregen.

In einer Meldung vom 6. Mai 2010 berichtet das wissenschaftliche Onlinemagazin spektrumdirekt jedoch, dass neueste Forschungsergebnisse vom Imperial College in London diese Hoffnungen wieder zunichte machen.

Das Team um J. Mongkolsapaya fand heraus, dass etwas Unerwartetes passiert, wenn sich ein Mensch zum zweiten Mal mit einer etwas anderen Art des Dengue-Virus infiziert: Die noch von der Erstinfektion vorhandenen Antikörper neutralisieren das Virus nun nicht mehr vollständig, sondern schneiden das prM-Protein nur teilweise ab. Und nun reagiert das menschliche Immunsystem so, wie es immer reagiert, wenn es Fremdkörper erkennt: Es markiert sie, damit die körpereigenen Fresszellen sie erkennen und angreifen können.

Im Falle des Denguevirus ist das aber verhängnisvoll, denn das Virus ist darauf spezialisiert, sich ausgerechnet in den Fresszellen einzunisten und sich dort zu vermehren. Je mehr Antikörper der menschliche Körper also gegen das Virus bildet, um so stärker werden die Fresszellen aktiviert und um so stärker kann sich das Virus ausbreiten. Eine Impfung, die die Bildung der Antikörper anregt, hätte also das genaue Gegenteil der erhofften Wirkung zur Folge.

Solange bis völlig neue Ansätze bei der Forschung nach Impfstoffen Erfolge versprechen, bleibt zum Schutz vor einer Infektion mit dem Dengue-Fieber nur die Möglichkeit, sich auf die klassische Weise vor Mückenstichen zu schützen: Helle Kleidung tragen, die den ganzen Körper bedeckt, unter Moskitonetzen schlafen und mückenabweisende chemische Mittel benutzen.

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Neue Erkenntnisse zum Thema koronare Herzkrankheit und Entzündungsmarker

Dr. Alexander Thompson und Prof. John Danesh von der Universität Cambridge veröffentlichten in der Fachzeitschrift Lancet (The Lancet, Band 375, Ausgabe 9725, Seiten 1536 – 1544, 1. Mai 2010) eine Untersuchung zum Thema „koronare Herzkrankheit und Entzündungsmarker“. Sie untersuchten 32 Studien älteren Datums mit zusammen 79.036 Patienten auf Verbindungen zwischen dem Auftreten des Entzündungsmarkers Lp-PLA2 und dem Auftreten von Todesfällen, koronarer Herzerkrankungen und Schlaganfällen.

Die beiden Forscher konnten zeigen, dass erhöhte Werte des Entzündungsmarkers auch ein erhöhtes Risiko für koronare Herzerkrankung, Schlaganfall und Tod mit sich brachten. Ein Vergleich zwischen hohem Blutdruck und hohen Werten für den Entzündungsmarker zeigte, dass bei beiden das Risiko für eine koronare Herzkrankheit praktisch gleich war. Die Autoren betrachten diese Ergebnisse als Auftakt für weitere Untersuchungen, um mehr über diese Beziehungen zu erforschen. Bislang ist das Wissen über die Rolle der Entzündungsmarker bezüglich Herzerkrankungen noch begrenzt. Es gibt neben dem untersuchten Lp-PLA2 Enzym noch eine Reihe weiterer Eiweiße, wie das C-reaktive Protein und Fibrinogen. Diese spielen ebenfalls eine noch unbekannte Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und chronischen Erkrankungen.

Die vorliegende Studie von Dr. Thompson und Prof. Danesh ist keine standardisierte Studie, in der mit einer Kontrollgruppe gearbeitet wurde. Ihre Studie bezieht sich lediglich auf ältere Studien, die von den beiden Forschern unter bestimmten Gesichtspunkten ausgewertet wurden. Von daher ist es notwendig, die gefundenen Ergebnisse durch standardisierte klinische Studien zu bestätigen. Sie vermuten, dass das von ihnen untersuchte Enzym eine Sonderrolle in der Entwicklung der koronaren Herzkrankheit einnimmt, da sein Auftreten und die koronare Herzerkrankung keine Verbindung zu anderen Entzündungsfaktoren gezeigt haben. Andere Forscher, wie Dr. Robert S. Rosenson von der Mount Sinai School of Medicine des Mount Sinai Heart in New York, kommen zu ähnlichen Schlussfolgerungen.

Es lässt sich abschließend feststellen, dass dieses Enzym ein Entzündungsmarker ist, der an der Entwicklung der koronaren Herzkrankheit in gleichem Maße beteiligt ist wie ein Bluthochdruck. Die schädlichen Auswirkungen von Bluthochdruck sind bestens bekannt. Mit der Entdeckung und Erforschung neuer Risikofaktoren wird das Auftreten von koronarer Herzkrankheit weiter zurück gedrängt werden können. Deshalb herrscht ein großes Interesse an den Ergebnissen der beiden Forscher.

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Bananen-Protein stoppt HIV ?

“Was aus der Natur kommt, muss sich auch mit Natur bekämpfen lassen.” So oder so ähnlich müssen Wissenschaftler gedacht haben, die sich nach jahrelanger Forschung im Bereich der Bekämpfung von HIV nun die Proteine der Banane als Forschungsobjekt ausgesucht und – oh Wunder – tatsächlich etwas gefunden haben wollen.

So veröffentlichte das Wissenschaftsteam um David Markovitz von der Universität Michigan kürzlich einen Artikel in einem Wissenschaftsmagazin, in dem davon die Rede ist, dass sie ein Protein namens “BanLec” entdeckt hätten. Dieses Protein soll den Erkenntnissen zufolge das HI-Virus daran hindert, in den menschlichen Körper einzudringen.

Entspräche dies der Wahrheit, so wäre ein wichtiger Schlüssel auch in Richtung einer Abtötung der bereits im Körper befindlichen HI-Viren gefunden, da basierend auf diesen Forschungsergebnissen eine definitive Schwachstelle des HI-Virus genutzt werden könnte.

Ich will die Korrektheit der wissenschaftlichen Erkenntnisse zunächst nicht anzweifeln, aber es mutet doch ein wenig seltsam an, dass es nach fast 30 Jahren vergebenen Ringens im Wettlauf um einen Impfstoff gegen HIV und Ausgaben von Forschungsgeldern in Milliardenhöhe gerade Bananen sein sollen, welche das Allheilmittel darstellen. Man denke nur an all die Primaten in freier Natur, bei denen dieses Virus ebenfalls vorkommt, und die in wirklich großem Maße Früchte, unter anderem auch Unmengen von Bananan, auf ihrem Speiseplan haben. Sollten diese dann nicht “gesund” werden oder sein?

Denkbar ist hier vielmehr eine Kampagne ganz anderer Art, welche auf “wissenschaftlichen” Erkenntnissen beruhend zu einem vermehrten Konsum von Bananen oder wahrscheinlich eher den sicherlich bald kaufbaren “BanLec”-Präparaten verleiten soll.

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