Entschlacken mit der Wacholderbeerenkur nach Kneipp

Sebastian Kneipp ist ja eines meiner Vorbilder bzgl. der Naturheilkunde:

„Die Mittel, welche das natürliche Heilverfahren beansprucht, beruhen in Licht, Luft, Wasser, Diät, Ruhe und Bewegung in ihren verschiedenen Anwendungsformen, Dinge, die, wenn sie normal vorhanden, den gesunden Organismus gesund erhalten und wieder gesund machen können, wenn er erkrankt ist.“ (Sebastian Kneipp)

Die meisten bringen mit Kneipp eigentlich die Wasserheilkunde in Verbindung. Das ist aber nicht wahr. Kneipp behandelte ebenso mit Heilpflanzen und relativ strengen „Regeln zum Leben“. 

Was wäre ein saftiger Rehbraten ohne Wachholder oder gar ein frisches Sauerkraut ohne die würzigen Beeren? Aus kaum einer Küche sind diese Früchtchen wegzudenken, doch viele wissen nichts um die gesundheitsfördernden Eigenschaften dieses beliebten Würzmittels.

Bereits in der Antike wusste man um diese Vorteile des Wacholders und verwendete neben den blauen Früchten auch die Zweige dieses immergrünen Strauches.

Als Heilpflanze ist der Wacholder vor allem bei Harnsteinen und Gicht, aber auch als Blutreinigungsmittel eingesetzt worden. Der stachelige Strauch hat eine typische Säulenform und gehört zu den Zypressen.

Er bevorzugt lichte Wälder und sonnige Heideflächen als Standort und gedeiht auch hierzulande recht gut. Bei einer Höhe bis zu 10 Metern trägt er im Herbst stark duftende dicke Scheinbeeren, die zu Heilzwecken verwandt werden.

Sebastian Kneipp (1821 bis 1897), Pfarrer und Volksmediziner war der Erste, der die Wacholderbeere bei Gicht und Rheuma empfahl und seitdem als Wacholderbeer–Kur bekannt ist.

Dabei wird durch Kauen von Wacholderbeeren eine geschwächte Magentätigkeit und Blähungen Abhilfe geschafft.

Nach Kneipp wird die Wocholderbeeren-Kur wie folgt angewendet: 1.Tag: 4 Beeren, 2.Tag: 5 Beeren … 12.Tag: 15 Beeren. Dann wieder die Menge der Beeren um jeweils eine pro Tag reduzieren.

Durch ihre schweiß- und harntreibende, aber auch blutreinigende Wirkung, wird sie daher gern zu Kuren verwendet, die eine Entschlackung erzielen.

Wacholderbeerentee zur Entschlackung

Dabei wird eine sogenannte „Durchspülungstherapie“ angewandt, bei der täglich mindestens zwei Liter Wacholderbeerentee getrunken werden müssen. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass eine solche Kur nicht länger wie 6 Wochen dauern sollte, da sonst Nebenwirkungen auftreten können.

Jede Art von Wacholder sollte bei Nierenerkrankungen und Schwangerschaft vermieden werden.

Die Naturheilverfahren des Pfarrers Kneipp sind für den ganzen Menschen gedacht. Geist, Seele und Körper bilden eine Einheit und können nur in gesundem Zustand miteinander harmonieren. Seine einfachen, nachvollziehbaren Methoden, diese Einheit zu erreichen und Krankheiten zu heilen, sind volksnah und daher auch als Volksmedizin zu betrachten …

Fasten gegen Krebs

Schon früher wusste man: Nahrung ist auch Heilmittel. Leider sieht es heute auf den meisten Tellern eher anders herum aus. Je nach Studie kann man sagen: 40 bis 70% unserer Krankheiten sind deutlich von unserem Lebensstil und unseren Ernährungsgewohnheiten abhängig!

Dies trifft auch auf zahlreiche Krebsarten zu. Mancher hat auch schon davon gehört, dass man den Krebs „aushungern“ soll – wie etwa bei der Breuss-Kur (einer bestimmten Variation von Fasten).

Jetzt wurde an der Universität von Texas in einer Studie an Mäusen festgestellt, dass die Menge der aufgenommenen Nahrung Einfluss auf die Entstehung von Krebs haben kann. Das diese Studie durchaus auf den Menschen übertragbar ist haben schon andere Veröffentlichungen und Studien zum Thema gezeigt.

Weiterführende Forschungen zeichnen den Einfluss der Signalwege auf den Krebswachstum nach. Die von der Kalorienzufuhr beeinflussten Wachstumsrezeptoren regulieren Signale an untergeordnete Stoffwechselprozesse, von denen bekannt ist, dass sie an der Krebsentstehung beteiligt sind. Bei einer negativen Energiebilanz werden diese Signalwege nicht angesprochen, während erhöhte Kalorienzufuhr diese Wege aktiviert und somit die Krebsentstehung fördert.

Übergewicht ist ein Risikofaktor für die Entstehung von unterschiedlichen Krebsarten. Die weltweit größte Ernährungsstudie EPIC (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition) zeigt ein deutlich erhöhtes Risiko für Übergewichtige an Nierenkrebs, Speiseröhrenkrebs, Brustkrebs, Darmkrebs und Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

Die Ernährung beeinflusst aber vorwiegend die Entstehung der Krebsvorstufen. Eine rechtzeitige Umstellung der Ernährung ist also wichtig.

Weitere Informationen zum Thema:

Atemtherapie

Der neueste Artikel auf der Webseite von Yamedo betrifft die Atemtherapie.

Der freie Atem ist für den Menschen überlebenswichtig. Eine Tatsache, die jedoch oft missachtet wird, bis sich irgendwann die ersten Beschwerden einstellen.

Mit einer Atemtherapie kann man sowohl bei körperlichen als auch bei seelischen Erkrankungen eine äußerst hilfreiche Therapieform wahrnehmen. Zu den bekanntesten Formen der Atemtherapie zählen beispielsweise die tiefe und bewusste Atmung beim Yoga, der Meditation oder auch bei Patienten mit Panikattacken und weiteren seelischen Störungen. Die einzelnen Methoden der Atemtherapie können den einzelnen Bedürfnissen nach ausgewählt und somit auf die individuellen Wünsche angepasst werden.

Eine Atemtherapie gibt wieder das Gefühl frei durchatmen zu können, vereinfacht eine bestehende Atemnot bei Asthma oder Lungenerkrankungen und hilft dabei bis zu seinem inneren Kern vorzustoßen und damit auch die Selbstheilungskräfte des Körpers und des Geistes zu aktivieren.

Anthroposophische Medizin

„Der Mensch als Ganzes“- hier liegt der Betrachtungspunkt der Anthroposophischen Medizin, deren Begründung auf den Lehren Rudolf Steiners beruht und die bei ihren Heilmethoden sowohl die Schulmedizin im klasssischen Sinn als auch Alternativen in der ganzkörperlichen Behandlung zusammenführt.

Befinden sich die vier Wesensglieder des menschlichen Organismus in einer Disharmonie, so findet man darin den Ursprung für Krankheiten. Zu diesen Wesensgliedern gehören der physische Leib, also der menschliche Körper in seiner Anatomie, der Äther-Leib, als Abbild des vitalen Lebens, der Astral-Leib, als Ausdruck für das Seelenleben und die Ich-Organisation, welche für das Denken und das Führen sozialer Beziehungen verantwortlich ist.

Wie im Bereich Heilverfahren zu lesen, wird in der Anthroposophischen Medizin die persönliche, soziale und psychische Ausgangssituation des Patienten analysiert und eine individuelle Therapie, die weit über eine Verabreichung von Medikamenten hinausreicht, zusammengestellt.

Allergostop Therapie bei Allergien

Die Allergostop Therapie nach Theurer ist eine spezielle Form der Eigenbluttherapie, auch bekannt als Gegensensibilisierung. Sie bietet eine effektive Methode, um chronische Erkrankungen (Heuschnupfen, Rheuma, Neurodermitis) sowie eine Allergie (insbesondere Polyallergiker) und allergisches Asthma erfolgreich zu behandeln.

Dem Patienten wird Blut abgenommen und nach chemischer Verfremdung in hohen Verdünnungen wieder eingespritzt, alternativ wird es eingenommen oder inhaliert. Die dafür benötigte Blutaufbereitung für Allergiker sowie bei autoimmun bedingtem Geschehen ist von den vitOrgan – Laboratorien erhältlich.

Das Laborverfahren isoliert Allergie – Antikörper im Blut. Das Immunsystem wird angeregt, Anti – Antikörper zu entwickeln und allergieauslösende Antikörper zu reduzieren.

Es werden keine aufwändigen Allergietestverfahren benötigt, da das Eigenblut alle notwendigen Informationen enthält. Auch Allergien unbekannten Ursprunges können so behandelt werden. Nebenwirkungen sind möglich.

Asthma und Allergien – Ein Erfahrungsbericht einer Betroffenen

Folgenden Erfahrungsbericht bezüglich Asthma & Allergien erhielt ich von einer Betroffenen:

Als ich 11 war, hat man bei mir eine Hausstaub-Allergie festgestellt. 1,5 Jahre bekam ich Spritzen zur Desensibilisierung. Danach ging es mir viele Jahre gut. 1989 wurde bei mir Asthma festgestellt. In meiner Familie ist diese Krankheit genetisch bedingt.

In den ersten Jahren habe ich nur nachts gehustet (zwischen 3 – 4 Uhr). Als ich 1990 nach Diepholz gezogen war, gingen die Probleme erst richtig los. Der erste Anfall war so schlimm: aufwachen, im Bett hochkommen, keine Luft mehr kriegen – wie zugeschnürt, Panik, Notarzt kam und fuhr mich mit seinem Auto ins Kranken-Haus – Blutsauerstoffgehalt 50 % …

Diese Situation häufte sich dermaßen, daß ich meine Arbeit verlor. Dazu kam eine Schimmelpilzbelastung im Badezimmer, Wasser-Adern unter dem Haus.

Das Haus wurde verkauft, Umzug 1993. Inzwischen hatte ich ein elektrisches Beatmungsgerät, war teilweise täglich 2 Std. am Tropf. Medikamente: Berotec 3 Flaschen pro Woche, Kortison, Theophyllin, Loftan,  – etc. Dauerzittern der Hände – wie beim Alkoholiker.

Teilweise konnte ich bei feuchtem Wetter nur 3 Schritte gehen, die Luft war weg, ich mußte mich an der Hauswand festhalten, mit den Armen weit nach vorne gestreckt, um die Lunge freizuhalten. So habe ich auch oft geschlafen: auf mein Kissen gestützt mit den Armen und in der Hocke sitzend. Liegen auf  dem Rücken war undenkbar – nur wenn ich in der Klinik mal wieder 2 Wochen unter Kortison war.

Um mir selber helfen zu können, lernte ich Reiki und besuchte div. medizinische Seminare bei einem bekannten Immunologen.

Inzwischen hatte sich die Zahl der Allergien gehäuft. 2005 habe ich eine Entgiftung gemacht (mit aktiviertem Klinoptilolit) und hatte guten Erfolg. Die allergischen Probleme wurden weniger. Nahrungsergänzung nahm ich schon einige Jahre, nur sie halfen nicht. Gesund gelebt habe ich schon immer, wenig/selten Fleisch, Milchprodukte viel, Gemüse und Salate viel. Eine Lebensmittelempfindlichkeit hatte ich nur bei Nüssen (sog. Kreuzallergie)
2007 lernte ich ein Zellenergieprogramm kennen und nahm zusätzlich  ein nanomicelliertes Q10.

Geglaubt habe ich nicht daran, bis es mir gegen Anfang 2008 ganz gut ging und mein Lungenvolumen wieder im Normalwert  war – mein Arzt empfahl mir, die Medikamente am Tag auszusetzen.  Vor 3 Monaten habe ich alles weggelassen, nur noch einen Hub Inhalator mit Pulver morgens zur Erweiterung der Bronchien.

Ich schlafe durch, habe überhaupt keine Symptome mehr, kein Völlegefühl durch Übersäuerung, Haut viel besser, leistungsfähig – völlig neu. Mein Immunsystem hat sich super erholt. Alle „Fach“-Ärzte, bei denen ich war, konnten mir nicht helfen!

Homöopathie zur Geburtseinleitung

Bei Schwangeren ist man mit „chemischen“ Medikamenten sehr zurückhaltend und das zu Recht.

Die Homöopthie kann hier wieder überzeugend die Wirksamkeit demonstrieren. Folgende email erhielt ich von einer Leserin:

„(…) nun möchte ich ihnen noch einen kurzen bericht über ein homöopathisches mittel (das meine erwartungen so übertroffen hat),
dass ich noch immer fasziniert davon bin, schreiben.

als ich mit meiner tochter schwanger war und der geburtstermin schon 8 tage verstrichen war, hatte ich angst vor einer mit medikamenten eigeleiteten geburt (hatte bei meiner ersten einen wehentropf).

ich fragte die hebamme ob sie nicht ein homöopatisches mittel hätte, das ich probieren könnte. darauf gab sie mir CAULOPHYLLUM D4. 15 kügelchen, anzuwenden war es 5 kügelchen in einem glas wasser auflösen und in einer stunde schlückchenweise trinken,
nach dieser stunde ein weiteres mal und nach der 2ten stunde noch einmal und dann entspannen und warten ob sich was tut.

2stunden später ist dann die fruchtblase gesprungen, 15 min danach kamen so heftige wehen dass ich sie nur noch im stehen aushielt.

weitere 2 stunden später war die kleine maus da (villeicht wäre es auch von alleine los gegangen, aber ich bilde mir ein es war das mittelchen).

1 stunde nach der geburt ging es mir so gut als wäre nichts gewesen und begriff erst am nächsten tag langsam was passiert war.

und das beste: wir haben diese blitzgeburt beide ohne irgendwelchen
geburtsverletzungen überstanden! :o)

diese kügelchen würde ich nur empfehlen wenn der termin überschritten ist, denn manche frau würde sonst schon wochen vorher damit herumexperimentieren!!“

Diesen Beschreibungen kann ich nur zustimmen – und sicher auch viele Hebammen, die mit Homöopathie viel erreichen. Lassen Sie sich dennoch beraten und experimientieren Sie bitte nicht selbst – so wie es meine Leserin auch beschrieben hat.

Abkassierer Pharmakonzerne? Beispiel Altersblindheit: Von Avastin zu Lucentis – Das Millionengeschäft

Das Gesundheitssystem stöhnt und ächzt. Dabei erfreuen sich vor allem die Pharmaunternehmen blendender Gesundheit.

Krankenkassen und auch Mediziner werfen den Pharmakonzernen vor, Preise willkürlich festzusetzen und billigere Behandlungsalternativen zu boykottieren: Gewinngier versus Volksgesundheit?

Staatliche Höchtspreisbegrenzungen und Zwangszulassungen könnten den Konzernen Einhalt gebieten und die Kostenexplosion stoppen. Doch das Gesundheitsministerium hält sich zurück. Besonders dreist scheint das Vorgehen der Arzneimittelmultis bei der Vermarktung der Medikamente Avastin und Lucentis.

Beide Arzneimittel sind bis auf eine minimale Molekülveränderung identisch. Das ältere Avastin ist für die Krebstherapie zugelassen und kostet pro Einheit 65 Euro. Das fast identische neuere Lucentin ist für die Behandlung von Altersblindheit zugelassen und kostet – 1300 Euro pro Behandlung!

Weil beide gleich wirken, riskieren Ärzte Zulassung und Versicherungsschutz, wenn Sie mit die Altersblindheit mit dem billigeren Avastin behnadeln. Für den Lucentis-Hersteller Novartis ist das eindeutig illegal. Juristisch gesehen stimmt das auch, weil die passende Zulassung fehlt.

Diese Zulassung will Avastin-Hersteller Roche aber nicht beantragen. Vielleicht, weil Roche zu über 30 % Novartis gehört und man sich nicht gegenseitig das Geschäft kaputtmachen will?

Weitere Beispiele der Höchstpreispolitik erleben Ärzte in der Rheuma- und Krebstherapie. Da darf ein neues Medikament schon mal an die 10.000 Euro kosten.

Die Pharmaindustrie rechtfertigt die horrenden Preise mit hohem Forschungsaufwand. Der Fall Lucentis straft sie Lügen. Ein altes Medikament leicht zu verändern, neu zu verpacken und dann für das 200fache des Normalpreises zu verkaufen?

Wie nennt man das umgangssprachlich doch gleich?

In diesem Zusammenhang hört man dann auch Begriffe wie: Nepp, Betrug, Abzocke.

Der Staat könnte mit Preisdiktat und Zwangszulassung auf den Wucher der Pharmakonzerne reagieren. Klingt hart, ist aber fast in ganz Europa angewandte Gesetzespraxis – nur bei uns nicht.

In anderen Ländern reagieren die Behörden auf solche „Abzockmethoden“ der Pharmaunternehmen.

Dass die Pharmamultis vor Gesundheit strotzen, ist mit einem krankenden deutschen Gesundheitssystem teuer erkauft.

Mind Body Medcine (Harvard Programm)

Mind-Body-Medicine heißt übersetzt Seele-Körper-Medizin, gemeint ist die psychosomatische Medizin. Nach Ansicht des amerikanischen Herzspezialisten H. Benson der Harvard Medical School sollen 90% aller Erkrankungen auf chronischen Stress zurückzuführen sein.

Grundsätzlich ist Stress nicht schädlich. Ein gewisses Maß aktiviert positiv und wirkt leistungsfördernd. Was den einen aber antreibt, kann den anderen zur Verzweiflung bringen.

Sorgen, Ängste, Befürchtungen zu Versagen können den normalen Rhythmus des Herzens, der Lunge und anderer Organe so stören, dass es zu gesundheitlichen Problemen kommt, wie zum Beispiel Magenproblemen, Darmerkrankungen, Durchfall, Asthma, Herpes, Juckreiz, Migräne, Bluthochdruck, Rückenproblemen bis zu chronischen Schmerzen. Jemand der unter Neurodermitis leidet, hat möglicherweise eine besonders dünne Haut.

Im umgekehrten Fall hat das Gefühl, froh und zufrieden zu sein, einen positiven Einfluss auf die Selbstheilungskräfte des Körpers und damit auf die Gesundheit, beispielsweise beim Umgang mit Schmerzen.

Die Mind-Body-Medicine hat sich zur Aufgabe gemacht, die Fähigkeiten des Unterbewusstseins zu aktivieren um einen positiven Einfluss auf körperliche Krankheiten zu nehmen.

Der Kranke wird angehalten, seine selbstschädigende Gewohnheit, sich unter Belastung in eine Katastrophenstimmung zu steigern, aufzugeben und stattdessen Probleme und Belastungen gelassen, ruhig und distanziert wahrzunehmen.

Es werden alternative Verhaltensweisen angeboten, sich Situationen entspannt anzupassen, abzuwarten und auf diese Weise eine „dickere Haut“ zu bekommen. Zu dem Therapieprogramm gehören Entspannungsübungen wie Yoga und Meditation, aber auch Anleitungen zum Sport sowie zur gesunden Ernährung.

Die Schulmedizin hat sich eher wenig mit dem Zusammenspiel der Kräfte von Psyche und Körper befasst. Das Ziel der Mind-Body-Medicine ist die therapeutischen Möglichkeiten in ärztlichen Praxen zu erweitern, um Patienten auf Dauer besser helfen zu können.

Um gesund zu werden reicht es nicht, die Symptome zu lindern, wenn die Ursache der Krankheit nicht mit behandelt wird.

Diäten – Stress für den Körper

Der allgemeine Schönheitswahn, vorgelebt durch die Stars und Sternchen dieser Welt, führt unweigerlich auch zu einem Schlankheitswahn.

Viele Menschen fühlen sich zu dick und möchten abnehmen. Einige haben deshalb schon zahlreiche Diäten ausprobiert, das aber oftmals vergeblich.

Anfänglich purzeln die Pfunde sehr schnell, doch kaum hat man die Diät beendet, tritt der sogenannte Jojo-Effekt ein und man nimmt wieder zu. Dann sogar mehr, als man abgenommen hat.

Der Grund dafür ist, dass die meisten gebräuchlichen Diäten, wie zum Beispiel die Brigitte-Diäten, Kohlsuppen-Diät, FDH-Methode („Friss die Hälte“) und so weiter keine langfristige Ernährungsumstellung bedeuten, sondern nur kurzfristig sind.

Ein paar Tage lang stellt man seine Ernährung radikal um, ganz extrem beispielsweise bei der Kohlsuppen-Diät und die Pfunde purzeln scheinbar wie von selbst.

Das tückische und für den Körper schädliche ist allerdings, dass zum einen viele wichtige Nährstoffe und Vitamine fehlen und zum anderen der Körper sich sehr schnell auf die neue Ernährungssituation einstellt.

Führt man dem Körper weniger Nahrung zu, wie bei der FDH-Diät, so nimmt der Körper die Diät-Zeit als magere Periode wahr, stellt sich auf weniger Nahrung ein und speichert so noch mehr Fettreserven.

Darüber hinaus nimmt man dann nach der Diät wieder mehr zu, weil der Körper noch immer auf erhöhtes Fettreservenpeichern eingestellt ist, nun aber wieder die normale und unter Umständen fettreiche Nahrung Nahrung zugeführt bekommt. Der Körper stellt sich aber nicht sofort auf die neue Situation ein, so dass er weiterhin so viel wie möglichspeichert; das Ergebnis: man nimmt wieder zu.

Zusammengefasst stellt jede Blitz-Diät und jede kurzfristige Ernährungsumstellung eine Stress-Situation für den Körper da, die ihre Spuren hinterlässt.

Weitaus effektiver zum Abnehmen ist daher eine langfristige und ausgewogene Ernährungsumstellung, so dass der Körper weiterhin die benötigten Nährstoffe erhält und sich langsam auf die neue Ernährung einstellen kann.

In Kombination mit viel Bewegung bzw. Sport werden dann nicht neue Fettreserven eingelagert, sondern wie gewünscht die schon vorhandenen abgebaut.