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Viromed / Virx – ein nasaler Impfstoff?

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber
René Gräber

Es scheint wenig Hinweise dafür zu geben, dass es sich bei Virx um einen Impfstoff handelt oder handeln könnte. Denn eine Behandlung mit einem Impfstoff würde eine Immunisierung zum Ziel haben, wo die Abwehr der Viren über Antikörper erfolgt. Das Produktprofil von Virx gibt keinen Anhaltspunkt dafür, dass mit dem Einsatz des Produkts eine Antikörperproduktion angeworfen werden soll.

Im Gegenteil: Der zur Beurteilung herangezogene Professor Lauen aus Tübingen unterstreicht überraschenderweise das sonst ignorierte Manko der Impfungen gegen Atemwegsviren:

„Die bisher zugelassenen Impfstoffe werden intramuskulär verabreicht. Die bauen einen Schutz in erster Linie im Körperinneren. Das Sars-Cov-2-Virus dringt über die Atemwege in uns ein. Das ist ein sogenanntes respiratorisches Virus. Was man zuerst schützen muss, sind eigentlich unsere Atemwege.“

Es gibt keine wissenschaftliche Arbeit (bis auf eine mir bekannte), die IgM- und IgG-Antikörper auf den Schleimhäuten der oberen Atemwege hat nachweisen können. Die hier vertretenen Antikörper gehören zur Klasse sIgA und werden vor Ort produziert.

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Sie sind bei der Virenbekämpfung quantitativ und qualitativ nur eingeschränkt effektiv. sIgA dienen eher zur Bekämpfung von Parasiten, bestimmten Bakterien und Pilzen. Es gibt auch keinen Hinweis darauf, dass sie durch Impfungen und Geninjektionen signifikant beeinflusst werden.

Leute wie Bhakdi, Wordarg und Yeadon haben das mehrmals als zentrales Argument gegen jede Form von Impfung oder Geninjektion gegen respiratorische Viren vorgebracht. Sogar Peter Doshi vom BMJ vertrat diese Ansicht in einem Interview mit dem MDR.

Interessant ist hier, dass diese bislang ignorierte „immunologische Binsenweisheit“ auf einmal aus der Kiste gezogen wird, wenn es wieder einmal etwas zu verkaufen gibt.

Ein weiterer Hinweis, dass es sich hier mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht um eine Impfung handelt, ist die Dosierung. Die meisten Impfungen werden zu Beginn zweimal gegeben. Und danach wird jedes Jahr einmal „aufgefrischt“.

Bei den Geninjektionen, die ja angeblich 95 % wirksam sein sollen, wird dann schon häufiger gespritzt. Aber eine tägliche Injektion, und das auch gleich zwei- bis dreimal täglich und bei Exposition sogar sechsmal täglich, gibt es bei den Spritzen bislang nicht. Aber bei Virx.

Welche Aussicht besteht also, dass wir ein Impf-Präparat bekommen werden mit einem solchen Dosierungsschema? Und warum, so muss man sich fragen, braucht Virx eine tägliche zwei- bis dreimalige Anwendung, wenn damit eine Produktion von Antikörpern verbunden wäre? Oder sind die Antikörper nur wenige Stunden wirksam?

Die von der Herstellerfirma zitierte Studie in der „Lancet“[1], die vom „Arznei-Telegramm“[2] als methodisch mangelhaft bezeichnet wurde, macht indes keine Angaben darüber, dass Antikörper hier die Schutzfunktion ausüben würden. Vielmehr wird hier die Wirkung auf Stickoxid zurückgeführt, was mit Impfungen nichts zu tun hat.

Wer sagt, dass Virx eine Impfung sei?

Es gibt einen Beitrag[3] des MDR vom 30.03.2021, der den suggestiven Titel trägt: „Corona-Impfstoff: Nasenspray statt Spritze“. Offensichtlich kennt man in der MDR-Redaktion nicht den Unterschied zwischen Impfstoffen und Nasensprays. Denn der Beitrag redet lustig von Nasenspray und Impfungen in einem Atemzug, als wären beide praktisch ein und das Gleiche.

Vielleicht gingen die Autoren auch davon aus, dass alles, was gegen Corona wirkt, ein Impfstoff sein muss. Denn, so das Mantra der Impf-Fans und „Zeugen Coronas“, können nur Impfungen etwas gegen Covid-19 ausrichten – und nichts anderes. Ergo: Wenn es etwas gibt, was wirkt, dann kann das nur ein Impfstoff sein.

Den Autoren des Beitrags fällt deswegen auch nicht auf, dass die tägliche gehäufte Gabe mit dem Wirkprinzip von Impfungen nicht zu tun haben kann. Stattdessen wird ein Hersteller von „Spray-Impfstoffen“ aus Dresden ins Boot geholt, der den Eindruck beim Leser verstärkt, dass es sich bei Virx vielleicht doch um einen Impfstoff handeln könnte.

Fazit: Es gibt so gut wie keine Anhaltspunkte, dass dieses Nasenspray auch nur annähernd eine Impfung sein könnte, nur ein suggestiver Beitrag vom MDR, der mit den üblichen Nebelgranaten auch weiterhin für Halbwissen sorgt und alles in der Medizin als „Impfung“ sieht.

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Quellen:

Dieser Beitrag wurde am 23.03.2023 erstellt.

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René Gräber

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