Politik

Die WHO und das „richtige“ Verhalten in den sozialen Medien

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber
René Gräber

Am 30.05.2023 erschien ein interessanter Bericht in Robert Kennedys CHD[1], der von einer „neuen Initiative der WHO“ sprach, die wiederum ein „erwünschtes Verhalten“ in den sozialen Medien zum Ziel hat. Wie soll dieses Verhalten gewährleistet werden? Antwort: Durch Überwachung. Toll!

Dazu wurde flugs ein neuer Begriff erfunden, ähnlich wie seinerzeit der Begriff der „Pandemie“, der auch neueren Ursprungs ist. Diesmal geht es um eine „Pandemie der Informationen“, die von der WHO als „Infodemie“ („infodemic“) bezeichnet wird.

Toll, toller, am tollsten – nach der „Pandemie“ eine „Infodemie“, damit keiner aus der Übung kommt? Nach dem Kampf gegen das C-Virus gilt es also jetzt gegen „Info-Viren“ in den Köpfen der Menschen zu kämpfen, wogegen wir bislang noch keine „Impfung“ haben.

Die WHO und die Info-Viren

Während die „Pandemie“ mit Covid-19 auch von der WHO als offiziell beendet erklärt wurde, geht es munter weiter mit einer weiteren, angeblich höchst gefährlichen „Pandemie“, nämlich der „Infodemie“ in den sozialen Medien, die es ebenso konsequent zu bekämpfen gilt, wie das C-Virus. Bei der WHO geht man sogar davon aus, dass die „Infodemie“ in den sozialen Medien eine „Bedrohung der Gesundheit“ darstelle und auf dort verbreiteten „Falschinformationen“ beruhe.

Dieses Problem scheint in „Preparedness and Resilience for Emerging Threats“ (PRET)[2] eine zentrale Rolle zu spielen. Denn der Begriff taucht, obwohl er vollkommen neu ist, jetzt schon 24 mal in dem 109 Seiten langen Dossier auf. Es sieht fast so aus, als wenn der Begriff „Infodemie“ zum neuen (Reiz)Wort des Jahres 2023 werden könnte.

Was genau ist eine „Infodemie“ und warum ist sie so gefährlich?

Wie bereits angedeutet, ist eine „Infodemie“ ein Überangebot an Informationen, das es gilt, laut WHO, einzudämmen. Denn das Gefährliche an diesem Überangebot ist, dass die Bürger nicht mehr in der Lage seien, sich optimal über gesundheitliche Belange zu informieren. Und um diesen Missstand zu beenden, hält die WHO es für nötig, die Vielzahl der Informationen zu kontrollieren und zu kürzen. Oder mit anderen Worten: Die WHO will, dass nur ihre eigene Version an Informationen an die Öffentlichkeit dringt und alles andere verdrängt, zensiert etc. werden soll.

Und hier für will sie, dass alle ihre Mitgliedstaaten ein sogenanntes „social listening“ („soziales Lauschen“) einführen. Unter Art. 18 B steht geschrieben:

„Regelmäßige Kontaktaufnahme mit der Bevölkerung, soziales Lauschen sowie regelmäßige Analysen und Konsultationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Medien, um die Verbreitung und die Profile von Fehlinformationen zu ermitteln, die dazu beitragen, Kommunikations- und Nachrichtenstrategien für die Öffentlichkeit zu entwickeln, um Fehlinformationen, Desinformationen und Falschnachrichten entgegenzuwirken und so das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken und die Einhaltung von Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit und Soziales zu fördern.“

Ich halte dies für eine ziemlich deutliche Ansage seitens der WHO, dass hier die Meinungsvielfalt und vor allem der wissenschaftliche Disput der Vergangenheit angehören sollen. Was hier geäußert wird, das ist die verfeinerte Neuauflage des Aufrufs von RKI-Chef Wieler damals zu Beginn der „Corona-Pandemie“, als dieser vor laufender Kamera jaulte, dass doch alle jetzt den behördlichen Anordnungen ohne zu fragen Folge zu leisten hätten.

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Michael Rectenwald, Ph.D., Autor des Buches „Google Archipelago – The Digital Gulag and the Simulation of Freedom“ und ehemaliger Professor für liberale Studien an der New York University, kommentierte die PRET-Vorschläge zum „sozialen Lauschen“ wie folgt:

„Die PRET-Initiative der WHO ist Teil des Versuchs der UNO, eine globale “medizinische” Tyrannei durch Überwachung, “soziales Abhören” und Zensur einzuführen. PRET ist der technokratische Arm des von der WHO vorgeschlagenen Pandemievertrags, der, wenn er von den Nationalstaaten angenommen wird, auf die Abgabe der nationalen und individuellen Souveränität an dieses “Global Governance”-Gremium hinauslaufen würde.

Welchen besseren Weg gibt es, eine Eine-Welt-Regierung zu etablieren, als sogenannte globale Krisen zu nutzen, die durch nichts Geringeres als eine ‘Global Governance’ gelöst werden müssen? Ich erinnere die Leser daran, dass man sich aus der Tyrannei nicht herauswinden kann.“

Nachdem die „Corona-Pandemie“ Wegbereiter war für die ersten Schritte auf dem Weg zur Abschaffung von Meinungsfreiheit, Menschenrechten und Demokratie, werden jetzt von der WHO und Co. abweichende Meinungen und Erkenntnisse zur einer neuen Form der Pandemie, der „Infodemie“, erklärt, gegen die entsprechend vorgegangen werden muss. Auf diese Art und Weise kann alles, was der WHO und ihren Freunden nicht gefällt, als „Pandemie“ bezeichnet und verfolgt werden.

Dass es hier ausschließlich um eine Meinung, die der WHO, geht und andere verbannt werden müssen, geht aus dem PRET-Dossier mit aller Deutlichkeit hervor, wenn das Blatt verkündet:

„Infodemie ist die Überfülle an Informationen – akkurat oder nicht – die es dem Einzelnen erschwert, sich so zu verhalten, dass er seine Gesundheit und die seiner Familie und seines Umfelds schützt.“

Oder mit anderen Worten: Die WHO interessiert es nicht, ob Informationen „akkurat“ sind (oder nicht), sondern nur dass es eine überschaubare Menge an Informationen gibt. Und das ist natürlich am leichtesten zu vermeiden, wenn nur das Diktat der WHO gilt. Selbstverständlich ist es dann vollkommen unerheblich, ob die WHO-Meinung „akkurat“ ist oder nicht, denn es gibt ja dann nur diese.

Wir erleben ja täglich seit über drei Jahren, dass dies jetzt teilweise schon genau so praktiziert wird, zum Beispiel bei den Gen-Injektionen, die weiter verabreicht werden, obwohl sie jetzt überdeutlich gezeigt haben, dass sie keine Infektionen verhindern und eine Fülle an schweren Nebenwirkungen mit sich bringen. Jeder vernünftig und an die Gesundheit der Menschen denkende Mensch würde blitzschnell diese Spritzen stoppen.

Oder die Schnapsidee der WHO im Herbst 2020, wo sie die Meinung vertrat, dass nur „Impfungen“ für eine Herdenimmunität sorgen könnten und dass das Immunsystem dazu weniger in der Lage sei.[3] Die Fragen zu Ivermectin und Hydroxychloroquin[4] wurden auch entsprechend ignoriert, obwohl die wissenschaftlichen Arbeiten dazu sehr eindeutig waren.

Wer also seine eigene Meinung gegen jede Vernunft und auch noch weltweit durchsetzen will, der braucht dazu die entsprechend geeigneten Mittel. Und ein zentrales Mittel scheint zu sein, den freien Markt von Meinungen und Ideen, die sozialen Medien, zu zerstören, indem man diese zensiert und kontrolliert.

Google kommt zur Hilfe

Wer wäre besser geeignet, gegen soziale Medien vorzugehen, als Google, welches sich schon während der „Corona-Pandemie“ dadurch ausgezeichnet hatte, dass es auf seinen Plattformen wie YouTube keinen Zweifel an den Gen-Injektionen in Bezug auf Wirksamkeit und Verträglichkeit aufkommen ließ. Wer dennoch etwas anderes behauptete, der wurde gesperrt.

Am 23.05.2023 verkündete dann auch Google über seine „Gesundheitsdirektorin“ eine Kooperation mit der WHO.[5] Das erste Wort in dieser Erklärung ist nicht etwa „Gesundheit“, sondern das Wort „Information“, womit klar wird, worum es hier wirklich geht. Wie lautet also der erste Satz dieser Ankündigung?

„Informationen sind ein entscheidender Faktor für die Gesundheit.“

Soviel ich informiert bin sind Informationen entscheidende Faktoren für die meisten Dinge in unserem Leben, nicht nur für Gesundheit. Aber Information und Gesundheit gleich zu Beginn der Ankündigung in diesen Zusammenhang zu stellen macht deutlich, wohin die Reise geht: Nur gute Informationen sorgen für Gesundheit; und gute Informationen sind nur Informationen von Google und WHO. Also können nur Google und WHO die Gesundheit der Menschheit garantieren. Und genau das sagt sie dann auch im darauf folgenden Satz:

„Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit können zu besseren Gesundheitsergebnissen für alle führen.“

Wann ist die richtige Zeit und was sind die richtigen Informationen? Selbstverständlich nicht die vom „Infodemie“-Sumpf der sozialen Medien, den es trocken zu legen gilt. Das hätte angeblich die Covid-19-“Pandemie“ gezeigt, wo es schwierig gewesen war, den Menschen weltweit die richtigen Informationen online nahe zu bringen. Das ist richtig, denn inzwischen haben die von Google und WHO „richtigen Informationen“ eine Unzahl von Menschen aufgeweckt, die an der Richtigkeit dieser „richtigen“ Informationen massiven Zweifel hegen.

Und dagegen will Google jetzt einschreiten, indem es die „Bereitstellung von Informationen, auf die man sich verlassen kann“ einführt. Dazu liefert es „vertrauenswürdige“ Informationen aus „zuverlässigen“ Quellen über Hunderte von Erkrankungen. Nach meinem Wissen gibt es diese Informationen bereits über diese „Hunderte von Erkrankungen“ im Netz. Sie haben nur den „Nachteil“, dass sie nicht den Segen von Google und WHO haben und damit offiziell als obsolet gelten.

Aber, erinnern wir uns, die WHO hatte bereits eingangs erklärt, dass es gleichgültig ist, ob diese Informationen akkurat sind oder nicht. Sie sind obsolet, weil sie nicht von der WHO kommen. Das ist das ausschließliche Kriterium.

Gleichzeitig erfährt der Leser noch Folgendes:

„Um die WHO dabei zu unterstützen, so viele Menschen wie möglich mit verlässlichen Informationen zu versorgen, hat Google.org der Organisation mehr als 320 Millionen Dollar an gespendeter Google-Suchwerbung über Ad Grants zukommen lassen.“

Damit soll sichergestellt werden, dass bei der Suche nach Gesundheitsthemen noch mehr Leute auf die WHO Seiten geführt werden als bisher („Infolgedessen hat die Organisation über 28 Millionen öffentliche Bekanntmachungen in sechs Sprachen verbreitet, was zu über 2,7 Millionen Besuchen auf ihrer Website führte“). Damit nicht genug – Google hat dann noch einmal 50 Millionen USD Suchwerbung für die WHO nachgeschoben.

Während Google sein Füllhorn über die entleert, die die „richtigen Informationen“ beisteuern, wurden für anderslautende Informationen, die sogenannten „Falschinformationen“, gleichgültig ob akkurat oder nicht, Richtlinien aufgestellt, die selbigen zu zensieren.

Fazit

Es ist Zeit, die „Infodemie“ zu befeuern, wozu dieser Beitrag einen Beitrag leistet. Es kann nicht angehen, dass eine private Organisation das Meinungsmonopol und damit das Machtmonopol an sich reißt und der Menschheit erzählt, dass die Sonne sich um die Erde dreht und diese eine Scheibe sei. Die Konsequenz solchen Unsinns waren im Mittelalter die Scheiterhaufen, die es dann in anderer Form auch wieder geben wird.

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Quellen:

Dieser Beitrag wurde am 26.06.2023 erstellt.

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René Gräber

René Gräber

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