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Zusammenhang zwischen Zahnbelag und Krebsmortalität entdeckt

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber
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Eine Studie jüngeren Datums (Juni 2012) aus Schweden versuchte einen Zusammenhang zwischen Zahnbelag (Plaque), einem Zeichen für eine schlechte Mundhygiene, und seiner möglichen Ursache für orale Infektionen und einer vorzeitigen Mortalität bedingt durch Krebserkrankungen zu eruieren (Link zur Studie: The association of dental plaque with cancer mortality in Sweden. A longitudinal study).

Teilnehmer waren 1390 zufällig ausgewählte gesunde junge Schweden, die von 1985 bis 2009 betreut und beobachtet worden waren. Alle Beteiligten wurden einer oralen klinischen Untersuchung unterzogen. Sie beantworteten darüber hinaus einen Fragebogen, in dem Angaben gemacht wurden über den sozioökonomische Hintergrund und ob die Betroffenen rauchten. Die Todesursachen während des Beobachtungszeitraums wurden von der Nationalen Statistikbehörde erfasst und aufgrund der WHO Krankheitsklassifizierungen dementsprechend eingeordnet. Danach erfolgte eine statistische Auswertung mit verschiedenen statistischen Testverfahren.

Nach der Auswertung der Daten zeigte sich, dass von den 1390 Teilnehmern 4,2 Prozent während der Beobachtungszeit verstorben waren. Frauen waren in einem Durchschnittsalter von 61 Jahren verstorben, Männer in einem Durchschnittsalter von 60,2 Jahren. Die Menge an Zahnbelägen zwischen Verstorbenen und Überlebenden war bei den Verstorbenen signifikant größer.

Die Präsenz von Zahnbelag schien ein signifikanter und unabhängiger Voraussagefaktor zu sein, der eine 1,79 mal größere Wahrscheinlichkeit für ein vorzeitiges Versterben ergab. Zunehmendes Alter erhöhte das Risiko mit einer Wahrscheinlichkeit von 1,98 und das Geschlecht (männlich) mit einer Wahrscheinlichkeit von 1,91. Alle beobachteten Unterschiede waren statistisch signifikant. Die bösartigen Erkrankungen waren bei Männern häufiger zu finden. Brustkrebs dagegen war die häufigste Todesfolge bei Frauen.

Die Autoren schlossen daraus, dass die Hypothese zu Beginn ihrer Arbeit durch die gewonnenen Daten eine Bestätigung fand. Sie zeigten, dass eine schlechte Mundhygiene, die sich durch die Menge an Zahnbelägen definiert, mit einer erhöhten Krebsmortalität assoziiert ist.

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Beitragsbild: fotolia.com – crevis

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René Gräber

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