Der Lipasewert: Verständlich Erklärt

Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

René Gräber

Lipasen sind Verdauungsenzyme, die Fette spalten, um deren Aufnahme über den Darm zu ermöglichen. Zwar gibt es unterschiedliche dieser Enzyme, doch bei der Diagnose von Blutwerten spielen nur die so genannten Phospholipasen eine Rolle.

Diese werden in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) hergestellt und gelangen von dort in den Zwölffingerdarm (Duodenum). Im Blut ist normalerweise sehr wenig dieser Lipase vorhanden, die Werte liegen unter 60 U/l.

Die Auswertung der Lipase gehört nicht zur Standard-Untersuchung des Blutserums.

Nur bei nicht zu lokalisierenden Schmerzen im Bauchraum oder Verdacht auf eine Entzündung des Pakreas wird die Lipase gemessen.

Sind die Werte stark erhöht, so wird meist zusätzlich die pankreatische Elastase untersucht, da dieses Enzym bei einer akuten Pankreatitis ebenfalls statt in den Zwölffingerdarm in die Blutbahn gelangt.

Sie ist bei der Labordiagnostik weniger anfällig für Fehler als die Lipase und daher sensitiver.

Dieser Beitrag wurde letztmalig am 31.07.2012 aktualisiert

 Blutprobe

 

Achtung: Seien Sie skeptisch bei bestimmten Blutwerten und deren Aussagekraft!
Lesen Sie meinen Beitrag zu den Laborwerten und dort vor allem den Abschnitt:
Aussagekraft und Zuverlässigkeit der Bluttests!

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