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30.01.2018, 18:33

massiver Haarausfall - Entsäuern - Entgiften - Entschlacken - aber richtig -

Ich schreibe als "Neueinsteiger" in diesem Forum und gleich zu Beginn eine für mich sehr wichtige Frage mit der Bitte und Hoffnung auf Antworten.

Vor ca. einem Jahr begann ich mit Zeolith + Chlorella eine Entgiftung. Zum einen wegen der Amalgamentfernung und zum Anderen wegen einer grundsätzlichen Entgiftung meines Körpers. Die Einnahme von Calcium v. der Sango Koralle sollte meinen Calciumspiegel anheben.
Das Problem war nun, daß ich meine Ernährung völlig außer Acht lies.

Diese Methode zur Entgiftung führte nun schließlich dazu, daß ich einen massiven Haarausfall bekam. Meine Augenbrauen und vorwiegend die Kopfhaare "dünnten" aus. Die restl. Körperbehaarung ist zwar auch betroffen, aber nicht so gravierend.

Was lief denn falsch?
In den wie ich glaube besten Büchern weltweit und zwar "Codex Humanus - Das Buch der Menschlichkeit" konnte ich nachlesen, welch gravierende Fehler ich machte.

Nun mein Vorgehen für vier Wochen:

Ich ernähre mich vollkommen von basischen Nahrungsmitteln. In der ersten Woche trank ich täglich zwei Liter sauberes hexagonales Wasser. Ab der zweiten Woche trank ich täglich neben den zwei Litern Wasser noch zusätzlich 0,5 Liter Kräutertee zum Entschlacken.
Den Kräutertee steigere ich jede Woche langsam um 0,25 Liter täglich bis ich dann in der vierten Woche auf einen Liter Kräutertee plus 2 Liter Wasser komme.

Zu diesem Konzept nehme ich Zeolith, Chlorella, Vit. D3, Zink/Selen, OPC, Vit. C, organ. Schwefel, Weihrauch/Myrrhe, Vit. B-Komplex und Milchsäure ein. Magnesium sprühe ich auf die Haut.

Das klingt sehr viel, ja und das ist es auch.

Nun meine Frage: Wer hat denn von Euch Erfahrung mit derartigen Problemen von Haarausfall? Und wie geht es nach der 4-wöchigen Kur weiter? Ernährung von 80:20? und reicht das aus um das Haarwachstum wieder anzukurbeln?

Ich bin sehr zuversichtlich aber auch gleichzeitig sehr beängstigt über diesen Haarverlust.

Ich freue mich auf Eure Antworten.

2

02.02.2018, 13:16

Liebe Emmi,

erst mal: herzlich Willkommen!

Zu deinem Problem: Ich kenne das von Patienten aus der Praxis. Im Wesentlichen komme ich auf drei Probleme zurück:

a) Die "Entgiftung" wurde zu schnell durchgeführt

b) Die Mittel waren nicht optimal gewählt und

c) Wir haben noch ein ganz anderes "Problem"

Um so etwas zu beurteilen bräuchte ich das Alter, Vorerkrankungen und die genauen Mittel welche Du nimmst und wie viel davon.

Und noch etwas ist mir nicht klar: Seit wann besteht das Problem mit dem Haarausfall genau? Von wie vielen Haaren reden wir hier? Ein Bild von deinen Haaren wäre auch nicht schlecht (ohne Gesicht).

Du siehst: Das ist schon fast ein Fall für die Praxis!

3

02.02.2018, 15:23

Hallo Herr Gräber,

danke für die Rückinfo.

Das Problem mit dem Haarausfall besteht seit letztem Sommer.

Es geht auch nicht um ein paar Haare die tägl. ausfallen. Sie sind wie "ausgedünnt". Sichtbar ist das vorwiegend an den Augenbrauen.

Ich nehme keinerlei Medikamente. Vorerkrankungen gibt es nicht. Ich habe nur eine große Niere.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Emmi« (02.02.2018, 15:42)


4

02.02.2018, 16:07

Wenn es vor allem auch die Augenbrauen betrifft (was eher selten ist!) dann denke ich vor allem auch an die gesamte "Hormonachse". Hier würde ich als Erstes mit der Schilddrüse anfangen und testen lassen.

Dann zur Niere: Haben sie nur eine Niere? Oder nur "zu große" Nieren? Wenn Sie nur eine Niere haben, dann würde ich hier aus TCM Sicht an eine "Nierenschwäche" denken, die nichts mit den Nieren zu tun haben muss. Ich würde hier nur Mittel dazugeben, die die Niere stärken: https://www.naturheilt.com/Inhalt/Nierensteine.htm

Ich schrieb ja, dass das mit den Haaren bei "Entgiftungskuren" nicht unnormal ist. Daher gebe ich generell nieren- und leberstützende Mittel bei solchen "Kuren"...

5

03.02.2018, 08:18

Hallo u. Guten Morgen,

nein, es betrifft die gesamte Körperbehaarung. Es ist nicht so, daß tägl. viel Haare ausfallen, sondern es sieht aus, als ob es weniger oder als ob sie "ausgedünnt" sind. Eben so das sie nicht mehr nachgewachsen sind.

Ich habe nach einer OP (1989 -Schrumpfniere bzw. totes verkümmertes Organ) nur eine ganz große Niere. Wahrscheinlich hat die übrig gebliebene Niere seit jeher die ganze Arbeit übernommen.

Ich nehme keinerlei Medikamente und bei Ärzten war ich seit fast drei Jahren nicht mehr.

Ich bin sehr traurig, weil ich kaum bis gar keine Hilfe bezügl. der Entschlackung hier im Umkreis finden kann. Was für Fehler bei falscher Entgiftung gemacht werden können sieht man ja.

Ich benötige Hilfe und eine profesionelle Anleitung zur Entschlackung u. Entgiftung damit auch meine Lebensfreude wieder kommen kann.

Mir stehen schon wieder die Tränen in den Augen.

Vielen Dank für Ihre Mühe zu Antworten.
Emmi

6

03.02.2018, 12:12

Ich würde bei meinem Rat bleiben wollen:

a) Hormonachse kontrollieren

b) Nach TCM Lehre: Nieren Yin stärken.

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass dieses Phänomen mit den Haaren wieder reversibel ist. In der Praxis rate ich da auch immer noch parallel zu einer homöopathischen Behandlung. Ein paar gute Komplexmittel sollten reichen...

Da muss sich doch vor Ort jemand finden lassen :?: :!: :?:

7

03.02.2018, 13:12

Dankeschön für die schnelle Antwort.

Tja, das dachte ich auch - da muß sich doch vor Ort....

Welche Komplexmittel wären das? Und wie lange sollte die basiche Ernährung dauern? Was ist nach der basischen Ernährung?
Weiter mit Nahrungsergänzungsm. und wenn ja wieviel und wie lange???
Mein ph-Wert liegt meist bei 7 - also neutral. Dies aber erst seit ein bis zwei Tagen.

Fragen über Fragen zu deren Antwort ich nur mit Puzzelchen weiter komme.

Meine Erfahrung hier vor Ort - es ist alles noch so "eingefahren".

8

11.02.2018, 07:41

Kann mir jemand hier helfen?

Was muß jetzt getan werden, damit die Haare wieder wachsen????

Einige Leute meinen, daß eine Ausleitung per Infusion hier hilfreich sei. Außerdem könnte man über Homöopathie und Akkupunktur nachdenken?

Ich bin mehr als überfordert. Wie schütze ich meine eine Niere und meine Leber?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Emmi« (11.02.2018, 08:09)


kokosfan

Erleuchteter

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9

12.02.2018, 14:12

Hallo Emmi

soweit ich weiss wäre auch noch Silicium wichtig (Ackerschachtelhalm, Brennesssel, Silicea)

da du ja nur eine vergrößerte Niere hast , würde ich für die Ausleitung immer fachkundige Hilfe suchen,

auch bestimmte Prozesse laufen über die Niere ab (z.B. im Bereich Vitamin D Umwandlung und Regulationen)

LG Manfred
Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / und keine Gesundheit will niemand ;) deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel !

10

12.02.2018, 16:00

Hallo Kokosfan,

dankeschön für Deine Nachricht. Ich dachte man überliest mich hier und mein Thema geärt in Vergessenheit.

Ja, ich bin auf der Suche nach fachkundiger Hilfe. Leider stelle ich immer wieder fest, daß es sehr schwer ist einen guten Naturheilpraktiker hier zu finden. Meist gelingt dies über Empfehlungen.

Ich dachte ja ursprünglich, daß ich bei Herrn René Gräber einen Termin (nur einen Beratungstermin) erhalten könne. Tja, leider eher nicht. Schade. Er schien mir für mein Problem der Richtige zu sein.

Nun werde ich einen Arzt, der auch die Homöopathie anwendet, in der nächsten Woche besuchen um meinen Stoffwechsel u. Hormonstatus überprüfen zu lassen.

Wenn hiernach Ergebnisse vorliegen, dann möchte ich einen Naturheilpraktiker besuchen.

Zur Zeit entgifte ich nach Anleitung von "Cellavita" - Entgiftungskonzept. Meine Ernährung erfolgt ausschließlich basisch. Jetzt nach 4 Wochen konnte ich erstmalig eine ph-Wert im Urin von 7 (neutral) messen, Tendenz steigend ins alkalische.

Nach 6 Wochen (also noch 2 Wochen) beginne ich langsam wieder mit guten säurebildenden Lebensmitteln wie z.B. Fisch etc.

Ein Radionic -Test ergab zudem eine Glutenallergie, Milchunverträglichkeit, Belastung mit Schwermetallen u. radioaktiven Stoffen.
Außerdem fehlen alle Aminosäuren u. noch einige Vitamine. So, da weis ich erst einmal ein bißchen mehr.

Ach ja, ich wasche mich nur mit basischen Duschgel.

nora

Meister

Beiträge: 154

Wohnort: Brixen ( Südtirol )

Beruf: Friseuse

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11

12.02.2018, 23:57

Hallo Emmi,

hab auch eine Engiftung hinter mir. Allerdings hatte ich den Haarausfall schon vorher.
Meine Ernährung ist sicher nicht optimal. Ich nehme jetzt noch zusätzlich Jodid zu meinen ganzen NEMs.
Mal sehen ob etwas hilft :D

Liebe Grüße
Nora

12

13.02.2018, 11:20

Hallo Nora,

danke für Deinen Hinweis.

Ich denke auch, daß ich noch zusätzlich zu meinen NEM Jod benötige.

Würdest Du berichten, wie es mit dem Haarausfall geworden ist?

Dankeschön.

Avalonis

Moderator

Beiträge: 785

Wohnort: Wien

Beruf: Kinesiologin - Lösungsorientierte Kinesiologie entwickelt von Sabine Planegger

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13

14.02.2018, 14:55

Grundsätzlich ist eine Entgiftung in Eigenregie mit Vorsicht zu genießen, da es fast immer zu unerwünschten "Nebenwirkungen" kommt. Die Nebenwirkungen kommen von falscher Dosierung und falsch eingesetzten Mitteln sowie fehlendem Auffüllen der individuell fehlenden Stoffe. Nicht jedem fehlt automatisch Eisen, nicht jedem fehlt automatisch Magnesium usw.
Und nicht alles ist mit einer Entgiftung alleine zu lösen.
Wenn es Symptome einer Umweltgifterkrankung gibt, dann spielen immer auch andere Ebnen mit. Und das gehört in Begleitung eines darin kundigen Heilpraktikers, Therapeuten, Kinesiologen oder Arzt.
Liebe Grüße
Avalonis

14

14.02.2018, 16:23

Oh ja Avalonis, da hast Du ganz recht.

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