Organuhr - Ist da etwas dran, oder ist das Schwachsinn?

  • Hallo,


    ich bin seit 4 Jahren Epileptikerin. Aktuell bin ich medikamentös gut eingestellt, fühle mich allerdings die letzten Wochen nicht so gut. Woran das liegt weiß ich nicht so wirklich. Ich bin oft müde, schlapp und weniger leistungsfähig, obwohl sich in meinem Alltag nichts geändert hat. Im Internet bin ich nun auf www.organuhr.net gestoßen und habe dort von der Organuhr gelesen. Macht das Sinn, oder ist das Aberglaube/Hokuspokus? Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht?


    Versteht mich nicht falsch. Ich bin durchaus von homöopathischen Mitteln überzeugt. Aber denke dennoch, dass man manchmal eben nur chulmedizinisch weiterkommt.


    LG

  • Daß die unterschiedlichen Körperorgane auch zu unterschiedlichen Zeiten mehr oder auch weniger aktiv sind, und das sozusagen umschichtig, ist auch in der westlichen Welt bekannt, und das nicht nur in homöopathischen oder TCM-Kreisen; es wird wohl auch nach und nach fester Bestandteil der allgemeinen medizinischen Lehre werden.


    Allein die Tatsache, daß mit wechselnder Lichtintensität das Schlafhormon Melatonin gebildet wird oder die Bildung stagniert in den hellen, sonnigen Stunden (und somit auch im festgelegten Rhythmus) zeigt schon, daß kein Organismus über 24 Stunden immer im gleichen Takt läuft.


    Wo, wann und wie man mit Naturheilkunde besser behandelt oder wann Schulmedizin unerläßlich ist, kommt sowohl auf den zu Behandelnden und auch auf den Behandler an, auf dessen Erfahrung, seine Wertestellung, und sein Wissen.


    Alles Ungewöhnliche, fremdländische auf dem breiten Gebiet der Heilkunst als Hokuspokus oder Schwachsinn abzutun, ist allein per se schon recht schwachsinnig :whistling:


    Könnte Deine jetzige Schwäche von einem Gewöhnungseffekt an die Medikamente bedingt sein?



    Eva