Ernährung bei Arthrose?

  • Hallo ihr Lieben!
    Leider leide ich ja beidseitig unter Rhizarthrose, der linke Daumen ist mehr betroffen. 8| 
    Wie kann ich Entzündungen im Körper durch Ernährung minimieren, oder gibt es andere gute Tipps?

  • das A und O unserer Gesundheit ist unsere Ernährung. Das gilt auch für Arthrose.
    Eine entzündungsarme Ernährung ist eine basische, naturbelassene und mikronährstoffreiche Ernährung. Dazu solltest du alle Entzündungsförderer stark reduzieren: tierische Produkte, raffinierte Kohlenhydrate (vor allem Zucker) und bei den Fetten die Omega-6-Fettsäuren.
    Dafür die Entzündungshemmer Vitamin D und Omega 3 auf einen idealen Spiegel anheben: Vit.D 80 - 100 ng/ml und Omega-3-Index 8 - 11 %.
    Auch eine grundlegende Entgiftung/Schwermetallausleitung ist wichtig, da auch diese Substanzen Entzündungen und damit Knorpelverschleiß fördern.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • so wie du schon schreibst, bekommt man Vitamin D fast ausschließlich nur über die Sonne. Deshalb ist im Winterhalbjahr objektiv Mangel angesagt (Sonnenstand unter 45 Grad). Hier können nur entsprechende Supplemente helfen. Sonnenstudio ist auch möglich, wenn das Licht dem Sonnenlicht entspricht. Also UVA und UVB und nicht nur UVA.
    Am besten den Blutspiegel bestimmen und dann mit Supplementen aufbauen (D-Rechner zur Dosisbestimmung).


    Bei Omega 3 sind Fisch-Öl (langkettig) und Leinöl (kurzkettig) die besten Quellen. Weiterhin sind möglich: Krillöl (kostenintensiv), Walnuss-, Hanf-, Raps-, Chia- und Perillaöl. Reine Omega-6-Quellen wie Sonnenblume und Distel meiden.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Seit 3 Jahre leide ich an Arthrose, zur Zeit mache ich eine Arthrosekur und habe meine Ernährung umgestellt, im Moment ernähre ich mich basisch. Eine Bekannte hat mir jetzt von der ECAIA Wassercarafe erzählt, welche das Wasser basisch macht und die Schadstoffe daraus entfernt, diese Carafe ist von der Firma Sanuslive. Hat evtl. jemand Erfahrung mit dieser Wassercarafe? Wenn die Werbung zutrifft würde diese Carafe meine Kur unterstützen.


    Ich freue mich auf Eure Antwort und wünsche noch ein schönes Wochenende.

  • So verlockend die Fastfood-Angebote auch sein mögen Pizza, Pommes frites und Hamburger sind echte Kalorienbomben und haben außer einem Überfluss an Fett und Kohlenhydraten nicht viel zu bieten.
    Besser: Häufiger selbst kochen. Wer dabei möglichst naturbelassene Zutaten verwendet und sparsam mit den klassischen Dickmachern wie Sahne, Butter und Zucker umgeht, kann viele Kalorien sparen.
    Nutzen Sie die Vielfalt der Nahrungsmittel, experimentieren Sie mit kalorienarmen Sattmachern wie Getreideprodukten, Reis, Kartoffeln, knackigem Gemüse und magerem Fleisch!
    Mit etwas Übung gelingt es auch eingeschworenen Kochmuffeln ohne viel Aufwand schmackhafte Salate, Suppen, Eintöpfe oder Pfannengerichte zu zaubern.

    Laut der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung sollten pro Woche nicht mehr als 300 bis 600 Gramm Fleisch und Wurst auf den Tisch kommen.
    Diese Lebensmittel enthalten viel Fett und kurbeln die Produktion von entzündungsfördernden Substanzen (Arachidonsäure) im Körper an.
    Besser: Ein- bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche einplanen. Bestimmte Fischsorten wie z. B. Hering und Makrele liefern Omega-3-Fettsäuren, die für ihre entzündungshemmenden Wirkungen bekannt sind.
    Bei Gemüse und Obst können Sie kräftig zugreifen: Fünf Portionen Gemüse und Obst am Tag sind ideal. So versorgen Sie sich mit reichlich Vitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffen und Antioxidantien. 
    Der Vorteil: Durch die geringe Energiedichte pflanzlicher Lebensmittel kommt diese grüne Kost auch der schlanken Linie zugute.

  • Hallo, liebe Mitglieder!

    Da ich seit einer Woche Rückenschmerzen habe (verrissen), testete ich mal statt der üblichen Schmerzmittel, wie zB Deflamat, einen Aufguss von frischer Weidenrinde.

    Dazu schälte ich Rinde vom abgeschnittenen Zweig und zerstückelte sie. Dann gab ich kochendes Wasser drüber, deckte es zu und ließ es so 30 Minuten ziehen.

    Es half wirklich und plötzlich musste ich auch den Daumen mit Rhizarthrose nicht mehr mit Schmerzsalbe einschmieren!

    Die Weidenrinde ist ja schmerzlindernd und entzündungshemmend!

    Ich trinke jeden Tag eine Tasse des Tees....

  • Servus,


    wie schon Indien123 gesagt hat hilft Weihrauch auch bei Entzündungen. Also Weihrauch wird nicht nur für Zeremonien oder in Kirchen verwenden, es kann auch als eine Alternativmedizin gegen chronisch entzündliche Erkrankungen, rheumatische Arthritis oder Morbus Crohn verwendet werden und jetzt als eine Krebstherapie! Weihrauch wird schon seit langer Zeit in vielen Kulturen verwendet und es hatte immer heilende Kräfte. Heutzutage kann man es leicht online bestellen und das passende Zubehör für eine Therapie ebenso. Mehr Infos kannst du auf https://www.weihrauch-paradies.de/ bekommen!


    MfG

  • Bermbis hat es ja super beschrieben.


    Athrose - die Folge von Übersäuerung und damit die Folge der Entmineralisierung.


    Übersäuerung durch falsche Ernährung, Stress, Ängste etc. Der Körper neutralisiert mit Mineralien die Säuren. Wenn nun nicht mehr ausreichend Mineralien über die Nahrung zuführt werden, zapft der Körper seine Depots an wie z.B. Haarboden, Zähne, Knochen und schlußendlich Blutgefäße.


    Folgen: Haarausfall, Zahnprobleme, Knochenprobleme und schlußendlich Cholesterinanstieg u. damit die Gefahr von Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Das jetzt nebenbei.


    Ich würde bei Arthrose die Ernährung auf eine vorwiegend basische Kost umstellen. Vit. D3+K2 nehmen und damit Calicum natürlichen Ursprungs einnehmen. Viel hexagonales Wasser trinken (ca. 2 Liter/Tag) und zusätzlich Kräutertee.

    Kein Kaffee, Alkohol, Zucker und keine Kuhmilch.


    Vit.D3+K2 baut das Osteum das Knochengerüst bzw. Knochenbindegewebe auf damit Calcium eingelagert werden kann. Aber bitte aufpassen, Calcium nur in Verbindung mit Vit. D3+K2.


    Immer darauf achten, daß Nahrungsergänzungsmittel natürlichen Ursprungs sind.


    Zudem sollten wir begreifen, daß heutige Nahrungsmittel eigentlich den Namen nicht mehr verdienen. Durch Überdüngung, Überzüchtung, Pestizide und auf den Feldern, haben alle Nahrungsmittel an Nährwert innerhalb der letzten 20 Jahre um mehr als die Hälfte verloren.


    Kauft Euch die Bände "Codex Humanus - Das Buch der Menschlichkeit"

  • Frage zu den Weihrauchprodukten an die Foristen und auch an Sie, Herr Graeber:


    In Ihrem Artikel, Herr Graeber,

    "Weihrauch - Boswellia Serrata oder Olibanum: H15 Ayurmedica?"

    empfehlen Sie dieses Produkt und geben an, dass es rezeptpflichtig ist; da ich nicht gern Ärzte besuche, habe ich nach einem rezeptfreien Weihrauchprodukt gesucht und bin bei Google auf folgendes gestoßen:


    "

    Das Original – optimiert !

    Eine Kapsel H15 Ayurmedica® enthält 400 mg mit Boswellia serrata

    Welche Menge ist sinnvoll?

    3 x 1 Kapsel pro Tag, bei Bedarf 3x2 bis 3x3

    am besten vor den Mahlzeiten verzehren

    Kräuterhaltige Pflanzenölkapseln zum Verzehr 100 Kapseln = 58 g

    Zutaten: Pflanzenöle (Sesam), Gelatine, Feuchthaltemittel Glycerin, Wasser,

    Boswellia serrata (indischer Weihrauch), Kräutermischung, Farbstoff E 171

    Ayurtonica GmbH * 82343 Pöcking".


    Mich stört jetzt doch der Farbstoff E 171 in diesem Produkt.

    Können Sie dieses Produkt ebenso empfehlen (bei den Beschwerden Arthritis, Arthrose, Gelenkbeschwerden in den Fingern und den Knien) wie das ursprüngliche von Ihnen genannte rezeptpflichtige H15 Ayurmedica oder raten Sie eher davon ab?


    Kennen sich andere Foristen damit aus?

    Für Antworten danke ich vorab ganz herzlich