• Cholesterin ist cool. Vielen Dank! | Dr. med. Petra Wiechel | Naturmedizin | QS24

    : https://www.youtube.com/watch?v=c6U5BPvQMl4


    Man hört immer wieder, wie schlecht Cholesterin sei und das zu hohe Werte die Gesundheit beeinträchtige. Nun – eigentlich müsste man dem Cholesterin einfach mal Danke sagen. Es gibt nun mal Gründe, weshalb das Cholesterin da ist und wieso es manchmal höher ist. Dies zu bekämpfen – ist oft völlig falsch. Ausserdem sind hohe Cholesterin-Werte oft da, weil es einen zu tiefen D3 Wert im Körper hat.

    Freiheit der Mut, du selbst zu sein. (Osho)

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Hallihallo,

    Menschen mit hohem Cholesterinspiegel leben am längsten

    ...

    Betrachten wir zum Beispiel die Entdeckung von Dr. Harlan Krumholz von der Abteilung für kardiovaskuläre Medizin an der Yale University, der berichtete, dass alte Menschen mit niedrigem Cholesterinspiegel doppelt so häufig an einem Herzinfarkt starben wie alte Menschen mit hohem Cholesterinspiegel.2

    Das ist mir zu stark verkürzt/führt imho zu einem falschen Fazit.


    Der Körper produziert Cholesterin, um Reparaturen durchzuführen. Je "glatter/flexibler" die Gefäße, desto niedriger das LDL.

    Je mehr diesbezügliche "Baustellen", desto mehr fährt Körper die Produktion hoch.


    Allerdings verbraucht er Ressourcen, um Cholesterin zu produzieren. Wenn ihm Ressourcen fehlen oder er nicht mehr nachkommt, weil so viel gebraucht wird, sinkt das Cholesterin ab. Das ist oft nach schweren Erkrankungen oder am Lebensende der Fall.

    Somit stimmt die Aussage von Krumholz, dass älterer Mensch mit hohem Cholesterin vom Zeitpunkt der Messung her gesehen vermutlich länger leben wird (weil sein Körper noch Ressourcen hat), als ein älterer Mensch, bei dem wenig Cholesterin erzeugt werden kann.


    Je mehr, desto... gilt da imho auch nicht - weil je höher der Spiegel ansteigt, desto eher signalisiert der Körper, dass Reparaturbedarf ansteigt.


    Niedriges Cholesterin/das Absenken desselbigen ist am Lebensende auch ein Indikator, dass es dem Ende zu geht/der Körper mehr und mehr abbaut. (natürlich gilt das nicht für fitte Person, die durch Lebensstil und Vitamineinnahmen glatte Gefäße hat und DESWEGEN wenig Cholesterin hat).


    Cholesterin als "isolierter Faktor" ist imho generell nicht geeignet, um Gesundheitszustand einer Person zu evaluieren (am wichtigsten ist genereller Gesundheitszustand/Lebensenergie. Bei Laborwerten muss man imho ergänzend auf Entzündungswerte, Diabetes ja/nein, Triglyceride, Art der Ernährung (Keto/Carnivore) schauen. Bei Personen mit hohem Lipoprotein Alpha ist ein höheres Cholesterin ein massives Alarmsignal (das wird meist vererbt und da sind Todesfälle in jüngeren Jahren durch Gefäßverschlüsse, Herzinfarkte, Schlaganfälle... in jüngeren Jahren nicht unüblich). usw...)


    LDL ist nicht gleich LDL: es gibt große "non sticky Partikel" (die haben viele, die Keto machen) - die sind nicht heikel.

    Die kleinen, klebrigen können zum Problem werden, eben weil sie Verschlüsse machen.


    Somit ja: der sture Ansatz auf Biegen und Brechen Cholesterin senken zu wollen, ist sinnentleert.

    Aber das Thema kollektiv ins Gegenteil zu kehren, mit "je höher das Cholesterin, desto besser" ist imho genau so verkehrt.


    lg togi

    Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

    (Marie Ebner-Eschenbach)

  • Somit ja: der sture Ansatz auf Biegen und Brechen Cholesterin senken zu wollen, ist sinnentleert.

    Aber das Thema kollektiv ins Gegenteil zu kehren, mit "je höher das Cholesterin, desto besser" ist imho genau so verkehrt.


    lg togi

    Blöderweise sagen nur die im Beitrag 119 auf der Seite angehängten Studien genau das aus.


    Zudem produziert der Körper ja ständig Cholesterin.

    Wenn wir bedenken, dass Cholesterin ein unverzichtbarer Bestandteil für tierisches Leben ist (und auch wenn einige Personen, das nicht gerne hören, aber dazu gehören auch wir Menschen) und dass jede einzelne unserer Zellen in der Lage ist, Cholesterin herzustellen, dann sollte uns eigentlich nicht überraschen, dass ein Cholesterinmangel zu gravierenden Erkrankungen führen kann. Ärzte täten also gut daran, grundlegende biologische Fakten in ihre Überlegungen mit einzubeziehen anstatt nur den Werbeversprechen von Pharmareferenten zu glauben. Es wird Zeit, dass dieser Cholesterin Wahnsinn endlich aufhört!

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Die Mama,

    wenn Du das so interpretieren möchtest, kann ich Dir die 100% Methode für hohes Cholesterin empfehlen:

    - möglichst alle Vitamindepots runterzufahren,

    - Schrott zu essen,

    - Diabetes zu entwickeln,

    - möglichst viele Entzündungen im Körper generierien

    und schwupp, schon wird Dein Cholesterinspiegel steigen und steigen.


    Bitte berichte, wie es Dir damit geht.


    Ich bleibe bei "normalen" statt "hohen" Spiegeln.


    (zum letzten Teil: wie schon gesagt: leider können kranke Körper ab einem gewissen Punkt keine Reparaturmechanismen mehr fahren. Da sinkt dann auch das Cholesterin mehr und mehr. Kein gutes Zeichen. Am Sterbebett sieht man, wie die Werte mehr und mehr fallen. Analog dazu brechen immer mehr Stoffwechselvorgänge im Körper zusammen.)


    lg togi

    Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an.

    (Marie Ebner-Eschenbach)

  • Hier geht es eigentlich nur um den Cholesterinwert, der als normal angesehen wird.

    Also irgendwo um die 200-240.


    Verweise:

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    Ravnskov U, McCully KS. Infektionen können bei der Pathogenese der Arteriosklerose ursächlich sein. Bin J Med Sci. 2012;344(5):391-4.


    Über Uffe Ravnskov

    Ich bin ein unabhängiger medizinischer Forscher


    Alle Studien auf der Seite direkt verlinkt: https://www-ravnskov-nu.transl…x_tr_hl=de&_x_tr_pto=wapp

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Nehmen wir also die Ergebnisse einiger Studien. Die Volltexte sind nicht verfügbar und manchmal ist der Text so kurz, dass ich dazu nichts posten kann.


    1. Aus dem Veteranenaltersheim.

    Untergruppen, die auf der Grundlage von Kombinationen sterblichkeitsrelevanter Merkmale definiert wurden, unterschieden sich in ihren Sterberaten um ein Vielfaches.

    So starben beispielsweise Männer mit einem Cholesterinwert ≤ 256 mg/dl und einem Hämatokritwert ≤ 41 % 42-mal häufiger als Männer mit Werten über beiden Schwellenwerten.

    Zudem starben Männer mit einem Cholesterinwert von weniger oder gleich 156mg/dl und einem Hämatokritwert von weniger oder gleich 41% des Normalwerts 42x häufiger als Männer mit höheren Werten.


    2. Der Zusammenhang zwischen niedrigem Serumcholesterin und Mortalität wurde anhand von Daten aus der NHANES I Epidemiological Followup Study (NHEFS) für 10.295 Personen im Alter von 35–74 Jahren, 5833 Frauen mit 1281 Todesfällen und 4462 Männer mit 1748 Todesfällen (mittlere Nachbeobachtungszeit = 14,1 Jahre) untersucht.

    Serumcholesterin unter 4,1 mmol/l war im Vergleich zu Serumcholesterin von 4,1–5,1 mmol/l mit einem erhöhten Sterberisiko verbunden (relatives Risiko (RR) für Frauen = 1,7, 95 %-Konfidenzintervall (KI) = (1,2, 2,3). ; für Männer RR = 1,4, CI = (1,1, 1,7)).

    unter 160 mg/dl=unter 4,1 mmol/l. 190 mg/dl = 5,1 mmol/l.


    3. Teilnehmer: Insgesamt 997 Probanden, die 1988 als Teil der New Haven, Connecticut, Kohorte der Established Population for the Epidemiological Study of the Elderly (EPESE) befragt wurden und der Blutabnahme zustimmten.

    Ergebnisse: Ein erhöhter Gesamtserumcholesterinspiegel, ein niedriger HDL-C-Wert und ein hohes Verhältnis von Gesamtserumcholesterin zu HDL-C waren nach Anpassung für kardiovaskuläre Risikofaktoren nicht mit einer signifikant höheren Rate an Gesamtmortalität, koronarer Herzkrankheit oder Krankenhausaufenthalten wegen Myokardinfarkt oder instabiler Angina verbunden. Die um Risikofaktoren bereinigte Odds Ratio für die Gesamtmortalität betrug 0,99 (95 % Konfidenzintervall [KI], 0,56 bis 2,69) für die Gruppe mit Cholesterinwerten von mehr als oder gleich 6,20 mmol/L (> oder = 240 mg/dL) im Vergleich zu der Gruppe mit Werten von weniger als 5,20 mmol/L (< 200 mg/dL); 1. 00 (95% CI, 0,59 bis 1,70) für die Gruppe im niedrigsten Tertil des HDL-C im Vergleich zu denjenigen im höchsten Tertil; und 1,03 (95% CK, 0,62 bis 1,71) für die Probanden im höchsten Tertil des Verhältnisses von Gesamtserumcholesterin zu HDL-C im Vergleich zu denjenigen im niedrigsten Tertil.

    Schlussfolgerungen: Unsere Ergebnisse unterstützen nicht die Hypothese, dass Hypercholesterinämie oder ein niedriger HDL-C-Wert wichtige Risikofaktoren für die Gesamtmortalität, die Sterblichkeit an koronaren Herzkrankheiten oder die Hospitalisierung wegen Myokardinfarkt oder instabiler Angina pectoris in dieser Kohorte von Personen über 70 Jahren sind.


    4. Die vorliegende nicht-interventionelle Screening-Studie wurde durchgeführt, um die Zusammenhänge zwischen einem bereits bestehenden niedrigen Gesamtcholesterinspiegel und der Gesamtmortalität zu untersuchen.

    Elftausendfünfhundertdreiundsechzig Patienten mit koronarer Herzkrankheit, die an einem Screening-Besuch teilnahmen, aber nicht in die Studie zur Bezafibrat-Infarktprävention einbezogen wurden, wurden nach der Bestimmung des Ausgangs-Gesamtcholesterins durchschnittlich 3,3 Jahre lang nachuntersucht.

    Fünfhundertfünfundneunzig (5 %) dieser weitgehend nicht ausgewählten Population, deren Gesamtcholesterinspiegel < oder = 160 mg.dl-1 betrug, bildeten die Studienpopulation. Die restlichen 10.968 Patienten dienten als Kontrollen.

    Das relative Risiko der Gesamtmortalität bei Patienten mit niedrigem Cholesterinspiegel im Vergleich zu anderen betrug 1,49 (95 %-KI: 1,16–1,91).

    Das relative Risiko eines nicht kardialen Todes war in der Gruppe mit niedrigem Cholesterinspiegel 2,27-mal höher als in der Kontrollgruppe (95 %-KI: 1,49–3,45), wohingegen das Risiko eines kardialen Todes in beiden Gruppen gleich war (relatives Risiko 1,09; 95 %). KI: 0,76–1,56).

    Die häufigste nichtkardiale Todesursache im Zusammenhang mit einem niedrigen Gesamtcholesterinspiegel war Krebs.

    Diese Ergebnisse bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit verstärken frühere Studien, die einen niedrigen Gesamtcholesterinspiegel mit einem erhöhten Risiko für nicht-kardialen Tod in Verbindung bringen. Allerdings ist eine längere Nachbeobachtung dieser Patientenkohorte erforderlich, um diesen Zusammenhang zu klären.


    5. Hintergrund: Ein hoher Gesamtcholesterinspiegel im Serum birgt bei Menschen ab 85 Jahren kein Risiko für kardiovaskuläre Mortalität und ist mit einer verringerten Gesamtmortalität verbunden. In diesem hohen Alter liegen nur wenige Daten zu fraktionierten Lipoproteinspiegeln zur Bestimmung des Risikos für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Ziel dieser Studie war es, die Zusammenhänge zwischen den Cholesterinspiegeln von Lipoproteinen niedriger Dichte (LDL) und Lipoproteinen hoher Dichte (HDL) und der Mortalität aus bestimmten Gründen bei Menschen in den ältesten Altersgruppen zu untersuchen.

    Methoden: Zwischen dem 1. September 1997 und dem 1. September 1999 erreichten insgesamt 705 Einwohner der Gemeinde Leiden in den Niederlanden das Alter von 85 Jahren. Unter diesen alten Menschen haben wir eine prospektive Folgestudie initiiert, um die Determinanten für erfolgreiches Altern zu untersuchen.

    Insgesamt nahmen 599 Probanden teil (Rücklaufquote 87 %) und alle wurden bis September 2001 nachbeobachtet.

    Zu Studienbeginn wurden die Serumspiegel von Gesamt-, LDL- und HDL-Cholesterin sowie detaillierte Informationen zu komorbiden Zuständen ermittelt. Das Hauptergebnismaß war das Gesamtmortalitätsrisiko und das spezifische Mortalitätsrisiko.

    Ergebnisse: Während der 4-jährigen Nachbeobachtungszeit starben 152 Probanden. Die häufigste Todesursache waren Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit ähnlichen Sterblichkeitsrisiken in allen Bereichen des LDL-Cholesterinspiegels.

    Im Gegensatz dazu war ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel mit einem 2,0-fach höheren Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden (95 %-Konfidenzintervall [KI]: 1,2–3,2). Das Mortalitätsrisiko für eine koronare Herzkrankheit betrug 2,0 (95 %-KI: 1,0–3,9) und für einen Schlaganfall 2,6 (95 %-KI: 1,0–6,6).

    Sowohl niedrige LDL-Cholesterin- als auch niedrige HDL-Cholesterinkonzentrationen waren mit einem erhöhten Mortalitätsrisiko einer Infektion verbunden: 2,7 (95 %-KI: 1,2–6,2) bzw. 2,4 (95 %-KI: 1,1–5,6).

    Fazit: Im Gegensatz zu einem hohen LDL-Cholesterinspiegel ist ein niedriger HDL-Cholesterinspiegel ein Risikofaktor für die Sterblichkeit durch koronare Herzkrankheit und Schlaganfall im Alter.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • : https://sciencefiles.org/2024/…a-unternehmen-zu-maesten/

    HerzGESETZ für Statine: Lauterbachs nächster Zug, um Pharma-Unternehmen zu mästen

    „Krankenkassen seien demnach künftig verpflichtet, all ihre Versicherten im Alter von 25, 35 und 50 Jahren auf ihr Herzinfarkt-Risiko hin zu untersuchen. „Wir wollen deutschlandweit bei Kindern und Jugendlichen, bei 25-jährigen, bei 35-jährigen und bei 50-jährigen mit einem Gutschein-System alle auffordern, sich die Werte messen zu lassen: den Blutdruck, auch den Risikofaktor Zuckerkrankheit“, sagte Lauterbach der „Bild am Sonntag“. Er wolle damit die in Deutschland im internationalen Vergleich sehr hohe Zahl an Herz-Kreislauferkrankungen deutlich senken. Lauterbach weiter: „Sie kriegen so etwas wie einen Gutschein.

    Darüber hinaus sollten die Kosten für „Cholesterin-Senker“, vor allem für so genannte „Statine“, viel umfangreicher von den Kassen übernommen werden. „Wir werden die Erstattungsfähigkeit der Medikamente deutlich ausdehnen, sodass hier keiner mit diesem Risikofaktor hoher Cholesterinwerte leben muss“, so der Minister weiter.“


    Sie kriegen so etwas wie einen Gutschein?! Sicher für ne Bratwurst! :D

  • Das passt ja wieder. ^^

    Wie war das noch mit der Cholesterinlüge: https://www.zentrum-der-gesund…ersicht/cholesterin-luege

    Oder auch: Cholesterin▪

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Und wer über 60 ist und irgendwas mit Kreislauf hat, kann sich jetzt nur sehr schwer gegenüber den Ärzten in Kliniken und Praxen gegen die Verordnung von Statinen wehren, obwohl diese wahrscheinlich sehr viele schädigende Langzeitwirkungen haben.

    Dann gibt es noch einen Protonenpumpenhemmer, um den Magen zu schonen und die Tendenz zu Alsheimer zu fördern. :evil:

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass auch nur ein Arzt einen Menschen zwingen kann, ein Medikament einzunehmen, dass mit nachfolgenden möglichen Nebenwirkungen verbunden ist. https://www.ratiopharm.de/asse…mg Filmtabletten - 6.pdf

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

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  • Na ja - ich hatte noch nichts über Statine gehört - und als ich im Alter von 66 auf dem Weg zum Bahnhof mit Fahrrad, um meine Dozentenätigkeit an einem Berufskolleg in der 60 km entfernten Stadt wahrzunehmen, den Aneurysma-Aufbruch im Kopf mit Hirnblutung hatte, hatte ich sofort einen Kurzzeitgedächtnis-Verlust, habe zwar noch mit dem Notdienst gesprochen; ich weiß aber nichts mehr davon und bin auf der Intensivstation der Uni-Klinik Köln 10 Tage später aus dem künstlichen Koma erwacht. Da erst wurde mir bewusst, was passiert war. Dass ich Statine erhalten hatte, habe ich erst nach zweimaligen telefonischen Nachfragen in der Uni-klinik Köln nach einer Kopie des Kurzberichtes an die Rehaklinik mit der Antwort mir diese in der Rehaklinik geben zu lassen; erfahren; Dort waren die mir zuletzt gegebenen Medikamente aufgeführt; sowohl 1 Statin, wie auch Lorazepam und 1 Protonenpumpenhemmer; letzteren habe ich bereits in der 4-wöchigen Reha probeweise abgesetzt; das Statin habe ich bis zur ersten Nachuntersuchung 2 Monate später eingenommen.


    Erst als ich aus der Reha-Klinik entlassen worden war (nach 4 Wochen) habe ich mich mit den verschiedenen Medikamenten genauer auseinandergesetzt.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • Marie, Du hast natürlich Recht, dass man nach einer OP so verpeilt sein kann, dass man erstmal nichts checkt und alles nimmt, was verordnet wird. Ging mir ja auch so.


    Offenbar sind Statine ein Thema, das René besonders am Herzen liegt.

    Insbesondere nachdem ich bereits so viele komplett anderslautende ältere Studien zum Cholesterin gefunden habe. Gab es da noch keine Statine?

    Und mich auch erinnere, dass Menschen infolge der Einnahme von Statinen dement wurden, seine Beiträge.

    Es sind so viele, dass es in Verbindung damit noch nicht alle Beiträge sind:

    Kommen wir jetzt zum Thema Betrug in der Forschung, dann waren wir schon vor 10 Jahren bei mehr als 25%. Wo sind sie wohl jetzt?

    Jetzt erscheinen übrigens auch wieder Studien zu diesem Thema.


    Doch zeigt das Thema Statine im Prinzip genauso wie die mRNA-Spritzen, komme was da wolle, sie machen einfach weiter.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

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  • Das beweist, das René und andere sich schon die Finger wund geschrieben haben, und es viele Berichte zur Cholesterin-Lüge gab. Auch im TV.

    Und trotzdem zählten Statine bis vor einigen Jahren, bevor sie von den neuen schweineteuren Medikamenten und beim Umsatz verdrängt wurde, mit zu den umsatzstärksten Medikamenten.


    Heute nicht mehr auf Platz 4, aber Platz 8.

    Platz 8: Simvastatin. Der Lipidsenker ist der mit großem Abstand am häufigsten verordnete Wirkstoff seiner Indikationsgruppe. Die fast 14,5 Millionen Verordnungen machen ein Volumen von mehr als 200 Millionen Euro aus.


    Wobei einer der schlimmste Protonenpumpenhemmer auf Platz 3 ist.

    Platz 3: Pantoprazol. Der Protonenpumpenhemmer erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Seit 2010 ist die Dosierung von 20 mg rezeptfrei erhältlich. Dennoch wurden 2014 höhere Dosen insgesamt 20,3 Millionen Mal verordnet. Das Originalpräparat spielt dabei keine Rolle mehr – sämtliche Verordnungen entfielen auf Generika.


    Der schlimmste ist auf Platz 13.

    Platz 13: Omeprazol. Im OTC-Bereich ist Omeprazol noch die Nummer 1, auf Rezept liegt der Wirkstoff bereits hinter Pantoprazol. Die Umsätze sind dennoch beträchtlich: 9 Millionen Verordnungen kosten die Krankenkassen 191 Millionen Euro.
    : https://proxy.metager.de/www.a…50d4b0b7ae38f49e6f0fad660

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Jedenfalls erinnere ich daran, dass wir vor Jahren schon viel dazu geschrieben hatten.

    Ich hatte in 2011 geschrieben:


    Warnung vor Statinen


    Nachdem die Statine ein weiterer klassischer Fall sind, wie wirkungslose Medikamente von Pharma massiv auf den Markt gepusht wurden und zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten wurden, wie ich bereits berichtete.


    Wieso beschreiben 37% Risikoreduktion und 3,2% Risikoreduktion den Nutzen eines einzigen Medikaments oder wie man den Nutzen schönrechnet.

    Wer das sorgfältig liest, der weiß Bescheid, wie der Hase läuft.


    Klinische Studien: Wie „korrekte“ Statistiken täuschen können

    Die alleinige Angabe der „relativen Risikoreduktion“ zum Nutzen eines Arzneimittels ist irreführend.


    Welches Medikament würde ein Arzt wohl bevorzugt verschreiben: eines, das das Herzinfarktrisiko seines Patienten um 37 Prozent verringert? Oder eines, das das Risiko um 3,2 Prozentpunkte senkt? Wem diese Frage banal vorkommt, für den hatte das 29. Interdisziplinäre Forum der Bundesärztekammer in Berlin eine kleine Lektion bereit. Denn auch wenn sich die beiden Werte scheinbar drastisch unterscheiden, beschreiben sie doch den Nutzen ein und desselben Medikaments.


    Simple Umrechnungen könnten den Nutzen von Arzneimitteln um einen Faktor zehn bis 100 imposanter erscheinen lassen, als er in Wirklichkeit ist, erklärte der Klinische Pharmakologe Prof. Dr. med. Frank Meyer (Magdeburg). Solche Rechenmanöver werden im – offenen und versteckten – Marketing für Arzneimittel immer wieder gezielt dazu eingesetzt, das Verschreibungsverhalten der Ärzte zu beeinflussen. Meyer erläuterte einige Rechenexempel auf einer Fortbildungsveranstaltung der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft.


    Dabei konzentrierte er sich auf die Wirkstoffgruppe der Statine, weil in der derzeitigen Auseinandersetzung um die Festbetragsregelung auch mit Zahlen argumentiert wird, „die so aus dem Zusammenhang gerissen werden, dass sie zu einer Überschätzung der Medikamente führen“. Die Strategie beschrieb Meyer am Beispiel der „Collaborative Atorvastatin Diabetes Study“ (CARDS):

    In der Mitte 2004 veröffentlichten Studie wurde Atorvastatin (10 mg täglich) im Vergleich zu Placebo an 2 838 Diabetikern erprobt (Lancet 2004; 364: 685). Vier Jahre lang haben die Forscher „klinische Ereignisse“ der Patienten gezählt; dazu gehörten akute Herzbeschwerden, Schlaganfälle und Koronarinterventionen. Unter den 1 410 Patienten in der Placebo-Gruppe hatte es 127 Ereignisse gegeben (9,0 Prozent), unter den 1 428 Patienten der Atorvastatin-Gruppe waren es 83 (5,8 Prozent). Insgesamt hatte die Therapie also bei etwa 3,2 Prozent (9,0 minus 5,8) der Patienten ein Ereignis „verhindert“. Mit anderen Worten: Von 100 Patienten, die vier Jahre lang täglich Atorvastatin geschluckt haben, hatten etwa drei einen Nutzen.


    Doch diese nüchterne Art, Ergebnisse von klinischen Studien zu beschreiben, ist nicht weitverbreitet.

    Zahlreiche Fachzeitschriften und Meinungsbilder haben das Ergebnis von CARDS als „relative Risikoreduktion“ formuliert: „Die Inzidenzrate des primären Endpunkts war in der Atorvastatin-Gruppe um 37 Prozent (p = 0,001) niedriger als in der Placebogruppe“, schreibt zum Beispiel die „Lipidliga“ in einer Stellungnahme gegen die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses, Atorvastatin in die Festbetragsgruppe einzuschließen.


    Die Berechnung der „relativen Risikoreduktion“ ist durchaus korrekt, denn 5,8 Prozent ist eben um „37 Prozent“ kleiner als 9,0 Prozent. Doch dieser Wechsel des Bezugsrahmens – mit dem englischen Begriff „Framing“ bezeichnet – sorgt dafür, dass sich die Wahrnehmung des Nutzens der Statintherapie massiv verändert.

    Zur Manipulation wird die relative Risikoreduktion, wenn nicht ausdrücklich über den Bezugsrahmen aufgeklärt wird – also die realen Ereignisraten genannt werden. Dann erweckt die Angabe von „37 Prozent“ den Eindruck, als hätte die Therapie von 100 behandelten Diabetikern 37 einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erspart – der Nutzen erscheint also zehnfach größer, als er in Wirklichkeit ist. „Das lässt die Statine als Wundermittel erscheinen“, sagte Meyer.


    Diese Art der Präsentation von Studienergebnissen hat handfeste Wirkung auf die Wahrnehmung der Ärzte:

    Mitte der 90er-Jahre haben englische Wissenschaftler 148 Kollegen die Ergebnisse einer Studie vorgelegt, die sie auf unterschiedliche Weise aufbereitet hatten. Die Probanden sollten dann auf einer Skala von null bis zehn markieren, wie überzeugend sie die Resultate fanden: „null“ bedeutete „würde ich definitiv nicht verschreiben“, zehn bedeutete: „würde ich definitiv verschreiben“.


    Das Ergebnis fiel deutlich aus:

    Wenn den Ärzten die realen Ergebnisraten präsentiert wurden, lag ihre Verschreibungsbereitschaft bei „drei“. Wenn ihnen die Ergebnisse allerdings als relative Risikoreduktion vorgelegt wurden, stieg sie auf „acht“.


    Klaus Koch

    Deutsches Ärzteblatt 102, Ausgabe 13 vom 01.04.2005, Seite A-878 / B-744 / C-696

    MEDIZINREPORT

    aerzteblatt studieren.de – Klinische Studien: Wie „korrekte“ Statistiken täuschen können


    Alles klar.

    900 Studien warnen vor der Gefahr für Ihre Gesundheit, die von Statinen ausgeht. Eine Studie im „American Journal of Cardiovascular Drugs"

    ( Nehme an es war diese Studie: Statin Adverse Effects: A Review of the Literature and Evidence for a Mitochondrial Mechanism - PMC (nih.gov)ˍ ) veröffentlicht, zitiert fast 900 Studien, die über die negativen Auswirkungen der HMG-CoA-Reduktase-Inhibitoren, auch als Statine bezeichnet, berichten.

    Muskelprobleme gehören zu den bekanntesten Nebenwirkungen der Statine, aber auch kognitive Einschränkungen und Schmerzen oder Taubheitsgefühl in den Extremitäten werden weithin gemeldet. Ein Spektrum von anderen Problemen, die vom Blutzuckergehalt bis hin zu Sehnen-Problemen reichen, sind ebenfalls als Nebenwirkungen beschrieben.


    Zusammenfassend die Risiken und einige der möglichen Konsequenzen wenn sie Statine in hohen Dosen oder über einen längeren Zeitraum einnehmen:


    Kognitiver Verlust

    Neuropathie

    Anämie

    Azidose

    Häufiges Fieber

    Grauen Star

    Dysfunktion

    Andere ernsthafte und potentiell bedrohliche, in Ihr Leben eingreifende Nebenwirkungen, nicht begrenzt:


    Eine Zunahme des Krebsrisikos

    Unterdrückung des Immunsystems

    Ernsthafte degenerative Veränderungen des Muskelgewebes (Rhabdomyolysis)

    Pankreas Dysfunktion

    Hepatische Dysfunktion. (Aufgrund von dem möglichen Anstieg der

    Leber-Enzyme müssen Patienten auf eine normale Leberfunktion hin kontrolliert werden)

    Neue Warnungen vor den verheerenden Nebenwirkungen der Statine - Medizin|Naturheilkunde|Alternativmedizin: Biomedizin-Blog - BIOMEDIZIN BLOG

    Neue Warnungen vor den verheerenden Nebenwirkungen der Statine - Teil 2 - Medizin|Naturheilkunde|Alternativmedizin: Biomedizin-Blog - BIOMEDIZIN BLOG


    Quelle: https://www.symptome.ch/thread…-statine.8360/post-680663

    Links im verlinkten Thread.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

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  • Aber auch andere Informationen wurden gepostet, wie z.B.:


    CSE-Hemmer: FDA ordnet Änderungen der Fachinformation an

    Die Food and Drug Administration (FDA) hat verschiedene Änderungen in den Fachinformationen der CSE-Hemmer angeordnet.

    Bei der Einnahme von CSE-Hemmern kann es zu Diabetes mellitus und erhöhten Blutzuckerspiegeln kommen. In Metaanalysen wurde ein erhöhtes Risiko (9%–13%) für einen Diabetes mellitus bei Einnahme von CSE-Hemmern gezeigt.

    Reversibler Gedächtnisverlust und Verwirrtheit sind in seltenen Fällen möglich. Es gibt jedoch keine Hinweise darauf, dass CSE-Hemmer zu einem signifikanten kognitiven Abbau führen.

    Eine Routineüberwachung von Leberenzymen wie der Alaninaminotransferase ist nicht mehr länger erforderlich. Nach wie vor wird eine Untersuchung der Leberwerte vor Therapiebeginn und bei klinischer Notwendigkeit empfohlen. Schwere Leberschäden bei Patienten, die CSE-Hemmer nehmen, sind sehr selten und können durch ein Routinemonitoring nicht vermieden werden.

    Lovastatin ist nun kontraindiziert bei gleichzeitiger Gabe starker CYP3A4-Inhibitoren wie Itraconazol und Erythromycin, um das Risiko der Rhabdomyolyse zu reduzieren. Darüber hinaus ist die gleichzeitige Gabe einiger anderer Arzneimittel untersagt und es werden Dosisbegrenzungen empfohlen, um das Risiko von Muskelschäden zu begrenzen.

    Quelle

    FDA Drug Safety Communication vom 28. Februar 2012

    med | pharm | text: CSE-Hemmer: FDA ordnet Änderungen der Fachinformation anˍ


    Statine halten Arterienverkalkung nicht aufˍ


    zuletzt aktualisiert am 13.03.2014 / jus, mp mit Material von dpa

    Nicht gerade gesund - Manche Ärzte warnen vor Cholesterinsenkern

    "Die Therapie mit Fettsenkern ist mit massiven Nebenwirkungen verbunden, die die Lebensqualität einschränken", sagt der Mainzer Kardiologe Prof. Thomas Münzel.


    "Jeder dritte Patient, der zu mir in die Sprechstunde kommt, hat aufgrund dieser Fettsenkertherapie massive Muskelschmerzen. In den Studien zur Verhinderung von Herzinfarkten sind die Nebenwirkungen Muskelschmerzen mit fünf Prozent als sehr niedrig angegeben worden. Wir wissen heute, dass in diesen Studien vor allem Risikopatienten ausgeschlossen wurden."


    Cholesterinsenker wie Statine können zu Hirnblutungen führen, meint der Berliner Neurologe Prof. Matthias Endres: "Das Risiko ist in vielen Fällen größer ist als die Vorteile durch die Verminderung anderer Herz-Kreislauf-Erkrankungen." Besonders gefährlich sei die Therapie für Menschen mit Blutungen in den Großhirnlappen. "Bei 14 Prozent dieser Patienten kommt es innerhalb des nächsten Jahres erneut zu einer Hirnblutung. Wenn sie Statine einnehmen, steigt die Wahrscheinlichkeit auf 22 Prozent an", so Endres.


    "Man macht uns cholesterinkrank", so der Hausarzt Dr. Walter Dresch. Seit 1990 liegt der Cholesteringrenzwert bei 200 Milligramm pro Deziliter. Doch Kritiker meinen, es sei nicht bewiesen, dass ein erhöhter Cholesterinwert das Leben verkürze. "Wenn man die Statistiken sieht, hätten 90 Prozent der erwachsenen Bevölkerung einen zu hohen Cholesterinwert - das kann nicht stimmen", so Dresch.


    ...."Wenn ein Kind einen Wert von 200 hat, ist das bedenklich", räumt auch Dr. Dresch ein. "Aber wenn ein 50-Jähriger einen Wert um 250 hat, dann ist das ein Idealwert." Dennoch wird er deswegen mit Medikamenten behandelt. Der Umsatz liege hier bei 30 Milliarden Euro. Das umsatzstärkste Medikament der Welt ist ein Cholesterinsenker.


    "Das ist eine gewollte oder ungewollte Fehlinterpretation dessen, was wir seit Jahren sagen", so Prof. Achim Weizel. "Ab 200 sollte nicht behandelt, sondern untersucht werden. Wenn jemand einen Wert hat von unter 200, kann man sich in der Regel zufrieden geben, wenn man nicht eine familiäre Belastung hat."


    Diese, weitere Beiträge und fehlende Links unter dem vorgenannten Link bei symptome.ch.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Marie, Du hast natürlich Recht, dass man nach einer OP so verpeilt sein kann, dass man erstmal nichts checkt und alles nimmt, was verordnet wird.

    Nach der Op wurde ich ja erstmal in ein künstliches Koma gesetzt - insgesamt habe ich das Ganze gut überlebt - es war 2011 und ich habe danach noch 1 Jahr meine Dozententätigkeit als Zwei-Drittel-Job ausgeführt - ich hatte an dem Tag des Aufbruchs, bzw. die Tage vorher gar nichts bemerkt und auch noch nie Cholesterin-Senker genommen; ich hatte einige Monate vorher ein 14tägiges Heilfasten gemacht und regelmäßig afrikanischen Tanz sowie eine 10tätige Wanderung im Schwarzwald. Und erhielt bei den Besuchen der Azubis in den Praktikantenbetrieben immer das Kompliment, dass ich besonders erholt und gut aussehe. Ich hatte die letzten Monate seit dem Heilfasten mich sehr gesund ernährt; nicht einmal Kaffee hatte ich mehr getrunken.


    Viele, fast zwei-Drittel der Patienten überleben ab dem Alter 65 einen Aneurysma-Aufbruch mit einer Hirnblutung dieses Schwierigkeitsgrades, wie ich ihn hatte, meist nicht . Nur nach der OP mit SAB-Blutung war ich schlichtweg in keiner Weise mehr selbst handlungsfähig - erhielt ja auch zunächst rechtlich gesehen eine Betreuung (meine Schwester, die eher schulmedizinisch eingestellt ist und eine Krankenschwester-Ausbildung hat und lange Jahre Leiterin einer ambulanten Pflegestation war, hat diese übernommen); allerdings bürokratisch lief da sehr viel falsch.


    Ich bin dann nach den 3 Wochen auf Intensivstation mit dem Krankenwagen zu der vierwöchigen Reha in ein neurologisches Rehazentrum gebracht worden. Und dort war es sehr chaotisch. Beim Aufwachen aus dem künstlichen Koma - während einer Übergangszeit von etwa 2- 3 Tagen war ich, nach meinen Erzählungen mit Ärzten tanzen und außerdem war ich im Kino. So hat es mir jedenfalls meine Nichte, die mich häufig besucht hat, erzählte.


    Gegen Ende der Zeit auf der Intensivstation habe ich einmal ein milderes Mittel als das Lorazepam von dem Pflegteam auf eigenen Wunsch erhalten, weil ich mich irgendwie immer ziemlich high fühlte die ganze Zeit nach dem künstlichen Koma; da hat aber der Anästhesie-Arzt am nächsten Tag Einspruch erhoben.

    Ich habe dann nicht groß Widerspruch eingelegt, da ich 2 Tage später in die Reha verlegt werden sollte. Lorazepam habe ich dort sowieso nicht mehr erhalten. So jetzt mache ich hier aber Schluss - aber es muss je nicht gelesen werden, wenn es nicht interessiert.

  • Naturheilkunde Newsletter von Rene Gräber

  • War ja ganz schön heftig bei dir. :huh: Erstaunlich, wie schnell Du trotz der Schwere wieder fit warst. Was ein Glück.:)


    Ich war nur ein paar Tage auf Intensiv und nicht im Koma.

    Aber es war vielleicht schon seltsam, dass ich am Liebsten auf der Intensiv geblieben wäre.

    Ich wollte da gerne noch etwas liegen bleiben. Voll verkabelt und künstlich ernährt habe ich mich sehr wohl gefühlt. ^^

    War vielleicht auch nur die Medikamentenwirkung.


    Das Beste daran war wahrscheinlich dieses unbeschreibliche Gefühl etwas überlebt zu haben, an dem man um ein Haar hätte sterben können. :/

    Das hat mich damals wirklich sehr beseelt.

    Nachher hab ich mich bei allen bedanken müssen, die an meiner Rettung beteiligt waren, auch bei den Fahrern des Rettungswagens.

    Bin die Zeit danach irgendwie mit mehreren Menschen wie zufällig in Kontakt gekommen, die auch irgendwann einen Magendurchbruch hatten.

    Alles Männer.


    Hatte noch die Woche davor keine Probleme gehabt und gedacht, das Magenproblem ist längst überwunden.

    Aber dann ist einer unserer Arbeiter auf der bzw. meiner Baustelle verunglückt und als ich kam, war der Krankenwagen schon da.

    Das hat mich einfach so mitgenommen, dass ich mich schon an dem Tag auf der Baustelle im Anschluss 2x übergeben habe.

    Denke, da war schon Blut dabei, das ich falsch interpretiert hab.

    Danach Haferschleim. Donnerstag habe ich wieder normal gegessen und ab Freitag war ich dann krank und auch beim Arzt für die Krankmeldung.

    Sa. morgen beim Strecken dann der Durchbruch. Aber erwartet hab ich das auch nicht. Wirklich nicht.


    Wahrscheinlich erwartet man sowas nie, sonst würde man sich vorher vom Arzt untersuchen lassen. :)

    Und man würde sicher auch nicht, wie ich, mehrfach eine Magenspiegelung ablehnen. 8)

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.