Histaminintoleranz

  • Histaminintoleranz heilbar (durch Fasten) ???

    Guten Tag,
    ich bin überrascht, in diesem Forum, noch nicht viel über Histaminintoleranz gelesen zu haben.Ich leide seit ca. einem Jahr (vermutlich) an einer (starken) Histaminintoleranz, die sich hauptsächlich durch sehr schlechten Schlaf bemerkbar macht. Eine histaminarme Diät verbessert die Situation zum Teil, leider nicht vollständig, da man sich vermutlich nicht 100%ig histaminfrei ernähren kann. Zumindest merke ich aber eine Korrelation zwischen sehr, sehr schlechtem Schlaf und etwas besserem Schlaf und Ernährung.


    Neben Histamin in der Nahrung gibt es ja leider auch noch Histaminliberatoren und ich meine, dass ich auch deutlich auf diese reagiere, was ggf. dafür spricht, dass irgendein Ungleichgewicht meiner Mastzellen (Mastzellhyperplasie ??)
    vorliegt.



    Meine Beschwerden fingen an, als letztes Jahr "Leaky Gut" (Darmpermeabilitässtörungen gefolt von Entzündungen ?) diagnostiziert wurde. Ich meine, dies ist nach einigen Monaten zügig verheilt, übrig blieb leider eine (starke) Histaminintoleranz.


    Seither nehme ich viele Nahrungsergänzungsmittel, Präbiotika, Probiotika, Antihistaminikum.


    Neben dem "Abwarten auf bessere Zeiten", sehe ich momentan nur das "Heilfasten" als Möglichkeit evtl mein(e) Histaminintoleranz/Mastzellenproblem zügig wieder los zu bekommen. Ansatzweise mache ich bereits (manchmal) das Intervallfasten.


    Hat jemand Erfahrungen mit (Heil)Fasten, Mastzellen, Histaminintoleranz ??


    Vielen Dank

  • Stimmt, da hatten wir hier meines Wissens noch keine Fragen.


    Als erstes Mal einen Hinweis auf meinen Beitrag zur Histaminintoleranz:

    https://www.gesund-heilfasten.…e/histaminintoleranz.html


    Das Wichtigste aus meiner Sicht (was auch nur wenige Therapeuten wissen):

    Das Schweinefleisch muss komplett weg, auch Gelatine aus Schwein usw.


    Liegt tatsächlich ein Leaky gut vor, so kompliziert das die Sache natürlich:

    https://www.gesund-heilfasten.…en/leaky-gut-syndrom.html


    Bezüglich der Probiotika die bei bei Histaminintoleranz helfen können habe ich hier einen neuen Beitrag:

    https://www.vitalstoffmedizin.…/histamin-intoleranz.html


    Und letztlich die Frage ob Fasten helfen kann:

    nach meiner Erfahrung in fast jedem Fall.

    Klar: danach muss man immer noch Histamine für wenigstens 6 Monate meiden und Schwein sowieso für immer.

  • Ich hatte auch eine starke Histaminintoleranz und auch eine Tyraminintoleranz, die so ähnlich ist, aber ich denke, dass das viele haben, wenn auch in unterschiedlicher Stärke.


    Bei beiden ist anscheinend zu wenig DAO für den Abbau da oder man isst eben zu viele Fertigprodukte, bzw. Altes, konserviertes, histaminreiches und zu wenig Frisches.


    Meiden würde ich eingelegte und konservierte Lebensmittel, Geschwefeltes, Fischkonserven, geräuchertes Fleisch, Käse, Schinken, Salami, Wurst, Fertigprodukte, Hefe, ...

    Wo ich aber sehr sehr unsicher bin, ob man auch sogenannte Histaminliberatoren, also Lebensmittel, die Histamin frei setzen, generell meiden soll, das sind zum Beispiel, Hülsenfrüchte, Erdbeeren, Tomaten, Knoblauch, Ananas, Nüsse, Kakao, Zitrusfrüchte, Sauerkraut u.a. fermentierte Lebensmittel, ... außer man hat eine richtige Allergie dagegen.


    Denn ich glaube, diese natürliche Lebensmittel sind zu gesund um sie ständig generell zu meiden, ich würde also nur sogenannte "Histaminbomben" meiden und bei den Histaminliberatoren auf die Qualität achten, denn eventuell sind es die Spritzmittel, Pestizide, Insektizide, Herbizide, die diese scheinbar unverträglich machen.

    Bei Essig und Rotwein habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich nur den Schwefel für die Konservierung nicht vertragen habe.


    Also ich glaube, dass die HIT heilbar ist, wenn man wie René Gräber sagt, vor allem Schwein meidet, ich persönlich erweitere auf rotes Fleisch, Milch.


    Meine Theorie: die Histaminliberatoren, also die Lebensmittel, die Histamin frei setzen, helfen dem Körper nur, die feindlichen Neu5Gc vom roten Fleisch und Milch und deren Parasiten, die sich darunter tarnen, zu bekämpfen. Also wäre es eine komplette Sackgasse, diese auch zu meiden.

    Fasten hilft natürlich, weil man dann auch keine Neu5Gc zu sich nimmt.

  • Hallo Claudia,

    ich habe einmal in meinen orthomolekularen Handbüchern gestöbert und einiges gefunden:

    - Vitamin C ist wichtig für Histaminkontrolle und -abbau; Burgerstein empfiehlt 2 - 3 Gramm C, diese Dosis kann man aber auch ohne Bedenken auf 5 erhöhen

    - Vitamin B3 (Niacin) verlangsamt die Freisetzung von Histamin

    - Zink hemmt die Freisetzung von Histamin, immunregulierend

    - Mangan ist für histaminabbauende Enzyme wichtig

    - NO im Übermaß (nitrosativer Stress) fördert die Freisetzung von Histamin - Gegenspieler von NO ist Vitamin B12 (1.000 - 2.000 µg)

    Liebe Grüße

    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs () aus folgendem Grund: B12 ergänzt

  • Hallo zusammen,


    mein Arzt hat bei mir eine Histaminintoleranz durch eine Blutabnahme festgestellt. Etwas irritiert bin ich hier jedoch, da ich oft im Wartebereich des Arztes mitbekomme, dass viele andere Patienten des Arztes eine Histaminintoleranz haben. Kommt eine Histaminintoleranz wirklich so häufig vor und kann diese durch eine Blutabnahme sicher bestätigt werden?


    Herzlichen Dank!!

  • Hallo Claudia,


    zuerst einmal Glaube ich, das Du noch nicht an einer starken HIT leidest, die äußerst sich mit extrem vielfältigeren Symptomen und auch lebensbedrohlichen Dingen.


    Das ist also eine erst wirklich gute Nachricht, bei Dir und HIT.


    Aber das soll nicht beruhigend wirken, denn Histamin kann förmlich explodieren im Körper.

    Denn die KombiReaktionen, das ist erst das gefährliche mit Histamin.

    Nicht die Nahrung an sich.

    Streß, Infekte, Medikamente.....



    Die Frage ist, wie sehr möchtest du Dich wirklich damit auseinander setzen ?


    Bevor ich Dir wirklich erzähle, was HIT wirklich bewirken kann im Körper und das man Luft holen muß um zu begreifen, was man nicht begreifen kann.


    Am Ende nur eines zählt, man ist stabil, aber wohl niemals „Hit gesund“.


    Und auch das nur zu 90%, den HIT ist extrem hinterhältig.


    Fasten kann helfen, aber wer fastet sollte auch Wissen, das einige Symptome die beim Fasten auftauche, da auch bei HIT auftauchen ......


    Von Mastzellen Null bisher gelesen, eine gute Idee wie ich eben bei google las.

    Alles aber nur ein Dingen auf dem eigenen Weg.....


    Wir haben nur diesen Körper und jeder ist anders.......das ist wohl Histamin.

    Und das Enzym liegt im Darm....den Nieren und bei euch Frauen auch in der Plazenta.

    Die meisten Ärzte meinen das ins Buch zu pressen...


    Bei Histamin muß man immer, immer den Menschen sehen....auch das Leben.


    Also nicht nur die Ernährung alleine....


    Beste Grüße

    Frank

  • Histaminüberschuss kann man Notfalls mit Histamin C200 in den Griff bekommen.


    • Testweise kann ein Einsatz von DAO beweisend sein! Inclusiv die NEM's von Bernd
    • Ansonsten der Endokrinologe PLUS Stuhllabor.
    • Mastzellhyperplasie ausschliessen lassen.

    Histaminose ist mir bisher nur als End-Unverträglicheit nach Laktose-/Fructose vorgekommen! Und immer mit Leaky - Gut- Syndrom verbandelt.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von René Gräber ()

  • Danke für die Tipps.


    Meiner Meinung nach, sollten sich viele bei Histamin zurück halten, mit gewissen Meinungen.

    HIT, da muss man immer den Menschen an sich sehen.


    Wir sind Probanden....in unserem Leben......


    Sieher Erna davor, es kann nicht so schlimm gewesen sein, denn sie hat sich nicht gemeldet.

    Wer eine schlimme HIT hat, der ist am Zahn der Zeit, immer und zu jeder Zeit, denn er sucht einen Weg daraus.....


    Bei mir Symptome ü65....die immer wieder mal auftauchen, die ich seit 2 Wochen angehe und die zurück gehen.....

    Ich bin momentan mein eigener Probande.


    Suche aber Spezialisten und habe schon eine Klinik gefunden die wohl schon gut ist.

    Man sollte niemals denken, man hat die Weisheit mit Löffeln gegessen....

  • Ich berichte jetzt mal.

    So eine Art Tagebuch, vielleicht hilft das auch anderen.

    Seit Samstag nehme ich DAOSIN, kann jeder googeln.

    Seitdem spürbare Besserung der Symptome, die bei mir eben im laufe Zeit Richtung 70 der Zahl gegangen sind.

    Das schlimmste war sicherlich die Blutdruckentgleisung ( man liest ja immer, abfallender Blutdruck, also mitnichten, es kann auch in die andere Richtung gehen )

    Und Angststörungen und Panikatacken, Herzstolpern gehört noch zur Tagesordnung.

    Hier geht es mir um eine Isolierung, denn es muß ja nicht sein, das alles an Histamin liegt.


    Gestern:

    Frühstück Weißbrot mit Fleischwurst und Butterkäse

    Kaffee bei mir ein No Go, also Latte Macchiatto aber nie mehr als 2 Stück bis 14.00Uhr, denn wir haben wohl innere Uhren, also auch die Uhrzeit ist wohl wichtig wann man was zu sich nimmt ( Ärzte würden Schwachsinn sagen, die Chinesen nicht .-) )

    Dann gab es Mittags wieder ein Weißbrot mit Fleischwurst ( bald gibt es Salat :- ) )

    Abends dann:

    Hartweizen Spaghetti Bio mit Mozzarella und fertig Frikkas ( die ich so getestet und vertragen habe )

    Aber....

    Da ging es schon los.

    Spätabends und Morgens.

    Darm und Blase meckerten was rum.

    Also Mozzarella ? Ich gehe momentan davon aus.

    Das muß ich also wiederum isolieren.


    Warum bin ich auf Histamin gekommen ?

    Weil ich unwissend irgendwie meine Ernährung umgestellt hatte im letzten Jahr.

    Gelüste auf Racklett mit Thunfisch, Bohnen etc.

    Gyros mit Tzatziki

    Hähnchenflügel aus dem Backofen ü45

    Aufgebackene Brötchen mit Salami und Käse zum abwinken .-)

    Kaffee ala 1.5 liter pro Tag

    Nudeln und Hackgerichte immer mit Tomaten oder Tomatenmark.


    Ich merkte irgendwie, da ist was sich erhöht, etwas das instabil ist und was nur einen Auslöser brauchte.

    Der war Streß.

    Etwas das ich nicht verstehen konnte, aber dann bin ich bei der Suche auf Histamin gestoßen.

    Ärzte sind durch die Kalkulation ihrer Stelle oft ungeeignet, sich für die vielen Symptome Zeit zu nehmen.


    Also selber gesucht.


    Das erste was ich weg ließ,

    war genau das, was ich umwissend eben 2018 erhöht in den Speiseplan aufnahm.


    und siehe da, es wurde direkt was besser.


    Aber es stellt sich immer noch die Frage, ist es das ?

    Das muß ich Tag für Tag checken, mein eigener Probande sein " Zum ko...." aber was solls .-)


    Momentan nicht alles gut, aber bedeutend besser.


    Und ich spüre was im Darm, seitdem ich diese DAOS nehme....einen kleinen Schmerz.

    Ist das genau da, wo eben eine Stelle ist, die was komisch ist ?


    Ich möchte hier keine Empfehlung für DAOS geben, auch nicht für meinen Weg, der noch lange dauern wird.

  • Frühstück Weißbrot mit Fleischwurst und Butterkäse

    Mittags wieder ein Weißbrot mit Fleischwurst

    Hartweizen Spaghetti Bio mit Mozzarella und fertig Frikka


    Wenn ich so essen würde, würde bei mir die Histaminintoleranz auch wieder zurückkommen.

    Zuviel weißes Mehl, bzw. Getreide, zuviel Milchprodukte und rotes Fleisch, dazu noch alles Fertigprodukte, vermutlich mit vielen fragwürdigen Zusatz- und Inhaltsstoffen.

    Aber ich hab mal auch so gegessen, vermutlich essen die meisten so, bis sie krank werden, dann nimmt man Medikamente oder man stellt die Ernährung um.

    Zuerst glutenhaltiges Getreide, Milchprodukte und rotes Fleisch meiden. Fertigprodukte sowieso.


    Die meisten fragen dann, was gibt es sonst noch zu essen?

    Antwort: Alles, außer glutenhaltiges Getreide, Milchprodukte, rotes Fleisch und Fertigprodukte! :)


    Wenn man wieder gesund ist, kann man Getreide wieder essen, am besten Bio-Vollkorn - das ist meine Erfahrung.

  • Bei den Laboren Biovis oder Enterosan gibt es einen direkten Test auf HIT aus Blut oder Stuhl ca. 35€ für Selbstzahler.

    Die Liste der zu meidenden LM wird auch immer länger:

    Salami, Kuh-mozarella, Rotwein ,Oliven...vieles aus der mediterranen Küche.


    Und wie gesagt..meiner Erfahrung nach immer die Spitze des Eisberges nach Fructose- /Lactose- Intoleranz und abhängig von der Tagesform: wenn Histamin eh angetriggert durch Pollenallergene , ist es stärker als vllt. im Winter..


    Wenn es sich bestätigt, zu jeder Mahlzeit DAOsin oder DAOzym ( von Biogena ..deutlich wirkungsvoller) und Ernährungsberatung in Abspruch nehmen.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Histaminintoleranz - Übelkeit, Schwindel, unwohles Bauchgefühl HILFE

    Guten Abend,


    ich brauche dringend Hilfe.


    Seit September 2018 leide ich an sehr starker Übelkeit und unwohles/unangenehmes Gefühl im Bauchraum nach dem Essen. Seit ca. November auch an Schwindel/Benommenheitsgefühl am PC, wenn ich Auto fahre oder wenn ich z.B wie vor kurzem ein PC zusammengebaut habe.


    Das ganze kam plötzlich eines Freitags in der Schule von dem einen Tag zum anderen und da spürte ich auf einmal eine Übelkeit.

    Jedoch merkte ich schon einige Tage vorher beim essen von Rindertatar + Ketchup und allgemein beim Essen schon dieses unwohle/unangenehme Gefühl im Bauch/Bauchraum bevor es dann richtig los ging mit der Übelkeit und dem ganzen.


    Ich war davor (Anfang August 2018) in Lloret de Mar in Spanien im Urlaub und wurde dort Krank (Erkältung, Halsschmerzen, Husten, Schleim usw.)


    Ich leidete dort auch unter Schlafentzug, haben nur 1x am Tag gegessen (haben übrigens bis fast abends geschlafen) und da wir großen Hunger hatten, haben wir alles in uns reingestopft bis wir fast platzten und natürlich auch Alkohol usw. getrunken.


    Als ich dann nach dem Urlaub zu Hause war (Mitte August 2018), lag ich erst mal 1 Woche im Bett und war total krank.


    Da die Krankheit so nicht weg ging, habe ich Antibiotika bekommen, bei der ersten Antibiotika habe ich allergisch reagiert - Hals angeschwellt (Tetracyclin) und daraufhin eine andere Marke bekommen und diese habe ich gut vertragen.

    2-3 Wochen später begann der Spaß hier mit den oben geschilderten Symptomen.


    Magen und Darmspiegelung, Ultraschall von der Schilddrüse und Bauchraum, Blutbild und das ganze Programm usw. etc. alles schon gemacht.


    Laktosetest und Glutentest auch negativ, Sorbitintoleranz aber positiv (ich esse gerade aber sowieso keine Nahrungsmittel wo das enthalten ist)


    Sie dachten erst es wäre eine Magenschleimhautentzündung (Krankenhaus Dezember 2018) und gaben mir Pantoprazol 40mg 2 mal am Tag (jedoch war das alles nur Mist, hat mir 0 gebracht. Ich habe davon sogar Bauchschmerzen bekommen wenn ich es nicht genommen habe, Absetzen gestaltete sich schwierig mit Kaiser Natron, aber zum Glück geschafft.)


    Die Ärzte (Hausarzt, Innere Medizin, Krankenhaus, Uniklinik) befassen sich kaum damit bzw. ist es denen irgendwie komplett egal (mein Eindruck, sie lesen sich die Berichte kaum durch - überfliegen einfach nur), ich muss immer mehrere Monate warten für einen Termin, der maximal 5 Minuten geht, sagen/geben mir irgendwas/mutmaßen und dann schicken sie mich wieder weg und ich soll in 1-2 Monaten wieder kommen…


    Für einen Termin beim Arzt (Innere Medizin) muss ich wieder 1 Monat warten, überall ist alles voll, eilig hatte er es auch noch... Wobei er sich auch die Hände gewaschen hat und einfach sagte ich soll zum Hautarzt/irgendwo anders hin gehen und dort den Histaminintoleranz Test machen...


    Keiner weiß zu 100% was ich habe (es wird nur vermutet/geschätzt), keiner kann mir weiterhelfen und das ganze nimmt kein Ende.


    Ich merke, wenn ich z.B Fleisch, Käse oder so wie früher "normal" esse, dass es mir extrem schlecht geht... Das Ganze ist jetzt seit 8 Monaten so und die Qual hört nicht auf. Die Übelkeit kommt meist erst nach ein paar Tagen (wenn ich es nicht vertrage), das unangenehme Gefühl im Bauch/Hals kurze Zeit später nach dem Essen (maximal 10 Minuten)


    Das Ganze schränkt mein komplettes Leben ein, ich muss schon das Schuljahr wiederholen und kann nichts mehr machen mit diesen Beschwerden.


    Ich hatte kurze Zeit später (1-2 Monate) auch im Blutbild gesehen das ich auf einmal eine Schilddrüsenunterfunktion habe. (ich habe bis jetzt – nüchtern 75ug 1 Tablette morgens nach dem Aufstehen am Tag genommen und jetzt wurde erhöht auf 88ug)

    TSH war auf fast 6.0, jetzt auf 3,5. War beim "Schilddrüsenexpterten" Dieser hat TSH und T4 gemessen, T3 nicht (sei nicht wichtig)


    Ebenso bin ich von 75KG (sehr definiert bzw. nach einer Diät von 82KG auf 75KG - Bodybuilding) runter auf fast 60KG jetzt... Was ich nicht verstehe da man ja bei einer Unterfunktion zunehmen sollte. Trainieren kann ich in dem Zustand eh komplett vergessen.


    Die von der Uniklinik haben mir den Wirkstoff: Natriumcromoglicat (Ph. Eur.) gegeben und seitdem geht es mir besser von der Übelkeit her, nehme 3 mal am Tag 1 Tablette 23 Minuten vor dem Essen. Ohne diese Tabletten habe ich selbst mit dem Essen von Reis und Kartoffeln dauerhaft Übelkeit… So viel ich weiß ist das Natriumcromoglicat ein Mastzellenstabilisator. Der Arzt hatte auch ein Verdacht auf eine Histaminintoleranz und hat mir daraufhin das Medikament verschrieben und ich soll das 2 Monate testen ob das eventuell helfen würde.


    Ich nehme morgens nach dem aufstehen nüchtern die Schilddrüsentabletten/Hormone, warte 30 Minuten und danach den Mastzellenstabilisator - Natriumcromoglicat (Ph. Eur.) und warte nochmal 23 Minuten und dann esse ich.


    Diaminooxidase <2 bei mir, also der Verdacht/Bestätigung auf Histaminintoleranz ist ziemlich hoch.


    Deshalb denke ich nun auch das ich eine Histamin Intoleranz habe (wie gesagt, nicht 100% bestätigt es war nur ein Verdacht vom Arzt der Uniklinik) ist aber wie gesagt noch nicht 100% bestätigt schwarz auf weiß. (Ich muss für einen Test wieder 2 Monate warten…)


    Ich esse gerade morgens nach dem Aufstehen folgendes:


    125g Haferflocken mit 425ml Milch


    30g Macadamia Nüsse


    200g Basmati Reis (gekocht 500g).


    2 Dinkelbrötchen/Brot vom Bäcker mit Putenaufschnitt (gerade am Probieren, habe schon Butterkäse und Gouda jung probiert, sollte ja eigentlich vertragen werden, habe aber gemerkt das ich nach ein paar Tagen Übelkeit bekommen habe und ein unwohles/unangenehmes Gefühl im Bauch hatte nach dem Essen.)


    und am Ende des Tages 500g Speisekartoffeln.


    Ich habe jetzt auch noch 200g Brokkoli und Karotten am Tag hinzugefügt zwecks Mikronährstoffe.


    Ich nehme auch noch nach dem Essen Vitamin D3 + K2 alle 3 Tage, 1 Tablette (D3 140 ug, K2 100 ug)


    (Momentan nur Reis und Kartoffeln, mir gehts gerade wieder richtig schlecht bzw. habe ich Bauchschmerzen bekommen, die Frage ist, was nun der Auslöser war...)



    Hab ihr einen Rat was ich jetzt allgemein machen kann bzw. speziell auch beim Essen?


    Ebenso wie man Haferflocken am besten ohne Milch essen könnte? Die Milch heute war auch gar nicht gut bei mir bzw. habe ich nach den Haferflocken mit Milch Bauchschmerzen bekommen. (ich hatte schon überlegt Pfannkuchen zu machen, jedoch braucht man da ja auch Milch/Eier und diese werden bei Histaminintoleranz ja auch nicht vertragen...)


    Mir fehlt es ordentlich an Makro und Mikronährstoffen, Kohlenhydrate sind kein Problem aber gerade Fette und Eiweiß…


    Ich sitze jetzt vor dem PC und es kommt mir so vor als wäre ich besoffen, da ich so eine Benommenheit/Schwindel spüre…


    Ich wäre jeden einzelnen sehr dankbar.


  • Ziemlich viel auf einmal!


    -Beide Erkrankungen , HIT und SD- Unterfunjtion gehören m.E. zum FA für Endokrinologie.

    -Zu den Terminen: manchnal hilft es , den ersten Termin als Privat zu buchen..finanziell machbar...?

    - bei der SD-Unterfunktion : der FA würde immer freies T3 und fT4 messen, dazu fehlt dem HA das Geld, evtl.IGEL- Leistung, aber dann kannst du auch den Privattermin bezahlen und wärst beim FA!


    Studierst du in Freiburg? Habt ihr nicht ein Endokrinologicum? In Göttingen suchen die ständig "Muster"- Patienten!


    -Ich habe vom Zuhören jetzt schon häufiger mitbekommen, dass nach längerer Thyroxin- Gabe die Darmflora schwächelt. Auslöser- Wrkungs- Zusammenhang?

    !- Bei Jodgaben, sinnvoll in Freiburg, gehlrt auch immer Selen ins Gepäck, weil Jod ohne Selen nicht arbeitet.

    Die SD braucht auch Progesteron..auch beim Mann.


    Bei Verdacht auf HIT AB zu geben, ist in meinen Augen unverantwortlich.

    Darmsymbioselenkung mit Enterobact + Enterobact protect+ Colibiogen für mind 3 Monate. Vorher Darmfloralabor..zb. über Cerascreen.

    Die testen auch HIT, Lactose, Fructose.

    Bei HIT: DAOzym von Biogena ODER Adrisin von HEEL


    Gute Besserung

    Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)


  • Ich war davor (Anfang August) in Lloret de Mar in Spanien im Urlaub, wurde dort Krank ...

    Hallo Marceel,

    vielleicht hast du dir das was eingefangen, beim Essen, im Pool, Mückenstiche....o.ä.

    Egel, Würmer, Spirochäten, Lamblien, Plasmodien, Trypanosomen ... oder andere Parasiten?


    Parasiten sind schulmedizinisch manchmal schwer zu finden, lies dazu

    Meine natürlichen Parasitenmittel

  • bermibs

    Hat den Titel des Themas von „Histaminintoleranz heilbar (durch Fasten) ???“ zu „Histaminintoleranz“ geändert.
  • Der nächste Endokrinologe ist in Freiburg, ich komme aus 79664 Wehr ^^Universitätsklinikum Freiburg: Jochen Seufert


    Da kostet ja der Termin 100€+, also nein


    Ich habe das bei der Radiologie gemessen, muss ich wohl nach Freiburg oder?


    Nein, Studiere nicht in Freiburg.


    Habe auch schon Darmflora Plus genommen.


    Brokkoli hat ja viel Selen, aber woher soll ich Progesteron herbekommen ^^


    AB?


    Parasiten halten doch nicht 8 Monate+? In der Spiegelung hätte man das ja doch gesehen oder nicht?


    Also soll ich das nehmen: Darmsymbioselenkung mit Enterobact + Enterobact protect+ Colibiogen für mind 3 Monate. Vorher Darmfloralabor..zb. über Cerascreen.


    und ein HIT Test bei Cerascreen evtl.


    Laktose und Fruktose habe ich ja schon getestet, negativ.

  • Habe wegen diese Thema mit der med.-wiss. Abteilung von Heel lange telefoniert:


    Mit der HIT scheint es wirklich seeeehr schwer zu sein..sowohl Behandlung als auch Diagnose!

    Und die Anzahl soll rapide steigen.


    Diagnose sollte im akuten Schub erfolgen.

    Bei der Therapie gibt es wohl noch keine gesicherten Formen.


    Das einzig gesicherte ist die Aufwärtsbewegung: Lactose-, Fructose -Unverträglicheit, Histaminose.


    Bei den Lebensmittel selber herausbekommen, was weggelassen werden muß..auch dies kann stark schwanken.

    NO durch nitrosativen Stress triggert nach oben.

    Sollte DAOZym (Biogena ...besser als DAOsin) helfen, wäre es der Beweis.

    Die Endokrinos kontrollieren nicht mehr, weil ohne Schub nicht beweisbar.

    Man kann sich die Entwicklung von DAO (DiAminOxidase, kupferhaltige Oxidase, die Histaminspaltet!) ansehen,und hiervon mehr verzehren,. Es entsteht aus der AS Methionin und enthält Kupfer. Alle Enzyme arbeiten besser mit Vit.C und Zink, s. Bernds Beitrag, hier auch noch Mangan.


    Gruß Gabriele

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa ()

  • Wenn ich so essen würde, würde bei mir die Histaminintoleranz auch wieder zurückkommen.

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    Aber das was ich da lese, das nutzt keinem wirklich.

  • Also das Schwein ist uns sooo ähnlich im Eiweißaufbau, dass ich hier Kaulli zustimme.

    Schwein gibt es bei uns nur noch 1x jährlich zum Spargel..die anderen Zutaten sind dann Pute oder Lachs.

    Es lohnt eine Weglassdiät auszuprobieren.

    Gruß Gabrieled

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • HI Gabriele, das finde ich klasse geschrieben.


    klar fehlt noch was, aber das ist Histamin, was wir aber zum Leben brauchen....das vergessen viele.