Astaxanthin Krillöl

  • Würde gerne Astaxanthin gegen meine Kurzsichtigkeit u. Nachtblindheit

    ausprobieren. Vitamin A+E gibt es schon.

    Habe aber einen Konflikt, ob alleine oder besser verfügbar in Krillöl.

    Nehme Omega3 aus Fischöl.Krillöl klingt überzeugender wegen der Phospholipide statt der Triglyceride ...aber was ist mit Überfischung in der Arktis?

    :/Und in welcher Dosierung nimmt man Astaxanthin? Die Webanbieter dosieren pro Kapsel bis 4mg. Rene spricht auf seiner Seite von Mikrogramm. ?( Und wie radioaktivbelastet ist der Krill?8|

    Hat jemand Erfahrung?

    LG Gabriele

  • Würde gerne Astaxanthin gegen meine Kurzsichtigkeit u. Nachtblindheit

    Bei Nachtblindheit würde ich auch an eine leichte Form von Morbus Refsum denken, da ist die Nachtblindheit ein Symptom, verursacht durch die Phytansäure, die der Körper nicht oder unzureichend abbauen kann, bin selber davon leicht betroffen. Wenn der Phytansäurewert im Blut erhöht ist, müsstest du diese meiden oder zumindest einschränken.

  • Ich bin nicht nachtblind im klassischen Sinn. Es verschlechtert sich halt latent , habe aber keine beweisende Gesichtsfeldausfälle sowie keine Poyneuropathie oder Ataxie.

    Denke einfach an Minderdsurchblutumg der retinalen Gefäße passt auch zu Trockenheit der Augen.

    Was machst du gegen dein Refsum-syndrom?

  • Ich bin nicht nachtblind im klassischen Sinn...

    Ich auch nicht, die Augen waren schlecht durchblutet, die Arterien "verschmutzt".

    Zitat

    Was machst du gegen dein Refsum-syndrom?

    Ich esse keine Butter mehr und kein Milchfett (Käse, Joghurt...), sondern vegane Bio Maragine und kein Fleisch von Grasfressern, zumindest nur sehr selten.

  • Das Refsumsyndrom ist eine autosomal-rezessive( nicht dominante) Erkrankung und daher äußerst selten.

    Muss a) sich nicht durchsetzen oder b) setzt sich schwächer durch. Hast du es denn auch bei deinen Eltern bemerkt. ? Und wie belegst du, dass du es hast?

    In diesen Fällen vertraue ich ausschließlich !!!einem genetischen Blutlabortest beim Endokrinologen. Alles andere sind Vermutungen u. Ammenmärchen in meinen Augen.

  • Rene spricht auf seiner Seite von Mikrogramm. ?(

    "Krill Öl – oder wie Astaxanthin wirkt" - Auf dieser Seite spricht Rene von "Für den täglichen Bedarf empfehle ich 500 bis 1000 Mikrogramm (0,5 bis 1 Milligramm)" und dass 800 Mikrogramm "voll im grünen Bereich" liegen.

    Auf "Wundermittel Astaxanthin?" gibt es dann leicht veränderte Aussagen zur Dosierung: "Neuere Untersuchungen zeigen, dass bereits die einmonatige Einnahme von zwei Milligramm Astaxanthin täglich genügt, um die Wahrscheinlichkeit für einen Sonnenbrand extrem herabzusetzen"

    Und: "Wissenschaftler empfehlen in diesem Fall zwei bis vier Milligramm täglich über einen Zeitraum von mehreren Wochen vor dem besagten Arzttermin." (vor Röntgenaufnahmen)

    Ich nehme insgesamt 16 mg täglich (Krillöl mit 6 mg Astaxanthin und 2 × 5 mg Kapseln reines Astaxanthin). Damit bin ich in der Lage, knapp 5 Stunden ohne Sonnenbrand in der Mittagssonne zu verweilen. Und es macht den Einsatz von Sonnenschutz-Chemie vollkommen überflüssig.

    Es sieht also so aus, dass je nach Einsatzgebiet verschieden hohe Dosierungen empfehlenswert sind. Hohe Dosierungen sind unbedenklich, da Astaxanthin kein toxisches Potenzial hat.

    Schöne Worte sind nicht wahr; wahre Worte sind nicht schön ::: Lao-tse

    Einmal editiert, zuletzt von Ganodolon ()

  • Das Refsumsyndrom ist eine autosomal-rezessive( nicht dominante) Erkrankung und daher äußerst selten.

    ja, das sagt die Schulmedizin, weil sie auch gar nicht danach testet, außer jemand ist ganz schwer daran erkrankt und hat starke Symptome. Bei einem schulmedizinischen Bluttest wird nur der aktuelle Phytansäurewert im Blut (meistens morgens nüchtern) gemessen. Wenn man viel Phytansäure im Bindegewebe hat, sieht man das dann nicht. Vielleicht wird die Krankheit dann nur bei ganz Schlanken gefunden, die die Fähigkeit nicht haben, Gifte im Bindegewebe zu bunkern?

    Ich teste das mit Bioresonanz bei sehr vielen in mehr oder weniger schwacher Form und merke eben Verbesserung, wenn man die Phytansäure weglässt oder minimiert.

    Dass man davon betroffen ist, merkt man auch, wenn man schwer abnimmt, der Körper fährt bei Diät sofort die Schilddrüse zurück, um den Körper nicht mit der abgebauten Sialinsäure zu belasten. Ich glaube, dass viele diese im Bindegwebe parken und wenn sie ins Blut kommt, kann das Herzrhythmusstörungen verursachen.


    Es gibt nicht nur, "man hat eine Krankheit" oder "man hat sie nicht". Es ist eher so, dass man viele Krankheiten mehr oder weniger stark hat.

    Die meisten essen eben viel zu viele Milchprodukte, sodass sie mehr oder weniger am Refsumsyndrom leiden. Das ist so ähnlich wie mit Gluten im Weizen, schulmedizinisch wird selten bis gar nicht eine Unverträglichkeit diagnostiziert, aber schaden tun fast jedem zuviel Gluten - aber alles nur meine Theorie.

    Vielleicht nimmt die Verträglichkeit auch mit dem Alter ab oder die Zufuhr von Omega 3 Ölen steuert dagegen (vor allem wenn man dann Milchfett reduziert :))

    Omega 3 Öle nehme ich halt gerne möglichst frisch (als Nüsse, Samen und Kerne oder möglichst frisches Öl davon) zu mir, weil sie schnell ranzig werden. Bei Kapseln wäre ich da eher skeptisch, man merkt nicht, wenn sie nicht mehr so frisch sind.

  • Wir können bei solchen Phänomenen nicht auf einen Nenner.

    Man kann Menschen mit solch unwissenschaftlichen Diagnoseverfahren auch sehr stark verunsichern u. das finde ich bei einem Heiler unakzeptabel.

    Erzähle ja auch nicht meinen Jungmännern mit Testosteronmangel u. Hodenentzündung, dass sie in 3 Jahren Hodenkrebs haben...obwohl die Wahrscheinlichkeit besteht.

    Milch- und Fleisch- zu verringern, mag heutzutage sinnvoll sein..aber nucht wegen einer spekulativ angenommenen rezessiv-genetischen Erkrankung.

  • Man kann Menschen mit solch unwissenschaftlichen Diagnoseverfahren auch sehr stark verunsichern...

    oder eben bei der Suche nach möglichen Ursachen helfen.

    "Unwissenschaftlich" ist das Diagnoseverfahren nicht, es stammt ja von vielen Wissenschaftlern, die jahrzehntelang geforscht und Daten gesammelt haben und es gibt viele Studien, die die Wirksamkeit von Bioresonanz bestätigen, es wird nur ständig das Gegenteil in den Medien verbreitet, so wie es auch lange bei Homöopathie war und noch ist.
    Bioresonanz wird nur von der herrschenden Wissenschaft (der Schulmedizin) nicht anerkannt oder sogar bekämpft.

    In einem schulmedizinischen Forum würde ich auch gesperrt und meine Beiträge gelöscht

    werden, obwohl ich immer sage, dass es nur meine Theorie ist und es sein könnte. Wenn dir aufgefallen ist, schreibe ich immer im Konjunktiv und empfehle auch keine Medikamente, weil das verboten ist. Ich sage nur, was ich mache(n würde).


    Schulmedizinisch gibt es bei chronischen Krankheiten ja meistens gar keine Erklärungen, sondern nur Symptombekämpfung.

    Erzähle ja auch nicht meinen Jungmännern mit Testosteronmangel u. Hodenentzündung, dass sie in 3 Jahren Hodenkrebs haben...obwohl die Wahrscheinlichkeit besteht.

    Nicht "haben", aber "haben können" und nicht in drei Jahren, vielleicht ein paar Jahre später, ich würde nach Studien suchen und sie ihnen zeigen.


    Es gibt ja inzwischen einige Studien, die auf den Zusammenhang Milch, rotes Fleisch, neu5gc.... und Krebserkrankungen hinweisen. Da muss man nicht darauf warten, dass die Schulmedizin das allgemein anerkennt. Das machen die vermutlich erst, wenn sie Tabletten dagegen haben.


    Ich meine, die Theorie ist den meisten einfach unangenehm, weil wir eine Gesellschaft sind, die sich von zum grössten Teil von Massentierhaltung ernährt, wenn nicht Fleisch, dann Milch und Eier.

    Ich verweise auf meinen Thread Tierische Produkte in Restaurants


    Wer sich für Neu5gc in rotem Fleisch und Milchprodukten interessiert: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2596253/


    Ich halte es trotzdem für möglich, dass NEMs wie Vitamin D oder (und) Omega 3 Öle dem entgegenwirken, wenn man auch seine Ernährung optimiert, in dem Fall rotes Fleisch und Milch meidet, bzw. reduziert.

  • Omega 3 Öle nehme ich halt gerne möglichst frisch (als Nüsse, Samen und Kerne oder möglichst frisches Öl davon) zu mir, weil sie schnell ranzig werden. Bei Kapseln wäre ich da eher skeptisch, man merkt nicht, wenn sie nicht mehr so frisch sind.

    Bei praktisch allen Omega-3-Ölen gibt es Antioxidantien als Zusätze. Die sollen das Ranzig-werden verhindern. Bei Fischöl ist es meist Vitamin E. Das hat aber den Nachteil, dass es sich verbraucht und dann Vitamin C benötigt, um sich als Antioxidans wieder zu regenerieren.

    Krillöl enthält in der Regel Astaxanthin als Antioxidans. Astaxanthin ist nicht nur X-mal stärker als Vitamin E, sondern regeneriert sich selbst. Und es hat den Vorteil, dass Krill auf natürliche Weise mit Astaxanthin angereichert ist, da er die entsprechenden Bakterien vertilgt, die Astaxanthin produzieren.

    Auch aus diesen Gründen würde ich Krillöl dem Fischöl vorziehen.

    Schöne Worte sind nicht wahr; wahre Worte sind nicht schön ::: Lao-tse

  • Bei praktisch allen Omega-3-Ölen gibt es Antioxidantien als Zusätze. Die sollen das Ranzig-werden verhindern...

    Ja, ich weiß, das steht in den Werbebotschaften der Nemindustrie.


    Was ich aber nicht verstehe oder anzweifle, dass Antioxidantien, vor allem chemische/isolierte immer gesund sein sollen.

    Bei Öl kenne ich mich nicht so aus, aber von Essig (ich erzeuge selber Essig) weiß ich, dass ungeschwefelter, naturreiner gesünder ist, als geschwefelter, in dem Fall ist eine Schwefelverbindung das Antioxidanz.

    Denn, wenn etwas haltbarer, bzw. konserviert ist, ist es ja vom Körper schwerer verdaubar, bzw. abbaubar. Naturreiner Essig unterstützt ja das Verdauen, geschwefelter behindert sie.


    Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist, dass chemisch Konserviertes besser als Verdorbenes ist oder auch dass chemische Antioxitantien auch unerwünschte Erreger im Körper im Zaum halten, aber eben auch natürliche, gesunde, wie die Darmflora.

    Am besten halte ich deshalb immer noch möglichst frisch oder bestenfalls Fermentiertes essen, aber nicht chemisch konserviert oder warum liege ich da falsch?

  • Danke Ganodolon

    Nehme morgens 1Fischölkapsel (Triglyceride)+ 1 Kapsel Vitamin E und habe mittags Bauchschmerzen u. Völlegefühl mit gelben Stuhlgang ( heißt :Leberbelastung vermutlich durch die Triglyceride).

    Krillöl wird besser sein. Beantwortet aber noch nicht meine Frage wegen übeefischundmg der Arktis u. unökologischem Abbau der Krillbestände.

    LG Gabriele

    Einmal editiert, zuletzt von Ragusa () aus folgendem Grund: Erweitert

  • Das einzige, was ich mir vorstellen kann ist, dass chemisch Konserviertes besser als Verdorbenes ist oder auch dass chemische Antioxitantien auch unerwünschte Erreger im Körper im Zaum halten, aber eben auch natürliche, gesunde, wie die Darmflora.

    Am besten halte ich deshalb immer noch möglichst frisch oder bestenfalls Fermentiertes essen, aber nicht chemisch konserviert oder warum liege ich da falsch?

    Antioxidative Wirkung und Konservierung sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Bei der Konservierung schafft man ein Milieu, in dem Keime nicht überleben können. Antioxidantien tauschen lediglich Elektronen aus, die sie auf Oxidantien übertragen und dadurch deren Fähigkeit, mit anderen Substanzen zu reagieren, unterbinden.

    Astaxanthin ist keine chemische = synthetische Substanz, sondern wird von Bakterien produziert, die sich damit gegen die UV-Strahlung schützen. Und dieser Schutz beruht auf der starken antioxidativen Wirkung der Substanz.

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  • Krillöl wird besser sein. Beantwortet aber noch nicht meine Frage wegen übeefischundmg der Arktis u. unökologischem Abbau der Krillbestände.

    LG Gabriele

    So viel ich weiß, gibt es beim Krill keine „Überfischung“, nicht zuletzt, weil Krill sich schnell regeneriert. Wie dem auch sei, die Produktion von Fischöl ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eher geeignet, die Fischbestände zu dezimieren. Aus ökologischer Sicht gibt es mehr Argumente für Krillöl als für Fischöl.

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  • Astaxanthin ist keine chemische = synthetische Substanz, sondern wird von Bakterien produziert, die sich damit gegen die UV-Strahlung schützen. ...

    Es gibt auch synthetisches Astaxanthin.

    Ich meinte allgemein chemische/isolierte Antioxidantien, die dem Omega 3 zugesetzt sind um das ranzig werden zu verhindern, wie z.B. Vitamin C, Ascorbinsäure.

  • kaulli Lies mal bei Rene über Nachtblindheit (Augenkrankheiten) und in Vitamin-teil des Vtmitalstoffblogs über Vit.-A-Mangel nach. Interessanter Weise meldest du die Lebensmittel, die Vit-A Spender sind. Oder du hast die seltene Krankheit, das dein Körper nicht über das Protein fürs Vit-A verfügt. Beides ist aber sehr viel wahrscheinlicher als das Refsum-syndrom

  • Interessanter Weise meldest du die Lebensmittel, die Vit-A Spender sind.

    nein, warum? Welche Lebensmittel sollen das sein?

    Ich esse viel Erbsen, Kohl, Wurzelgemüse, Löwenzahn, Brennessel, Salat, Kräuter allgemein, Eier, Fisch...

    Ich hab keinen Vitamin A Mangel (auch keinen anderen) und bin auch nicht mehr nachtblind, seit ich keine Milchprodukte mehr konsumiere, meine Augen sind auch nicht mehr trocken und meine Arterien zumindest energetisch gemessen "sauber". Das einzige, was noch ist, ich hab noch ein paar alte Schlacken abzubauen, was nicht einfach ist, wenn man noch alte Phytansäure im Körper hat, das Abnehmen verursacht dann Herzrhythmusstörungen und muss deshalb langsam gehen, es fehlen noch ungefähr 10 kg zum Normalgewicht.

    Liebe Grüße
    Kaulli

    4 Mal editiert, zuletzt von kaulli () aus folgendem Grund: wie immer, Rechtschreibfehler

  • Nimm Astaxanthin pur ohne Krillöl, da die Mengen an Astaxanthin im Krillöl nur ausreichen, das Öl vor der Oxidation zu schützen. Kombi-Präparate sind sehr wahrscheinlich selten und richtig teuer. Beim Kauf von Astaxanthin darauf achten, dass als Quelle "HAEMATOCOCCUS PLUVIALIS" angegeben ist, um synthetisches Asta zu vermeiden.

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