Roundup und die verheerenden Folgen

  • Man fühlt sich so machtlos.

    Leider kaufen auch viele Konsumenten Roundup.
    Ich war entsetzt, als ich gesehen hab, wie der ortsansässigen Baumarkt Roundup Palettenweise zugestellt bekam. Vermutlich wird es verwendet um im Garten und rund ums Haus Gehwege unkrautfrei zu halten. Verantwortungslos!

  • das wird natürlich schwierig.
    Du kannst nur versuchen, deinen Nachbarn zu überzeugen, damit er zukünftig auf dieses Zeug verzichtet.
    Wie weit sind denn deine Anbauflächen von seinen Gießflächen entfernt? Da ja Chemikalien über Regenwasser vordergründig in den Boden nach unten einsickern und nicht quer fließen, sollte bei einem entsprechenden Mindestabstand (wenigstens 5 m) die Gefahr kalkulierbar sein. Zu beachten wäre auch sein Kompostierer, da ja die Pflanzen dieses Gift aufnehmen und dann auf dem Kompost landen.


    Für mich ist Roundup das DDT der Moderne. Es hat über 30 Jahre gebraucht, bis dieses verheerende Langzeitgift (u.a. Auslöser für Kinderlähmung) verboten wurde. Und es wird heute noch profitträchtig in der dritten Welt eingesetzt. Und genau da tritt nach wie vor Kinderlähmung auf.
    Ich hoffe, dass die Menschen heute nicht auch 30 Jahre brauchen, bis Roundup verboten wird.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Was ich mir von den 36 Seiten mitgenommen habe, sind folgende Stichworte:
    Glyphosat alleine (ohne BT-Toxin und POE-Tallowamine) tötet selektiv die Darmbakterien, die für uns eher vorteilhaft sind. (In der Folge stellt der Körper bestimmte Vitamine und darauf Hormone nicht mehr her bzw. nur stark eingeschränkt.)


    Die glyphosattoleraten Darmbakterien sind für uns eher schädlich. Sie produzieren Endotoxine. Diese Endotoxine (LPS) würden im Darm und in der Leber von Enzymem (CYP) zu unschädlicheren Substanzen zerlegt, aber leider verhindert Glyphosat auch die Aktivität dieser wichtigen Enzyme, so dass sich die Toxine (LPS) im Körper ansammeln.


    Also lautet mein Gedankengang: Glyphosat weitestgehend vermeiden = Bionahrung kaufen
    Die Darmbakterien regenerieren, derzeit mit ProSymbioFlor.
    Die entgiftenden CYP-Enzyme unterstützen. (Stichwort: Prostaglandinsynthese, zuständig für Entzündung und Fettstoffwechsel)
    Induktoren für CYP sind Ingwer, Knoblauch, Lakritze, Johanniskraut
    Hemmer für CPY sind Grapefruit (Bergamottin und Naringin), damit auch Orangen, Zitronen; Baldiran, Gelbwurzel, Ginseng, Antibiotika und Antimyotika und Nahrungsmittel, die Arachidonsäure enthalten (z.B. Erdnüsse).
    Somit vermeide ich die Hemmer und nehme die Induktoren ein. Anstatt Lakritze habe ich Süßholzwurzel gekauft, da alle Lakritze in der Apotheke voller Zucker waren. Bisher kann ich sagen, dass die Induktoren meinem Körper gut tun. Mehr noch nicht.


    Ergänzen muss man noch, dass dem Körper aufgrund des Vergiftungsprozesses Vit D3 (z.B. in Vigantoletten enthalten) fehlt. Bei Pestizidvergiftungen wird Haustieren u.a. Vit K gegeben.


    Notiert habe ich noch: reifen Käse, Thunfisch, Sauerkraut, Zitrone, Cranberry, Bitterorange ebenfalls vermeiden, wg. Bergamottin u. Naringin. Ich kann sagen, dass ich einen Bio-Bergkäse überhaupt nicht vertragen habe (war nur ein kleines Stück) und mit Sauerkraut, Zitrone und Apfelessig ebenfalls nicht so gut zurecht komme (zu sauer).

  • Eine Eigenschaft von Glyphosat ist, dass es sich an Mineralien bindet, die dem Körper dann nicht mehr zur Verfügung stehen. Wenn man das Beispiel Selen nimmt, kann der Körper ohne es das Schilddrüsenhormon T4 nicht mehr in T3 umwandeln, ebensowenig das Vitamin K2 herstellen.


    Wie soll die Schilddrüse funktionieren, wenn unverzichtbare Hormone nicht mehr hergestellt werden können?


    Dieser Schädigungsmechanismus von Glyphosat passt zur allgemeinen Empfehlung, dass Hashimoto-Erkrankte u.a. Selen zusätzlich einnehmen sollen (200 Mikrogramm/ Tag). Ich habe Zugriff auf ein Reformhaus, dessen Besitzerin in Biologie und Ernährungskunde ausgebildet ist und nicht nur Produkte verkauft. Sie hat mir gestern Bakanasan Selen plus A, C, E in die Hand gedrückt (55 Mikrogramm pro Kapsel/ 1 Kapsel pro Tag) und meinte, ich solle jeden Tag noch eine Paranuss essen. Haselnüsse und Sonnenblumenkerne tun mich auch gut.


    Meine Ärztin meint, dass Gluten nicht die Ursache von Hashimoto ist, womit sie eigentlich Recht hat. Allerdings erklärt Prof. Krüger die Mechanismen, durch die Glyphosat im Körper den brühmt-berüchtigen Leaky Gut verursacht, der mit vielen Autoimmunerkrankungen in Verbindung gebracht wird. Und wenn der einmal vorhanden ist, können viele Substanzen dem Körper schaden, u.a. dann auch Gluten, denke ich.


    Und dann ist da noch die Frage mit dem Jod. Dr. Bernd Rieger, der sich auf Schilddrüsenerkrankungen spezialisiert hat, meint dass es nicht richtig ist, bei Hashimoto von einer Jodaufnahme abzusehen. Die Erkrankten haben ja kein Basedow. Es ist auch so, dass die Schilddrüse Jod benötigt, um T4 in T3 umzuwandeln. Zumindest habe ich von meiner Ärztin keine Anweisung erhalten, Jod zu vermeiden. Ich verwende kein künstlich jodiertes Salz, sondern Meer- und Steinsalz und esse etwa einmal in der Woche auch Fisch. Eine Überjodierung muss man natürlich vermeiden.


    Medizinische Ratschläge kann ich natürlich nicht geben, nur Beobachtungen machen. Manche Erkrankten schwanken zwischen Über- und Unterfunktion hin und her. Daher meine ich, dass jeder Patient seinen Arzt auf das Problem der Jodaufnahme ansprechen sollte.


    Meine anderen Maßnahmen zur Entgiftung, Chlorella, Bärlauch, Koriander, Bentonit und Flohsamenschalen laufen im Hintergrund noch immer weiter. Auch Astaxanthin und Moringa nehme ich noch immer ein.

  • Ein zaghafter Lichtschein am Horizont! Sollte Monsanto doch noch gestoppt werden können???


    Mit meiner Hoffnung liege ich ja weit daneben. Seit der Markteinführung von Roundup 1971 (Patent) sind ja bereits über 40 Jahre vergangen und damit sind die 30 Jahre bis zum Verbot von DDT bei weitem nicht mehr zu unterbieten. Jetzt kann ich nur hoffen, dass es nicht 50 Jahre werden :cursing:


    Hier der Bericht von Zentrum der Gesundheit.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Ein Großer der Gartenbaubranche streicht Glyphosat aus seinem Angebot!


    Gestern war ich bei Pflanzen-Kölle und habe bewusst nach diesem Mittel gefragt. Seit dem 01.04. diesen Jahres wird es nicht mehr verkauft. Begründung der Verkäuferin: krebserregend!!!
    Ich habe mich daraufhin bei ihr mit Handschlag bedankt. Ihr hättet mal das verdutzte Gesicht sehen sollen 8o


    Ich kann nur hoffen, dass noch mehr Große mitziehen.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Hallo


    ja , super


    ich habe auch an einer Unterschriftenaktion mit gemacht, da mich eine Bekannte darauf aufmerksam gemacht hat
    (sie stellt selbst Bio Produkte her)


    Zitat

    Und Freitag? Stimmten die Minister/innen der Bundesländer fast einstimmig für ein teilweises Glyphosat-Verbot! Dieser wichtige Erfolg war nur möglich, weil Sie unseren Appell mitunterzeichnet haben. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön!


    es ist schon schön , wenn man mit bekommt, dass man doch auch etwas bewirken kann, wenn man sich gruppiert


    mfG Manfred


    Licht ist Leben / ohne Licht kein Vitamin D / ohne Vitamin D keine Gesundheit / deshalb schaut auf euren Vitamin D Spiegel und natürlich auch auf eine gesunde Ernährung mit ausreichend Bewegung !

  • "Dank" TIPP bleibt uns Glyphosat wahrscheinlich erhalten!!!
    Bermibs!


    Bin strickt gegen TTIP..... habe Unterschriften gesammelt bei meinen Kunden und privat und weggesendet.
    Ich würde mir sooooo wünschen , dass dieser Vertrag nicht zustande kommt.
    Vielleicht geschieht noch ein WUNDER!
    Aber die GIER nach MACHT und GELD ist die schlimmste "Krankheit" gewisser Menschen auf diesem Planeten.
    Lg. Mary

  • Glyphosat bleibt uns erhalten, weil alle gentechnisch veränderten Pflanzen so konzipiert sind, dass sie gegen Roundup resistent sein sollen. "Glücklicherweise" sind es alle anderen Pflanzen bald auch, und dann funktioniert der ganze Mist nicht mehr. Aber bis dahin sind Flächen und Gewässer schon längst kontaminiert, und es werden noch stärkere Geschütze aufgefahren.


    In diese Kerbe scheint nun auch unser Aldi zu schlagen. Am besten, man kauft das Zeug gar nicht erst, ansonsten die (ungeöffneten) Packungen zurückbringen, mit dem Hinweis, dass man so gefährliche Gifte nicht in seinem Umfeld haben möchte. Heute habe ich auch eine Beschwerde geschrieben. Wenn sich noch mehr Leute beschweren, bewegt sich vielleicht was.

  • Sie lassen sich zwar noch bis September Zeit, aber dann soll Glyphosat und Roundup aus den Regalen verschwunden sein.
    NRW ist schon einen Schritt weiter, und hat diese Gifte außerhalb der Landwirtschaft schon verboten (Parks, Grünflächen, Spielplätze, Gehwege u.a.).


    Das Bundesinstitut für Risikobewertung ist zurückhaltend bei der Bewertung der Gefährlichkeit von Glyphosat. Es sei noch nicht bekannt, welche Studien die WHO veranlasst hätten, Glyphosat als krebserzeugend einzustufen. Bisher deute nichts auf eine konkrete Gefahr hin.

    Diese Damen und Herren verteufeln durch die Bank weg jegliche Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen, sehen aber bei Roundup und Glyphosat keine Gefahr. Das ist der pure Hohn!
    Welch ein Glück, dass wir so eine wertvolle Institution haben :thumbdown:


    Nachtrag - eine arte-Dokumentation zu Glyphosat
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

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  • Glyphosat in der Muttermilch: Das Bundesinstitut für Risikobewertung winkt ab. Die Werte liegen weit unterhalb der festgelegten Grenzwerte.


    http://www.rp-online.de/leben/…muttermilch-aid-1.5203787


    Toxikologin hält Glyphosatwerte in Muttermilch für untragbar.


    https://www.ndr.de/nachrichten…unden,muttermilch108.html


    Das Bundesinstitut für Risikobewertung hält auf Biegen und Brechen an dieser Technologie fest.