Heilfasten Erfahrungen und Austausch

  • Die Samen der Mariendisteln sind die eigentlichen Früchte, denn aus den Korbblüten entwickeln sich die Achänenfrüchte, ähnlich Löwenzahn. Jeder Samen trägt als Flugorgan einen glänzend weißen Pappus. Die gekauften Samen sind bereits vom Pappus befreit. Hauptsächlich werden die Samen für die arzneiliche Anwendung genutzt, die Blätter eher seltener, da ihre wirksamen Inhaltsstoffe viel geringer sind. Dafür kann man die jungen Blätter auch als Gemüse zubereiten. Gerade fand ich in der Literatur einen Hinweis darauf, daß das in den Mariendisteln enthaltene Silymarin schwer wasserlöslich ist und deshalb bei Teezubereitungen kaum eine Wirkung auf Leber und Galle ausüben kann. Von daher bin ich froh, mich für die gemahlenen Samen entschieden zu haben. Neben ganzen oder bereits gemahlenen Samen gibt es ja auch unterschiedliche Zubereitungen zu kaufen, u.a. alkoholische Lösungen, die ich persönlich bei Leberproblemen aber nicht nehmen würde. Ich mahle mir zur Leberstärkungskur die Samen für 2-3 Tage im Voraus und nehme davon in den ersten Tagen zweimal täglich 3-4 Teelöffel, danach morgens und abends jeweils 2 Teelöffel. Das scheint mir die natürlichste Form der Einnahme zu sein, ist unkompliziert in der Zubereitung und schmeckt nicht unangenehm, sogar etwas nussig.

  • Im Arzneipflanzenlexikon (http://www.arzneipflanzenlexikon.info/mariendistel.php) fand ich die folgenden Hinweise:

    - Mariendistelkraut erhielt von der Kommission E eine Negativ­verabschiedung, da das damals vorliegende wissenschaftliche

    Erkenntnismaterial die Wirksamkeit der Drogen nicht belegen konnte

    - Teeaufgüsse von Mariendistelfrüchten werden nicht empfohlen, da damit die wirksame Dosis an Silymarin nicht erreicht

    wird

    - Bei bestehenden Allergien gegen Korbblütler (Asteraceae) müssen Mariendistelfrüchte- Zubereitungen gemieden werden

    (Kreuzallergie möglich)
    - Für die Anwendung während der Schwangerschaft und Stillzeit liegen noch keine Unter­suchungen zur Unbedenklichkeit

    vor. Für eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen reichen die Erkenntnisse noch nicht aus

  • Ich mahle mir zur Leberstärkungskur die Samen für 2-3 Tage im Voraus und nehme davon in den ersten Tagen zweimal täglich 3-4 Teelöffel, danach morgens und abends jeweils 2 Teelöffel. Das scheint mir die natürlichste Form der Einnahme zu sein, ist unkompliziert in der Zubereitung und schmeckt nicht unangenehm, sogar etwas nussig.

    ich mache es ähnlich, kaufe die Samen lose im Kräuterhandel, kaue sie auch mal so, geb sie gemahlen auch ins Essen, zum Beispiel Suppe.

    Früchte esse ich einfach Artischocken, sind ja auch Disteln und enthalten viel Silymarin.

  • Ja, ich finde, die Samen schmecken nicht schlecht und sättigen sogar. Ich nehme auch gern ganzjährig Löwenzahnblätter und im Frühjahr die Blüten und Stiele zusammen mit anderen Wildkräutern für grüne Salate. Im Garten haben wir in diesem Jahr wieder einige Mariendisteln, da werde ich es mal mit gedünsteten Blättern ausprobieren. Ißt Du die Artischocken roh?

    Liebe Grüße nach Graz

    Nelia

  • Guten Tag an alle,

    Beginnen möchte ich ab dem 21.03., bin aber noch auf der Suche nach der Dosierung für Chlorella-Pulver, da ich bisher keine Erfahrung damit habe. Herr Gräber nennt in seiner Anleitung die Menge an Dragees zu jeder Mahlzeit.

    Schöne Grüße Nelia


    Hallo nelia,

    wie geht es inzwischen mit dem Fasten und wie lange fastest du?

    Ich frage, weil es auch für mich im März-April wieder Zeit dazu wäre, bin aber nicht sicher ob ich inzwischen nicht zu alt dazu bin.