Heilfasten bei Transplantation / Autoimmunerkrankung

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich würde doch zu gerne einmal nach der Anleitung von Hr. Gräber Heilfasten. :love:


    Allerdings weist er in seiner Anleitung darauf hin, dass Personen, die an einer chronischen Erkrankung (hier:Mischkollagnose) sowie aufgrund der damit verbundenen regelm. Medikamenteneinnahme nicht auf eigene Faust Fasten sollten.

    Zudem bin ich auch noch transplantiert und dadurch recht stark immunsupprimiert.


    Die MHH rät davon sowieso ab und mein Heilpraktiker wird natürlich im Vorfeld kontaktiert ... aber er kann ja auch nicht alles wissen.


    Hat jemand von Euch zufällig unter solchen Bedingungen ebenfalls gefastet?

    Über Erfahrungen/Ratschläge wäre ich sehr Dankbar!


    Lieben Dank & Grüße

    Lisa

  • Über Erfahrungen/Ratschläge wäre ich sehr Dankbar!

    Hallo Lisa,

    ich denke auch, dass in deinem Fall das Fasten nicht so einfach ist. Möchtest du auch abnehmen oder nur Heilfasten um Schadstoffe abzubauen?

    Ich selber hab Probleme mit Fasten, weil entweder die Schilddrüse den Stoffwechsel zurückfährt und ich in den Winterschlaf verfalle oder wenn nicht, ich mich beim Fasten anscheinend leicht selber vergifte, trotz der Einnahme von vielen Chlorella.

    Ich hab deswegen für mich den Weg gewählt, gesund zu essen und nur langsam abzunehmen (ich hab ca. 10 kg zuviel, gleichmäßig verteilt). Der letzte Versuch mit dem Abnehmen hat mir eine Gürtelrose eingebracht.

    Aber vielleicht melden sich hier welche, die gute Erfahrungen mit Heilfasten haben.


    Als ich jung war, war ich zwar schlank, habe aber eben auch nicht viel gegessen, ich komme mit sehr wenig Nahrung aus und nehme trotzdem nicht ab.


    Zu Autoimmunerkrankungen gibt es auch einen eigenen Thread, dort findest du auch meine Meinung zu den Ursachen dazu: Autoimmunerkrankungen - Ursachen

  • Hi Lisel,

    Auch die Mineralstoff-"Päpste" wie Prof.Spitz odr Dr.V. Schmiedel raten bei Autoimminerkrankungen bereits vom Fasten ab; bei Immunsupprimierten umsomehr.

    Und zwar aufgrund der anfallenden Giftstoffe aus dem Bereich zwischen den Zellen ( Extrazellularraum!)und dem Lymphsystem .

    Nun kann man sagen: Versuch macht klug!

    Ich denke, dass selbst Patienten wie du unter Anleitung eines + körperlich anwesenden, erfahrerenen HP hier testen können.

    Wichtig ist, auf eine ausreichende , kontrollierte Zufuhr von Mineralien, Spurenelementenund Vitaminen zu achten.

    Du schreibst ja an andrer Stelle, dir täte LaVita gut .

    Ich schätze diese Firma zwar nicht sehr, glaube dir das aber gern. Umsomehr sollte ein großer Check sämtlicherMikronährstoffe bei dir gemacht werden von absoluten Fachprofis (Hp, Ärzte mit grossangelegterLabordiagnostik).

    Die Medis für die Immunsuprimierung schucken so einiges

    Und gerade wegen der transplantierten Lunge : äusserste Zurückhaltung.


    Eine wirklich gute Alternative könnte die Zellsymbiosetherapie sein, die Bernd empfiehlt; über ihn gibt es auch eine Therapeutenseite.

    Von allen anderen Dingen würde ich die Pfoten lassen!!.

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

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