Glaubt ihr es kommt demnächst eine Änderung in der Gesundheitspolitik?

  • Hi Leute!

    Ich musste in letzter Zeit immer mehr beobachten wie sich mehr und mehr Leute Pflegekräfte aus dem Ausland kommen haben lassen.

    Daher kam bei mir die Frage auf ob man am heimischen Pflegesektor denn keine Pflegekräfte mehr bekommen würde und wenn dem so sei ob die Gesundheitspolitik

    da irgendwann mal Anreize setzen würde diesem Trend entgegenzuwirken.

    Hat in dieses Themen jemand von euch mehr Einblick wie ich und könnte ich über das Neueste dazu aufklären?

  • Hat in dieses Themen jemand von euch mehr Einblick wie ich und könnte ich über das Neueste dazu aufklären?

    ich denke eher das ist eine Verzweiflungstat, die auch nur den Reichen zusteht.

    Eine Pflegekraft aus Ostdeutschland für 24 h.

    Spreche hier aus Erfahrung, da ich meine Mutter ( fast 100) gepflegt habe und nie blieb viel Geld vom direkten Pflegegeld und der Pflegekasse übrig, geschweige denn man konnte sich mehr Pflege leisten.

    Und sie hatte Pflegestufe 3.

    Jetzt ist sie im Altenheim.


    Unter anderem sind Ostdeutsche Pflegekräfte ziemlich teuer und laufen unter Knebelverträgen der Caritas.

    War jedenfalls bei uns so und konnte ich mir leider nicht leisten.

    Ich weiß nicht wo die ganzen Gelder hin fließen für die zu Pflegenden,finde jedoch das hier etwas nicht stimmt und sollte viel mehr überprüft werden.

    Meine Erfahrung die ich gemacht habe, würde ich mir nie eine private Ambulanten Pflgeeinrichtung suchen, sondern nur öffentlich rechtlich zugelassenen ,wie DRK oder Caritas.

    Oder warum schießen die Ambulanten Pflegen wie Pilze aus der Erde ?

    Das rechnet sich super und wird alles von der Pflegekasse abgerechnet ohne weitere Kontrolle.


    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

    2 Mal editiert, zuletzt von Lebenskraft ()

  • Es gibt bisher einen Gesetzesentwurf mit höheren Löhnen gegen den Pflegnotstand.

    Das kannst du dir googeln.

    Beschlossen ist da glaube ich noch nichts.


    Ich persönlich vermute, es wird sich nichts ändern, wenn dann auch nur offiziell.

    Dass die Politik wieder sagen kann, wir hätten dies und jenes verbessert bla, bla, bla, um sich in ein besseres Licht zu stellen und im Endeffekt tut sich nicht viel.


    Es werden schließlich immer mehr Pflegebedürftige, all die Zugereisten, die alten Russlanddeutschen

    noch dazu leben die Menschen länger als früher durch die "bessere" medizinische Versorgung.


    Wie soll sich da was verändern, wenn dem gegenüber nur wenige Pflegekräfte neu dazu kommen.

    Außerdem ist es ein harter Job, den mag nicht jeder machen, da wird die Begeisterung rar gesät sein.

    Ich persönlich könnte keine Altenpflegerin machen, mit allem drum und dran. Meine Patin war im Pflegeheim für ein Jahr bevor sie starb, mich hat der Geruch allein auf Station jedesmal fast aus den Latschen gehauen.

    Die Pflegekräfte, die ich kennen gelernt habe dort waren sehr sympathisch und nett, doch auch hoffnungslos unterbesetzt, drum hats wahrscheinlich so gemüffelt dort.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Die Pflegekräfte, die ich kennen gelernt habe dort waren sehr sympathisch und nett, doch auch hoffnungslos unterbesetzt, drum hats wahrscheinlich so gemüffelt dort.

    wer ins Altenheim geht und es dort nach Pippi stinkt, kann gleich wieder umdrehen Mara.

    Denn dann stimmt mit dem Heim und der Pflege etwas nicht!

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • wer ins Altenheim geht und es dort nach Pippi stinkt, kann gleich wieder umdrehen Mara.

    Denn dann stimmt mit dem Heim und der Pflege etwas nicht!

    LG

    Das mag sein Lebenskraft.

    Aber wenn jemand alt und pflegebürftig ist, was will der schon großartig ausrichten in dieser Situation. Sie kam damals direkt vom Krankenhaus, nach einem Sturz, dorthin und ist dort bis zu ihrem Tode nicht mehr raus gekommen.

    Sie wohnte in einer weiter entfernteren Stadt, so dass wir nicht viel Einfluss auf alles nehmen konnten.


    Außerdem ist das alles eine Geldfrage, meine Patin hatte nicht viel Geld.

    Wenn jemand Kohle hat, der kann sich was Schickes raussuchen, mit Einzelzimmer und vielleicht noch Blick auf den See und mit Privatkrankenschwestern, vollumsorgt und geachtet. Wieder mal, "Geld regiert die Welt", man kann sich zwar nicht alles kaufen, aber es macht einem das Leben einfacher, gemütlicher, schöner.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Außerdem ist das alles eine Geldfrage, meine Patin hatte nicht viel Geld.

    Wenn jemand Kohle hat, der kann sich was Schickes raussuchen, mit Einzelzimmer und vielleicht noch Blick auf den See und mit Privatkrankenschwestern, vollumsorgt und geachtet. Wieder mal, "Geld regiert die Welt", man kann sich zwar nicht alles kaufen, aber es macht einem das Leben einfacher, gemütlicher, schöner.

    das ist ja das traurige Mara, das ein alter Mensch so würdelos untergebracht wird wie in manchen Altenheimen.

    Obgleich meine Mutter hatte Glück und dort sind kleine Demenzgruppen und sie ist gut versorgt.

    Nur verstehe ich nicht warum 1 Platz die Summen von ca.4000 € schluckt und finde ich nicht gerechtfertigt wenn ich sehe, was es dort auch zu Essen gibt.

    Gesunde Kost sieht für mich anders aus.

    Aber der Rubel der Wirtschaft muss ja rollen


    Ich kenne in der Nachbarschaft einen Bauingenieur der konnte sich eine ostdeutsch 24 Stundekraft leisten.

    Er war wunderbar versorgt weil er eben genug auf dem Konto hatte.

    Diese Kraft wurde dann nach 6 Monaten ausgetauscht und es kam eine andere Kraft zur Pflege.

    So werden diese Kräfte auch nicht verschlissen und kümmern sich ganz anders um Kranke.

    Obgleich es keine richtigen Pflegekräfte sind, darf man auch nicht aus den Augen verlieren.

    Oft haben sie nur Kurse belegt, aber richtig Pflegen tut dann nebenher der Pflegedienst.

    Deshalb heißt es ja Knebelverträge.

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Das freut mich Lebenskraft , dass ihr Glück habt mit dem Heimplatz deiner Mutter.


    Wie du schon schreibst, das Essen ist auch keine gesunde Kost. Die denken sich halt, für was sollen die alten Leute noch gesund leben, die haben sowieso nicht mehr lange.

    Je besser finanziell gestellt, desto einfacher und komfortabler hat es der Mensch, bis nach dem Tode, da sind wir dann alle wieder gleich.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Es gibt noch einen ganz anderen Trend!

    Wohnen unter Palmen am Meer. Wie zum Beispiel in Thailand oder auf den Philippinen. Da sind in den den letzten Jahen ganze Wohnlandschaften entstanden. Immer mehr deutsche Rentner verbringen da ihren Lebensabend und werden da je nach Wunsch und Bedarf rund um die Uhr betreut und versorgt. Und das alles noch zu erschwinglichen preisen.

    Ich wohne bereits seit 10 Jahren auf den Philippinen aber im eigenen Haus. Eigentlich wollte ich damals noch nicht auswandern und einige Jahre als Dozent an einer Kunstschule arbeiten.

    Aber der plötzliche Ausbruch meiner Erkrankung stellte mich damals vor die Wahl und wurde über Nacht in den Ruhestand verabschiedet. Diesen gewagten Sprung habe ich bis heute nicht bereut, denn in Deutschland hatte ich keine Lebensqualität mehr.

    viele Grüße

    Eugen

    Täglich Kokoswasser trinken hilft die Blutfettwerte senken, reinigt auch noch Blut und Nieren, und hilft dir beim Gelenke schmieren. ( Eigenzitat )

  • Es gibt noch einen ganz anderen Trend!

    Wohnen unter Palmen am Meer. Wie zum Beispiel in Thailand oder auf den Philippinen.

    Davon habe ich auch schon Berichte gesehen im TV und klingt sehr verlockend.

    Vor allen Dingen immer schönes Wetter.

    Oldie- WG aufmachen und auf nach Thailand.:saint:

    Hätte ich keine Familie wäre das ne Option für mich.


    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Na, da hast Du jetzt aber mal ein richtig großes Thema angeschlagen, Katharina, da könnte man jetzt kommentarmäßig Kreise ziehen, bis Rene´s Server qualmt.


    Klar kommen Pflegekräfte aus dem Ausland, woher denn auch sonst? Unser gesamtes Gesundheitssystem ist seit Jahren marode, weil die Politik sich nicht gekümmert hat und zudem noch die glorreiche Idee hatte, Gesundheit zu privatisieren. Siehe unsere Krankenhäuser.


    Wir haben seit Jahren eine ganz bestimmte demografische Entwicklung (vor der übrigens schon seit etlichen Jahren von Fachleuten massivst gewarnt wurde) und die Anzahl chronisch Kranker nimmt auch seit Jahren ständig zu. All das führte und führt auch heute noch zu einer extremen Arbeitsverdichtung im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Doch genau am Personal haben Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen jahrelang gespart. Der größte Ausgabensektor in solchen Bereichen sind nun mal die Personalkosten, immerhin gut 70 bis 80% der Gesamtkosten, und genau da versucht man seit eh und je zu sparen. Mit dem Ergebnis, dass in den 1990er Jahren gut 50.000 Pflegestellen abgebaut und bis heute nicht wieder kompensiert wurden. Wider besseren Wissens der Politik natürlich.

    Immer weniger Pfegepersonal muss von daher immer mehr Patienten betreuen. Daran wird sich auch so schnell nichts ändern, nur weil ein Herr Spahn immer mal wieder tolle Wahnvorstellungen hat.


    Hinzu kommt dann noch diese völlig überzogene Bürokratie, um die sich gekümmert werden muss, Patienten werden vom Menschen zum Datensatz degradiert, denn trotz Personalmangel läuft der Klinikalltag weiter. In einigen Krankenhäusern arbeiten daher sogar zusätzlich Hotel- und Servicekräfte, um das Klinikpersonal zu entlasten. Waren es früher Arztfehler, die moniert wurden - also Fehler bei Operationen beispielsweise - sind es heute daher überwiegend Pflegefehler.

    Und um den Notstand beim Pflegepersonal nun zumindest teilweise einzudämmen, müssen halt ausländische Pflegekräfte her. Zumindest so lange, bis die von einem wahnsinnigen Spahn irrwitzigerweise versprochenen zusätzlichen Tausende von Pflegekräften in kürzester Zeit und auf wundersame Weise rekrutiert wurden.


    Einen kleinen "Trost" gibt es allerdings - in Polen ist es noch schlimmer: Bis zu einem Drittel der Krankenhäuser in Polen droht die Schließung aus finanziellen Gründen, obwohl die Patientenzahlen steigen. Dem öffentlichen Gesundheitssytem fehlt Geld, ein neues Erstattungssystem erschwert die Lage und auch dort gibt es viel zu wenig Ärzte und Krankenschwestern.


    Und wie in Polen, ist es auch hier - die Verantwortlichen ducken sich seit Jahren weg, haben keinen Plan, wie es weitergehen soll und denken lediglich in Legislatur-Intervallen.

    Zumindest gehen die Polen, anders als in Deutschland, aber auf die Straße und äußern vehement ihren Unmut: "Stop Likwidacji Szpitala!" konnte man vor kurzem vor einem von der Schließung bedrohten Krankenhaus in Sopot (in der Nähe von Danzig) lesen, vor dem sich eine Gruppe von Demonstranten versammelt hatte.


    Was bleibt, ist, nicht nur auf gute Gesundheit bis ins hohe Alter zu hoffen, sondern frühzeitig mit allen Möglichkeiten selbst dafür zu sorgen, dass man nicht zum kränkelnden Teilnehmer an diesem maroden System wird.

  • Wir haben nicht nur Pflegekräfte aus dem Ausland, sondern auch Ärzte. Ohne diese Leute wären wir wirklich arm dran.


    Unser behinderter Sohn (45) lebt in einer bisher sehr guten Einrichtung. Inzwischen ist der Notstand so groß, dass nur noch das Nötigste gemacht werden kann. Deshalb holen wir ihn an drei Wochenende im Monat heim, eines haben wir dann frei und das noch mit schlechtem Gewissen.

    Neulich sprach ich mit einer Auszubildenden im dritten Lehrjahr. Sie würde ja gerne in der Einrichtung nach Beendigung ihrer Ausbildung bleiben, aber es werden nur noch Teilzeitkräfte eingestellt und sie möchte halt gerne Vollzeit arbeiten. Da habe ich mich wirklich gefragt, ob das alles noch richtig ist. Wenn eine Halbtagskraft krank wird, so ist halt nur eine halbe Stelle nicht besetzt, gab sie als Grund an.


    Ich denke aber, es wird noch schlimmer werden. Jetzt gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente und es kommen keine nach. Dafür wird die Zahl der Behinderten und zu pflegenden alten Menschen immer größer.


    Die Politik weiß schon lange, was in der Pflege los ist, aber getan wurde nichts. Ich denke auch nicht, dass sich das ändern wird.

  • Das ist auch meine Ansicht.

    Die Politiker wissen und sehen die Problematik wohl, aber daran ist nix verdient.

    Was bist Du nach einem Sclaganfall oder Infarkt noch wert für die...!!

    Ich habe das Thema aktuell. Der Witz dabei: Es werden erst Hilfen und Zuschüsse von den LRA versprochen, z.B Treppenlift usw. . Dann passt aber diese oder jene Kleinigjkeit nicht und Du wirst durch die Mühlen gedreht und fertiggemacht von den Ämtern.

    Im End bleibst Du doch auf den Kosten sitzen. BOAH DANKE TOLLER STAAT!! Und dafür hat der Opa mehr als 40 Jahr geschufftet´. Im Betonbau.
    Da passen die Vergältniosse definitiv nicht mehr.

  • Das schlimme an allem ist, das Geld wäre da, wird nur anderweitig genutzt.

    Arg finde ich, dass allerhand fremde Leute im Land aufgenommen und versorgt werden.

    Auf unsere Kosten, immer weniger Geld fürs Gesundheitswesen und für die Renten für die eigenen Landsleute.

    Die Masse hat diese Regierung gewählt, dann war das wohl im Sinne der meisten;

    ich habe sie nicht gewählt.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Ich sehe durchaus oositive Ansätze, wenn ich mit meinen 15 Netzwerk-Ärzten spreche. Allesamt denken diese komplementärmedizinisch. Diesen Arztkreis gibt es nämlich auch und sogar eIne Zeischrift "co'med" und einen Facherband

    dazu.

    Wir müssse ALLE lernen, dasss wir zusammengehören und nicht gegeneinander arbeiten sollten. Und immer wieder neue Erfahrungen zulassen und nicht die unangenehmen, schlechten weitertragen. Menschen sind lernfähig ..und Menschen bilden das System!

    Ich habe natürlich in einer Großstadt von jedem Facharzt gleich mehrere und kann auswählen.

    Allerdings mit meinen Erfahrungen hier im Bodenseekreis ist es toll: Der Norden hat eindeutig Entwicklungsbedarf bei Alternativmedizin. Hier läuft es viel flüssiger!!!

    Mit lieben Grüßen Gabriele


    "Die Mikrobe ist Nichts, das Milieu Alles!" (Béchamp)

  • Arg finde ich, dass allerhand fremde Leute im Land aufgenommen und versorgt werden

    das kann ich nur unterschreiben.

    Wir haben selber so viele Probleme im Land zu regeln und es werden Tore aufgemacht für Millionen fremde Menschen.

    Nein, nicht in die rechte Ecke schieben bitte!!!8)

    Kein Wunder das wir Wohnungsnot haben und Kitaplätze fehlen.....etc.

    Menschen sind lernfähig ..und Menschen bilden das System!

    Du meinst wohl Menschen sind wunderbar beeinflussbar, wenn ihnen das blaue vom Himmel gelogen wird?

    Ich zitiere mal Oscar Wild:


    So etwas wie einen guten Einfluss gibt es nicht.

    Jeder Einfluss ist unmoralisch – unmoralisch vom wissenschaftlichen Standpunkt aus.

    Weil einen Menschen beeinflussen soviel bedeutet, wie ihm die eigene Seele geben.

    Er denkt nicht mehr seine natürlichen Gedanken oder entflammt in seinen natürlichen Leidenschaften.

    Seine Tugenden gehören in Wahrheit nicht ihm.

    Seine Sünden, wenn es so etwas wie Sünden gibt, sind geborgt.

    Er wird das Echo der Musik eines anderen, der Darsteller einer Rolle, die nicht für ihn geschrieben wurde.

    Das Ziel des Lebens ist Selbstentfaltung.

    Seine eigene Natur vollständig verwirklichen – das ist es, wozu jeder von uns da ist.

    Heutzutage haben Leute die Angst vor sich selbst.

    Sie haben die höchste aller Pflichten vergessen, die Pflicht, die man sich selbst schuldig ist.

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Arg finde ich, dass allerhand fremde Leute im Land aufgenommen und versorgt werden.

    Auf unsere Kosten, immer weniger Geld fürs Gesundheitswesen und für die Renten für die eigenen Landsleute.

    Ohne Dich jetzt persönlich angreifen zu wollen, Mara, aber das sind doch Afd-Sprüche:

    Die AfD hatte ja in ihrem Wahlprogramm behauptet, dass die Finanzierung unseres Gesundheitswesens durch allgemeine politische Fehlentwicklungen bedroht sei und die von den Kassen zu tragenden Kosten für Migranten, Flüchtlinge und Asylbewerber aus dem Ruder laufen würden. Ähnliches konnte man vorher auch schon von Frauke Petry hören, die 2016 behauptete, dass durch die so genannte Flüchtlingskrise die Finanzierung unseres Gesundheitswesen kollabieren würde.

    Marktschreierisch und substanzlos, kann ich da nur sagen.


    Genau das Gegenteil ist nämlich der Fall: Da die zugewanderten Neumitglieder jünger sind als der Durchschnitt aller gesetzlich Versicherten und darüber hinaus auch noch weniger Leistungen in Anspruch nehmen als die gleichaltrigen bisherigen Versicherten, führen sie zu einem doppelten Entlastungseffekt für die Kassen. Sie stabilisieren nicht nur die Finanzen, sondern stoppen - zumindest für die nächste Zeit - die Alterung der Mitglieder in der GKV insgesamt.


    Was uns bei der Gesundheitsproblematik das Genick brechen wird, sind ganz andere Dinge, schreibe ich aber im Lifewave-Thread als Antwort zum Beitrag #24 von EMAH63 .

  • Dirk, das darfst du gerne glauben, wobei du doch meistens gut durchdachte und logische Argumente bringst, wenn ich dich hier lese.


    An diesem Punkt bin ich nicht deiner Meinung, mit diesen Argumenten werden die Leute beruhigt.


    Die meisten Leute, die zugereist sind, bekommen Sozialhilfe bzw. Grundsicherung, davon werden die Krankenkassenbeiträge finanziert.

    Das sind alles "unsere" Steuergelder, die in fremde Leute investiert werden, die hier nie gearbeitet haben und viele das auch nicht werden.

    Ich bin keine Rassistin und wer Hilfe braucht, dem soll geholfen werden, der Strom, der hier das Land überflutete und noch weiter überflutet war / ist zu groß, es hätte viel besser geprüft werden müssen, wer die Grenzen passiert... usw.

    Kein anderes Land auf der Welt ist so "dumm" und lässt sich dermaßen ausnutzen und badet im Selbstmitleid der Schuld vom zweiten Weltkrieg, wo kaum einer, der heute noch lebt überhaupt was dafür kann und absolut keine Verantwortung trägt.

    Die Leute, die heutzutage leben, sollen dafür Buße tun; so ein vollkommener Schwachsinn, mich ärgert das.


    Meine Meinung, unser ganzes System ist überlastet! Wie soll es da mit der Gesundheitspolitik aufwärts gehen?

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Meine Meinung, unser ganzes System ist überlastet!

    Kriminalität, Vergewaltigung ,Mord und Totschlag nicht zu vergessen was sich hier in Deutschland rapide nach oben geschraubt hat.

    Und bei der lapidaren Rechtsprechung auch kein Wunder.

    Wir sind ein Volk ohne Führung und das macht traurig und andere nutzen es schamlos aus.

    LG

    Tu deinem Leib des öfteren etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.

    (Teresa von Avila)

  • Genau das Gegenteil ist nämlich der Fall: Da die zugewanderten Neumitglieder jünger sind als der Durchschnitt aller gesetzlich Versicherten und darüber hinaus auch noch weniger Leistungen in Anspruch nehmen als die gleichaltrigen bisherigen Versicherten, führen sie zu einem doppelten Entlastungseffekt für die Kassen. Sie stabilisieren nicht nur die Finanzen, sondern stoppen - zumindest für die nächste Zeit - die Alterung der Mitglieder in der GKV insgesamt.

    Falls die alle Arbeit finden oder kriegen!

  • Daher habe ich ja auch geschrieben, dass sie zumindest für die nächste Zeit einen Entlastungseffekt für die Kassen bringen. Und wenn die Regierung nicht so bescheuert wäre und Flüchtlingen schneller einen Job oder Ausbildungsplatz zubilligen würden, sähe die Sache anders aus.

    Solange aber Ausbildungen genehmigt, die Flüchtlinge dann nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung aber wieder abgeschoben werden, wird sich nichts ändern.