Vitamin K2

  • Hallo!

    Ich selber nehme ab und zu mal Vitamin D, was aber nicht wirklich ankommt. Vitamin K habe ich dazu bisher noch nicht genommen, hatte immer "Respekt" wegen Gerinnung. Kenne mich da aber zu wenig aus, als dass ich das so einfach anwende.


    Eine große Frage habe ich schon Rene Graeber gestellt und wurde dann auf das Forum verwiesen. Ich habe in dem Buch über die Mittel bei Herzbeschwerden, also die natürliche Herztherapie auch über das Vitamin K2 gelesen.

    Nun interessiert mich, ob man das K2 nehmen kann, wenn man Marcumar-Patient ist. Und was ist, wenn man dieses Marcumar einnimmt und nicht genügend K einnimmt bzw. der Spiegel vielleicht zu niedrig ist - falls man das überhaupt testen lassen kann? Ich kenne einen Fall, wo eine junge Frau im Alter von 45 Jahren am Herzinfarkt verstorben ist. Sie nahm Marcumar ein wegen so einer Erbkrankheit (Faktor-5-Leiden?, weiß nicht genau ob es das ist). Ansonsten lebte sie vollkommen gesund. Könnte da vielleicht so ein Mangel Schuld sein oder kann man das nicht einfach so sagen?

    Ist es überhaupt so, dass man das K2 einnehmen kann bei Marcumar? Ich habe immer gehört, dass man das K weglassen soll.


    Das interessiert mich alles brennend, weil meine Schwiegertochter die Schwester dieser verstorbenen Frau ist und ebenfalls Marcumar einnimmt. Hat jemand da Erfahrung bzw. Informationen bezüglich dieser Problematik?


    Liebe Grüße:?::?:

    2 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Das interessiert mich alles brennend, weil meine Schwiegertochter die Schwester dieser verstorbenen Frau ist und ebenfalls Marcumar einnimmt. Hat jemand da Erfahrung bzw. Informationen bezüglich dieser Problematik?


    Liebe Grüße:?::?:

    Willkommen im Forum Lisamarie.


    Mit Vitamin K2 kenne ich mich nicht aus, wollte jedoch nachfragen, da ich das nicht verstanden habe,

    weshalb deine Schwiegertochter Marcumar einnimmt? Wegen welcher Erbkrankheit?


    Marcumar ist ein sehr gefährliches Medikament und ich würde erstmal hier ansetzen, obs keine Alternativen gäbe.


    Beste Grüße von

    Mara

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Hallo Lisamarie,

    bei einer Dosierung von bis zu 1.000 µg hat Vitamin K kaum Einfluss auf die Blutgerinnung und kann in dieser Begrenzung auch mit Blut verdünnenden Medikamenten wie Marcumar eingenommen werden. Gerade im Alter ist eine ausreichende Zufuhr von Vitamin K für stabile Knochen wichtig.


    Zur Regulierung der Blutgerinnung gibt es zudem vielfältige natürliche Möglichkeiten. Mit an erster Stelle steht hier Omega 3.

    Natürliche Blutverdünner

    Liebe Grüße

    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

    5 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • mir fällt noch Nattokinase ein, aber Vorsicht ist geboten, zusammen mit dem Marcumar geht das nicht.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

  • Marcumar... nimmt meine Schwiegermam auch.

    Ist sehr wichtig, hier die Zusammenhänge und Auswirkungen zu begreifen und abzuschätzen. Bitte geh vorsichtig damit um.

    Alles Liebe

    Sascha

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Jetzt bin ich echt platt zu ihrer Aussage zu K2, mich beschleicht langsam das Gefühl jemand hat ihren

    Account übernommen.

    Vitamin K 2 ist gesund, so lange man nicht zu viel davon abbekommt, das ist bei einer guten Ernährung zu gewährleisten (Eier, Butter, Sauerkraut, Fisch, Grünes Gemüse …)

    Mit NEM kann es leicht passieren, dass es zu viel davon eingenommen wird und dann wird's gefährlich.

    Zu viel Vitamin K macht das Blut dickflüssiger, die Gerinnung wird sozusagen gefördert, das Risiko von Thrombosen, Schlaganfall und Lungenembolie wird gefördert.

    „Das ist die Seuche unserer Zeit. Verrückte führen Blinde.“
    – aus William Shapespeare: König Lear

    Einmal editiert, zuletzt von Mara1963 ()

  • Viele verstehen einfach nicht was "Blutgerinnung" bedeutet.


    Danke Mara.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS: Für jegliche von mir gegebene medizinische Fachliteratur an Dritte, die aus Pro- und Kontrastudien oder aus Überzeugung basieren. Ebenso distanziere ich mich vom Konsum, Verkauf oder Vermittlungen illegaler Substanzen. Beiträge und PN-Nachrichten unter Vorbehalt und ohne Gewähr im Hinblick auf Dritte.


    Gesunde Grüße

    Medico

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • https://www.vitamind.net/vitam…tgerinnung-blutverdunner/


    Auszug:

    Osteoporose, Arteriosklerose und vaskuläre Kalzifikation – der Preis der Blutverdünner?

    Diese Empfehlung könnte fatale Folgen haben. Denn insbesondere Vitamin K2 spielt auch jenseits der Blutgerinnung eine wichtige Rolle in vielen körperlichen Prozessen . [3–8] Unter anderem sorgt Vitamin K2 durch die Aktivierung von Osteokalzin und Matrix-GLA-Protein für eine korrekte Verwertung des Calciums und beugt damit Osteoporose und vaskulärer Kalzifikation vor.


    Darum geht es mir, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.


    Gruß Hannah

    Freiheit der Mut, du selbst zu sein. (Osho)

  • Und genau dafür ist Magnesium/Kalium meines Erachtens besser verträglich. Hier ist Magnesium wichtiger als K2. Und was bringt es mir Calcium mit oder durch Vitamin K2 zu verwerten (dies macht es allerdings nur bedingt), wenn ich dickes Blut habe wie Honig dadurch!


    Never!

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    Gesunde Grüße

    Medico

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Ich möchte es noch einmal anführen. Vitamin K ist genau so wie Vitamin D essentiell und lebenswichtig. Verbale Aussagen und Einschätzungen sind ohne konkrete Zahlen wertlos und stiften nur Verunsicherung.

    Es ist hinlänglich nachgewiesen, dass Vitamin K bis 1.000 µg kaum Einfluss auf die Gerinnung hat und damit kein "dickes Blut wie Honig" verursacht. Für den Knochenstoffwechsel und stabile Knochen ist es aber unabdingbar.

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Wenn es hormonell bedingt ist, hilft Vitamin D3 und auch K keinen Schimmer. Und deine Anführungen bringen gar nichts, muss man hier auch Mal ehrlich sein. Denn man hat hier eindeutig erläutert warum diese Dinge nicht so harmlos wie Gummibärchen sind. Da bringt es nichts Nebenwirkungen kleinzureden. Wer 80.000i.e. Vitamin D3 im Frontlad empfiehlt, agiert grob fahrlässig. Ist meine Meinung und habe es hier des Öfteren erklärt warum.

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    Gesunde Grüße

    Medico

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Ich stimme auch diesmal dem Beitrag #112 von bermibs zu - bei 1.000 µg K2 passiert praktisch gar nix. Vor allem auch deshalb, da hauptsächlich Vitamin K1 für die Blutgerinnung zuständig ist. K2 ist besonders wichtig bei der Kalzium-Verteilung im Körper, es verstärkt die Kalzium-Einlagerung in die Knochen, verhindert dabei gleichzeitig die Ablagerung in den Blutgefäßen.

    Bei K2 sind zwei Formen wichtig - einmal das MK4 und dann noch das MK7. Allerdings sollte man sich eher um die MK7-Form des Vitamin K2 kümmern, da diese Form eine Halbwertszeit im Körper von gut 3 Tagen hat, MK4 hat eine Halbwertszeit von lediglich einer Stunde.



    Vorallem Stufe ich und das mache ich ganz Eigeninitiativ, Vitamin K2 nicht als Gesundheitsfördernd ein.

    Erstaunlich.

    Bei 180 µg K2 pro Tag, gegeben über eine Dauer von 3 Jahren, konnte ein signifikanter Schutz vor einer Fraktur von Wirbel-Hüftknochen festgestellt werden. Außerdem wurden die altersbedingte Versteifung der Arterien gestoppt und die Blutgerinnung bei dieser Dosierung in keinster Weise beeinflusst.


    Und dass bei K2 allem Anschein nach eine sehr große Sicherheitsspanne vorliegt zeigt sehr schön Japan - dort werden täglich sogar 45.000 µg K2 verschrieben zur Behandlung von Osteoporose.


    Kann man unter anderem auch nachlesen auf der Seite von Rene Gräber: https://www.vitalstoffmedizin.com/vitamin-k/


    Ich selbst nehme seit Jahren 200 µg K2. Täglich.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

    5 Mal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Alleine das pauschalisieren ist eine Gratwanderung und auch hier grob fahrlässig. Für mich ist das Thema hier aber beendet. Jeder wie er meint und möchte.

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    Gesunde Grüße

    Medico

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Viele verstehen einfach nicht was "Blutgerinnung" bedeutet.


    Danke Mara.

    Wie meinst du das? Meinst du den Prozess hinter der Gerinnung? Hast du nicht geschrieben, dass K2 die Einlagerung von Calcium fördert? Vielleicht führt es zur Verklumpung, da es sich auf das Eisen an den Blutkörperchen ähnlich auswirkt?

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Danke für eure Meinungen!

    Meine Schwiegertochter nimmt das Marcumar ja nicht zum Spaß. Sie hatte als Jugendliche mal eine Lungenembolie, weil sie diese Krankheit hat. Damals wusste allerdings niemand was davon.

    Nun ist ihre Schwester, die auch Marcumar einnahm und diese Krankheit hatte, letztes Jahr plötzlich im Alter von 45 an einem Herzinfarkt verstorben. Als ich dann in dem Buch von Rene Graeber über die Bedeutung des Vitamin K2 las, dachte ich, dass vielleicht ein Zusammenhang sein könnte zwischen dem Herzinfarkt und einem möglichen K-Mangel. Ich weiß ja nicht, wie sich die Schwester ernährt hat in puncto K, aber ansonsten soll sie sehr gesund gelebt haben.

    Natürlich mache ich mir Sorgen um meine Schwiegertochter, dass ihr auch so was passieren könnte und möchte mich informieren.


    Ich habe ja schon einiges hier gelesen und ich denke, wenn sie das K2 einnimmt, dürfte ihr das zumindest nicht schaden.

    :)

  • Wichtig beim Kauf von Vitamin K2 MK7-Präparaten ist die Auszeichnung auf der Verpackung "100% all-trans MK7"!

    MK7 kommt einmal als cis- und dann noch als trans-Isomer vor. Beide Formen sind chemisch zwar identisch, allerdings unterscheiden sich die beiden in ihrem geometrischen Aufbau:

    Bei der trans-Form liegt MK7 als gerade Struktur vor, bei der cis-Variante als abgeknickte, gewinkelte Form.

    Unser Körper kann allerdings nur die trans-Form verwerten, nur in dieser Form kann K2 MK7 an bestimmte Enzyme in der Zellmembran andocken.

    Leider bestehen viel MK7-Produkte zu bis zu 70% aus der cis-Form, obwohl diese unwirksam ist.

    Also wie immer - Augen auf beim Kauf!

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Das Produkt kommt aus den USA, ist ein eingetragenes Warenzeichen, bzw. eine eingetragene Handelsmarke. Deshalb auch das ® für Registered Trade Mark hinter der Bezeichnung MenaQ7. Nach amerikanischem Recht bedeutet das, soweit mir bekannt, dass es für das Produkt einen Markenschutz gibt. Vielleicht weil es mit Reismehl hergestellt wird und auch Siliziumdioxid enthält?

    An der Hypromellose, die enthalten ist kann´s nicht liegen, ist nichts anderes als unsere HPMC, Hydroxypropylmethylcellulose.

    "Nie hinterfragen. Niemand soll etwas in Frage stellen, wir sollten es einfach tun!" Lothar Wiehler, RKI

    Und wenn mir Drosten ein Sandwich macht - ist das dann wissenschaftlich belegt?

  • Und nun bitte mal übersetzt für die Menschen ,die nicht so einen hohen iQ haben :pinch:

    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier