Obst und Gemüse an der Schule, Erfahrungen?

  • Bei uns hatten wir vor ...mehr als 30 Jahren!! in meiner Lieblingsschule (Realschule) den totalen Gesundheitshype.

    Es fing an mit einer - wie immer,wenn möglich - gemeinsamen Diskussion und dann der Entscheidung, mal gesundes Frühstück in der Schule zu testen.

    Alle die wollten, konnten sich einbringen.


    Eine sehr gelungene Sache, an die ich gerne zurückdenke :love:.

    das klingt wirklich nach einem tollen projekt an der schule! ich kann mir vorstellen, dass euch das zusammengeschweißt hat. auch super, dass sich da die lehrkräfte eingebracht haben. wenn alle da so super mitmachen, kann man einiges an mehrwert gewinnen und die schülerInnen sehr bereichern. ich kann mir vorstellen, dass ihr alle ganz viel aus derm programm mitnehmen konntet, oder? auch, dass ihr selbst säfte hergestellt habt, finde ich großartig! wurde dann ein bisschen was von den gesunden dingen, die in eurer zeit angeboten wurden, dauerhaft am schulbuffet beibehalten?

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Newsletter für Vitalstoffe von René Gräber

  • Sascha9 das ist tatsächlich bemerkenswert, wobei es ja tatsächlich schon seit ich denken kann Thema ist, dass man auf die Ernährung und vor allem die Qualität der Produkte; was mich nämlich stutzig macht, ist, dass das nicht zur allgemeingültigen Selbstverständlichkeit geworden ist.


    Was ich sehr wichtig finde, ist speziell für KInder, um zu lernen, woher ihre Nahrung kommt, nämlich nicht aus dem Supermarkt. Weshalb ich das Schulprogramm umso besser finde. Da ist Ende April ein Ausflug zum Pflanzenmarkt des hiesigen Adamah Biohof geplant ist. Das Programm beinhaltet zusätzlich den Umgang mit Tieren, denn es gibt da Hühner , Ziegen oder ähnliches Kleintier. Zuvor wird in der Osterzeit gebastelt, und dies thematisiert. Bin gespannt, wie genau die Lehrer diese für mich wichtigen Themen umsetzen. Der Hofladen sieht jedenfalls, nach den gesichteten Fotos zu schließen, sehr fein aus. Familär und übersichtlich wie es Kinder brauchen.

    Wir arbeiten für den gesunden Körpereiner neuen Gesellschaft

    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • christy_q : ja, es wurde vieles beibehalten von unserem "Experiment", weil es so gut ankam - lustig, es kommt ja meistens gut an, wenn alle mitmachen und sich einbringen dürfen. :love:


    Macchiato : schönes Angebot der Schule, hoffentlich wird es auch entsprechend vertieft - zB. zum Thema "welche Hühnereier sind gesund und geben dem Körper etwas" (das ist ein ständiges Thema für mich, konnte ich zum Glück viele überzeugen).

    Noch schöner ist es dann, wenn die Kids daheim die Möglichkeit habe, die Pflanzenkunde noch zu umzusetzen und zu vertiefen, vielleicht mit einem eigenen kleinen Beet im Garten oder einer entsprechenden Fläche auf dem Balkon. :)

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Sascha9 das ist tatsächlich bemerkenswert, wobei es ja tatsächlich schon seit ich denken kann Thema ist, dass man auf die Ernährung und vor allem die Qualität der Produkte; was mich nämlich stutzig macht, ist, dass das nicht zur allgemeingültigen Selbstverständlichkeit geworden ist.


    Was ich sehr wichtig finde, ist speziell für KInder, um zu lernen, woher ihre Nahrung kommt, nämlich nicht aus dem Supermarkt. Weshalb ich das Schulprogramm umso besser finde. Da ist Ende April ein Ausflug zum Pflanzenmarkt des hiesigen Adamah Biohof geplant ist. Das Programm beinhaltet zusätzlich den Umgang mit Tieren, denn es gibt da Hühner , Ziegen oder ähnliches Kleintier. Zuvor wird in der Osterzeit gebastelt, und dies thematisiert. Bin gespannt, wie genau die Lehrer diese für mich wichtigen Themen umsetzen. Der Hofladen sieht jedenfalls, nach den gesichteten Fotos zu schließen, sehr fein aus. Familär und übersichtlich wie es Kinder brauchen.

    sollte wirklich allgemeine selbstverständlichkeit sein, das stimmt. aber mir kommt vor, in den letzten jahren ist da eh ein bisschen ein umdenken passiert, oder ist das nur mein eindruck aus meiner bubble? ich befasse mich schon recht viel mit dem ernährungsthema, weil ichs halt spannend finde.

    und ja, da hast du recht, also gerade kindern kann man dann für das ganze leben eine wichtige lektion mitgeben. uns zusammen, in form von schulprojekten, kommt sowas ja immer noch einen ticken besser an. das prägt und bringt, wenn es richtig angestellt wird, viel spaß und freude an dem so wichtigen ernährungs-thema.

    toll, dass ein ausflug zum pflanzenmarkt geplant ist und klingt jedenfalls spannend, dass das auch mit einem programm am hof verbunden werden kann.


    christy_q : ja, es wurde vieles beibehalten von unserem "Experiment", weil es so gut ankam - lustig, es kommt ja meistens gut an, wenn alle mitmachen und sich einbringen dürfen. :love:


    Macchiato : schönes Angebot der Schule, hoffentlich wird es auch entsprechend vertieft - zB. zum Thema "welche Hühnereier sind gesund und geben dem Körper etwas" (das ist ein ständiges Thema für mich, konnte ich zum Glück viele überzeugen).

    toll, dass ihr mit eurem projekt einiges weitergeben konntet! und ja, zusammen etwas zu erschaffen, kann ganz schön motivierend und inspirierend sein.


    was meinst du denn mit "welche" hühnereier, meinst du damit den unterschied freiland und bodenhaltung?

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • was meinst du denn mit "welche" hühnereier, meinst du damit den unterschied freiland und bodenhaltung?

    Naja, es geht schon in diese Richtung.

    Wichtig ist neben der "Haltungsform" auch das Futter, sind es gute Körner, gibt es (Freiland?) auch Käfer usw..

    Ich kaufe grundsätzlich nur noch von mir bekannten Höfen, wo die Hühner im Freien laufen dürfen und Wiese haben.

    Oft wird ja Hühnerfutter mit altem Friteusenfett vermischt - wo ich das nicht kontrollieren kann, kaufe ich nicht.

    Glaube nichts, hinterfrage alles, denke selbst.

    LG

    Sascha <3

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Macchiato : schönes Angebot der Schule, hoffentlich wird es auch entsprechend vertieft - zB. zum Thema "welche Hühnereier sind gesund und geben dem Körper etwas" (das ist ein ständiges Thema für mich, konnte ich zum Glück viele überzeugen).

    Noch schöner ist es dann, wenn die Kids daheim die Möglichkeit habe, die Pflanzenkunde noch zu umzusetzen und zu vertiefen, vielleicht mit einem eigenen kleinen Beet im Garten oder einer entsprechenden Fläche auf dem Balkon. :)

    Genau. meine Tochter erzählte mir im zoom sehr lebendig darüber. Sie waren da gemeinsam am Biohof, zu Anfang der Woche. War offenbar ein voller Erfolg. Man hat ihnen offenbar sensationell köstliche Kärntner Kasnudl zur Brotzeit gegeben. Und ja, es gibt ein Schulprojekt, das vom Elternverein gestützt wird. Jedes Kind hatte noch Kräuter im Topf für Balkonien oder Fensterbank bekommen. Am Hof laufen die Hühner rum, sie hat paar Fotos geschickt. Jedenfalls finde ich hast du völlig recht, man sollte nichts zu sich nehmen, wo man nicht sagen kann was genau drin ist und was und wer dahinter steckt.


    Wir arbeiten für den gesunden Körpereiner neuen Gesellschaft

    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926

  • tolles Projekt und läuft wie ich gelesen habe leider nur in Thüringen.

    Daran sollten sich unsere Schulen mal ein Beispiel nehmen anstatt Schrott zu lernen welches die Kinder eh nicht brauchen.


    Dozentinnen und Dozenten der Universität Erfurt stellen auf der Bundesgartenschau (Buga) 2021 in Erfurt das Unterrichtsfach „Schulgarten” vor. Interessierte sollen sich an drei Hochbeeten zu den Themen Anbau, Pflege, interaktive Landartprojekte und Wildblumenwiesen über das gemeinsame Gärtnern informieren können, wie die Uni mitteilte.


    „Wir möchten die Potenziale des Faches und des Lernortes Schulgarten deutlich machen und eine möglichst breite Bevölkerungsgruppe dafür begeistern”, sagte die Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, Katy Wenzel. Den Schulgarten als Lernort gebe es deutschlandweit an Kitas und Schulen, das Unterrichtsfach hingegen sei nur in Thüringen in den Lernplan integriert

    https://deutsches-schulportal.…-ackern-auf-dem-schulhof/


    LG

    „Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort.

    Dort treffen wir uns.“

    (Rumi)





  • Naja, es geht schon in diese Richtung.

    Wichtig ist neben der "Haltungsform" auch das Futter, sind es gute Körner, gibt es (Freiland?) auch Käfer usw..

    Ich kaufe grundsätzlich nur noch von mir bekannten Höfen, wo die Hühner im Freien laufen dürfen und Wiese haben.

    Oft wird ja Hühnerfutter mit altem Friteusenfett vermischt - wo ich das nicht kontrollieren kann, kaufe ich nicht.

    ja, das klingt einleuchtend. dass friteusenfett dazu gemischt wird, wusste ich nicht und finde das eigentlich sehr erschreckend... ich merke aber auch schon einen unterschied zwischen freiland-eiern und BIO freiland eiern. die herkömmlichen freiland-eier haben einen ganz orangen dotter, also das dürfte eben auch am futter liegen. ich bin jetzt generell etwas vorsichtiger mit eiern, möchte nurmehr sehr wenig essen, weil ich diesen massenkonsum von tierprodukten als ausbeutung sehe. da konsumiere ich lieber bewusster und in guter qualität.

  • Oft wird ja Hühnerfutter mit altem Friteusenfett vermischt - wo ich das nicht kontrollieren kann, kaufe ich nicht.

    Ich habe die EU-Vorschriften für Heimtierfutter vor ca. 2 Jahren gelesen. Und ja. Verbrauchtes Friteusenfett war da definitiv erlaubt. Wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass sie es auch in Hühnerfutter packen könnten. Aber gibt sicher schon wieder neue Bestimmungen, die nicht besser sind.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Den Schulgarten als Lernort gebe es deutschlandweit an Kitas und Schulen, das Unterrichtsfach hingegen sei nur in Thüringen in den Lernplan integriert

    deutsches-schulportal.de/schule-im-umfeld/gemuese-ackerdemie-schulgarten-ackern-auf-dem-schulhof/

    Siehste, das wusste ich nicht. Und ich finde, diese Projekte sollten Schwerpunkt mäßig überall laufen.


    Ich habe die EU-Vorschriften für Heimtierfutter vor ca. 2 Jahren gelesen. Und ja. Verbrauchtes Friteusenfett war da definitiv erlaubt. Wäre aber nie auf die Idee gekommen, dass sie es auch in Hühnerfutter packen könnten. Aber gibt sicher schon wieder neue Bestimmungen, die nicht besser sind.

    Das ist ja so degeneriert. Ich meine, weshalb lassen wir uns derartige Vorschriften machen, wenn es doch darum geht, was in unseren Körper kommt und wie mit Natur und Umwelt umgegangen wird? Wenn wir da auf Verbesserung warten, dann wohl noch lange. Wenn wir es so machen wie du sagst christy_q also auf Qualität und nicht auf Quantität bauen, nur dann können wir etwas ändern. Ich kenne so viele familien, die aber bei ihrem Einkauf nicht darauf achten und die Wiener im Megapack kaufen.

    <X

    Wir arbeiten für den gesunden Körpereiner neuen Gesellschaft

    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • Das ist ja so degeneriert. Ich meine, weshalb lassen wir uns derartige Vorschriften machen, wenn es doch darum geht, was in unseren Körper kommt und wie mit Natur und Umwelt umgegangen wird?

    Da fragst du die Richtige.<X Mich stört schon, dass es Bio gibt, da Ich der Ansicht bin, dass jeder Mensch das Recht auf unvergiftete Lebensmittel hat.

    Denke aber auch, wir haben eine unglaubliche Macht als Verbraucher, die wir einfach nicht nutzen. Die meisten denken nicht weiter nach und ich glaube nicht, dass es nur am Preis liegt. Obwohl wir in der EU wahrscheinlich das Volk sind, das anteilig am Wenigsten für seine Nahrung ausgibt.

    Es fehlt, wie man auch aktuell sieht, einfach am kritischen Denken und schon ist die Macht verpufft.

    Viele denken was verkauft werden darf, kann ja nicht schlecht und schädlich sein und dann kommt eben das bei raus.


    Die EU ist ja eh schon immer in allen Bereichen eine Veranstaltung, die gegen die riesige Macht der Lobbyisten um Verbesserungen kämpfen muss.

    Obwohl ich das Chemikalienschutzgesetz REACH besser finde als das, was wir vorher hatten und den Namen nicht verdiente, muss man auch sagen, dass damals beim Verbot der Kältemittel/FCKW sofort die ganzen Lobbyisten aufgetaucht sind und es geschafft haben das Verbot um 20 Jahre zu verzögern. Es gelingt ihnen immer wieder die Bestimmungen zu verwässern oder Entscheidungen zu verschleppen. Wenn es um die Menschen ginge, müsste man das unter Strafe stellen und gut ist. Dann wäre das längst Geschichte. Aber leider regiert Geld die Welt.


    Und gerade wir hier in D waren über sehr viele Jahre einer der größten Blockierer aller EU-Bestimmungen rund um die Landwirtschaft und das Tierwohl und haben viele Abmahnungen bekommen, da wir es nicht umgesetzt haben. Denke nicht, dass sich das geändert hat.

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

  • Darüber weiß ich leider zu wenig Die Mama, also was die Bestimmungen betrifft. Was aber offenbar anders lief ist soweit ich das vom Hörensagen in Erfahrung gebracht habe, dass die ehemaligen Ost Länder weil weniger Geld für die Chemie da war auch weniger Gift in den Boden gelangte. Stimmt das so? Jedenfalls sagen das die Leute aus Jena. Bei DDT lag der Osten aber vorn?

    Ich blicke da nicht mehr durch ...


    Aber definitiv:

    da Ich der Ansicht bin, dass jeder Mensch das Recht auf unvergiftete Lebensmittel hat.

    Wie konnte es nur soweit kommen, dass man dafür feilschen muss ???

    Wir arbeiten für den gesunden Körpereiner neuen Gesellschaft

    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • Wenn wir in der Geschichte etwas zurückgehen, dann haben wir in D etliche Skandale erlebt, bei denen Menschen vergiftet wurden. Das war schon immer so. Das deutsche Chemikalienschutzgesetz hat seinen Namen nicht verdient, denn es war einfach nur ein Sammelwerk von Chemikalien ohne Prüfung auf Giftigkeit, in dem weit nach dem Krieg, glaube ab 1980, alle Chemikalien aufgeführt wurden. Sogar etliche, die unter AH wegen der Auslösung von Berufserkrankungen, etc. in D verboten waren, wurden nach dem Krieg wieder erlaubt. Es hat ausgereicht, wenn Unternehmer sagten sie hätten keinen alternativen Stoff.

    Das ist der Grund, warum ich REACH als EU-weites Regulierungssystem begrüsst habe. Denn vorher gab es praktisch nichts richtiges und jedes Land hat sein eigenes Süppchen gekocht. Jetzt gibt es ein einheitliches System und Gift ist überall Gift. Neue Chemische Produkte müssen vor Zulassung auf ihre Giftigkeit getestet werden, was trotz Lobbyismus viel mehr ist, als es vorher gab.

    Auch wenn es Schröder ausreichte Verbote zu verhindern, in dem er sagte unschädlichere Chemikalien in Polstermöbeln würden Arbeitsplätze gefährden.

    Und viele Chemikalien wurden auch verboten. Beispiele:

    2006: https://www.chemie.de/news/565…-22-haarfaerbemittel.html

    2012: https://proxy.metager.de/rp-on…2cd95a6c04835208e439d6ab3

    2022: https://proxy.metager.de/www.m…0c1dc33a804b8aba6179c2fc3


    Auch wenn viele giftige Pestizide bereits in der EU verboten sind, habe ich nicht das Gefühl, dass es diesbezüglich wirklich besser wird. Auch weil die CDU-Landwirtshaftministerin eine wahre Lobbyisten war und viel Dreck wieder in D erlaubt hat und im Ausland mit verbotenen Pestiziden Angebautes trotzdem ins Land kommt und nur eine permanente Überwachung sicherstellen könnte, dass davon nichts auf den Teller gelangt. Es wird viel geprüft. Aber lange nicht genug. Aber der Witz ist, dass wir die verbotenen Pestizide immer noch herstellen und exportieren. https://proxy.metager.de/www.p…171b197d1a0a6702e3cff7ed3


    Wie das in der DDR aussah, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es viel weniger Umweltschutz und schlechte Luft im Bereich von Kohlekraftwerken gab. Zudem sollen in DDR-Kinderheimen viele Impfungen getestet worden sein. Chemikalien sind billig. Und wenn ich den Artikel lese, war es wohl nicht wenig mdr.de/wissen/umwelt/ufz-lindan-altlasten-boden-grundwasser-102.html

    oder den https://www.greenpeace.de/biod…ddr-altpestizide-slowakei


    Es ist wie immer. Wenn man sich mit einem Thema intensiver beschäftigt, tun sich wahre Abgründe auf.<X

    Wenn gegen die ethischen Regeln des Nürnberger Kodex verstossen wird, indem man vorhandene wirksame Heilmittel, Medikamente und Vorsorgemaßnahmen unterdrückt, um ungeprüfte experimentelle gentechnische Substanzen verimpfen zu können, sind wir bei Alarmstufe Rot.

    Einmal editiert, zuletzt von bermibs ()

  • christy_q also auf Qualität und nicht auf Quantität bauen, nur dann können wir etwas ändern. Ich kenne so viele familien, die aber bei ihrem Einkauf nicht darauf achten und die Wiener im Megapack kaufen.

    puh, ja, da wird mir schon anders bei dem gedanken an billigfleisch... dann lieber selten fleisch in guter qualität oder am besten gleich ganz darauf verzichten, was ich empfehlen würde :) bei obst und gemüse ist es auch hilfreich, auf regionalität zu achten, das ist gut für die umwelt und gleichzeitig ist die ware auch nährstoffreicher, weil sie keinen langen transportweg zurücklegen musste, um dann unterwegs nach zu reifen.

  • Rechtsregulat von Dr. Niedermaier

  • ... die ware auch nährstoffreicher, weil sie keinen langen transportweg zurücklegen musste, um dann unterwegs nach zu reifen

    ich denke die Nährstoffe kommen in erster Linie aus der Boden- Luft- und Wasserqualität. So manches Obst und Gemüse kann getrost auch später nachreifen. Äpfel zum Beispiel, die ja auch im Inland eingelagert werden, sind nach der Reifung auf alle Fälle gesünder. Süßer und fruchtiger vor allem sobald die Schale krümpelt.


    Jedenfalls noch zur Info: das Schulprojekt meiner Tochter mit dem Adamah Biohof läuft wegen des Erfolges bis zum Schulabschluss in diesem Jahr. Der Elternverein erwägt, einige Kleinprojekte für das kommende Schuljahr zu planen. Mal sehen. Es war eine gute Idee und hat die Kinder offenbar motiviert, mehr auf Lebensmittel zu achten. Sie kennen nun die Qualitätsunterschiede zwischen biologisch, nachhaltig, regional, saisonal usw. Ich finde es toll und werde mit den Kids in diesem Sommer mal hinüber pilgern


    :)

    Wir arbeiten für den gesunden Körpereiner neuen Gesellschaft

    und wir haben Vertrauen in die Stärke neuer Generationen,

    die sich ihrer Probleme bewusst sind.


    Friedrich Kiesler; „Eintritt 75 Cent“, Berlin 1926