Die Apps-Falle
Supermärkte bauen zunehmend umfangreiche Verbraucherprofile auf, indem sie Kaufhistorien, Surfverhalten, Online-Suchen und Daten von Drittanbietern nutzen, um alles Mögliche abzuleiten – vom wirtschaftlichen Status über Gesundheitszustände bis hin zur Familienstruktur.
Die Ironie besteht darin, dass die Verbraucher einen Großteil dieser Überwachung selbst ermöglicht haben. Sie meldeten sich für Kundenkarten an, um fünfzig Cent bei Cornflakes zu sparen. Sie luden Apps für Rabattcoupons herunter. Sie erlaubten, dass Standortdaten, Kaufhistorien und Zahlungssysteme zu einem einzigen Verhaltensprofil verschmolzen, weil es damals bequem erschien. Jetzt werden diese Daten gegen sie monetarisiert.
Mit jeder App werden sie zu einem rundumfassenden Röntgenbild.
Die Menschen verstehen den Wert von Daten nicht, weil sie sich immer noch als Kunden betrachten. In Wirklichkeit sind sie selbst zur Ware geworden.
Ihr Einkaufsverhalten wird analisiert und ausgewertet. WAnn, was und zu welchem Preis sie kaufen. Mittels KI ist Ihre Personifizierung eindeutig und erfasst meht Daten wie die des Staates.
Supermarktketten führen zunehmend digitale Regaletiketten ein und ersetzen traditionelle Papierpreisschilder durch elektronische Anzeigen, die direkt mit zentralisierten Preissystemen verbunden sind. Diese Etiketten können Preise sofort ändern – nicht über Nacht, nicht wöchentlich, sondern in Echtzeit. Ein Bericht zeigte, dass Geschäfte im Ausland die Preise bereits bis zu 100-mal pro Tag ändern. Genau dorthin entwickelt sich das Ganze.
Mit freundlichen GRüßen- Guenter
