Das Thema ist heiß. Wir alle sind auf gesunde Ernährung angewiesen. Doch sie soll auch schmecken, abwechslungsreich und genussvoll sein, denn sonst vergeht einem schnell der Appetit. Wie können wir beim Speisen Genuss mit Gesundheit harmonisch verbinden? Ich bin auf eure zahlreichen Erfahrungen und genialen Ideen und auf viele raffinierte Koch-, Zubereitungs- und Einmach-Rezepte außerordentlich neugierig. Ich bedanke mich im Voraus und warte auf überraschende, unterhaltsame und lehrreiche Beiträge. Und nun ran an den Speck! ![]()
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Gesunde und schmackhafte Ernährung - Erfahrungen, Rezepte, Wissenswertes
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Und nun ran an den Speck!
Ich mag keinen Speck. Meine Oma hat leider überall massig Spreck dran gemacht, sodaß man das eigentliche Gericht gar nicht merh schmecken konnte.
Ich koche jeden Tag, und ich koche gerne und abwechslungsreich. Manchmal paßt es nicht so recht zusammen, wie heute, wo es Bandnudeln mit Champignons und Tomätchen in Sahnesoße gab, und da es gestern schon Hähnchenbrust gab, habe ich heute einfach ein paar Bratwürstchen dazu gemacht. Zur Zeit kommt mir das Essen recht fad vor, und damit ich nicht zuviel Salz dran mache, nehme ich viele Kräuter, frisch, oder auch getrocknet. Am liebsten mach ich frisches Liebstöckel und getrockneten Estragon und Korianderkraut. Frisches Korianderkraut kommt in Salate.
Rezepte, hm, das ist immer so ein Ding, denn kochen tu ich nach Gefühl. Nur Backrezepte schreibe ich mir auf, und passe sie an, wegen weniger Zucker.
Wenn ich morgen dran denke, wälze ich einmal mein selbst zusammen getragenes Kochbuch, und suche den erfrischenden Beerenkuchen heraus.
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Sowohl "gesund" als auch "schmackhaft" in Sachen Ernährung wird von jedem anders verstanden bzw. gehandhabt.
beim Speisen Genuss mit Gesundheit harmonisch verbinden
Aus meiner Sicht, um Genuss und Gesundheit beim Essen harmonisch zu verbinden, geht es um Lebensmittel mit hoher Nährstoffdichte plus geschmackliche Nuancen, ohne den Körper mit minderwertigen Nahrungsmitteln (industrielle Weißbrot, Toast, Nudeln & Backwaren, Fast Food, Instant-Gerichte, Knabberzeug, Softdrinks..) zu belasten.
Einige Ansätze:
Hochwertige Fette (Ghee, Kokosöl, Fischöl, Olivenöl, Schwarzkümmelöl…)
Hochwertige Proteinquellen (Weidefleisch, Bio-Eier, Innereien, Geflügel, Fisch, Hanfsamen …)
Geschmackliche Nuancen mit frischen Kräutern und Gewürzen (Dill, Salbei, Ingwer, Kurkuma etc.), fermentierten Lebensmitteln (z. B. frischem Sauerkraut), frischem Zitronensaft oder hochwertigem Apfelessig …
Schonende Zubereitung: Dämpfen oder sanftes Schmoren im eigenen Saft …
Ein gründliches Kauen ist das ein wertvolles Geschenk, das ich meinem Körper machen kan. Die perfekte Grundlage für eine leichte Verwertung und Entfaltung.
Und ganz klar zu erwähnen ist, das Essen ohne Smartphone und/oder Fernseher.
raffinierte Koch-, Zubereitungs- und Einmach-Rezepte
Ich bin jemand, der meist nach Eingebung und Gefühl zubereitet. Weder nutze ich Rezepte aus dem Internet/Kochbüchern noch teile ich solche.
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Rezepte, hm, das ist immer so ein Ding, denn kochen tu ich nach Gefühl. Nur Backrezepte schreibe ich mir auf, und passe sie an
So mache ich es auch.
Meine Rezepte sehen dann meist so aus:
Speck in Würfel schneiden und knusprig braten.
Schaffleisch schnetzeln und im ausgelassenen Fett gut anbraten.
Zwiebeln in grobe Würfel schneiden, Gewürzgürkchen in feine Scheiben.
Das Fleisch mit Salz, Pfeffer, Paprika, Majoran und Senf würzen, die Zwiebeln dazugeben. Wer noch andere Gewürde mag, gibt sie nach Gusto dazu.
Alles solange schmoren, bis das Fleisch weich ist. Die Gürkchen mit dem Gurkenwasser zugeben.
Noch kurz weiterköcheln.
Abschmecken.
Dazu passt Kartoffelbrei, Reis, Nudeln, Bratkartoffeln........
Also alles ohne Mengenangaben. Damit sind dann die allermeisten Leute total überfordert, weil sie immer bis aufs Gramm genau wissen müssen, was da reinkommt. Ich hab doch keine Ahnung, für wie viele Leute sie kochen wollen, oder wieviel die essen.
Für mich sind Rezepte immer nur Anregungen. Und mein Essen schmeckt nicht jedes Mal genau gleich. Muss es ja auch gar nicht.
Statt Schaf kann man natürlich auch Rind nehmen. Schwein und Huhn eher nicht.
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Ich esse auch nicht so gerne Speck. und überhaupt selten und sehr wenig Schweinefleisch. Habe mich sogar eine lange Zeit fleischlos ernährt. Inzwischen esse ich wieder Fleisch, doch wenig, dafür aber mehr Fisch und Geflügel. Doch es gibt Ausnahmen beim Speck, wie zum Beispiel den Südtiroler Speck. Der schmeckt anders als der deutsche oder sonstige Speck, weil er nach traditioneller Methode hergestellt wird. Hier gibt es einen sehr aufschlussreichen Artikel, warum der Südtiroler Speck eine echte Delikatesse ist.
ZitatWährend nördlich der Alpen, Schinken hauptsächlich durch Räuchern haltbar gemacht wird (z.B. der rauchige Schwarzwälder), wird in südlichen Ländern der Schinken meistens luftgetrocknet (z.B. Parma, San Daniele oder Serrano Schinken).
Die Südtiroler haben beide Kulturen und Techniken vereint. Der typische Südtiroler Speck wird nur leicht geräuchert, danach reifen die Schinken für mindestens 22 Wochen nach alter Bauerntradition in der kühlen frischen Bergluft.
ZitatDer Speck, der eigentlich ein Schinken ist
Achtung Verwechslungsgefahr: Der feine Südtiroler hat nichts mit dem in Deutschland meist erhältlichen fetten Bauchspeck zu tun. Der Begriff „Spek“ stammt aus dem althochdeutschen und heißt „etwas Dickes, Fettes“. Und um es auch ganz klar zu sagen, mit den aufgespritzten deutschen oder dänischen Supermarkt-Wasserbomben hat Südtiroler Speck rein gar nicht zu tun.
Mit dem Qualitätszeichen g.g.A. (geschützte geografische Angabe) darf nur Speck ausgezeichnet werden, der nach der traditionellen Methode hergestellt wird. Dies alles steht schön auf der Homepage des „Südtiroler Speck Konsortiums“.
Viele weitere sehr interessante Details über den Südtiroler Schinkenspeck hier: https://dieseekocht.com/2015/03/20/mit…n-an-den-speck/
Ich koche auch in der Regel frei nach Schnauze, doch es gibt Ausnahmen, z. B. wenn ich bestimmte neue, fremdländische Gerichte kennenlernen und kochen möchte. Dann geht es nicht ganz ohne Rezept. Ich koche gerne Gerichte aus aller Welt. Dabei kann es allerdings passieren, dass ich nach einiger Zeit die Rezepte ein wenig ändere und sie meinen Vorstellungen anpasse.
Vor Jahren kaufte ich im Berliner KADEWE einen echten französischen Hahn, der eine goldgelbe Farbe hatte, und viel besser war als die blassen Hühnerleichen aus dem Supermarkt. Er war auch teurer, doch ich wollte unbedingt ein original französisches Rezept ausprobieren, und deshalb musste es auch ein original französischer Hahn sein. Und so lernte ich, wie man Coq au vin, also Hahn in Wein, in diesem Fall Rotwein, kocht. Nämlich mit Zwiebeln, Kräutern der Provence, Lorbeer, nach Belieben Speck, in Rotwein geschmort.
Naturheilung, ich esse auch gerne ganz bewusst langsam und kaue ausgiebig. Statt Essig kann man auch Verjus nehmen. Verjus (auch Agrest genannt) ist der gepresste Saft unreifer Weintrauben. Er ist eine milde, fruchtige Alternative zu Essig oder Zitronensaft. Da er weder Histamin noch Fructose enthält, ist er für viele Allergiker gut verträglich.

