Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes und Opticopathica Ischemica

  • Zink ist gewöhnlich bei Diabetes angebracht, ebenso Molybdän, kommt wahrscheinlich aber auch auf die Schwere der Zuckerentgleisungen an.
    Im Prinzip gibt keinen schweren oder leichteren Diabetes, sondern nur einen schlecht eingestellten.


    Welche Art von Diabetes hast Du, Typ 1 oder Typ 2, was machst Du jetzt grad gegen hohen Blutzucker?




    Eva

  • zuerst ein herzliches Willkommen hier im Forum [IMG:http://www.files.bermibs.de/privat/jpg/bilder/wink.gif]


    Bei Diabetes sind zahlreiche Mikronährstoffe wichtig. Als erstes solltest du die Basis mit einem optimalen Vitamin-D-Blutspiegel von ca. 80 ng/ml und einem Omega-3-Index von 8 - 11 % schaffen.
    Zusätzlich würde ich dir zu einer professionellen Schwermetallausleitung raten.


    Die orthomolekulare Medizin empfiehlt folgende Mikronährstoffe:
    - Vitamin C: 1 - 3 g
    - Vitamin-B-Komplex 100
    - Vitamin E: 200 - 1.500 IE
    - Vitamin K2: 500 µg
    - Chrom: 200 -1.000 µg
    - Zink: 15 - 30 mg
    - Magnesium: 400 - 600 mg
    - Selen: 100 - 300 µg
    - Coenzym Q10: 200 - 500 mg
    - Alpha-Liponsäure: 600 - 1.200 mg
    - Omega-3-Fettsäuren: 6 - 9 g Fischöl
    - Bierhefe: 5 - 10 g


    Bei der zweiten Problematik spielt die Durchblutung eine wichtige Rolle. Auch hier sind die Omega-3-Fettsäuren von großer Bedeutung.
    Zur Verbesserung der Durchblutung sind natürliche Gerinnungshemmer wie Omega 3 gut geeignet.
    Liebe Grüße
    Bernd

    „Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

  • Mein 'Zuckerbaby' :) (Ehemann, Diabetiker Typ 1) nimmt nach seinem Schlaganfall im letzten Oktober von Dr. Wolz Thromboflow und fühlt sich wohl damit, kann auch auf Aspirin 100 und Cholesterinsenker derweil verzichten.




    Eva

  • Sorry für die späte Antwort, ich konnte erst jetzt mal wieder Zeit für Forum finden. Ich habe Typ 2, bin auf Insulin, 3X täglich schnellwirkendes je 20 Einheiten, abends 25 E mit verzögerter Wirkung. Die ischematischen Veränderungen setzen sich teilweise auch durche das Alter und langjähriges Diabetesleiden zusammen. Meine Langzeit-Blutzuckerwerte lagen in letzten zwei Jaahren zwischen 6 und 8.

  • Meine Langzeit-Blutzuckerwerte lagen in letzten zwei Jaahren zwischen 6 und 8.

    Damit meinst Du den HbA1 C Wert?


    Wie oft mißt Du den Blutzucker? Wie sind die Werte übern Tag verteilt in Bezug auf vor oder nach dem Essen, vor und nach Tätigkeiten, morgens nachm Aufwachen und abends vorm Einschlafen?



    Was heißt 'langjährig', wieviele Jahre ist das jetzt?



    Eva

  • Schönen Gruß an alle Mitforisten. Sorry für die lange
    Abwesenheit!



    1. Ja, ich meine den HbA1 C-Wert.



    2. Ich gebe zu, an meisten Tagen gebe ich mich damit zufrieden, dass ich nur morgens den Blutzuckerwert messe im nüchternen
    Zustand. Die Werte liegen zu 90 % im Bereich von 5.0 bis 7,0.



    3. Abends messe ich den Blutzuckerwert eher selten, höchster Wert einmalig war 12.0. Sonst zwischen 7 und 8, selten 9 oder mehr.



    4. Langjährig heißt 12 Jahre im diagnostizierten Zustand.


    Jetzt aber zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe selbst zu
    den Spurenelementen, die mir hier in Forum vorgeschlagen wurden und dabei auch
    das Taurin entdeckt. Taurin hat ja bekanntlich eine lindernde Wirkung bei den
    Effekten der mit Diabetes verbundenen Mikroagniopathie. https://en.wikipedia.org/wiki/Taurine#Physiological_functions
    Ich habe mich weiter umgeschaut unter verschiedenen
    Nahrungsergänzungsmitteln, die Taurin enthalten. Goji Beeren (Lycium Barbarum) erscheinen
    mir recht sinnvoll. Gerade die Goji Beeren enthalten viel Taurin, das protektiv
    sein soll bei diabetischen Augenerkrankungen. Goji Beeren enthalten auch Zeaxanthin
    das eine schützende Wirkung im Auge aufweist.



    https://www.inutro.com/goji-beeren



    „In einem Tiermodell
    des erhöhten Augeninnendrucks (okuläre Hypertension), der mit der Zeit zu einem
    Schaden der Netzhaut und Glaukombildung führt, äußerten Lycium barbarum
    Polysaccharide eine protektive Wirkung indem sie sowohl Schäden an den
    Nervenzellen des Auges, als auch an den umgebenden Blutgefäßen minderten (21).



    Die diabetische
    Retinopathie ist eine Augenerkrankung, die durch den erhöhten Blutzucker und
    Bluthochdruck bei Diabetikern vorkommt. Die Aminosäure Taurin, welche in Goji
    Beeren enthalten ist, wirkt entzündungshemmend und dadurch protektiv gegen die
    Entwicklung der Retinopathie in Zellkulturtests und Tiermodellen (22-24). Auch
    hier fehlen klinische Daten.“



    Hört sich zumindest so an, als ob man es mal probieren
    könnte, ob es was bringt ist eine andere Sache.

  • Hallo Golden Fork,


    habe das hier gefunden,

    Zitat

    Wechselwirkungen mit Arzneimitteln sind nicht bekannt. MSM hat eine leicht blutverdünnende Wirkung, was zu berücksichtigen ist, wenn Antikoagulantien eingenommen werden. MSM kann ausgezeichnet mit anderen Nahrungsergänzungsmittel oder Kräutern kombiniert werden.


    LG
    Nora

  • Zink und Vitamin B1.
    Vitamin B1 Mangel führt oftmals zu Heißhunger auf Süßigkeiten - welche ja für Diabetes alles andere als förderlich sind.
    Kann dir momentan keine Studie dazu verlinken, aber habe es selbst an mir festgestellt. Ein Anzeichen für Vitamin B1 Mangel ist übrigens wenn man sehr rissige Haut an den Finderspitzen hat.