Beiträge von annycollins

    Hallo in die Runde,


    es lässt sich alles leicht sagen, solange man nicht in der Situation ist.

    Liegt man im Klinikbett und die Ärzte haben einem erst einmal das Leben gerettet und es wird einem mitgeteilt, dass es aller Wahrscheinlichkeit auf ein Spenderherz hinausläuft... und dann kommt einem als erstes der eigene Sohn in den Sinn, der gerade erst vor wenigen Monaten seine Oma an eine ALS-Erkrankung verloren hat, dann sagt man nicht: „Reißt alle Schläuche raus.“


    Das ganze ist ein Prozess und eine gewaltige emotionale Situation...


    Liebe Grüße von einer spirituellen Herztransplantierten, der bewusst ist, was alles dahintersteckt und es nicht einfach so stehenlässt. Ich arbeite sehr viel innerlich. Auch das kann auf beiden Seelenebenen etwas bewirken und harmonisieren. Es kommt auf eine ganzheitliche Einstellung an. Es gibt Menschen, die spenden aus Liebe...

    Anny

    Moin EMAH,


    herzlichen Dank für Deine Antwort und den Glückwunsch.


    Ich werde auf der HTX-Station des HDZ NRW, Bad Oeynhausen, betreut. Dort bin ich auch transplantiert worden.


    Tatsächlich sagt mir mein Gefühl, dass ich über meine sehr gesunde Ernährung diese hartnäckige, seit Monaten andauernde, Abstoßungsreaktion ‚verursache‘. In der Tat nehme ich u.a. die von Dir genannten Lebensmittel zu mir ☺️. Leinöl mache ich mir so gut wie täglich über Kartoffeln oder Gemüse (weißt Du was über die Wirkung in Bezug auf Immunsuppressiva?). Es gibt ja eine Liste der Lebensmittel, die vermieden oder in geringeren Mengen zu sich genommen werden sollen. Da ich aber auch außergewöhnlicheres konsumiere wie Hanfsaat, Erdmandeln, Rohkakao, Trockenfrüchte, Kichererbsen und Kidneybohnen, Nori Algenflocken, Gewürze, Kokosblütenzucker u.ä., ist es noch nicht erfasst oder erforscht. Ich neige dazu, bestimmte Lebensmittel eine Zeit lang häufig zu essen.


    Zur Zeit bin ich in der Klinik, da die Biopsie nach der viermaligen Cortisonstoßtherapie eine Verschlechterung Grad I Richtung Grad II ergab. Nun wird gerade eine Thymo gemacht, die bereits nach der zweiten Gabe angeschlagen hat.


    Außerhalb der Therapie nehme ich täglich je morgens und abends Tacrolimus und Everolimus; täglich morgens Levothyroxin; zur Zeit wegen Wassereinlagerungen morgens Torasemid 20 mg, mittags 10 mg; täglich Nystatin Hub; 2 x wöchentlich Cotrim forte.

    Nein, ich bin in keinem HTX-Forum, denke auch nicht, dass ich das möchte. Das schulmedizinische kann ich mit den Ärzten besprechen. Da bin ich hier gut aufgehoben. Ich lese mir z.B. auch keinerlei Beipackzettel durch. Das würde nichts gutes mit mir machen. Ich horche in mich.


    Mir ging es zwischen letztem Klinikaufenthalt drei Wochen Zuhause schlecht - Enge auf der Brust, wie ein Korsett, wie mit Luft gefüllten Bauch, sobald ich ging, Treppe stieg, mich bückte etc. Alles anstrengend, dennoch habe ich mich aufgerafft, spazieren zu gehen. Mit häufigen Pausen. Mein Befinden war wohl auf die Abstoßungsreaktion zurückzuführen gewesen sein. Zu Deiner Frage... ich möchte mein Herz und meinen Körper im Einklang haben. Da soll alles miteinander funktionieren, so auch Leber (erfolgreich mit Mariendistelextrakt ins Lot gebracht) und Niere. Ich bin auch in Phasen des Unwohlseins recht guter Dinge.

    So, das ist einiges an Infos.


    Liebe Grüße,

    Anny

    Moin,

    ich bin Anny Collins, 52 Jahre alt, wohne an der Nordsee und habe einen wundervollen Sohn. Meine Verbundenheit mit Mutter Erde und meine spirituelle Lebensweise haben mich bis dato von der Ernährung bis zum medizinischen Bereich alles auf natürlichem Weg lösen lassen. Seit dem 05. Februar 2019 bin ich herztransplantiert.

    Seitdem bin ich in schulmedizinischer Betreuung. Nun suche ich auf Grund meines Befindens nach einer Abstoßungsreaktion und viermaliger, stationärer Cortisonstoßtherapie Alternativen.

    Schön, dass es dieses Forum gibt. Ich freue mich auf Austausch mit Euch.
    ♥️ lich grüßt

    Anny