Danke für die Aufstellung. Die Chance für die Gabe von Antitoxin wurde verpasst durch die Odyssee bei verschiedenen Ärzten, bevor er in der Neurologie landete. Selbstmedikation ist zur Zeit nicht möglich, da er durch die Magensonde ernährt wird.
Locke, das war eine allgemeine Aufführung.
Dachte mir schon, das es bei deinem Sohn einfach schon zu spät für das Antitoxin war. Denn da steht ja auch, wenn das Toxin bereits in die Nerven eingedrungen ist, verliert das Antitoxin an Wirksamkeit.
Das es jetzt erst einmal darum geht, dass dein Sohn im Krankenhaus erst einmal wieder fit wird, ist schon klar.
Obwohl es schon was hätte, wenn sie im Krankenhaus Substanzen nach Wunsch in den Tropf geben würden
, setzt Eigenbehandlung doch immer voraus, dass man sich auch selbst behandeln kann.
Als ich meiner Freundin vor Jahren erzählte, dass wir Regenaplexe nehmen, sagte sie, früher hätte eine befreundete Nachbarin nach ihrer Hirn-OP von ihrem Arzt für zuhause Regenaplexe bekommen, damit die Nerven sich schneller wieder regenerieren würden. Da ging es auch darum, dass die Frau ihre Füße nicht mehr fühlte. Sie wusste leider nicht welche Nr., weil es mich interessiert hätte. Es soll laut meiner Freundin aber auch funktioniert haben.
Ich bin kein Träumer. Denke, außer das dein Sohn überleben wird, weiß man momentan wahrscheinlich noch nicht genau, wie schwer die Schäden sind (deshalb auch die Biopsie) und wie es weitergehen wird. Das ist eine eher fiese Nachricht zu Weihnachten.
Aber er hat ja gute Gene von seiner Mutter und nach deiner Beschreibung offenbar ein sehr freundliches positives Gemüt.
Es braucht eben seine Zeit. Ich bin zuversichtlich, dass er das schaffen wird. Aber vielleicht wird es sehr lange dauern.
Was schreibt die KI auf meine Frage, und das liest sich ziemlich positiv:
kann man eine Botulismusvergiftung mit schweren Schäden so überleben, dass man wieder wie früher wird?
Überlebenschancen bei Botulismus
Bei rechtzeitiger und intensivmedizinischer Behandlung überleben mehr als 90 Prozent der Betroffenen eine Botulismusvergiftung. Unbehandelt ist die Sterblichkeitsrate mit bis zu 70 Prozent sehr hoch, da das Toxin die Atemmuskulatur lähmen kann, was ohne Beatmung zum Erstickungstod führt. Besonders entscheidend ist die frühe Gabe des Antitoxins, idealerweise innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden nach Symptombeginn, da das Toxin dann noch nicht irreversibel an die Nervenzellen gebunden ist.
Genesung und Dauer der Symptome
Die Wirkung des Botulinumtoxins kann bis zu zwölf Wochen andauern. Die Erholung verläuft langsam, da die Nerven-Muskel-Signalübertragung erst neu aufgebaut werden muss. Bei schweren Verläufen kann die komplette Genesung mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern. Die Regeneration erfolgt durch die Neubildung von Nervenendigungen („sprouting“) und die Wiederherstellung der ursprünglichen Signalverbindungen (SNARE-Komplex), was 8 bis 16 Wochen benötigen kann.
Bleibende Schäden nach Botulismus
In der Regel hinterlässt Botulismus keine bleibenden Schäden, selbst nach schweren Verläufen. Allerdings können Betroffene lange Zeit unter körperlicher Schwäche, Muskelschwund oder Atembeschwerden leiden. In seltenen Fällen bleiben langfristige funktionelle Einschränkungen zurück, insbesondere wenn die Intensivbehandlung kompliziert war (z. B. durch Lungeninfektionen oder Muskelatrophie nach langer Beatmung).
Fazit: Wiederherstellung wie früher?
Ja, die meisten Betroffenen erholen sich vollständig und können wieder zu ihrem früheren Gesundheitszustand zurückkehren – vorausgesetzt, die Behandlung war frühzeitig und intensivmedizinisch abgesichert. Die Genesung ist jedoch langwierig und erfordert oft eine umfassende Rehabilitation. Obwohl bleibende Schäden selten sind, kann die Dauer der Lähmungen und die physische Schwäche die Lebensqualität monatelang beeinträchtigen.
Das Krankenhaus scheint sich zu bemühen Komplikation zu vermeiden, indem es frühe Mobilisierungsmaßnahmen durchführt.
Zitat
Aufsitzen mit gesteigerter Dauer, Gehübungen unter Begleitung und Gehhilfe, immer länger Atmen ohne Sauerstoffzufuhr, Schluckversuche.
Denke, sie machen genau das Richtige. Das scheint heutzutage ja nicht mehr selbstverständlich zu sein.
Nochmal alles Gute für dein Kind. 