Seit vielen hundert Jahren werden die Tiere im Wald von den Förstern nach ausgearbeiteten Plänen und Gesetzen gehegt und gepflegt, aber auch gefüttert um sie anschließend töten zu können, wenn es zu viele gibt, und die Katastrophe mit Füchsen ist eh ohne Worte.
Dazu gehört auch das Wildern von Katzen und Hunden zu verhindern.
Nur deshalb die ganze Kastration von Freiläufern. Die ersten Katzen waren Wildkatzen. In einigen Ländern leben sie immer noch wild.
Das bei uns wilde Katzen leben ist aber nicht erwünscht, da sie keine heimische Tierart sind und sich schnell stark vermehren können.
Das könnte für ein Aussterben von verschiedenen heimischen Tierarten sorgen.
Gerade erst habe ich Berichte gesehen, wie man in einigen Ländern darum kämpft, dass ein eingeschlepptes amerikanisches Eichhörnchen nicht für das Aussterben des europäischen Eichhörnchen sorgt.
Wenn man sieht, welche katastrophalen Folgen auf heimische Tierarten einschl. ausgestorbener Tierarten es in diversen Ländern durch aus dem Ausland eingeführte Tierarten gibt, dann ist der Abschuss, wenn auch sehr grausam, auf einer bestimmten Ebene verständlich.
Jedes Bundesland hat seine eigenen Jagdgesetze.
Auch das Schießen von wildernden Hauskatzen ist erlaubt, wenn sie sich weiter als 300 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt befinden. In Niedersachsen gibt es inzwischen eine Kastrationspflicht für Katzen, um wildernden und verwahrlosten Katzen Herr zu werden.
Aber generell sehe ich durchaus, dass es auch Gründe im Bereich der heimischen Arterhaltung gibt.
Mittlerweile gibt es aber auch eine große pdf zum Thema.
Angaben zu getöteten Hunden und Katzen finden sich darin aktuell aber nur für Hamburg (2019/2020: 15 getötete Katzen)9, Hessen (2019/2020: 143 getötete Katzen, 1 getöteter Hund), NRW (2019/2020: 10 getötete Hunde)10 und Schleswig-Holstein (2019/2020: 3.194 getötete Katzen und 5 getötete Hunde11; 2018/2019 waren es 2.985 Katzen und 2 Hunde).
Einzig das Landesjagdgesetz in Mecklenburg-Vorpommern verlangt nach § 21 Abs. 8 LJagdG Mecklenburg-Vorpommern ausdrücklich Angaben zu getöteten Hunden und Katzen: „Der Jagdausübungsberechtigte hat über den Abschuss des Wildes, der erlegten Hunde und Katzen sowie über das Fallwild eine Streckenliste auf einem Formblatt zu führen.“
: https://djgt.de/wp-content/upl…agdschutzes.pdf
Unsere letzte Katze, ein schwarzer Kater, den die ganze Familie sehr geliebt hat, und der mir zur Begrüßung meist aufs Auto gesprungen ist, war auch Freigänger. Der Arzt hat vermutet, dass ihm irgendwelche Gartenliebhaber mit einem Knüppel auf den Schwanz geschlagen haben, als er in ihren Garten gekackt hat. Da wäre erschießen meiner Ansicht nach wesentlich humaner für das Tier gewesen. 