Es ist natürlich richtig, dass man sich nicht von einem Arzt panisch machen lassen soll.
Frühere Ärzte hatten wohl immer eine Naturheilkundeausbildung. Mein Vater hat von seinem Hausarzt, und das war ein ganz normaler Hausarzt, noch regelmäßig wegen seines Bluthochdrucks Blutegel angelegt bekommen.
Mittlerweile ist die Ausbildung Naturheilkunde eine Weiterbildung. Ganz generell würde ich bei Unsicherheiten empfehlen zu einem guten Arzt mit der Zusatzbezeichnung Naturheilkunde zu gehen. Schon ein Arztwechsel könnte entlastend sein.
Gleichzeitig erinnere ich daran, dass ich 2003 eine Börsenseite Pharmawerte gelesen hatte, auf der stand, dass sie diese Werte so steigern wollen, dass jeder ab 50 mehrere dauerhafte Medikamente benötigt.
Es tut mir heute noch leid, dass ich mir keinen Printscreen davon gemacht habe, den ich mein Leben lang einstellen könnte. ![]()
Danach haben sie die Blutdruckwerte gesenkt, die Diabeteswerte gesenkt, die SD-Werte nach unten korrigiert, etc. und das alles als große wissenschaftliche Erkenntnisse verkauft, damit das alles viel früher krankhafte Werte sind, so dass mehr Menschen mehr Medikamente benötigen.
Soweit ich erinnere hieß es früher mal beim Blutdruck 100+Alter wäre normal.
Rene hat genau dazu sogar einen Artikel verfasst.
https://naturheilt.com/blog/blutdruck-und-seine-normwerte/
Ob die Höhe des Blutdrucks tatsächlich ein Hochdruck ist, ist altersabhängig.
Und wenn man dann mal recherchiert, dann findet man z.B. auch recht aktuell folgende Aussagen:
Leitliniengerechte Behandlung erhöht bei über 80-Jährigen das Sterberisiko
Die „Berliner Initiative Studie“ der Charité stellt beide Zielwerte für Hochbetagte in Frage: Wie die Wissenschaftler um Dr. Antonios Douros im „European Heart Journal“ schreiben, hat die medikamentöse Senkung des Blutdrucks auf unter 140/90 mmHg – und insbesondere auf unter 130/90 mmHg – nicht grundsätzlich eine schützende Wirkung. Im Gegenteil: Bei Menschen, die älter als 80 Jahre sind oder die bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, steigt das Sterberisiko demnach sogar an.
Die Erkenntnisse basieren auf einer Beobachtungsstudie, bei der die epidemiologischen Daten von mehr als 1.600 Frauen und Männern analysiert wurden. Die Teilnehmer waren zu Studienbeginn im Jahr 2009 mindestens 70 Jahre alt und bekamen eine blutdrucksenkende Behandlung. Die Analyse ihrer Daten ergab, dass die über 80-Jährigen, deren Blutdruck bei unter 140/90 mmHg lag, ein um 40 Prozent höheres Sterberisiko hatten als diejenigen mit Blutdruckwerten über 140/90 mmHg.
: https://proxy.metager.de/archiv.gesundh…2780fc51e4a51e6
Soweit man auch jetzt lesen kann, wird ein Blutdruck, der vorübergehend und nicht dauerhaft bei 140 liegt, auch nicht als bedenklich bewertet.
Die AOK schreibt z.B.: Dass der Blutdruck beim Sport oder bei Stress ansteigt, ist ganz normal. Kritisch wird es, wenn er langfristig über 140/90 liegt.
Deshalb denke ich, es wird da sehr viel übertrieben. Denn leider ist der Patient auch der Pharma-Kunde.
Hier noch ein interessanter und sehr, sehr umfassender Artikel zum Blutdruck, aus dem u.a. hervorgeht, dass der für Nieren kritische Bluthochdruck über 160-180 liegen soll. So dass man sich darunter bezüglich der Niere eigentlich keine Sorgen machen braucht.
https:/ / www.zentrum-der-gesu…-uebersicht/bluthochdruck▹
Deshalb habe ich meinen Mann damals das Metoprolol auch leicht verbieten können. ![]()
Ich habe mir bis vor Kurzem nie Gedanken zu Stents gemacht.
Ich dachte, das wären Teile aus biokompatiblem Material, so ähnlich wie ein Plastikröhrchen. ![]()
Da ich letztens einen Beitrag zu Stents geschrieben habe, ein Herz-Stent besteht in der Regel aus einer Metall-Legierung (Edelstahl, Kobalt-Chrom o.ä.) und bildet eine geflechtartige Struktur, moderne Stents können auch mit Medikamenten beschichtet sein, kann ich nur sagen, das kann ich nicht abschätzen.
Wenn man aber eine Bypass-OP hat, ist das nicht zu verwechseln und etwas ganz anderes.
Dann werden körpereigene Gefäße eingesetzt, die ganz normal mit dem Körper verwachsen können, ohne dass man Fremdkörper im Körper hat. ![]()
Bei einer Bypass-OP werden die Engstellen oder Verschlüsse durch Einsetzen gesunder körpereigener Gefäßeˍ überbrückt. Hierzu werden meist eine Arterie von der Innenseite der Brustwand (Arteria mammaria interna) und eine oberflächliche Beinvene (Vena saphena magna).
Hierzu wird der Brustkorb geöffnet (Thorakotomie) und die innere Brustwandarterie von der Brustwand gelöst. Zeitgleich entnimmt ein zweiter Chirurg eine Beinvene, die später als Bypassgefäß genutzt werden kann. https://web.archive.org/web/2023120215…apie/bypass-op/