Nana, ich habe keinerlei Erfahrungen mit DMSO. Man liest aber, dass es pur zytotoxisch ist und nur unter 10% Verdünnung verwendet werden sollte. Auch soll es verdünnt direkt aufgetragen leicht ölig, schlecht einzureiben und schlecht von der Haut aufnehmbar sein. Seine Stärke soll es hauptsächlich als Salbenbestandteil entwickeln. https://www.kulturpixel.de/dmso-salbe-herstellen/
Aber wir haben hier einige Threads zu DMSO von Anwendern, die man über die Suche findet, die sich damit auskennen.
DMSO gehört zu den Substanzen, die mich nicht interessieren, da sie in meinen Augen eigentlich nichts mit Naturheilkunde zu tun haben, geschichtlich gesehen noch nicht lange bekannt sind und zu den in den USA gescheiterten pharmazeutischen Substanzen zu gehören scheinen, bei denen man zufällig entdeckt hat, das ein Lösemittel in niedriger Dosierung, das auch als Nebenprodukt bei der Zellstoffherstellung anfällt, auch positive Wirkungen hat. Da es eine Substanz aus der pharmazeutisch-chemischen Industrie ist, hat sie auch mögliche Nebenwirkungen. https://www.dmsoportal.de/nebenwirkungen/
Aber DMSO hat zweifellos seine Anhänger.
Noch etwas geht mir dabei durch den Kopf. Homöopathische Mittel sollen nicht mit Metall in Berührung kommen. Weshalb ich für meine homöopathischen Sprays die Spritzen ohne Nadel verwende. DMSO kann aber als Lösemittel bestimmte Kunststoffe angreifen und sollte daher mit einem Metalllöffel verwendet werden. Das ist mir dann auf Ebene der Schwingungen einfach schon zu kompliziert.
Ich konnte auch nichts dazu finden, ob und wie DMSO die homöopathische Wirkung eines Mittels beeinflusst.
Eine Arnika-Tinktur, wie im Patent beschrieben, war für mich bisher eigentlich keine homöopathische Substanz, sondern ein alkoholische Auszug aus einer Pflanze. Und C30 ist eine Potenz, in der so gut wie nichts mehr von der ursprünglichen Substanz, also Arnika, übrig ist.
Ich weiß es nicht, aber vielleicht wäre es sogar sinnvoller eine DMSO-Salbe separat zu benutzen. Die beschriebene Wirkung könnte ja auch vom DMSO alleine kommen, das es als Schmerzmittel wirksam ist.
Rene hat es schon auf den Punkt gebracht: https://www.naturheilt.com/dmso-dimethylsulfoxid/
Nur weil es hier kein von der Schulmedizin zugelassener Arzneistoff ist, heißt das nicht, das es keiner wäre.
In einigen europäischen Ländern wie der Schweiz ist DMSO auch weiterhin ein in der Schulmedizin zugelassener Arzneistoff.
: https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php…imethylsulfoxid
Also wenn pur, dann würde ich nur das homöopathische Mittel alleine nehmen.
Hatte im Frühjahr Bronchitis mit Lungenschmerzen und habe mir nur ein paar Tropfen Regenaplex 5 pur auf die Brust getropft und verrieben und die Schmerzen waren sofort für Stunden weg. Ich sehe nicht, dass flüssige homöopathische Mittel einen Wirkverstärker brauchen.
Das hat mich ziemlich beeindruckt. Seither habe ich schon ziemlich oft die alkoholische homöopathische Zubereitung alleine auf der Haut angewandt. Auch bei unserem Hund mit Arthrose, der Nachts danach immer gleich wieder einschläft.
Ich hatte davor noch nie ein flüssiges homöopathische Mittel direkt auf die Haut aufgetragen, was daran liegt, dass ich vor den Regenaplexen meist Globuli und hauptsächlich Globuli C30 verwendet habe.
Daher kannte ich eine Sofortwirkung vorher eigentlich nur von Cinnabaris C30 bei Fließschnupfen. Denn wenn ich das nehme, dann ist der Schnupfen bei mir sofort gestoppt.
Ich habe eine große Narbe von unter der Brust bis oberhalb des Bauchnabels. In der Heilungsphase hat mir lange keiner etwas gesagt, da es dabei sehr unangenehm werden kann.
Unsere Apothekerin, die speziell in Heilpflanzen weitergebildet ist, hat mir dann irgendwann Wala Malvenöl empfohlen, um es auf den Narbenbereich zu geben und es war mir auch lange ein Bedürfnis das täglich aufzutragen, weil es in jeder Beziehung richtig gut tut. Es ist auch soweit gut verheilt und nur noch ein heller Strich zu sehen.
Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, hätte ich aber auch regelmäßig das Regenaplex 89a aufgetragen, da der HP Mario Campana in seinem Buch schreibt unter 89a bilden sich keine Narben und knotigen Wucherungen und es ist wirksam gegen Narbengewebe. Das hätte ich doch zu gerne ausprobiert.
Wenn ich jetzt denke, ich sollte mir was auf den Narbenbereich schmieren, nehme ich nur noch 89a.
Also ich würde ein homöopathisches Mittel oder eine homöopathische Zubereitung so oft verwenden, wie ich das Gefühl habe, dass es nötig ist.
Das ist sehr individuell. Es kommt auch darauf an, ob Du Schmerzen oder negative Empfinden hast, die sich damit bessern.
Kann Anfangs jede Stunde sein, aber auch 3x oder 1x am Tag vor dem Schlafen ausreichen.
Du kannst ja auch deine eigenen Versuche damit machen, wie Du willst.
Aber eigentlich sind DMSO und homöopathische Zubereitungen völlig verschiedene Substanzen, die genau betrachtet nichts miteinander zu tun haben.
Also für mich ist eine Salbe mit einer anderswo als Arzneistoff anerkannten Substanz mit nachgewiesener Wirkung keine homöopathische Salbe, sondern eine Art Mogelpackung. 