Dachte eigentlich das sieht man gleich. Das geht nur von den jährlichen Geburten aus, die schon länger bei um die 0,7 Mio./Jahr liegen und ist eine ganz einfache Rechnung.
Vereinfacht 0,7 Mio. x 25 Jahre =17,5 Mio. oder x 65 Jahre = 45,5 Mio.
Es ist ziemlich klar, dass sich aus dieser Rechnung, die alle in D Geborenen von 0 -65 Jahre enthält, die aktuellen ca. 45 Mio. Arbeitnehmer nicht generieren lassen werden.
Die Zahlen werden natürlich erst so richtig relevant, wenn die sogenannten Baby-Boomer aus den geburtenstarken Jahrgängen aus dem Arbeitsmarkt ausscheiden. Deshalb auch seit Jahren die vielen Angebote von der Rentenkasse, wie Rente verschieben, weiterarbeiten und nicht nur die Rente für das Jahr erarbeiten, sondern in 1 Jahr zusätzlich den ganzen Rentenwert um 6% erhöhen. Da herrscht etwas Panik.
Der Kern sind mit ca. 11 Millionen Menschen die 1956-1965 Geborenen, zu denen ich auch gehöre.
Habe das nicht weiter geprüft, aber dazu werden wohl in einigen Berechnungen bis 1970 Geborene gezählt und sicher auch die älteren Migranten, und geschrieben, dass die Anzahl der Menschen, die in Rente gehen ab diesem Jahr um ca. 0,5 Mio./Jahr signifikant ansteigen soll.
Wie auch immer sollen bis 2036 ca. 20 Millionen Menschen aus dem Arbeitsleben ausscheiden, die dann jährlich durch die sehr viel kleinere junge Generation ersetzt werden wird.
Man muss kein Mathegenie sein, um festzustellen, dass den ca. 20 Millionen, die in Rente gehen keine 20 Millionen junge Menschen gegenüberstehen.
Es ist auch ziemlich klar, dass Menschen mit Migrationshintergrund zwangsläufig einen immer größeren Anteil an der Bevölkerung einnehmen, da sie traditionell schon immer mehr Kinder zeugen.
Der Mediendienst-integration.de schreibt im Übrigen, dass aktuell (ich nehme an, bin aber nicht sicher, dass das unabhängig von den Geburten in Deutschland ist) 40% Prozent der Kinder und Jugendlichen in D einen Migrationshintergrund haben.
Zudem gibt es an anderer Stelle eine Meldung, die besagt, dass in 2023 ca. 43% aller Kinder unter 5 Jahren in D einen Migrationshintergrund hatten.
PS.: Statistische Kategorien wie "Menschen mit Migrationshintergrund" oder "Eingewanderte und ihre Nachkommen" beziehen sich auf Personen, die selbst oder deren Eltern nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurden, oder Personen, die seit 1950 selbst zugewandert sind oder deren Eltern beide zugewandert sind. Der Migrationshintergrund von Menschen, die davor eingewandert sind, wird in aktuellen Statistiken und Forschungen nicht berücksichtigt.