Aber welcher Normalo kann sich noch Obst und Gemüse von Demeter, Natur oder Bioland leisten.
es landen Unmengen an top-Bioprodukten nie im Handel, weil das Gürkchen etwas zu krumm ist und der Apfel einen Fleck hat.....
da kann mensch direkt mit den Erzeugern ins Gespräch kommen, ob mensch mal die Kompostkiste abgreifen darf einmal die Woche oder mit dem Demeterbauern aufm Wochenmarkt mal reden, dass der ne Zweite-Wahl-Kiste macht zu nem reduzierten Preis
viele Streuobstwiesen werden nie beerntet, weil die alten Bauern nicht mehr können und die Jungen keine Zeit und Lust haben und sich "es nicht mehr rechnet"
viele Obstbäume und Nussbäume auf öffentlichem Grund können beerntet werden, in Ulm gibts eine ganze Allee Apfel- und Birnbäume, einen riesigen Baumhasel in der City direkt an der Donau, Kornelkirschen an der Bushaltestelle an der Uni usw unf.....
das ist woanders garantiert ähnlich
hab vor zwanzig Jahren in Ulm gelebt, Teilzeitgehalt gehabt und immer bio gegessen und damals noch keinen Garten gehabt
es geht schon, mensch muss halt initiativ sein
heut isses vielleicht etwas teurer im offiziellen Handel, aber vielleicht auch gratis (Kompostkiste, Streuobstwiese......)
und gerade heute ist es doch sowiso wichtig, lokal vernetzt zu sein und die Verbindungen vor Ort zu schaffen und zu pflegen
wir sind oft im Denken geprägt von Mangel oder Angst vor Mangel
es gilt vielleicht gerade heute unbedingt, das zu transformieren