hab auf mehreren Konvi-Höfen gearbeitet in A und DE
und die Kälber wurden sofort nach der Geburt weggezerrt von Mama und allein in einer kleinen Box untergebracht. Das waren Höfe mit etwa 30-50 Kühen, also keine wirkliche Massentierhaltung..... mensch denke nicht dass es bei Höfen mit mehr Kühen hübscher zugeht.....
Das ist Fakt und gang und gäbe in vielen Kuhställen. Es sei denn die Bauern haben auf Mutterkuhhaltung umgesattelt. Was aber sehr wenige haben.
Hab auf zwei Bio-Höfen in der Schweiz gearbeitet, die eigenen Ziegenkäse produzieren,
die sind kaum dazu gekommen, das Käsen zu geniessen, denn sie waren pausenlos im Stress, weil sie 14 Stunden am Tag malocht haben, aber da jault keine Gewerkschaft rum, die müssen das halt einfach machen sonst können sie ihre Fixkosten nicht zahlen.....
Milchwirtschaft hat fast nix mehr mit Öhi-Romantik zu tun, bei fast allen Höfen, es sei denn sie sind klein und wirklich artgerecht
sondern um Kohle machen und möglichst viel aus den Tieren rauspressen,
und wenn eine Kuh paar Liter zuwenig bringt oder oft Euterentzündungen bekommt, dann ab zum Schlachten.....
und da werden sie erbarmungslos in den Transporter gepeitscht, auch wenn sie nicht wollen, die wissen genau was läuft......
nur warum die Tiere krank werden, das interessiert ja eher wenig..... oftmals, nicht immer aber oftmals
die meisten sehen nie die Sonne, dürfen kaum rumlaufen und rumliegen mit Artgenossen wie sie wollen im Freien,
in A gehts zwei Monate auf die Alm wenns gut läuft, dann wieder in Anbindehaltung vorne und hinten in den Stall.......die dürfen sich grad hinlegen und sonst nicht bewegen
ich mag keine Milch mehr. Es sei denn von kleinen Höfen, wo ich genau weiss was läuft, mal etwas Ziegenkäse
nur auf den Milchpackungen sind halt dann so hübsche Bildchen mit grünen Wiesen und Bergen und Kühen zu sehen, das mögen die Kunden.....................................................