Servus Dirk,
DAs sog. Mittelalter bezieht sich auf eine eher lange Zeitperiode. Man rechnet vom jahre 500 bis ca 1500. Das europäische Mittelalter wurde geprägt von der christlichen Kirche und deren Glauben. Der Gesinnungsterror im Namen Gottes durch die Inquisation kostete tausenden Menschen das Leben. Die starre Glaubenslehre verhinderte viele Jahre jegliche Wissenserweiterung. Forscher und Gelehrte waren auf der Hut um nicht in den Bann- strahl der Kirchenobrigkeit zu kommen. Das ging bis in die frühe Neuzeit im16 Jahrhundert wo noch die Hexenverbrennungen stattfanden. So wie damals werden auch heute Naturheilkundler geächtet und verfolgt.
Eine Zeit wo Unwissen die Menschen prägte.Hygiene war unbekannt und die Ursache von Krankheiten wurden in nebulosen Dingen wie dem Bösen Blick vermutet. Da waren damals die Orientalen wie die Perser und Chinesen wesentlich weiter.
Durch die starke Vermehrung der Bevölkerung wurden die damaligen Hygienebedingungen zur Todesursache von Pest und Cholera. Die Erreger wurde erst 500 Jahre später entdeckt.
Ab dem 12. Jahrhundert brach - dank der Kontakte zu den arabischen Alchimisten - der „Alchimieboom“ über Europa herein:1085 schrieb Gerhard von Cremona in Toledo das erste Chemiebuch Europas: „Das Buch der Alaune und Salze“,
Eine wesentliche Zielsetzung der Alchemie war das Auffinden des Steines der Weisen und des Lebenselixiers. Die Triebfeder dafür war der Glaube, dass man damit Blei in Gold verwandeln bzw. den Tod überwinden könne.
Albertus Magnus war ein bedeutender Alchimist und Chemiker des Mittelalters, der sich als Dominikanermönch mit seinen Theorien jedoch streng innerhalb der von der Kirche vorgegeben Grenzen bewegte. Er isolierte als erster das Element Arsen.
"Der letzte Grund des Widerstandes gegen eine Neuerung in der Medizin ist immer der,
daß hunderttausende von Menschen davon leben, daß etwas unheilbar ist…"
mit freundlichen GRüßen- Guenter