Ich finde das Thema grundsätzlich schon spannend, gerade weil man im Studium ja auch viel über Medienwirkung und Framing spricht. Dass Informationen unsere Wahrnehmung beeinflussen, ist eigentlich unbestritten. Gleichzeitig wirkt mir das hier schon sehr stark vereinfacht und pauschal dargestellt.
Begriffe wie „Gehirnwäsche“ oder die Vorstellung, dass alles gezielt gesteuert ist, greifen für mich zu kurz. In der Praxis ist das Zusammenspiel aus Medien, Politik und Öffentlichkeit deutlich komplexer, mit vielen unterschiedlichen Akteuren und Interessen.
Ich glaube, es ist sinnvoll, kritisch zu bleiben und sich verschiedene Quellen anzuschauen. Aber genauso wichtig ist es, nicht jede Form von Einfluss sofort als bewusste Manipulation zu interpretieren, sondern genauer hinzusehen, wie Meinungen tatsächlich entstehen.