Beiträge von von Perlbach

    Das, was Gabriele geschrieben hat, stimmt. Weitestgehend. Vielleicht meinte sie aber das Richtige.

    Die Aussage bezieht sich zum Beispiel auf Gv-Mais, der durch eine gentechnische veränderung insektenresistent ist. Für die gentechnische Veränderung wurde dem Mais-Gen das Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis eingeschleust. Der Mais wurde also mit dem Bacillus "geimpft".

    Den Filmbeitrag habe ich seinerzeit nicht gesehen, hatte zu diesem Zeitpunkt aber schon das gleichnamige Buch von Klaus Martens "Heilung unerwünscht - Die dramatische Geschichte eines Medikaments". In diesem Buch gibt es sogar eine entsprechende Anleitung zur Herstellung der Creme.

    Da das Buch bereits 2009 erschienen ist, sind heute wohl nur noch Restexemplare zu finden.

    Deine Frage nach dem Handy kann ich so nicht beantworten - ich habe mich vor 5 Jahren entschlossen, ohne solch ein Ding durch die Welt zu spazieren. Auch in der zeit davor, habe ich das Ding sehr selten genutzt.

    Das Verblüffende dabei ist, dass ich sogar noch lebe. Kann sich so mancher Zeitgenosse gar nicht mehr vorstellen.

    Und bei mir im Büro / zu Hause nutze ich kein DECT-Telefon, sondern ein stinknormales mit Schnur. Damit kann ich zwar nicht in der Wohnung rumlaufen, muss ich aber auch nicht.

    So, wie ich keine Handy nutze, genauso nutze ich seit Jahren auch keine Mikrowelle.

    Die Menschen vergessen immer wieder, dass wir eine lebende Pfütze und ein elektrisches Wesen sind. Und nirgendwo weltweit sind die Grenzwerte für Mikrowellenstrahlung so hoch wie bei uns.

    Die von Dir genannte Entfernung zum Funkmast ist nicht gerade toll - der stärkste Anteil der Strahlung prasselt in ca. 400 bis 500 m vom Sendemast entfernt auf den Boden. Je nach Neigung der Antennen. Soll heißen, Ihr seid voll im Strahlungskegel.

    Womt willst du heute Beeinflußung durch Strahlen messen? Solange das Medium bejubelt wird, wird keiner Kontrollmechanismen entwickeln wollen.

    Na ja, Kontrollmechanismen gibt es zuhauf, auch von politischen Einrichtungen. Zudem gibt es etliche NGO´s, die sich mehr als kritisch mit dem Thema auseinandersetzen. Auch Fachliteratur gibt es jede Menge - das Buch "Tatwaffe Handy", beispielsweise. Oder auch "Ein schönes Gefängnis - auf der Flucht vor Elektrizität und Mobilfunkstrahlung". Und erst im letzten Jahr ist das Buch mit fast 500 Seiten von Ursula Niggli "Land im Strahlenmeer" erschienen.

    Weiter gibt es Broschüren, beispielsweise zum Thema "Neugeborene unter dem Einfluss von TV und Handy" oder auch "Streitfall Mobilfunk - ein Leitfaden für Initiativen".

    Oder, oder, oder .... man muss sich nur informieren.

    Nicht schlecht. Aber auch logisch. Neurodermitis bekommt man, weil eine oder mehrere essentielle Substanzen fehlen. Bei dem einen ist es Zink, bei einem anderen sind es Omega 3 und Vitamin D. Oder weitere Substanzen.

    Das ist genau das, was mich an der Molekular-Medizin so fasziniert. Fehlende Substanzen kann man messen, kann man ergänzen und dadurch den natürlichen Zustand wieder herstellen. Mit wenigen Ausnahmen bekommt man die Krankheit dann in den Griff.

    Neue Studie bestätigt: Knochendichte bei veganer Ernährung genauso gut

    82 Teilnehmer an einer Studie sind nicht gerade das, was eine Studie representativ macht.

    Zudem: "Der pH-Wert des Harns war alkalischer bei Vegetarier_innen und Veganer_innen, was eine günstige Wirkung auf die Knochendichte haben dürfte."

    Dürfte. Nichts Genaues weiß man also nicht. Bei Studienergebnissen im Konjunktiv zu sprechen, na ja ....

    Da uns das jetzt nicht mehr weiter bringt, klinke ich mich aus diesem Thema aus.

    Und obwohl es für Betroffene sicherlich schlimm ist, sollte man dennoch nicht vergessen, dass Morgellons eine nicht gerade häufig anzutreffende Erkrankung ist. In den USA wurde mal eine Prävalenz von 3,34 / 100.000 Einwohner ermittelt, das wären dann ca. 990 Erkrankungen auf 330 Millionen Einwohner in den USA.

    -In der konventionellen Landwirtschaft darf das Kalb einmal trinken und wird dann der Mutter weggenommen.Die Milch kriegt der Mensch.

    Die beiden schreien 3 Tage lang.

    Soweit mir bekannt, dürfen Kälbchen noch nicht einmal einen Schluck der Muttermilch trinken, da sie sonst qualvoll sterben. Durch die hochgezüchtete Milch kann das Kälbchen diese nicht mehr verdauen.

    Ich möchte mal daran erinnern, dass die Menschen erst seit gut 10.000 Jahren Milcherzeugnisse nutzen, seit 5.000 Jahren aber erst die Milch selbst.

    Ursprünglich kam kein Mensch auf die Idee, das Drüsensekret von Ziege, Schaf oder auch Kuh zu trinken. Milch wurde ausnahmslos zu Käse verarbeitet.

    Später wurde die Milch dann auch getrunken, allerdings nur in warmem Zustand. Als Kühlschränke auftauchten und die Milch gekühlt werden konnte, sich dadurch länger hielt, mussten die Menschen regelrecht umgestimmt werden, kalte Milch zu trinken. Bis dahin galt das als absolut ekelhaft.

    Ein weiterer Aspekt zur Einführung des "Milchgetränks" war zudem, die arbeitende Bevölkerung von ihrem extremen Bierkonsum abzubringen. Da es damals noch keine Fanta, Sprite oder Alcopops gab, Wasser als Getränk verpönt war - schwer arbeitende Männer trinken doch kein Wasser! - griff man dann lieber zur Milch - die Milchindustrie war entstanden. Mal extrem verkürzt dargestellt.

    Das alles weiß heute aber kaum noch jemand, der Werbung sei Dank. Auch nicht, dass die Milch, die im Supermarkt steht, mehrmals fraktioniert, andersherum wieder zusammengesetzt, erhitzt und wieder abgekühlt, homogenisiert und pasteurisiert wurde. Das alles hat mit der urtypischen Milch nichts mehr zu tun. Das, was da im Tetrapak vor sich hindümpelt ist nichts anderes als Plörre.

    Die Milchindustrie hat sich aber heute schon einen neuen Markt erschlossen - Asien. Dort landet ein Großteil unseres Milchpulvers. Und die Asiaten fallen genauso auf die Werbung herein, wie wir damals. Das Blöde daran ist nur, dass Asiaten das Enzym Lactase fehlt, sie können die Lactose daher gar nicht verdauen. Mit den entsprechenden, gesundheitlichen Symptomen. Das aber hat die Milchindustrie auch schon im Griff - mit lactosefreier Milch.

    Hier steht, dass es nicht erlaubt ist:

    vitamine.com/e-nummern/e-464-hydroxypropylmethylcellulose/

    Wo steht das? Das Kreuzchen im Kasten? Ist doch keine Aussage. Zumal dann weiter unten im Info-Kasten steht, dass E 464 in allen Lebensmitteln verwendet werden kann und keiner Einschränkung bedarf.

    Ich orientiere mich da schon eher an der EWG-Verordnung Nr. 2092 aus 1991, übernommen durch Artikel 21, Absatz 2 der EG-Verordnung, Nr. 834 aus 2007 über Lebensmittelzusatzstoffe zur Herstellung von verarbeiteten ökologischen / biologischen Lebensmittel. Und danach ist es zur Aufbereitung von Lebensmitteln pflanzlichen und tierischen Ursprungs freigegeben.

    Und stimme Gabriele zu - besser eine Cellulosekapsel, als irgendein Alutüten-Sachet.

    Zu Deinen Tees, die Du ja immer propagierst nur mal der kleine Hinweis, dass beispielsweise die Bio-Marke Sonnentor für ihren Baby-Tee "Bio-Bengelchen" eine Rückrufaktion starten musste (ich glaube in 2014), da der PA-Wert (Pyrrolizidinalkaloide) dieses Baby-Tees um das Siebenfache höher lag als der empfohlene Richtwert für Erwachsene. PA erwies sich in Tierversuchen als wahrscheinlich krebserregend.

    Wo Licht ist, ist auch Schatten. Aber immer alles als negativ hinzustellen, nur weil es nicht in Deine Tee- und Kräuterphilosophie passt, ist der Sache sicherlich nicht gerade dienlich.

    Ich selbst kaufe auch Bio-Lebensmittel, wo ich sie nur bekommen kann und habe glücklicherweise in meinem direkten Umfeld mehrere Demeter-Bio-Bauernhöfe. Dennoch bin ich aber auch ein Fan qualitativ hochwertiger, hoch-bioverfügbarer NEM und kann mich glücklich schätzen, dass ich (vielleicht dadurch) bis heute keinerlei Erkrankungen habe.

    Und staune hier im Forum daher immer wieder über die extreme Vielfalt an Krankheitsberichten.

    Hydroxypropylmethylcellulose wird durch chemische Reaktion aus natürlicher Cellulose E 460) gewonnen. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist möglich.

    Aha. Soweit ich weiß, wird HPMC dadurch gewonnen, dass die einfache Pflanzen-Cellulose in heißer Natronlauge aufgeqollen und anschließend mit Hilfe von Propylenoxyd und Methylchlorid zu HPMC umgewandelt wird. Wo sollen da gentechnisch veränderte Organismen auftreten? Ich kenne zwar auch den öfter erwähnten Hinweis auf Gentechnik, Genaueres dazu habe ich bis jetzt aber nicht gefunden. Außerdem wird HPMC für verschiedene Einsatzgebiete verwendet, nicht nur für den Pharma- und Lebensmittelbereich. Kann also durchaus sein, dass in diesen anderen Bereichen Gentechnik zum Einsatz kommt.

    E 464 wird vom menschlichen Organismus nicht verwertet oder kann nicht verwertet werden.

    HPMC gilt als hervorragender Ersatz für Gluten, dabei haben klinische Tests gezeigt, dass das Ersetzen des Gluten durch HPMC einen vorteilhaften Effekt auf den Cholesterinspiegel hat, sowie andere gesundheitsfördernde Eigenschaften.

    HPMC wird unter anderem auch in der Augenchirurgie eingesetzt.

    Und wie ich oben schon geschrieben habe, gilt HPMC als Ballaststoff. Ballaststoffe sind weitestgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, die zumeist in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen, also in Obst, Gemüse oder auch Hülsenfrüchten.

    Ballaststoffe werden von daher nicht vom Körper verwertet und wieder ausgeschieden, sind aber dennoch enorm wichtig für die Verdauung.

    HPMC ist seit über 60 Jahren im Einsatz, da sollte sich ein Gefährdungspotential bereits herausgestellt haben.

    Zudem wird es laut EG-Öko-Verordnung für die Herstellung von Bio-Lebensmitteln erlaubt.

    Jetzt mal nicht ganz so negativ - Hydroxypropylmethylcellulose (kurz HPMC, auch E 464) ist nichts anderes als ein Abkömmling der Cellulose, besteht also aus pflanzlichen Fasern. Er wirkt im Körper wie ein Ballaststoff. Gilt als unbedenklich. Bei übermäßigem Verzehr kann HPMC allerdings abführend wirken.

    Kapseln aus pflanzlicher HPMC-Verbindung sind im Verdauungsprozess besser geeignet als reine Cellulose Kapseln, da sie wasserlöslich sind und daher besser verdaulich.

    Solche Kapseln für die Produktion von Arzneimitteln und auch Lebensmitteln unterliegen sehr strengen Herstellungskriterien, den so genannten GMP-Qualitätsrichtlinien.

    Nicht alles, was eine E-Nummer trägt oder einen sperrigen, chemischen Namen besitzt, muss gleichzeitig auch gefährlich oder ungesund sein.

    E 400 ist beispielsweise Alginsäure und wird aus Braunalgen gewonnen.

    E 163 sind Anthocyane, werden aus den Schalen der roten Weintrauben, aus Holunder oder auch Preisselbeeren hergestellt.

    Und E 153 ist Carbo medicinalis, also medizinische Pflanzenkohle.

    ... gegen Pocken geimpft.per Schluckimpfun mit abgetöteten Erregern ohne Zusatzstoffe.

    Kleine Korrektur - die Polio-Schluckimpfung besteht nicht aus abgetöteten Erregern, sondern lediglich aus abgeschwächten Erregern, soll heißen, der Impfstoff besteht teilweise aus funktionsfähigen, lebenden Keimen. Daher gilt der Impfstoff der Schluckimpfung als Lebendimpfstoff.

    Allerdings wird die Polio-Schluckimpfung in Deutschland seit 1998 durch eine STIKO-Empfehlung nicht mehr praktiziert, da die impfung selbst Polio auslösen kann.

    Schade. Auch, weil es wohl nicht gewirkt hat. Könnte an einer zu niedrigen Dosierung gelegen haben. Ist jetzt aber spekulativ.

    Eigentlich helfen Johanniskraut-Extrakte bei leichten bis mittelschweren Depressionen, wie das Cochrane Collaboration nach Auswertung von 29 Studien herausgefunden hat. Hierfür muss Johanniskraut allerdings hoch dosiert eingenommen werden, also per Dragees oder Kapseln. Als Tee wirkt es nicht, da die dann im Tee enthaltene Wirkstoffdosis zu gering ist.

    Bei mittelschweren Deprssionen sollten nach Aussage der Wissenschaftler gut 900 mg Tagesdosis an Gesamtextrakt erreicht werden, bei leichteren reichen dann ca. 300 bis 600 mg täglich. Die Mindesttherapiedauer wurde dabei mit 3 Monaten angesetzt, besser seien aber 6 Monate, da die heilende Wirkung nicht sofort einsetzt.

    Verstärkt wird die Wirkung von Johanniskraut durch gleichzeitige Einnahme von Passionsblume (bis 1.000 mg täglich) und Baldrianwurzel (bis 1.500 mg täglich) Trockenextrakt.

    Weiter in Frage kommende Heilsubstanzen könnten auch Kava Kava-Produkte sein, die aber, wenn ich mich recht erinnere, nur per Rezept abgeben werden dürfen. Kava Kava war ja mal eine Zeitlang verboten.

    Auch Rosenwurz (Rhodiole rosea) und Safran können eventuell helfen.

    Quellen

    https:/ / pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/18843608/ (Johanniskraut bei schweren Depressionen)

    https:/ / pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21185920/ (Kombination pflanzlicher Arzneimittel mit Johanniskraut und Passionsblume)

    Hm, ist zwar jetzt keine Hilfestellung, ich wundere mich nur etwas über die lange Einnahmedauer. Wurde Euch das so verschrieben?

    Der Nutzen von Mirtazapin zur Behandlung von Depressionen ist nur für die akute Kurzzeithterapie belegt. Soweit mir bekannt, gibt es für eine Langzeittherapie keine eindeutigen Belege.