Zu Lithium und seinen positiven Wirkungen mal ein kleines Schmankerl: Das Getränk "7up".
Auf den Markt gebracht in den USA 1929 durch einen Softdrinkhersteller, der das Getränk bewarb mit dem Slogan "Nimmt dem Quälgeist die Qual". Was der Hersteller zu diesem Zeitpunkt nicht ahnte, war der einsetzende Erfolg des Getränks. Das lithiumhaltige Getränk verbesserte die Stimmung und vertrieb die Folgen hohen Alkoholkonsums.
Zum Verkaufshit wurde es, nachdem die Kunden von der Wirkung begeistert waren und es den neuen Namen "7up" erhielt.
Die "7" stand dabei für das aufgerundete Atomgewicht von Lithium (6,9) und "up" stand für den willkommenen Zustand der Leichtigkeit, den es bewirkte.
Zugegeben eine humorvolle Rarität und kein wissenschaftlicher Beweis. Hochrangige Wissenschaft bekommt man durch das von mir schon erwähnte Buch "Die Lithiumtherapie". Hier nur mal einige Auszüge aus dem Inhaltsverzeichnis:
- 2 Theoretische Grundlagen, Wirkungsmechanismen von Lithium.
- 2.5 Die Wirkung von Lithium auf das Immunsystem.
- 2.8 Elektroenzephalographische Aspekte der Lithiumwirkung
- 3.1 Behandlung der akuten Manie mit Lithium and anderen Pharmaka.
- 3.2 Behandlung der akuten Depression mit Lithium.
- 3.8 Die antisuizidale and mortalitätssenkende Wirkung von Lithium.
- 3.10 Lithiumsalze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie
- 7 Praxis der Lithiumanwendung
- 7.1 Praktische Ratschläge zur Durchführung und Kontrolle einer Lithiumbehandlung
- 7.3 Labormethoden zur Bestimmung von Lithium
Unter den Hauptüberschriften gibt es eine Fülle in die Tiefe gehender Artikel.
Das Buch gilt als wichtigste Informationsquelle für eine optimierte Lithiumtherapie.
Und zum Thema der hohen Lithiumbelastungen im Trinkwasser: Wenn dem so ist, warum haben Mineralwässer dann extrem hohe Unterschiede im Lithiumgehalt? Die Bad Mergentheimer Albertquelle beispielsweise hat einen Lithiumgehalt von 11,8 mg / l, Hirschquelle Heilwasser hingegen nur 1,31 mg / l. Heppinger, Staatlich Fachinger oder auch Gerolsteiner Heilwasser schaffen es noch nicht einmal auf 1 mg / l.
Manche lithiumhaltige Quelle enthält allerdings gleichzeitig auch hohe Konzentrationen von z.B. Natrium, Kalium, Uran oder anderen Bestandteilen wie z.B. Glaubersalz, die eine Aufnahme des Heil- oder Mineralwassers nicht uneingeschränkt für jeden Anwender empfehlenswert machen. Hat dann allerdings nichts mit dem Lithium zu tun.
Ansonsten kann es jeder halten wie er möchte. Ich kenne eine Onkologin mit einer Aversion zur Einnahme von Vitamin D. "Wir leben hier in Deutschland und haben daher eben niedrige Vitamin D-Werte, sie selbst auch". Meint sie. Das wäre eben so ...

