Während ich gezeigt habe, dass es schon aus moralischer Sicht für mich ein No-Go ist Lithium, das überall vorkommt, extra einzunehmen und die Schulmedizin sich schon länger überlegt, ob sie unser Wasser wie mit Jod jetzt auch mit Lithium zwangsanreichern soll, damit wir alle ruhig gestellt werden, behauptest Du ohne Beweise das glatte Gegenteil.
Dann könnte man mit der Zwangsjodierung plus einer zwangsweisen Lithiumanreicherung sicherlich noch mehr Schäden an Schilddrüsen verursachen.
Immer schön locker bleiben, ich behaupte nämlich gar nichts. Und in Deutschland gibt es, nebenbei bemerkt, bis heute keine Zwangsjodierung. Kann man wunderbar im Supermarkt sehen - dort steht jodiertes Speisesalz neben unjodiertem. Und Beweise für meine Aussagen habe ich, dazu weiter unten mehr.
Beim Jod gibt es immer wieder Warnungen sogenannter "Experten", die sich bei näherem Hinschauen als wirr entpuppen. Es wird beispielsweise immer wieder erwähnt, das dem Speisesalz zugesetzte Jod stamme aus Industrieabfällen, richtig ist aber, dass das chilenische Bergbauunternehmen Sociedad Quimicia y Minera de Chile SA (kurz: SQM) der weltweite Marktführer im Abbau von Jod ist und genau dieses Jod wird unter anderem dem Speisesalz zugesetzt.
Paradigmen ändern sich, auch in der Medizin. War man früher der Meinung, Jod sei wichtig für die Schilddrüse und sonst für gar nichts, weiß man heute, dass das nicht stimmt. Denn neben den Schilddrüsen besitzen auch andere Organe entsprechende Systeme für Jod:
- Magen-Darm-Trakt
- Eierstöcke
- Prostata
- Teile des Gehirns
- Speicheldrüsen
- Nebennieren
- Brustdrüsen
Dies hat auch Auswirkungen auf die benötigten Mengen an Jod, die wir tagtäglich brauchen. Und die sind nun mal höher als bis vor kurzem noch angenommen.
Paradigmen ändern sich eben. Erinnert sei hier auch nur mal an Vitamin D:
Noch vor wenigen Jahren hieß es, Vitamin-D-Mangel sei ein Problem vornehmlich in Altersheimen. Solange man nur regelmäßig die Unterarme in die Sonne halte, würde in der Haut ausreichend Vitamin D gebildet. Dass dies eine unfassbar folgenreiche Fehlinformation war, wissen wir heute. Dennoch hielt sich diese falsche Überzeugung solange, bis jemand auf die Idee kam und Vitamin D bei seinen Patienten nachgemessen hat. Der Rest der Geschichte ist bekannt. Einer der vehementesten Verfechter einer Vitamin D-Zufuhr war und ist Prof. Dr. med. Jörg Spitz.
Kommen wir zu Lithium.
Zunächst: Grundsätzlich stehe ich auf dem Standpunkt, dass das - was in hoher Dosierung bei Krankheit hilft, in niedriger Dosierung präventiv wirken muss. Extremes Beispiel: Wenn Platin (als Cisplatin) als Zytostatikum bei Krebs als Therapeutikum eingesetzt wird, sollte Platin in niedriger Dosierung dann nicht präventiv gegen Krebs wirken? Platin hat, nur mal nebenbei erwähnt, mit die höchste enzymatische Aktivität der Catalytisch aktiven Metalle (CAM), Quecksilber die niedrigste. Stoffe mit einer extrem hohen enzymatischen Aktivität besitzen aber eine hohe Immunstimulans. Platin ist daher das Standardmedikament gegen Krebs. Obwohl man nun aber weiß, dass Platin therapeutisch wirkt, wird es prophylaktisch aber nicht gegeben. Es wird sogar verboten, zumindest in Deutschland, warum wohl?
Anderes Beispiel ist Selen. Obwohl schon in den 1960er Jahren bekannt war, dass Selen ein wichtiges Spurenelement ist, haben es Lobbyisten über 30 Jahre verhindert, Selen auf die Essentiellen-Liste zu setzen. Die Folgen davon kennen wir. Heute bekommt jeder imunngeschächte Kranke Selen.
Und nun Lithium. Unsere Böden sind extrem arm an Lithium. Lithium ist aber dafür verantworlich, dass wir Glückshormone im Körper produzieren können. Aus den USA weiß man, dass je niedriger die Lithiumwerte im Trinkwasser, um so größer die Kriminalitätsrate. Und in den USA sind 10 mg Lithium in der Supplementierung erlaubt. Wir hier bekommen lediglich 1mg Lithium über unsere Nahrung ab. Weil Ernährungswissenschaftler nichts über Lithium wissen. Und auch nichts über Platin. Nichts über Strontium und andere Stoffe. Und weil sie nichts darüber wissen, brauchen wir diese Stoffe nicht, so einfach ist das.
Dabei gibt es auch zu Lithium eine ganze Menge an Informationen, man muss sich nur die Mühe machen und sie auch mal lesen.
Zum Beispiel das Buch von James Greenblatt "Lithium - Das Supermineral für Gehirn und Seele".
Wer dazu mehr wissen möchte sollte einfach mal nach Bad Mergentheim fahren. Dort gibt es spezielle Quellen - die Karlsquelle und die Albertquelle. Nämlich die mit dem höchsten Lithiumgehalt.
Karlsquelle ist käuflich: Enthält 4,92 mg Lithium pro Liter. Eine irre Menge. Und die Albertquelle sogar 11,8 mg pro Liter. Eigentlich schon Pharmakologie. Früher gab es Menschen, unsere Urahnen, die sind für 6, teilweise sogar 12 Monate genau deswegen dorthin gezogen. Wegen des "Zaubertranks für die Stimmung". Kannte auch ein gewisser Prof. Ristow aus jena, der Lithium als eines der wirksamen Anti-Aging-Geheimnisse bezeichnete.
Letztlich auch zu empfehlen ist das Buch von Psychiater Florian Holsboer "Biologie für die Seele". Lesenswert sind die Seiten 142 bis 145.