Beiträge von von Perlbach

    .. diese Vitorgan Spritzenkur machst, die sich trotz Dirks Einwand recht interessant anhört.

    Geht für mich schon ziemlich nahe in Richtung Zynismus.

    Und obwohl ich es schon geschrieben hatte: Die Gewinnung von fetalem Kälberserum ist überaus grausam und verursacht großes Tierleid. Hierfür werden schwangere Kühe im Schlachthaus getötet und der Fötus wird aus der Gebärmutter herausgeschnitten. Dem noch lebenden Fötus wird ohne Betäubung eine dicke Nadel in´s Herz gestoßen, über die sein gesamtes Blut abgesaugt wird. Der Fötus wird blutleer und stirbt. Kälberföten sind zu diesem Zeitpunkt bereits leidensfähig und spüren mit hoher Wahrscheinlichkeit den gesamten Prozess.

    Weltweit werden jährlich 800.000 Liter FKS verwendet. Pro Kalb wird in etwa ein halber Liter Blut „gewonnen“. Das bedeutet, dass jedes Jahr ein bis zwei Millionen Kälber auf diese grausame Weise getötet werden!

    "Lägen die Schlachthäuser inmitten der Städte und hätten sie bodentiefe Fenster - die Welt wäre schlagartig vegan!"

    "Solange es Schlachthäuser gibt, solange wird es auch Schlachtfelder geben!"

    ... und Peter Hahne, Ex-ZDF-Moderator und Autor, erklärte in der Sendung "VIERTEL NACH ACHT": ... Bei einer Enquet-Kommission, bei aller Liebe, wir wissen doch genau, wie das ausgeht. Sie glauben doch wohl kaum, dass die herrschende Politik in irgendeiner Weise ein Geständnis macht. Ich will Handschellen klicken hören! Das ist das Einzige, was jetzt hilft...."

    .. auf den Philippinen ...

    Zudem werden die Menschen aufgrund der Erfahrungen mit ihrer Regierung einfach viel weniger überzeugt von dem sein, was die Regierung durchsetzen will. Ein gesundes Misstrauen als Ursache für den Verzicht auf diese Spritzen wird dort viel weiter verbreitet sein als hier.

    Sehe ich etwas anders.

    Präsident Duterte nahm zu Beginn der Krise die Sache nicht so ernst wie andere Regierungen, erst Mitte März 2020 verordnetet Duderte dann den Lockdown. Seitdem war bei den öffentlichen Verlautbarungen kein einziger Arzt mehr anwesend. Auch das Testen auf Covid-19 liegt in der Hand eines Politikers. Alle Regelungen, die den Lockdown betreffen, wurden vom Militär und der Polizei durchgesetzt.

    Duderte hat die Hoheit über die Krankenhäuser und Verkehrsbehörden, er kann den Staatshaushalt umgestalten und Privatunternehmen anweisen, der Regierung zu helfen.

    Nachdem am 1. April Duderte die Notstandsgesetze ausgerufen hatte und die Polizei öffentlich dazu aufforderte, Bürger, die sich den Auflagen des Lockdowns widersetzten, zu erschießen, wurden die Menschen wütend. Etliche Filipinos gingen online und verbreiteten den Hashtag #OustDuterte – jagt Duterte aus dem Amt. Und das, obwohl Duderte eigentlich hohe Beliebtheitswerte hatte.

    Duderte ist eigentlich seit 1987 ununterbrochen an der Macht, er regiert die Philippinen schon fast wie ein König, es gab auf den Philippinen noch nie einen solch mächtigen Mann. Viele meinen sogar, er sei mächtiger als Diktator Marcos 1972. Er kommt mit allem davon, weil die Politiker und Institutionen, die ein Gegengewicht bilden sollten, schweigen. Er kommt davon, weil die Filipinos es ihm erlauben.

    Auf einer Konferenz in Deutschland mahnte Maria Ressa, Chefredakteurin des 2012 gegründeten, philippinischen Online-Portals "Rappler" und schärfste Kritikerin Dudertes: "Unser dystopischer Präsident ist eure dystopische Zukunft - wenn ihr nichts tut! Denn wenn wir in einer Blase leben und uns nicht auf dieselben Fakten einigen können, sprechen wir nicht mehr miteinander. So stirbt die Demokratie."

    Auf den Philippinen hatten wir während Corona die strengsten Auflagen der Welt. Bei 110 Millionen Einwohner hatten sich gerade mal 35 % der Bevölkerung Impfen lassen und es gab viel weniger Corona Tote als in Deutschland.

    Dieses Land ist viel disziplinierter mit dieser ganzen Situation umgegangen und das hat sich am Ende gelohnt.

    Deine Aussagen sind immer wieder ein Grund zu ungläubigem Schmunzeln.

    Dein Land ist viel disziplinierter mit der Situation umgegangen? Ja, mit welcher Situation denn, zum Kuckuck! Mit diesem kompletten Fake-Plandemie-Gedöns? Wobei wir ja längst wissen, dass es ohne die Änderung der Grundlagen zur Ausrufung der Pandemiestufe 6 durch die WHO im Jahr 2009 niemals zu einer Pandemie gekommen wäre! Wobei wir ebenfalls von Anfang an wissen, dass all die ach so tollen Hygienemaßnahmen völliger Schwachsinn waren und absolut nichts gebracht haben außer enormen Profiten auf Seite der Pharma und einigen Politschranzen mit ihrer Vetternwirtschaft.

    Corona-Tote in Deutschland und den Philippinen? Ja welche denn? Die, die an oder die, die mit Covid verstorben sind?

    Allerdings stimme ich Dir in einem Punkt zu, auch ich glaube nicht, dass bis 2030 alle "Geimpften" gestorben sind. Weil nämlich allein Pfizer zumindest schon mal zugegeben hat, dass gut 30% ihrer Spritzen Placebos waren. (Nennt sich Placebo-kontrollierte Studie, mal nüchtern betrachtet)

    Weiter hat Australien gezeigt, dass bei weiteren 40% dieser Genspritzen die Kühlkette unterbrochen wurde, die Dinger wurden also nicht ordnungsgemäß gelagert. Bedeutet also nach Adam Riese und Eva Zwerg, dass bei 70% diese Genplörre nicht funktioniert hat.

    Wiederum kam in Australien heraus, dass von den verbliebenen 30% ca. 10% toxisch waren, 10% der Chargen waren also definitiv wirklich verheerend. Anders ausgedrückt waren 3% aller Genspritzen extrem gefährlich, weil auch tödlich, also 3 von 100. Daher stimmt auch die Aussage von Klabauterbach nicht, es wäre einer von tausend Geimpften. Oder so ähnlich.

    3 Prozent hört sich nun nicht viel an, weltweit hochgerechnet ist dies allerdings eine enorme Menge und bis heute sind 20 Millionen Menschen weltweit an dieser Genplörre bereits verstorben. Aber - ca. Milliarde Menschen weltweit hat mit Nebenwirkungen zu kämpfen, teilweise sogar sehr heftigen - sie werden wohl nie mehr in ihr altes Leben zurückfinden.

    In diesem Zusammenhnag muss auch mal deutlich gesagt werden, dass es ein Irrglaube ist zu behaupten, man könne den Gendreck, sprich die mRNA wieder ausleiten, bzw. zerstören. Wie wir ja mittlerweile wissen, wird die mRNA trotz gegenteiliger Aussagen von Pharma und Politik in das menschliche Genom eingebaut, nicht bei allen, dennoch besteht die Gefahr. In diesem Falle ist nix mehr mit Ausleiten und Zerstören. In diesem Fall bleibt nur eines - abwarten und darauf hoffen, dass sich das Zeug innerhalb der nächsten Generationen durch genetische Mutationen wieder in Wohlgefallen aufgelöst hat. Sofern es nächste Generationen dieser genmutiert Geimpften überhaupt geben wird.

    Und eines sollte wohl auch klar sein - all die Maßnahmen, wie Social Distancing, Lockdown oder auch die Masken hatten nur einen Sinn: Letztendlich die Etablierung der Genspritzen.

    Habe mal recherchiert, nur zum Beispiel Äpfel.

    Demeter Äpfel vom Herzapfelhof 5kg Steige 26,90 € mit Lieferung = 1Kg Preis 5,38€, Dagegen Bio Äpfel von Aldi Süd je nach Sorte 1 Kg 1,99 - 2,99 €.

    Ich habe keine Probleme mit den Preisen von Demeter , aber nicht für jeden erschwinglich. Hochwertige Bio Ware hatte schon immer seinen Preis. Da ich ja selber Obst und Gemüse anbaue weis ich genau wie viel Arbeit dahinter steckt.

    Na, das ist ja mal eine Aussage - Bio von Demeter im Vergleich zu Bio von Aldi, geht´s noch grenzwertiger?

    Und ich möchte besser nicht wissen, woher die Äpfel vom Aldi-Discounter sind.

    Allein aus kaufmännischer Sicht ist der Vergleich schon nicht stimmig - wer immer unter Preis anbietet, muss entweder an der Qualität sparen oder am Service. Ansonsten wohnt der Händler nämlich ganz schnell unter der Brücke.

    Und ich habe auch mal recherchiert - ein Auto der Marke "Mercedes" zu einem Auto der Marke "Lada". da tun sich Welten auf, was den Preis betrifft ...

    Aber welcher Normalo kann sich noch Obst und Gemüse von Demeter, Natur oder Bioland leisten. Da bleibt oft nur noch der Weg zum billig Discounter.

    Dass Bio-Produkte extrem teuer sind ist ein Märchen und durch nichts belegbar. Und wenn ich mir ansehe, welche Massen tagtäglich in die Fastfood-Ketten rennen, welchen Müll sich die Menschen bei Aldi, Lidl, Netto, Plus oder auch Rewe und Edeka in ihre Bollerwagen packen, kann mir niemand mit solchen Sprüchen kommen.

    Ich habe bei Rewe auf dem Parkplatz mal Einkaufswagen gesehen mit der Werbebotschaft "Wir haben ihren Traumwagen, die individuelle Innenaustattung gibt´s drinnen" gesehen. Bei der Zusammenstellung der individuellen Innenausstattung hapert es dann aber leider bei den meisten.

    440.000.000.000


    Diese Summe hat der Bund nach einer Aufstellung des Bundesfinanzministeriums in den vergangenen 3 Jahren im Rahmen der Corona-Plandemie ausgegeben.

    Die Welt sprach in ihrem Artikel von "Kosten der Corona-Pandemie", in Wirklichkeit dürfte es sich wohl eher um die direkten und indirekten Kosten der Maßnahmen handeln. Auf Schutzanzüge, Tests und Genspritzen sind demnach ca. 63 Milliarden Euro entfallen. 66 Milliarden gingen als Wirtschaftshilfen an Unternehmen, Profisportvereine und Kulturveranstalter drauf.

    Über 86 Milliarden Euro gingen sogar durch eine mutmaßliche illegale Umwidmung in den KTF, den Klima- und Transformationsfonds.

    Zum Vergleich: Für das laufende Jahr hat der Bundestag einen Haushaltsplan von 476 Milliarden Euro beschlossen. Aber Kanzler Scholz erwähnte ja im letzten Jahr, Geld sei genügend vorhanden, niemand müsse sich wegen der Corona-Krise Sorgen machen. Damit meinte er aber wohl eher sich selbst und seine Hofschranzen ...

    Bleibt nur "Lokal", egal ob Wochenmarkt oder direkt beim Erzeuger.

    Schon richtig, nur - was bringt mir "lokal und direkt vom Erzeuger", wenn dort massenhaft die Chemiekeule geschwungen wird?

    Und ich muss die "5 Kilo" Biosiegel gar nicht kennen, Naturland, Bioland oder Demeter haben eigene Siegel und diese sind für mich völlig ausreichend. Weil diese drei Anbauverbände viel strengere Richtlinien für ihre Mitgliedsunternehmen haben, als es die EU-Verordnung für das Bio-Siegel vorschreibt.

    So. nu kann nix mehr schiefgehen. Ohne mein soeben bestelltes Pfefferspray werde ich nie mehr im Wald oder sonstwo spazierengehen. Für den Fall, dass mir eine "Wildsau mit Messer" begegnet.

    Du kannst auch so etwas hier mitführen:

    Einen sogenannten Taschenalarm für die Hand- oder auch Jackentasche. Auch gut geignet für den Schlüsselbund. Einmal die Taste gedrückt und es ertönt eine Alarmsirene mit 100 Dezibel. Kostet 9,90 EURˍ. Inklusive Batterie und LED-Licht. Bei dem Krach hält sich jeder Ganove, der Dir an´s Leder will die Ohren zu und ergreift die Flucht.

    Natürlich gibt es noch andere Möglichkeiten wie Vitamin C Hochdosis .... , aber das zahlt die KK leider nicht.

    Stimmt. das zahlt die Kasse nicht. Dafür übernehmen die Kassen andere Therapien, die kosten dann nichts. Außer oftmals das eigene Leben.

    Ein bißchen mehr Eigenverantwortung des Einzelnen wäre sicherlich hilfreich. Wobei ich jetzt mal die Notfallmedizin ausnehme.

    Und zur Vitamin-C-Hochdosistherapie mal kurz folgende Info:

    Die Kosten für solch eine Hochdosistherapie betragen pro Infusion 24,13 EUR, hierin sind bereits sämtliche Kosten für das Infusionszubehör enthalten. Laut GOÄ-Nummer 272 kommen noch 4,66 EUR einmalige Beratungsgebühr, sowie ca. 9,-- EUR für das Vitamin C-Präparat hinzu (pro Infusion). Der Zeitaufwand pro Infusion liegt bei ca. 30 Minuten. Zu empfehlen sind mindestens 5 Infusionen in wöchentlichem Abstand.

    Wirklich eine absolute Sauerei, dass die Kassen das nicht übernehmen. Solche Summen kann sich doch nun wirklich kein Mensch leisten ...

    Aber so ist es eben - wer heute nicht bereit ist, freiwillig ein wenig Geld und etwas Zeit für seine Gesundheit zu investieren, wird morgen viel Geld und viel Zeit für seine Krankheit(en) investieren müssen!

    Ist doch am Thema vorbei schwadroniert. Es geht doch nicht darum, dass Alte unsicherer fahren würden und mehr Kontrolle dies unterbinden würde. So wird es lediglich der bräsigen Masse erzählt und die findet die neue Regelung dann ganz wunderbar. Ähnlich wie beim Verbot, bzw. dem Aus-dem-Verkehr-ziehen der 500-EUR-Scheinchen. Von wegen Eindämmung des organisierten Verbrechens. Weil ja Drogenbosse ihre Rechnungen mit 500-Euro-Scheinen bezahlen.

    EPA (elektronische Patientenakte), digitaler Covid-Pass und jetzt auch noch ein digitaler Führerschein. Immer weiter schön scheibchenweise in die digitale Überwachung. Der Bürger wird´s schon schlucken. Und wenn dann alles durch-digitalisiert ist braucht´s nur noch einen Knopfdruck und sämtliche Daten fließen zusammen und werden zentral verwaltet. China lässt grüßen.

    Henrietta Lacks starb am 4. Oktober 1951 an den Folgen ihrer Krebserkrankung. Weder sie noch ihr Mann, weder ihre fünf Kinder noch ihre Enkelkinder erhielten auch nur einen Cent aus den Gewinnen, die mit HeLa-Zellen verdient wurden, die Familie war bettelarm.

    Es ist der 9. Februar 1951. In der Frauenklinik des Johns Hopkins Krankenhauses von Baltimore liegt eine 31-jährige Frau mit Zervixkarzinom auf dem Operationstisch. Dr. Lawrence Wharton Jr., der diensthabende Chirurg, bereitet sich auf eine Radiumtherapie vor.

    Doch als erstes schneidet er der Patientin mit einem Skalpell zwei münzgroße Gewebestücke vom Gebärmutterhals, eines aus dem Tumor, ein anderes aus dem benachbarten gesunden Gewebe. Die Gewebeproben lässt er Dr. George Gey, Leiter der Abteilung für Gewebekulturforschung am Hopkins-Krankenhaus, zukommen.

    Zur Info: Das Johns Hopkins Krankenhaus war zum damaligen Zeitpunkt das einzige Krankenhaus, welches armen Afro-Amerikanern eine kostenlose Behandlung ermöglichte.

    Bis zu jenen Wochen im Februar des Jahres 1951 war es noch niemandem gelungen, menschliche Zellen künstlich am Leben zu erhalten. Die Krebszellen von Henrietta Lacks jedoch begannen sich in Geys Labor nach wenigen Tagen zu teilen.

    Nicht nur das: Sie vermehrten sich in einer Geschwindigkeit, die schon fast beängstigend war. Die Zahl der Zellen verdoppelte sich alle 24 Stunden. Schon bald gab Gey HeLa-Zellen an Kollegen weiter, die in der Krebsforschung tätig waren. Der weltweite Siegeszug der HeLa-Zellen begann.

    In ihrem großartig und oft warmherzig erzählten Sachbuch verwebt Rebecca Skloot mehrere Geschichten: Die Geschichte einer medizinischen Revolution, die sich jenseits ethischer Bedenken vollzieht; die tragische Geschichte einer Familie, die von Rassismus und Armut geprägt ist; und nicht zuletzt die Geschichte einer Freundschaft zwischen einer Wissenschaftsjournalistin und einer Tochter, die erst 24 Jahre nach dem Tod ihrer Mutter erfährt, dass mit deren Zellen weltweit geforscht und verdient wird.

    "Is doch verrückt. Die Leute sind durch meine Mutter reich geworden, und wir haben nicht mal gewusst, dass sie ihre Zellen genommen haben, und wir haben keinen Penny gekriegt.", so die Tochter Deborah in einem Interview mit Rebecca.

    Das Buch ist interessant aufgebaut, es wechselt regelmäßig ein Kapitel über die gesamte Familie der Henrietta Lacks und die Versuche Rebeccas zur Kontaktaufnahme, mit einem Kapitel über die Behandlung und die Tortur Henriettas. Henrietta wurde regelrecht todbestrahlt durch die Radiumtherapie, die sie äußerlich und auch innerlich bekam. Kurz vor ihrem Tod lag Henrietta vor Schmerzen stocksteif in ihrem Krankenbett, ihr gesamter Unterleib war kohlrabenschwarz verbrannt.

    Henrietta Lacks wurde Anfang Oktober 1951 in einem kleinen Wäldchen begraben, ihre genaue Grabstelle ist unbekannt, einen Grabstein gibt es nicht. Lediglich eine Holztafel erinnert an sie.


    Rebecca Sklooth

    brauchte mehrere Jahre für ihre Recherchen zum Buch, etliche Familienangehörige weigerten sich zunächst einem Interview der Wissenschaftsjournalistin zuzustimmen. Nur durch Einfühlungsvermögen und höfliche Hartnäckigkeit gelang es Rebecca Sklooth im Laufe der Jahre dennoch, sämtliche Familienangehörige, die über die gesamten USA verstreut leben, zu interviewen.

    Rebecca Skloot erhielt für "Die Unsterblichkeit der Henrietta Lacks", unter anderen den Wellcome Trust Book Prize. Ihr Buch ist inzwischen in 18 Sprachen übersetzt. Mit den Verkaufserlösen hat sie die Henrietta Lacks Foundationˍ gegründet, einen Stipendienfonds für die Nachkommen der unfreiwilligen Zellspenderin.

    Ein tolles Buch, das ich wirklich jedem empfehlen kann.

    Erschienen im Irisiana Verlag, München 2010. 512 Seiten, ca. 20,-- EUR (wahrscheinlich nur noch über ein Antiquariat zu bekommen. Oder über das unsägliche Amazonasgebiet)

    ... die Aufzählung kann man aber noch weiter ausführen. Bezogen auf das Plasmid beispielsweise.

    Auch Bakterien im Körper, wie unter anderem die Darmbakterien, können die Plasmide aufnehmen. Sollten die Plasmide vom Mikrobiom des Darms aufgenommen werden, könnte sich dadurch eine Art Antibiotikaresistenz entwickeln, die sogenannte Kanamycin-Resistenz.

    In den Genspritzen sind tatsächlich vermehrungsfähige, intakte Plasmide gefunden worden. Dazu gibt es eine veröffentlichte Arbeit aus Juli 2022: "A novel Covid-19 Vaccine using modified bacterial DNA" (Eine neue Covid-19 Impfung, die eine modifizierte Bakterien-DNA verwendet).

    Hierzu wurden tatsächlich solch ringförmige Plasmide verwendet, in denen ein Stück des Spike-Proteins enthalten war. Damit wurden dann Mäusezellen so umgewandelt, dass diese Mäusezellen anschließend das Plasmid in der lebenden Maus. (In der Mitte der Grafik das Symbol des ringsförmigen Plasmids):

    Quellen dazu:

    GN/ A novel COVID-19 vaccine using modified bacterial DNAˍ

    Plasmid vaccine graphic, University of California San Diego (IMAGE)ˍ

    PLOS PATHOGENESˍ

    Dazu erschien dann auch nachstehende Presse-Erklärung:

    Die Überlegung ist demnach, eine Pille zu entwickeln, die das Verdauungssystem übersteht und anschließend diese Plasmid-DNA im Magen-Darm-Trakt loslässt und dass - und das ist das Entscheidende - B-Lymphozyten dieses Plasmid anschließend aufnehmen.

    Noch abstoßender allerdings ist die Überlegung, dass damit ein System etabliert werden kann, das im Rahmen einer Inhalation funktioniert.

    BioNTech hat hierzu ja vor einiger Zeit eine Firma gekauft und ist derzeit dabei, die dortigen Anlagen umzubauen, um solche Plasmide selbst herstellen zu können. Hatte ich ja irgendwo hier bereits mal erwähnt.

    Wenn Zellen aus einem gesunden menschlichen oder tierischen Organ isoliert und in Zellkultur gezüchtet werden, teilen sie sich für eine begrenzte Anzahl von Generationen und sterben dann ab. Im Gegensatz dazu können Zellen, die von bösartigen Tumoren und Leukämien stammen, unbegrenzt vermehrt werden.

    Dazu fällt mir spontan nur eine einzige Zelllinie ein - die HeLa-Zelllinie. Entnommen 1951 ohne ausdrückliche Einwilligung der Patientin (Henrietta Lacks, einer afro-amerikanischen Tabakpflückerin aus Virginia) ihrem bösartigen Zervixkarzinom. Diese Zellen haben sich als "unkaputtbar" erwiesen, sie überstanden Atombombenabwürfe und die Schwerelosigkeit im All. Bis 2015 wurden weltweit über 50 Millionen Tonnen dieser HeLa-Zellen gezüchtet, es gibt heute praktisch weltweit kein einziges Labor mehr, welches nicht in irgendeiner Form mit HeLa-Zellen verseucht ist. Ca. 11.000 Patente sind registriert, bei denen in welcher Form auch immer HeLa-Zellen involviert sind.

    Es gibt ein wirklich hervorragend recherchiertes Buch zu Henrietta Lacks, ihrem Krebs und dem "Raubrittertum" der Pharma mit ihren Zellen. Geschrieben von Rebecca Sklooth, einer US-amerikanischen Journalistin.

    Nachtrag, bzw. Fortsetzung zu meinem Beitrag #3.036▪ weiter oben:

    Das Foto zeigt das AKW "Isar 2" ca. eine Stunde nach Abschaltung und so mancher hat sich gefragt, weshalb denn immer noch Wasserdampf aus dem Kühlturm steigt. Tja, das wird für die nächsten Jahre auch noch so bleiben. Wenn ein Kraftwerk abgeschaltet ist, müssen die Brennelemente noch für Jahre gekühlt werden. Der Kühlturm gibt demnach weiter Dampf ab.

    Nur mit dem Unterschied, dass das Ding nun keinen Strom mehr produziert, sondern mit viel Strom versorgt werden muss. Mit sehr viel Strom sogar. So werden also aus Hochleistungs-Reaktoren Hochleistungs-Stromfresser.

    Ich habe ja keine Ahnung. Aber ich verstehe nicht einmal, warum man zwar Inseln künstlich errichten kann, aber warum man nicht direkt im Meer künstliche Wasserwerke in abgemauerten Bereichen errichten oder sich Ebbe und Flut in irgendeiner Weise zunutze machen könnte. Wasser ist da jedenfalls genug.

    Ja, Wasser ist jede Menge vorhanden, nutzt leider nur nichts.

    Weltweit gibt es nur ca. hundert Standorte für Gezeitenkraftwerke, bzw. Gezeitendämme, lediglich sechs solcher Kraftwerke sind in Betrieb. Also Kraftwerke, die die Strömung des Meereswassers nutzen können.

    In Deutschland gibt es bisher kein solches Gezeitenkraftwerk, es ist auch keines geplant. Aus einem nachvollziehbaren Grund: Der sogenannte Tidenhub an unseren Küsten ist zu gering. Für Meeresströmungskraftwerke liegen in der Nord- und Ostsee keine geeigneten Strömungsgeschwindigkeiten vor. Der Bau kommt daher hierzulande aktuell nicht infrage.

    Zudem ist das Wattenmeer als Standort nicht erschließbar, da es ein Nationalpark ist. Solche Kraftwerke stellen einen großen Eingriff in die Umwelt dar, sind dadurch ökologisch bedenklich, das Salzwasser und die ständige Bewegung der Sedimente greifen das Bauwerk an, was zu einem hohen Wartungsbedarf führt. Mit den entsprechenden Kosten.

    Gezeitenkraftwerke könnten aber konstant Strom liefern, ohne den menschlichen Lebensraum zu beeinträchtigen. Die eingesetzten Turbinen verfügen über eine lange Lebensdauer und einen hohen Wirkungsgrad. Dennoch gilt der Kraftwerkstyp aufgrund der wenigen geeigneten Standorte heutzutage meist als kaum lohnenswerte Investition.

    Seit gestern ist Deutschland abgeschaltet, die letzten drei AKW gingen vom Netz: Isar 2, Neckarwestheim 2 und Emsland.

         


    Deutschland hat also abgeschaltet, ist aber von Atomkraft umgeben, wie nachstehende Auflistung zeigt:

    - Frankreich betreibt 56 AKW, eines wird derzeit gebaut, 6 weitere sollen hinzukommen.

    - Belgien hat die Laufzeit von 2 seiner 5 Reaktoren um 10 Jahre verlängert.

    - In den Niederlanden sollen 2 neue Reaktoren gebaut werden.

    - Das Vereinigte Königreich hat 9 Reaktorblöcke, 2 weitere sind im Bau, 2 in Planung.

    - Auch Schweden will ausbauen. Derzeit laufen dort 6 Reaktoren.

    - Finnland hat 5 Reaktoren, darunter einen der neuesten Europas.

    - Polen steigt ganz neu ein, der Bau von 6 Atomreaktoren ist geplant.

    - Auch andere osteuropäische Länder setzen weiter auf Atomstrom und wollen ausbauen oder Laufzeiten verlängern.

    - Zu den 92 Atomreaktoren in den USA sollen noch in diesem Jahrzehnt die ersten der neuen Generation dazukommen.

    - Russland hat derzeit 37 Blöcke, 4 weitere sind im Bau.

    - Indien baut zu seinen 22 Reaktoren gerade 8 weitere.

    - China hat 55 Reaktoren und 19 im Bau.

    - Japan nimmt trotz der Katastrophe von Fukushima die alten Reaktoren wieder ans Netz und will neue bauen.


    Aber "Wir machen mit bei der Rettung der Erde. Fahrrad fahren, weniger Fleisch essen und vor allem Strom sparen ...", so die Singsang-Parole der Klima- und Weltretterideologen in Deutschland. Zu blöd nur, wenn man mit einer verbohrten Ideologie voranläuft und dabei nicht merkt, dass niemand hinterherläuft ...