Beiträge von von Perlbach

    Wir schreiben das Jahr 990 n. Chr.

    Es kann aber auch gut 10 Jahre später gewesen sein, wer weiß das schon so genau. Zu diesem Zeitpunkt lebte ein Mann mit Namen Thorkel Faserk, er war von drahtiger und athletischer Statur. In Vorfreude auf den Besuch seines Cousins Eirik sollte es ein Festmahl geben, ein Schaf sollte es sein. Thorkel war im Besitz einiger Schafe, diese standen in Sichtweite von Thorkels Farm auf einer Insel. Da kein Boot zur Verfügung stand, stieg Thorkel ohne zu zögern ins Wasser und schwamm kurzerhand zu dem kleinen Eiland, mit - so darf man annehmen - allenfalls dem Notwendigsten bekleidet. Auf der Insel angekommen, schnappte sich Thorkel eines der Tiere und schwamm mit dem Schaf auf dem Rücken zurück, das Fest konnte beginnen.

    Was diese bemerkenswerte Nahrungsbeschaffung aufhorchen lässt ist der Schauplatz des Fitnesstrainings dieses Thorkel:

    Der Farmer musste eine knapp zwei Kilometer lange Strecke zwischen dem Ufer am Hvalseyjarfjord und dem Inselchen Hvalsey sowie retour zurücklegen. Dieser Landstrich aber liegt in - Grönland!

    Und bevor sich Klimafetischisten und Klimakleber nun beschweren, dies sei nichts anderes als eine Mär, dies seien Fake News, sei diesen abgedrehten Klimahysterikern einmal Landnámábok zum Studium empfohlen, einer Sammlung isländischer Geschichten der Landnahme und Besiedlung Islands und Grönlands durch Angehörige einer Kultur, die wir als "Wikinger" kennen.

    Aus der Beschreibung seiner Schaf-Exkursion und der dabei zurückgelegten Distanz haben moderne Forscher errechnet, dass das Wasser mindestens 10° Celsius warm gewesen sein musste, hätte doch Thorkel (und vermutlich auch das Schaf) diese Tortur sonst kaum überlebt. Heute allerdings ist das Wasser, in das Thorkel einst stieg, im Schnitt um die 3° bis 6° Celsius warm – oder besser gesagt kalt.

    Vor gut tausend Jahren war eben alles etwas anders auf der größten Insel unseres Planeten. Damals bestatteten die Siedler auf Grönland ihre Toten nach uralter Tradition, die sie mitgebracht hatten aus Norwegen und Schweden - sie ließen die sterblichen Überreste hinab in die Erde. Heute hingegen ist der Boden Grönlands fast dauerhaft und tief gefroren, Erdbestattungen sind heute unmöglich.

    Die Besiedlung Grönlands – und, in weit stärkerem und dauerhaftem Maße, von Island – vor rund eintausend Jahren, ist ein gutes Beispiel dafür, wie besondere Eigenschaften des Klimas menschliche Kulturen beeinflussen können. Weite Teile Nord- und Mitteleuropas erfreuten sich vom 10. bis zum 13., vielleicht auch bis ins frühe 14. Jahrhundert hinein eines überdurchschnittlich milden, geradezu warmen Klimas.

    Wir könnten auch noch weiter zurück gehen in die Vergangenheit. Etwa bis zu Lebzeiten des römischen Historikers und Politikers Tacitus, der im ersten Jahrhundert n. Chr. lebte. Das römische Reich erblühte damals zu ungeahnte Größe, ermöglicht durch ein mildes Klima.

    Natürlich menschengemacht. Durch Pferdefuhrwerke, harte Arbeit tagsüber auf den Feldern, durch pupsende und rülpsende Schafe und Schweine. Durch die Boote für den Fischfang und natürlich den knisternden Feuern in den Kaminöfen der Häuser. Und wie durch ein Wunder hat die Menschheit die letzten gut zweitausend Jahre dennoch überlebt. Und sich dermaßen gut fortgepflanzt, dass sich selbsternannte Philantropen heute für die weltweite Verteilung eugenischer Spritzen zur Bevölkerungsreduktion einsetzen, die - als Booster getarnt - für Unfruchtbarkeit bei Männlein und Weiblein sorgen. Wie wir mittlerweile ja durch die jüngsten Veröffentlichungen von Prof. Arne Burkhardt wissen. Der in einer verstörenden Diashow zeigen konnte, dass bei männlichen Ge"impften" die Spermien komplett durch Spikeproteine der Genspritzen ersetzt wurden. Sein persönlicher (nicht wissenschaftlicher, wie er betonte) Hinweis: "Wenn ich eine Frau im fruchtbaren Alter wäre, würde ich keine Mutterschaft mit einem Mann planen, der geimpft wurde."

    Aber so ist es halt, wenn man in einer offenen Psychiatrie lebt - die schweren Fälle sitzen auf der Regierungsbank und der Nachwuchs klebt auf den Straßen.

    Vor Baerbock war China in Moskau und Macron in China.

    ... und Macron hat es keinen Deut besser gemacht als Schnattalena. Macron hielt eine Rede, die gut doppelt so lang dauerte, wie die Rede seines Gastgebers, Generalsekretär Xi Jinping. Und so etwas bezeichnet man in China als rüpelhaftes Benehmen.

    Tja, wenn man eine Reise tut ..... sollte man sich vorher mal ein wenig mit den Gepflogenheiten des Gastgeberlandes beschäftigen.

    Da schaue ich mir dann gedanklich mal mein Muskelgewebe an und was sehe ich? Rotes Fleisch. Also "tierische" Proteine. Wir menschlein sind halt keine Kühe, die durch masochistisches Widerkäuen dafür sorgen, dass Bakterien in ihrem Magen einerseits das Grünfutter verarbeiten können und andererseits von der Kuh diese Bakterien mitverdaut werden. Oder wie sonst ist es wohl zu erklären, dass auch solche Tiere Muskelmasse aufbauen können?

    Nebenei bemerkt bedeutet das griechische Wort "Protein" auf deutsch "an erster Stelle stehend".

    Die Trockenmasse eines Menschen besteht zu gut 12 Kilo aus Proteinen. Und zu gut 10 bis 11 Kilo aus Lipiden. Kohlenhydrate schlagen dagegen mit ca. 500 Gramm zu Buche.

    Stimmt auffallend. Die mRNA-Technologiebastelei gibt es seit über 20 Jahren. Blöd daran ist aber leider, dass man bei BR24 nur die halbe Wahrheit erzählt. Denn bis heute wurden diese Dinger aus gutem Grund noch nie für die Anwendung beim Menschen zugelassen.

    Man bastelt also eine neue Technik, lässt die dann zwanzig Jahre in der Schublade liegen, holt sie anschließend wieder raus und schreit "Hurra", bis heute wurden keine Langzeitschäden festgestellt. Das nennt sich dann "Trust the science",

    Übrigens werden jetzt auch Zootiere mit diesem Dreck gespritzt, und - oh Wunder - plötzlich grassiert in den Zoos die Aussage "plötzlich und unerwartet ..."

    Ich glaube, dass ich etwas falsch verstanden habe bei der Fragestellung. Chlordioxid wird nicht als Farbstoff im eigentlichen Sinne verwendet sondern dazu, Mehl zu bleichen. Chlorgas oder Chlordioxid wird auch als "Reifungsmittel" bezeichnet.

    Auf natürliche Weise enthält Mehl Carotinoide, die dem Mehl eine gelbliche Farbe verleihen.

    Historisch gesehen mochten die Verbraucher dieses gelb gefärbte Mehl nicht. Sie bevorzugten ein perfekt weißes Mehl. Glücklicherweise verwandelt sich Mehl aber über viele Monate der Lagerung von gelb nach weiß, da es Luftsauerstoff ausgesetzt ist. Blöd daran ist aber, dass Mehlmühlen ihr Produkt mehrere Monate lang nicht lagern möchten, es ist teuer und erfordert viel Platz. Die Müller wollten nun einen Weg finden, um ihr Mehl sofort auf den Markt zu bringen um eine schnelle Gewinnrendite zu erzielen.

    Wenn Sauerstoff den Bleicheffekt also hervorruft, warum sollte der Übergang von Gelb zu Weiß nicht auch chemisch und augenblicklich erfolgen? Warum warten, bis das Bleichen auf natürliche Weise erfolgt?

    Diese Möglichkeit hat man dann tatsächlich auch gefunden, das chemische Bleichen von Mehl wurde dann erstmals im Pure Food and Drug Act von 1906 eingeführt (aus dem Carotinoid wurde ein völlig ungefärbtes, neues Molekül).

    Durch dieses Gesetz wurde eine Liste von Bleichmitteln festgelegt, die als sicher eingestuft wurden, und die Liste wird weiterhin ergänzt (oder zurückgezogen). Zu den Optionen gehören Verbindungen wie: Stickstoffperoxid, Chlorgas, Chlordioxid, Stickstofftrichlorid und Benzoylperoxid. Diese Bleichmittel werden normalerweise direkt zu frisch gemahlenem Mehl gegeben, um in nur einem bis zwei Tagen ein weißes Produkt zu erhalten. Viel schneller als natürliches Bleichen von Mehl für mehrere Monate also, wodurch gebleichtes Mehl viel wirtschaftlicher wird.

    Und so weiter und so fort.

    Letztlich ist es aber egal, solange man seinen Bäcker kennt und weiß, woher er sein Mehl bezieht. In Deutschland ist gebleichtes Mehl verboten und in der EU ebenfalls, es wird geregelt in der EU Richtlinie 95/2/EG.

    Bezieht der Bäcker also sein Mehl irgendwo innerhalb der EU ist eigentlich alles in Ordnung.

    Und soweit ich weiß, dürfen Biomehle beispielsweise sowieso nicht gebleicht werden.

    Ich wüsste nicht, dass Bleichmittel dem Brot zugesetzt werden, bzw. dem Mehl. Um das Mehl heller zu machen reicht es, vollkommen ausgemahlenes Mehl zu verwenden, also beispielsweise die Mehltype 405, es enthält kaum noch Mineralstoffe. Solch ein Mehl wird für normales Toastbrot verwendet oder für Weizenbrötchen.

    In Deutschland ist die Verwendung von Farbstoffen im Mehl zudem gesetzlich verboten, es gibt allerdings die Ausnahme bei Malzzusätzen, wodurch das Brot dunkler wird und einen besonderen Geschmack. Auch wird das Brot dadurch gärfreudiger.

    So gesehen wird mir der Sinn nicht klar, weshalb dem Brot überhaupt Bleichmittel zugesetzt werden sollte, weshalb sollte helles Brot noch heller werden? Zu welchem Zweck?

    Australien zieht stillschweigend die Zulassung für den Impfstoff COVID-19 von AstraZeneca zurück

    Ein Sprecher des DHAC erklärte, die Einstellung des Impfstoffs sei auf die Verfügbarkeit neuer Optionen zurückzuführen: "Dies war keine Entscheidung, die auf der Sicherheit beruhte, wie einige Leute in den sozialen Medien falsch dargestellt haben. Wie erwartet wurden die Impfstoffe der ersten Generation durch neuere Impfstoffe ersetzt, die auf die derzeit zirkulierenden Virusstämme abzielen."

    Dass man auf die neue Technik der Impfstoffherstellung zukünftig nicht verzichten will und auch nicht wird, dürfte doch wohl klar sein. Beispielsweise hat BioNTech vor kurzem in Marburg eine Firma aufgekauft und entsprechende Umbaumaßnahmen fertiggestelt. Dadurch will BioNTech zukünftig in der Lage sein, benötigte Plasmide für die mRNA-Herstellung selbst produzieren zu können, wodurch das Unternehmen unabhängig wird. Bisher werden diese Plasmide zentral von Pfizer hergestellt.

    Ugur Sahin feierte die neue Plasmid-Produktionsstätte dementsprechend:

    https:/ / www.pharma-food.de/b…in-marburg-fertig/2289005▹

    Auch das Unternehmen Evonik als weiteres Beispiel investiert in die Richtung der Lipidtechnologie. In Lafayette (USA) baut das Unternehmen derzeit für 200 Millionen Dollar eine Produktionsanlage für pharmazeutische Speziallipide.

    Ja, stimmt schon. Nur ist es dort ein Thema unter vielen, hier habe ich es jetzt auch unter dem Aspekt der sogenannten Faktenchecker einzeln aufgeführt. Übrigens ist es hilfreich, wenn Du bei der Einfügung eines Zitats die Quelle mit einbaust, so kann man direkt über den Link dann den Beitrag nochmals aufrufen und lesen.

    Und als kleiner Nachsatz: Auf Seite 68 des Dokuments wird unter Punkt "8.3" auch Dr. Alina Lessenich aufgeführt, auch sie hatte ich vor kurzem an anderer Stelle erwähnt.

    Kann sich noch jemand an die Verschwörungstheorie erinnern, die Einstichstelle nach der Covidspritze sei magnetisch? So wie auf nachstehendem Foto zu sehen?

    Und kann sich noch jemand daran erinnern, dass sämtliche "Faktenchecker" und auch samtliche Mainstreamler dies als völligen Nonsens und als Fakenews abgetan haben? So wie nachstehend beispielsweise zu sehen?

                    


    Ganz toll auch dieses Faktencheck-Video vom Stern

    https://www.youtube.com/watch?v=89Zlu4DtmE4▹

    Sind das also tatsächlich alles FakeNews gewesen? War es wirklich nur eine Adhäsionskraft, weswegen die Metallteile an der Einstichstelle auf der Haut kleben blieben? Ja, sogar metallische Serviertabletts? Mitnichten, wie wir heute wissen!

    Die Erklärung ist einfach nur unfassbar:

    Zu Beginn der Produktion dieser mRNA-Partikel wurde mit magnetischen Beats (Magnetic Beats) versucht, diese mRNA-Partikel aufzureinigen. Allerdings hat man es später nicht mehr hinbekommen, diese magnetischen Beats aus der Injektionslösung wieder herauszuholen. Die Menschen haben bei ihrer Covidspritze also diese magnetischen Beats mitgespritzt bekommen. Und genau deswegen waren die Einstichstellen magnetisch.

    Soll heißen - genau das Zeugs, was helfen sollte, die mRNA zu reinigen, ist letztlich im Endprodukt gelandet. Mit dem bekannten Effekt an der Einstichstelle. Wenn man sich nun Videos von solchen "Magnet-Versuchen" ansieht, kann man sich vorstellen, dass gigantische Mengen von diesen Magnet-Beats in den Injektionslösungen gewesen sein müssen nei dem, was da so alles am Körper kleben blieb. Tja, da das dann früher oder später doch in der breiten Öffentlichekit publik geworden wäre, hat man diesen Reinigungsschritt der mRNA-Partikel mittlerweile geändert.

    All das muss solchen Menschen wie beispielswesie einem Ugur Sahin von BioNTech bewusst gewesen sein, bei all dem muss man mittlerweile wirklich zu dem Schluss kommen, dass hier ganz bewusst mit der Gesundheit der Menschen nicht nur gespielt wurde, es war so geplant, die Menschen weltweit sollen geschädigt werden. Dafür spricht auch so einiges andere, wird aber jetzt zuw eit führen.

    Wer sich ein wenig über diese Magnetic Beats informieren will:

    Magnetic Beats als hochselektive Adsorbentienˍ

    DNA-Aufreinigung mit Magnetic Beatsˍ

    Ja, Kurkuma färbt alles richtig schön gelb - Stoffe, also auch Kleidung und natürlich auch die Hände. Das Verrückte dabei - die Zähne erhalten durch Curcuma paradoxerweise sogar einen Bleaching-Effekt. Sagen zumindest einige Zahnärzte oder auch Promis.

    Zähneputzen mit Curcuma ist kein Problem: Dazu einfach die Zähne putzen, bis sie eingefärbt sind. Curcuma dann 3 bis 5 Minuten einwirken lassen. Im Anschluss den Mund mit Wasser auspülen und die Zähne dann wie gewohnt nochmals mit Zahnpasta putzen. fertig.

    Solch eine Curcuma-Prozedur hat einige gesundheitliche Vorteile:

    • Zahnfleischentzündungen kann vorgebeugt oder sie können gelindert werden
    • Das Risiko, an Parodontitis zu erkranken wird deutlich gesenkt
    • Die antibakterielle Eigenschaft neutralisiert Keime und wirkt so Plaque und Karies entgegen
    • Curcuma gilt als natürliches Schmerzmittel. Etwaige Schmerzen am Zahnfleisch können dadurch gemildert werden.

    Bürgerschaftswahl 2023 in Bremen

    Vertreter der CDU aus Bremen sind offenbar der Meinung, man müsse die Silbe „men“ im Stadtnamen aus Gründen der „Geschlechtergerechtigkeit“ in „women“ umtaufen. So etwas kommt also dabei raus, wenn Ideologie das Hirn frisst.

    Aber wenn man in der CDU schon dabei ist, sogar Stadtnamen zu gendern, sollte man auch daran denken, den Namen Wiebke Wint-er in Wiebke Wint-sie zu ändern. Wenn Eigennamen schon dem Genderwahnsinn geopfert werden, dann aber bitte auch konsequent.

    Solche Strategen in der Politik kann man einfach nicht mehr ernst nehmen ....

    Zum ersten Mal in der Geschichte der USA steht mit Donald Trump ein US-Präsi­dent vor einem Strafgericht.

    10 Kriege, Millionen Tote, ein Nobelpreis, 0 Anklagen

    Wer nicht merkt, dass es sich bei der Anklage gegen Trump um ein Schauspiel handelt, ist mit Blindheit geschlagen.

    Wie bei den Genspritzen weiß die pegylierte Substanz mit dem hohen Allergierisiko natürlich ganz genau, dass sie nur an den Ort des Tumorgewebes wandern darf und dass sie die Aufnahme von wichtigen Substanzen nur im Tumorgewebe, aber nicht in gesundem Gewebe langfristig hemmen darf.

    Das "weiß" die Substanz natürlich nicht, muss sie auch nicht. Für sie reicht es einfach, dass Tumorzellen eine andere Oberflächenstruktur haben als normale, gesunde Zellen.

    Du bist also der Meinung, dass die Menschen vor einigen Jahrhunderten generell zu doof waren zu erkennen, dass zwischen Krankheiten Ursache und Wirkung besteht? ^^ Das bezweifle ich entschieden.

    Man braucht nur eine gute Beobachtung, warum die Menschen krank werden, wie schon von Hildegard von Bingen

    Na, dann mal zum Mitschreiben, es hat nämlich nichts mit "doof" zu tun, wie Du schreibst:

    Im antiken Griechenland, also dem Vorläufer der westlichen Medizin, wurde jede Veränderung des Körpers oder der menschlichen Psyche absolut negativ wahrgenommen. Krankheiten wurden als Verunreinigungen bezeichnet, auf griechisch "Miasma", wobei Miasma im Griechischen soviel bedeutet wie "Fleck", "Befleckung" oder auch "Schuldfleck". Man glaubte, dass die kranke Person unrein war, dass sie die Götter verärgert hatte und von einem Dämon besessen war. Diese Person durfte dann keinen Kontakt zu anderen Menschen haben, weil man glaubte, dass der Kontakt zu einer unreinen Person auch gesunde Menschen verunreinigen und die Strafe der Götter auch sie treffen könne. Dieser antike griechische Aberglaube bildete später dann die moderne Vorstellung von Ansteckung.

    Es ist dabei wichtig zu wissen, dass es in den ältesten Formen der Medizin, wie der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) oder dem Ayurveda kein Konzept der Krankheitsübertragung gibt. Man brachte die Krankheit grundsätzlich mit Bestrafung in Verbindung. Damals war es auch ein westlicher Aberglaube, der unter anderem dazu diente, Angst zu erzeugen. Nicht nur, um materiellen Gewinn zu erzielen, sondern auch um politische Ziele zu erreichen. Dieser Aberglaube ermöglichte es, unerwünschte Personen als krank, gefährlich, unheilbar und ansteckend abzustempeln, um sie anschließend in Quarantäne oder, besser noch, in einer Pestbaracke verschwinden zu lassen.

    Im späteren Mittelalter war dies nicht anders. Damals herrschte in der Gesellschaft, genau wie im antiken Griechenland, die religiös motivierte Vorstellung, dass Krankheit eine Strafe für Sünde sei. Den damals populären Begriff dafür kennen wir als Lepra. Aber - die Symptome dessen, was man damals als Lepra bezeichnete, änderte sich ständig sogar soweit, dass eine Person ohne irgendwelche Anzeichen einer Krankheit dennoch als Leprakranker bezeichnet werden konnte. Die Einstellung gegenüber den Leprakranken blieb aber dennoch immer gleich - er galt als unrein, gefährlich und wurde deshalb von der Gesellschaft ausgeschlossen. Sie wurden tätowiert, mussten eine besondere Kleidung und eine Glocke tragen. Leprakranke durften keine sozialen Kontakte mehr haben und mussten ihre Familien verlassen, sie galten gesellschaftlich als tot, für sie wurden sogar Totenmessen abgehalten. Daher bedeutet das deutsche Wort für Lepra auch "Aussatz", was "Verbannung" bedeutet. Leprakranke wurden ausgesetzt.

    Aber wie wurde Lepra nun diagnostiziert? Zu diesem Zweck nutzte man medizinische Tribunale, die im gesamten Europa damals üblich waren. Sie werden in Büchern mit Stadtchroniken aus dem 11. Jahrhundert beschrieben. Auf diesen Tribunalen entschieden Priester und Stadträte ob eine Person leprakrank war und ausgewiesen oder in einer Leprakolonie untergebracht werden musste. Nur - Lepra war zum damaligen Zeitpunkt keine eigenständige oder einzigartige Krankheit, "Lepra" bezeichnete damals fast jede Krankheit, egal ob Atemwegserkrankung oder Hautkrankheit. So konnte damals fast jede Person zu einem Leprakranken abgestempelt werden.

    Und so weiter und so fort. Man könnte jetzt einen ganzen Roman darüber schreiben. Die Menschen waren damals nicht doof, sie waren gefangen in ihrem jahrhundertealten Aberglauben und in ihrer Angst vor einer Strafe Gottes.

    Und Hildegard von Bingen?

    „Ich glaube, dass die Prophetie der Hildegard unmittelbar aus der List des Teufels entspringt. Er will die Menschen mit ihrer Hilfe mit vielen Falschheiten und Nichtigkeiten verwirren. Gerade durch jene Hildegard lehrt er viele Irrtümer und durch sie gibt er Anweisungen an ihre ketzerischen Anhänger.“

    So Johannes Peckham, der Provinzialmeister der englischen Franziskaner und der spätere Erzbischof von Canterbury. Er war regelrecht entsetzt als er 1270 erstmals die Schriften einer Frau zu lesen bekam, die als Lehrerin und Seherin in religiösen Fragen bekannt geworden war. Für Peckham war hier die Grenze des Erlaubten überschritten:

    „Deshalb tadele ich all diejenigen, die die Lehre einer Frau in der Kirche verbreiten. Alle Zeichen, die sie verkündigen, sind betrügerisch und falsch.“

    Visionen, wie Hildegard sie hatte, standen im Mittelalter unter dem Verdacht, dass es sich um Betrug handeln könnte oder sogar Ketzerei.

    Das alles hat nichts mit Doofheit zu tun, die Menschen waren gefangen in ihren Narrativen. Bis zur Renaissance und ihrer Blütezeit mit ersten Entdeckungen mussten noch einige Jahrhunderte vergehen.

    Sind wir heute besser dran? Mit unserer Verbortheit beispielsweise beim Thema Krebs? Mit unserem Abergaluben an Stahl, Strahl und Chemo?

    Von daher - es gab zum damaligen Zeitpunkt keine bewusste Infizierung, Wenn man mal absieht von den Ereignissen 1376 in der Hafenstadt Kaffa auf der Halbinsel Krim. Dort belagerte der Tartarenführer Khan die Stadt Djam Bek, das heutige Feodosia. Um die Stadt einzunehmen, benutzte er einen Trick. Er ließ die Pestleichen seiner eigenen Männer mit Katapulten über die Stadtmauern schleudern. Viele starben in der Stadt an der Pest, der Rest ergriff die Flucht. Dies hatte allerdings weniger mit einer Infizierung der Stadtbewohner zu tun, Khan wollte, dass die Bewohner die Flucht ergriffen aus Angst vor der Pest, damit dann die Stadt in seine Hände fiel.