von Antidepressiva würde ich die Finger lassen. Die Wirkung ist mehr als fraglich und die Nebenwirkungen beträchtlich.
Neben psychotherapeutischen Belangen spielt auch die Versorgung mit Mikronährstoffen und der Verzicht auf schädliche Nahrungsbestandteile eine große Rolle. Manfred hat ja schon ein Beispiel mit Vitamin D genannt. Und da gibt es noch viele andere.
Die wenigsten bringen z.B. das Fett Omega 3 mit der Psyche in Verbindung. Das Fehlen wirkt sich aber erheblich psychisch negativ aus.
Bei beiden sollten optimale Spiegel angestrebt werden: Vitamin D mit ca. 80 ng/ml und Omega 3 mit einem Index von 8 - 11 %.
Burgerstein führt in seinem Handbuch noch weitere wichtige Mikronährstoffe an:
- Vitamin-B-Komplex
- Vitamin C
- Magnesium (siehe Manfred)
- Eisen
- Zink
- Selen
- Chromˍ
Dafür möglichst auf raffinierten Zucker verzichten und den Gegenspieler zu Omega3, die Fettsäuren Omega 6 (vor allem Arachidonsäure) stark reduzieren. Ideal wäre ein Verhältnis von 1:1 zwischen beiden. Bei Depressionen wirkt sich die spezielle Omega-6-Fettsäure EPO (Nachtkerzenöl) positiv aus.