Beiträge von bermibs

    hast du dich schon einmal mit Dichloracetat beschäftigt? Das ist ursprünglich ein Medikament gegen Laktatazidose. Es hat bei Krebs die gleiche Wirkung wie Curcumin und Co. und aktiviert Mitochondrien in Krebszellen. Allerdings sind hier Nebenwirkungen wie Polyneuropathie möglich, die man aber mit hoch dosierter Alpha-Liponsäure, Vitamin B1 (Thiamin) und der Aminosäure Carnitin minimieren kann.
    Informationen dazu findest du im Buch von Dr. Bodo Kuklinski "Die Mitochondrientherapie - die Alternative"
    LG Bernd

    das ist wieder typisch Schulmedizin: Das ist genetisch bedingt, da kann man nichts machen!
    Die Herren haben noch nichts von Epigenetik gehört. Gene sind nicht starr und steif, sie sind im Laufe eines Lebens veränderbar. Dazu benötigt der Körper aber Signalstoffe in Form von sekundären Pflanzenstoffen, Vitamin D als Basishormon unseres Körpers und eine Reihe weiterer Mikronährstoffe.
    Cholesterinsenker sind pures Gift für den Körper, zerstören Mitochondrien und sind damit potentiell krebsauslösend. Deine Entscheidung war vollkommen richtig.


    Was dein Körper braucht, um die Lipoproteine in Schach zu halten bzw. auf ein gesundes Maß zu senken, sind Mikronährstoffe und pflanzliche Sekundärstoffe. Hier spielt auch mein "Lieblingsfett" eine ganz wichtige Rolle - Omega 3 mit den Säuren Alpha-Linolensäure, EPA und DHA. Am besten mit reichlich Kaltwasserfisch oder Fischöl und kalt gepresstes Leinöl.


    Hier ein Auszug aus "Burgerstein Handbuch Nährstoffe" zu den Lipoproteinen:
    "Lipoprotein (a) gilt seit der Publikation der Framingham-Studie (eine der weltweit größten epidemiologischen Studien) als wichtiger Arteriosklerose-Risikofaktor. Bei erhöhten Plasmaspiegeln (> 30 mg/dl) werden vermehrt Ablagerungen in Gefäßwänden und eine
    Verstärkung der entzündlichen arteriosklerotischen Prozesse beobachtet. Lipoprotein (a) wurde zunächst in Spezies gefunden, die die Fähigkeit zur endogenen Vitamin-C-Synthese verloren hatten. Es ist nicht klar, ob Statine den Lipoprotein(a)-Spiegel senken können. Die Studien zeigen uneinheitliche Ergebnisse.

    Niacin und Vitamin C können den Lipoprotein-(a)-Spiegel senken. Niacingaben von 2–4 g/Tag (Achtung: Flush; nur unter ärztlicher Kontrolle) vermindern den Lipoprotein-(a)-Spiegel um über 30%. Ebenso vermögen folgende Mikronährstoffe den Lipoprotein-(a)-Spiegel zu senken: Carnitin (2–3 g/Tag), Omega-3-Fettsäuren (2–3 g EPA/DHA/Tag), Coenzym Q10 (100–150 mg/Tag), L-Lysin (2–4 g/Tag) sowie auch Vitamin C verhindern zudem die Ablagerung von Lipoprotein (a) an der Gefäßwand."


    Therapeutisch kannst du orthomolekulare Supplemente einsetzen. Langfristig sollte der größte Teil jedoch über eine überwiegend vegane und reichlich naturbelassene Ernährung realisiert werden.
    Vitamin D wurde hier nicht genannt, ist aber insgesamt sehr wichtig. Hier solltest du ebenfalls mit Supplementen (bei D obligatorisch) einen Blutspiegel bei 25D von mindestens 40 (besser 60) ng/ml anstreben.


    Hier noch eine orthomolekulare Übersicht zu Cholesterin, in der auch Lipoprotein (a) aufgeführt ist.
    Ich nehme täglich 2 Gramm der beiden Omega-3-Fettsäuren EPA/DHA als Fischölkapseln und habe damit super Cholesterinwerte: HDL 82 (Ref. 40 - 50), LDL 85 (Ref. 80 - 155), Verhältnis 1,04 (Ref. bis 3)
    [Link zu Cholesterin bei Wunsch per PN]


    Stichwort gesunde Öle: Ich hoffe, in deiner Küche steht kein Sonnenblumenöl ;)
    Sonnenblumenöl ist quasi ein reines Omega-6-Öl. Von diesen Fetten essen wir in der Regel zu viel. Das ideale Verhältnis zwischen Omega 3 und 6 ist 1 : 2 bis 1 : 4. Gängig sind aber 1 : 10 bis 1 : 20. Deshalb wert auf Öle legen, die viel Omega 3 enthalten, wie Leinöl, Rapsöl, Chiaöl und Perillaöl. Natürlich auch Olivenöl als einfach ungesättigt, aber auch Butter als einfach gesättigt sowie Kokos- und Palmfett als mehrfach gesättigt.
    Dafür mit Sonnenblumen-, Distel- und Sojaöl sparsam umgehen.


    Mit diesem Weg kannst du die Theorien und Empfehlungen deines Arzt ad acta legen.
    LG bermibs

    Hallo Avalonis,
    ich habe bei meinen Recherchen keine derartigen Aussagen gefunden. Könntest du mir bitte einmal eine Quelle angeben.
    Sicher ist, dass Silber Quecksilber bindet. Deshalb wird ja bei Amalgam auch Silber zugesetzt. Einzelne Seiten sprechen davon, dass diese Verbindung aus dem Körper ausgeleitet werden und man kolloidales Silber zur Ausleitung von Quecksilber einsetzen kann. Wobei mir das nicht als sichere Quelle erscheint.
    Für Infos wäre ich dir dankbar.
    LG bermibs

    Hallo Kerstin,
    natürlich wäre eine Begleitung durch einen Therapeuten bei so einer Erkrankung besser. Zumindest würde ich dir eine Vitamin-C-Hochdosisinfusion mit 60 - 150 Gramm Vitamin C bei einem Therapeuten empfehlen. Nach meinen Recherchen kostet so eine Infusion um die 100 €.
    Hier eine Listen mit Therapeuten, die Krebserkrankungen ganzheitlich, auf Wunsch auch ausschließlich alternativ therapieren:
    Therapeuten


    In Eigenregie wäre auch einiges möglich, kostet aber auch ein paar Cent:
    - bittere Aprikosenkerne (Amygdalin, Vitamin B17): 50 Kerne pro Tag und mehr; 0,5 kg kosten ca. 12 €
    - MMS-Tropfen nach Jim Humble (Chlordioxid als selektives Oxidans); ein Set kostet ca. 20 €;
    ähnliche Wirkung haben kolloidales Silber und Grapefruitkern-Extrakt
    - Vitamin-D-Therapie: Blutspiegel um 100 ng/ml; bei Ausgangswert unter 20 Behandlung kostenlos beim Arzt; ansonsten ca. 20 € für 360 Kapseln a' 5.000 IE
    - Polyphenole (Curcumin, Quercetin, Resveratrol/OPC) zur Aktivierung der Mitochondrien in den Krebszellen; eine Dose (60 Kapseln) ca. 35 € - Stichwort Zellsymbiosetherapie


    Ich hoffe, es ist etwas brauchbares für dich dabei.
    Zum Belesen kann ich dir noch weiteres Info-Material zu Krebs anbieten: [Link zu "Krebs - natürlich vorbeugen und heilen" auf Wunsch per PN]
    LG bermibs

    Hallo Mary,
    deine Angst ist unbegründet. In den 60-iger Jahren bekamen Babys zur Rachitisprophylaxe 5 mg D3 gespritzt. Das sind sage und schreibe 200.000 IE auf 3 - 5 kg Körpergewicht. Das kannst du auch bei René im Buch nachlesen. Und es gibt nicht einen Bericht über Schäden oder Nebenwirkungen. Auf dein Gewicht umgerechnet wären das astronomische 3.000.000 IE!!!
    Mit den 6 x 50.000 IE bist du weit ab von Überdosierung.


    2013 hatte ich mit Vitamin D noch etwas "experimentiert" und 6 Wochen lang 30.000 IE genommen. Damit kam ich gerade einmal auf 114 ng/ml ohne Nebenwirkungen und ohne Hyperkalzämie. Die anschließenden 10.000 IE haben diesen Spiegel gehalten.


    Zudem kommst du ja in der Endsumme auf den gleichen Gesamtwert. Und bei D spielt es keine Rolle, ob ich den Gesamtwert auf einmal einnehme oder auf viele Tage verteile. Der Körper ist darauf eingerichtet, auch größere Mengen sofort zu speichern. Das ergibt sich aus der nicht kontinuierlichen D-Versorgung, so dass der Körper mit schneller Speicherfähigkeit auch Durststrecken überbrücken kann.


    Die Schulmedizin will uns gerne Angst bei der Verwendung von Supplementen machen und übertragen die sehr engen Spielräume bei Medikamenten auf die Mikronährstoffe. Die haben jedoch wesentlich mehr Spielraum bei der Dosierung.
    LG bermibs

    Hallo Mary,
    der Aufsättigungszeitraum (Bolus-Therapie / Starttherapie) ist viel zu lang. Hier solltest du wenigstens mit 50.000 IE = 125 Tropfen arbeiten. Dann benötigst du nur 6 Tage für die Aufsättigung (ca. 50 ng/ml; bei 8 Tagen ca. 60 ng/ml) und kommst damit wesentlich schneller aus dem Mangel raus. Zur Erhaltung dürften dann 5.000 IE = 12 - 13 Tropfen ausreichen.
    Wir sind beide in der gleichen Gewichtsklasse ;) und ich hatte im letzten Winter mit 6.000 IE ideale 74 ng/ml. Mit den 5.000 dürftest du so bei 60 ng/ml liegen.
    Spätestens nach dem Winter, besser 2, 3 Wochen nach der Aufsättigung + Erhaltung den Blutspiegel einmal bestimmen lassen. 40 sind zwar gut, aber 60 aufwärts ist besser (siehe Krebsprophylaxe).


    Kleine Anmerkung: Diesen Sommer hatte ich auf 4.000 IE reduziert, da ich bei der Gartenarbeit am Wochenende immer "oben ohne" war. Diese Sonnenstunden haben nicht ausgereicht, um die 2.000 IE auszugleichen! Mein D-Wert war Anfang Oktober auf 64 ng/ml zurückgegangen. Das ist auch noch gut, zeigt aber, dass der tägliche Aufenthalt in der Sommersonne notwendig wäre, um wenigstens in diesen Monaten auf Supplemente verzichten zu können. Ich sitze aber 5 Tage die Woche zur günstigsten Mittagszeit im Büro, wie viele Menschen auch :wacko:
    LG bermibs

    wie andere Entgiftungsverfahren können auch selektive Oxidatien nicht alle Schadstoffe/Schwermetalle ausleiten. Deshalb sollten auch verschiedene Verfahren zur Anwendung kommen, speziell bei Quecksilber.


    Im kolloidalen Silber sind nur feinste Spuren von Silber in Form von positiv geladenen Silber-Kationen enthalten. Bei sachgemäßer Anwendung besteht auf Grund der sehr geringen Konzentration keine Gefahr einer Metallvergiftung bzw. einer Argyrie (Silberablagerung in der Haut).
    Die therapeutische Wirkung erfolgt auch nicht durch das Silber selbst sondern durch seine positive elektrische Ladung der Kationen in einer Oxidationsstärke von + 0,8 Volt. Damit kann es im anaeroben/sauren Milieu Elektronen entziehen. Das führt zu einer Oxidation bzw. Zerstörung von anaeroben Zellwänden (z.B. anaerobe Mikroorganismen). Oxidierte Schadstoffe lassen sich in der Regel aus dem Körper besser ausleiten.


    Silber ist zwar kein Spurenelement für den menschlichen Körper, dafür aber eine Reihe andere Schwermetalle, die in entsprechend hohen Konzentrationen auch giftig wirken. Dazu zählen Chrom, Eisen, Kobalt, Mangan, Molybdän, Nickel, Vanadium, Zink und Zinn. Selbst das hochgiftige Kupfer ist lebensnotwendig.
    Wie bei fast allem macht die Dosis das Gift, auch bei kolloidalem Silber. Man sollte es deshalb nicht pauschal verteufeln, zumal es zu keiner Resistenzbildung wie bei Antibiotika kommt.


    Die selektiven Oxidantien haben gegenüber Antibiotika noch einen Riesenvorteil - sie zerstören keine Mitochondrien.
    LG bermibs

    es gibt durchaus Hinweise, dass MSM bei Asthma und Allergien helfen kann. Da es recht sicher ist, kann man es auch hoch dosieren (bis 10 Gramm).
    Aus einem Testbericht:
    "In einem Experiment verabreichte Dr. Jacob Freiwilligen einen Monat lang 1 Gramm MSM pro Kilogramm Körpergewicht; er beobachtete keine nachteiligen Wirkung bei der Gabe derart hoher Dosierungen."
    Zum Nachlesen:
    OrthoKennis - Erkrankungen und Wirkstoffe
    Natürliche Antihistaminika und Antiallergika
    OrthoKennis - MSM, ein gutes Schmerzmittel
    LG bermibs

    ich habe selbst einen Impfschaden in meiner Familie. Bei meiner jüngsten Tochter brach nach einer Hepatitis-B-Impfung die Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis aus. Leider haben wir es versäumt, diesen Impfschaden erfassen zu lassen.
    Sie kämpft heute nach fast 20 Jahren noch damit und hat fast keine Haare mehr auf dem Kopf. Ich konnte sie endlich davon überzeugen, sich alternativ bei einer Heilpraktikerin behandeln zu lassen.


    Wie schon René sagte, liegt die Entscheidung ganz allein bei dir. Solltest du dich gegen die Impfung entscheiden, sollte eine wichtige Voraussetzung vorhanden sein - ein natürlich starkes Immunsystem.
    Das ist am besten mit einer gesunden, überwiegend veganen und reichlich naturbelassenen Ernährung, viel Bewegung an frischer Luft und ausreichend Schlaf zu erreichen.
    Ein ganz wichtiger Mikronährstoff für ein starkes Immunsystem ist Vitamin D, bei dem auf Grund unserer geografischen Breiten objektiv Mangel herrscht. Hier sehe ich eine Supplementierung als zwingend an.
    Der Blutspiegel von 25D sollte bei mindestens 40 ng/ml liegen, besser 60 - 90(100) ng/ml. Hier gibt ein Bluttest beim Hausarzt Auskunft. Sollte der Ausgangswert unter 30 liegen, empfiehlt sich eine sogenannte Starttherapie nach Dr. von Helden. Hier müssen natürlich die Dosen auf das Körpergewicht abgestimmt werden. Das betrifft auch die Erhaltungsdosis.
    Dazu wäre es sinnvoll, wenn du dir einen Therapeuten suchst, der sich mit der Vitamin-D-Therapie auskennt. Hier eine Liste von https://www.vitamindservice.de/therapeuten


    Hier noch eine orthomolekulare Übersicht von Mikronährstoffen, die für das Immunsystem wichtig sind. Bei Kindern sollte es jedoch nicht das Ziel sein, den Bedarf an diesen Mikronährstoffen mit Supplementen zu decken (außer Vit. D), sondern die Ernährung über viel frisches Obst und Gemüse darauf abzustimmen. Deshalb diese Liste nur zur Information für dich.
    [Link Immunsystem auf Wunsch per PN]
    LG bermibs

    Hallo Ganodolon,
    diese Verschiebung in das Erwachsenenalter gibt es und wurde speziell bei Windpocken schon nachgewiesen. Und eine Windpockeninfektion in diesem Alter ist nicht ohne. Zudem wird der Nestschutz für Neugeborene durch diese Impfung bei der Mutter gestört, so dass auch hier gefährliche Windpocken auftreten können.
    Zudem ist der Antikörpertiter keine Aussage über einen ausreichenden Infektionsschutz. Dazu ist das Immunsystem viel zu komplex.


    Jeder Eingriff in die Natur ist zwangsläufig nur zweit- und drittklassig. Es gibt keinen vollwertigen Ersatz.
    Und der beste Schutz ist ein natürlich gut funktionierendes Immunsystem, dem unter anderem gerade in unseren Breiten ausreichend Vitamin D als Supplement zur Verfügung gestellt werden sollte.
    LG bermibs

    Zitat von Marscha

    Nachdem ich die "China Study" gelesen hatte, esse ich seit Anfang des Jahres vegan


    ich hoffe, du machst nicht 100 % vegan, denn das wäre auch nicht ideal. In der Natur gibt es bei keiner Ernährungsform 100 %. Es sind immer Mischformen mit einem Schwerpunkt. Also die Relation ist entscheidend. Unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen, haben 3 % tierischen Anteil in ihrer Ernährung. Ich halte für uns Menschen ca. 10 % für optimal, dabei nicht gerade Fleisch von höher entwickelten Lebewesen (rotes Fleisch), eher Fisch, auch Geflügel (nur Filet) aber auch Insekten/kleine Kriechtiere ^^


    Fisch, besonders Kaltwasserfisch hat eine ganz besondere Bedeutung für gesunden Blutdruck. Er enthält reichlich Omega-3-Fettsäuren, die den Blutdruck nachhaltig günstig beeinflussen und nicht nur diesen (Cholesterin, Triglyceride, Übergewicht u.v.m.)
    Ich hoffe, deine vegane Kost ist nicht fettarm. Denn das wäre grundverkehrt.
    Gerade reichlich Omega 3 bringen mit die besten Erfolge bei der Behandlung von Bluthochdruck. Dazu noch weitere Mikronährstoffe wie Vitamin C, Vitamin D, Calcium, Magnesium, Kalium u.v.m.


    Hier eine orthomolekulare Übersicht über wichtige Mikronährstoffe: [Link zu Bluthochdruck bei Wunsch per PN]
    Ich wünsche einen schönen 2. Advent
    LG bermibs

    Hallo Avalonis,
    gerade Grünes (Vitamin K) und Gerinnungshemmer sind unverantwortliche Übertreibungen der Schulmedizin und eröffnen einen Teufelskreis. Denn gerade ältere Menschen brauchen ausreichend Vitamin K (neben Vitamin D, Kalzium, Magnesium u.a.) für stabile Knochen.
    In der orthomolekularen Medizin wurde schon längst nachgewiesen, dass selbst Tagesdosen von 1.000 µg Vitamin K die Blutgerinnung nicht beeinflussen. Aber diese 1.000 µg sind eine gute Basis für stabile Knochen.
    Zudem gibt es zahlreiche natürliche, nebenwirkungsfreie antithrombotische Mittel. Dazu zählt, wie sollte es auch anders sein 8o , Omega 3 sowie Vitamin E und Ginkgo-Extrakt. Aber Marcumar und Co. bringen doch viel mehr Geld und vor allem Folgemedikamente für die Nebenwirkungen!
    LG bermibs

    Zitat von Daniela

    Ich würde gern auf gesunde Weise meinen Stoffwechsel in Gang bringen, am besten auf naturheilkundlicher Basis. Kann mir da jemand Tipps geben?


    Hallo Daniela,
    nach meiner Auffassung gibt es für unsere Ernährung zwei Grundsätze, die alles weitere bestimmen:
    1. Der Mensch ist entsprechend seiner Evolution ein Frugivore und kein Omnivore.
    2. Lebewesen/Tiere, wozu auch die Menschen gehören, ernähren sich auch basierend auf ihrer Evolution naturbelassen.


    Alles was dem nicht entspricht, sollte weggelassen oder zumindest stark reduziert werden. Den Idealzustand wird man heutzutage nie erreichen können, er sollte zumindest angestrebt werden.


    Stichwort tierisches Eiweiß: Der Mensch benötigt vorzugsweise pflanzliche Aminosäuren und keine komplexen, tierischen Proteine, die er erst in die Bausteine, die Aminosäuren, aufspalten muss.
    Unsere tierische Nahrung ist die, die wir mit unseren Händen lebend greifen können und mit unserem Zähnen/Mund direkt/roh verzehren können. Damit scheiden ca. 95 % unseres heutigen Fleischangebotes aus.
    Oder bist du in der Lage, mit deinen Händen in freier Wildbahn ein Huhn zu fangen und mit deinen Zähnen totzukriegen? Ich glaube kaum ;o) Unsere "angestammten" natürlichen tierischen Eiweißquellen sind Insekten und kleinere Kriechtiere.
    Alles was wir mit Kochen, Braten u.d.g. bei Fleisch veranstalten, ist der klägliche Versuch, die Natur auszutrixen. Der sich spätestens im Alter mit chronischen Krankheiten rächt. Kein Mensch würde die üblichen Fleischmengen roh vertragen. Aber nur das zählt in der Bewertung dieses Nahrungsbestandteils.
    Deshalb ja zu pflanzlichem Eiweiß/Aminosäuren und nur ein Minimum (nicht null!) an tierischem Eiweiß (z.B. Fisch). Die LOGI-Methode spricht von 20 - 30 % Eiweiß. Wenn ich Schwerpunkt auf die Aminosäuren lege, ist das ein guter Wert.


    Stichwort Kohlenhydrate: Von der Trennung morgens ja - abends nein halte ich nichts. Diese Trennung gab es auch nicht in der Urzeit des Menschen, weil er sich ganz einfach darum nicht geschert hat.
    Viel wichtiger ist: komplexe Kohlenhydrate (aus frischen, unverarbeiteten Früchten) ja - einfache, raffinierte Kohlenhydrate (wie Zucker, Weißmehl) nein.
    Ich esse jeden Abend ein, zwei Scheiben (auch mehr) Vollkornbrot (vorzugsweise Roggen).
    Der Körper braucht zur kontinuierlichen Energiegewinnung langsam verdauliche Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel im wesentlichen konstant halten. Und das geht nur über naturbelassene Nahrung. Selbst die enthaltene Fruktose in Obst kann auf Grund Mengenbegrenzung (auch mit Obst ist der Magen mal voll) und langsamer Verdauung nicht diesen Schaden entwickeln wie raffinierte Fruktose.
    Auch hier gibt die LOGI-Methode 20 - 30 % von der Gesamtnahrungsmenge an. Andere Aussagen gehen bis 50 %. Da lässt es sich streiten.


    Stichwort Fette: Fettarme Ernährung ist vollkommen falsch und gesundheitlich äußerst gefährlich. Zum Beispiel verwenden Herzmuskelzellen ausschließlich Fett zur Energiegewinnung in den Mitochondrien. Deshalb gibt es auch keinen Herzkrebs. Aber das nur nebenbei.
    Hier zuerst der LOGI-Wert: 40 - 50 %. Als ich das gelesen habe, habe ich auch erst einmal geschluckt - so viel Fett? Aber der Mensch ist ein Ausdauerlebewesen und die Energieversorgung für Ausdauer läuft vorzugsweise über Fett (siehe Herz mit seiner Dauer-Ausdauer!). Dazu kommt noch, dass sehr viele Stoffwechselvorgänge und Körpergewebe zwingend Fett benötigen, angefangen bei den Zellwänden, Mitochondrien, Gehirn, Nervenzellen, Vitamin D und vielem mehr.
    Ausgehend von den zwei Grundsätzen brauchen wir vorzugsweise pflanzliche Fette und die in der richtigen Relation. Falsche Relationen machen uns krank und dick.
    Grundsätzlich sollten tierische Fette wie Schweineschmalz (damit Schweinefleisch insgesamt, da überall versteckt) und Geflügelfett gemieden werden. Sie enthalten neben den mehrfach gesättigten Fettsäuren (langkettige Triglyceride) auch die für unseren Körper schädliche Omega-6-Fettsäure Arachidonsäure, die sehr entzündungsfördernd ist. Die ganz geringen Mengen, die unser Körper benötigt, stellt er selbst her. Da bedarf es keiner externen Quellen.


    Hier mal einige Vertreter zu den Fettarten, die der Mensch benötigt:
    - einfach gesättigte Fette: Butter (wer genügend Geld hat auch die ayurvedische Ghee-Butter ;) )
    - mehrfach gesättigte Fette: Kokosfett, Palmfett (mittelkettige Triglyceride) - guter Energielieferant für das Gehirn bei Alzheimer
    - einfach ungesättigte Fette: Olivenöl, Rapsöl (ungesättigte Fette natürlich kalt gepresst)
    - mehrfach ungesättigte Fette: Rapsöl, Leinöl, Hanföl, Chiaöl, Perillaöl, Fischöl
    Reine Omega-6-Vertreter nach Möglichkeit meiden, da wir viel zu viel Omega 6 (entzündungsfördernd) und zu wenig Omega 3 (entzündungshemmend) verzehren: Sonnenblumenöl, Distelöl, Sojaöl
    Das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 sollte 1 : 2, höchstens 1 : 4 betragen, gängig sind aber 1 : 10 bis 1 : 20.
    Als Minimum bei Omega 3 wird in der orthomolekularen Medizin ein Gramm der beiden Säuren EPA und DHA angegeben. Auf Grund ihrer immensen Bedeutung auch für die Zellsymbiose mit den Mitochondrien habe ich meine Tagesdosis (Prophylaxe) auf zwei Gramm erhöht, vorzugsweise als Fischölkapseln und periodisch kalt gepresstes Leinöl.
    Genau dieses Omega 3 verhindert auch die übermäßige Umwandlung überschüssiger Kohlenhydrate in körpereigenes Fett :thumbup:


    Mit dem richtigen Ausgangspunkt und etwas Hilfestellung (LOGI-Methode) ist es durchaus nicht schwer, für sich das richtige "Menü" zu finden und seinen Stoffwechsel in Gang zu bringen.
    LG bermibs

    Hallo Avalonis,
    Fischölkapseln kann man ganz einfach auf Ranzigkeit überprüfen. Wenn du nach der Einnahme stundenlang "fischig" aufstoßen musst, dann weg damit. Dann ist der Oxidationsschutz, in der Regel durch Vitamin E, nicht ausreichend. Ich nehme Kapseln von St. Bernhard und hatte bisher noch keine Probleme damit. Meine jüngste Bestellung aus den USA (NOW) habe ich noch nicht probiert. Aber bei diesen renommierten NEM-Firmen hatte ich bisher keine Qualitätssorgen.
    Die darf ich sogar einführen, da es keine Medikamente sind! Wer hätte das gedacht ;o)


    Aber ruhig auch mal Leinöl oder ähnliches konsumieren, da der Körper auch die Alpha-Linolensäure direkt braucht, nicht nur zur Herstellung von EPA.
    LG bermibs

    Stevia ist zwar gut, habe es auch vor einigen Jahren mal probiert, aber mein Fall ist es nicht. Es ist halt eine andere Süße und lässt sich schwierig dosieren.
    Ich verwende da lieber den basischen Zuckeraustauschstoff Xylit/Xylitol, der ja fast genau so wie raffinierter Zucker schmeckt und 1 : 1 verwendet werden kann (außer Hefeteig, da er nicht vergärt). Er hat einige gesundheitliche Vorzüge wie Kariesschutz, 40 % weniger Kalorien (aber nicht kalorienfrei) und wird wie komplexe Kohlenhydrate nur langsam verdaut.
    Einziger Haken: Bei ungenügender Gewöhnung und größeren Dosen ( > 30 g) kann es zu Blähungen und Durchfall kommen.

    Es ist eine Katastrophe, was jeden Tag den Leuten aufgeschwatzt wird. Und es gibt leider genügend, die das glauben und darauf reinfallen.
    Dabei hält die Natur alles bereit, um ohne zu hungern und zu diäten ein gesundes Körpergewicht zu erreichen. Aber dazu braucht der Körper eben einige Mikronährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Allen voran ein gesunder Vitamin-D-Spiegel (hier bei uns allzu oft Mangelware) und "meine beliebten" Omega-3-Fettsäuren.
    Dieses Fett behindert/verhindert die Umwandlung von überschüssigen Kohlenhydraten in körpereigenes Fett und dessen Einlagerung im Fettgewebe.
    Burgerstein (Handbuch Nährstoffe) beschreibt es wie folgt:
    "Omega-3-Fettsäuren (EPA und DHA) hemmen Schlüsselenzyme, die verantwortlich sind für die Fettbildung, fördern die Fettoxidation, die Thermogenese, und schützen freie Fettsäuren vor dem Eintritt ins Fettgewebe."


    Ich esse "meistens" gesund (überwiegend vegan und naturbelassen), also "frugivorisch", und brauche dabei absolut nicht auf die Kalorien zu schauen. Mit meinen 60 habe ich einen stabilen BMI von knapp 23. Das wird als unterer optimaler Bereich in meiner Altersgruppe angegeben.
    Ich stehe nach wie vor dazu: Die Ernährung ist das A und O. Aber das muss halt erst einmal in jeden einzelnen Kopf eindringen ;o)

    Hallo René,
    sind die Kosten/Beiträge für dieses Programm bekannt? Das würde mich interessieren. Mein Limit sind 5 € pro Tag für Ergänzungen. So ein Programm ist ja auch eine Art zeitweilige Ergänzung :o)
    Von so einer zwangsweisen Betreuung halte ich nicht viel. Ich möchte frei entscheiden können, wenn ich Hilfe in Anspruch nehmen möchte und nicht automatisch beim Produktkauf.


    Bezug 5 €: Der Durchschnittsraucher gibt eine Schachtel (alter Preis 5 €) für Krankheit aus. Da bin ich der Meinung, den gleichen Betrag auch für Gesundheit ausgeben zu können ;o)


    Den folgenden Satz aus dem Beitrag Ernährung finde ich einfach Klasse:
    "Zum Beispiel sind sie auf einer Geburtstagsfeier und da gibt es Kaffee und Kuchen. Wenn Sie sich da als Vollköstler oder Rohköstler "outen" kann es sein, dass ihr Freundeskreis kleiner wird."
    Mir standen vor Lachen die Tränen in den Augen ;o)
    LG bermibs (Bernd)

    Hallo Heide,
    bei Metabolic balance kann ich dir leider nicht weiterhelfen. Bei so einem "Betreuersystem" bin ich aber von Haus aus misstrauisch, da man hier sehr viel Geld loswerden kann. Und zu gesunder Ernährung kann man sich auch kostenlose Informationen im Web holen.
    Wenn du dich und alle Menschen richtigerweise zu den Frugivoren und nicht zu den Omnivoren zuordnest, dann sind die richtigen Schlussfolgerungen für die Ernährung keine Schwierigkeit mehr - überwiegend vegan (ca. 90 % und max. naturbelassen).
    Soviel zur Ernährung und zu diesem Angebot.


    Das wichtige Thema Entgiftung wurde ja schon angesprochen. Ich möchte hier noch zwei weitere Gesichtspunkte aus dem Bereich der mitochondrialen und orthomolekularen Medizin anfügen. Oft liegen bei MS als Autoimmunerkrankung Mitochdriopathien und chronischer Mikronährstoffmangel vor. Hinzu kommen auch noch chronische Entzündungsprozesse.
    Bei den Mikronährstoffen spielt Vitamin D eine zentrale Rolle und ist in Mitteleuropa meistens stark unterbesetzt. Bei MS sollte der Spiegel 25D bei idealen 80 - 100 ng/ml liegen.
    Die Entzündungsprozesse können mit einer Vitamin-C-Hochdosis-Infusionstherapie behandelt werden.
    Mitochondriopathien sollten komplex mit einer Mitochondrientherapie/Zellsymbiosetherapie behandelt werden. Hier sind auch die Entgiftung, Beseitigung von oxidativem und nitrosativem Stress u.v.m. dabei.
    Es gibt zunehmend mehr Ärzte und Heilpraktiker, die diese Therapie durchführen. Natürlich zu Lasten deiner Geldbörse :-(


    Zum Nachlesen kann ich dir meine Materialsammlung [Link zu Mitochondrien bei Wunsch per PN] anbieten.


    Ich wünsche dir einen schönen 2. Advent
    LG bermibs